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	<title>Christin Prizelius | PURE &amp; POSITIVE</title>
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	<title>Christin Prizelius | PURE &amp; POSITIVE</title>
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		<title>Die große Stille hinter dem Jubel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KIDS & FAMILY]]></category>
		<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonntagskolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkindertag]]></category>
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					<description><![CDATA[An Sonntagen wie diesem, dem Weltkindertag, fragt Christin sich, warum wir uns die wichtigsten Fragen unseres Zusammenlebens eigentlich immer nur an Jahrestagen stellen. Es gibt diesen einen Satz, der zuverlässig [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>An Sonntagen wie diesem, dem Weltkindertag, fragt Christin sich, warum wir uns die wichtigsten Fragen unseres Zusammenlebens eigentlich immer nur an Jahrestagen stellen. Es gibt diesen einen Satz, der zuverlässig jeden September durch die Redaktionsstuben und Podiumsdiskussionen der Republik weht, pünktlich zum Weltkindertag: „Kinder sind unsere Zukunft.“ Ein Satz wie eine warme Decke, der allen ein gutes Gefühl gibt, aber im Alltag denkbar folgenlos bleibt. Klingt schön, tut keinem weh, passt auf jedes Transparent und lässt sich wunderbar mit Buntdruck auf Recyclingpapier verteilen. Aber während wir Sonntagsreden über Kinderrechte halten, verfällt die Infrastruktur für die Kleinsten zunehmend. Christin sagt: Wenn wir Kinder wirklich ernst nehmen wollen, müssen wir aufhören, sie als bloße Beitragszahler von morgen zu betrachten, sie politisch indirekt abzustrafen und ihnen endlich den Raum zugestehen, der ihnen zusteht. Was sie im Ausland kürzlich dazu außerdem im Vergleich zu Deutschland erlebt hat und wie sie auf die Zukunft ihrer eigenen Kinder schaut, darüber schreibt sie in ihrer heutigen Kolumne…</em></strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich erinnere meine Gedanken in den letzten Jahren anlässlich des Weltkindertages. Wir haben es thematisch immer aufgegriffen, mit Kollegen gesprochen, uns ausgetauscht — aber genau so schnell war es dann auch wieder verstummt. Ja, „Kinder sind unsere Zukunft” heißt es überall. Obwohl wir uns bei Pure &amp; Positive das ganze Jahr über mit Menschen, Vereinen, Stiftungen und Organisationen darüber austauschen, wie man Kinderrechten mehr Raum geben kann, ist es an sogenannten Aktionstagen immer etwas einfacher, weil das allgemeine Medieninteresse doch ein anderes ist. Und wenn ich an diesem Morgen am Küchentisch sitze, meine drei Kids beobachte, wie sie verstrubbelt ihr Müsli löffeln, in einem Buch blättern oder in den Garten schauen und parallel durch die Schlagzeilen scrolle, schleicht sich eine leise Wut ein. Denn wenn Kinder unsere Zukunft sind, warum behandeln wir sie in der Gegenwart dann eigentlich wie ein lästiges Nebenprojekt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neulich stand ich auf dem Spielplatz in unserer Nachbarschaft. Der Sandkasten ist seit Monaten mit Bauzaun abgesperrt, weil die Stadt kein Geld für die Sanierung der morschen Holzeinfassung hat. Daneben steht ein frisch saniertes Parkhaus, blitzblank, videogewacht, perfekt ausgeleuchtet. Auf dem Weg dorthin hatte ich zwei Schilder passiert: <em>„Spielen auf dem Garagenhof verboten“</em> und <em>„Eltern haften für ihre Kinder“</em>. Es ist die feine, subtile Architektur der deutschen Gegenwartsgesellschaft. Für Autos wird gebaggert, gebohrt und asphaltiert. Für spielende Kinder wird abgesperrt, verboten und gemahnt.</p>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Wir feiern den Weltkindertag mit Buntstiften, Hüpfburgen und Sonntagsreden über Kinderrechte. Doch der Alltag spricht eine ganz andere Sprache. Er spricht die Sprache von überlasteten Grundschulen, in denen der Ausfall von Kunst- und Sportunterricht längst zur Norm geworden ist.” </em></strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Er spricht die Sprache von maroden Kita-Dächern, fehlenden Erzieherinnen und Eltern, die morgens mit rasendem Puls am Telefon sitzen, weil die Gruppe wegen Personalmangels mal wieder geschlossen bleibt. Er spricht die Sprache einer Infrastruktur, die Kindern auf Schritt und Tritt signalisiert: <em>Bitte sei nicht so laut. Bitte steh nicht im Weg. Bitte funktioniere.</em> Das Problem ist in meinen Augen kein organisatorisches Versehen, sondern ein strukturelles Missverständnis. Wir betrachten Kinder in Deutschland vor allem unter zwei Gesichtspunkten: Entweder als niedliche Niedlichkeitsobjekte für das private Familienglück oder als zukünftige Beitragszahler im Rentensystem. Was dabei völlig verloren geht, ist der Wert des Kindseins im Hier und Jetzt. Ein Kind ist nicht erst dann ein vollwertiges Mitglied dieser Gesellschaft, wenn es einen Schulabschluss vorlegt und Einkommensteuer zahlt. Es hat ein Recht auf Raum, auf Zeit, auf Entfaltung – heute, in diesem Augenblick.</p>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Schauen wir uns die Prioritäten an: Wenn in Krisenzeiten gespart werden muss, trifft es fast ausnahmslos die Schwächsten. Jugendzentren kürzen ihre Öffnungszeiten, Schwimmbäder schließen, Büchereien reduzieren ihren Etat. Während die digitale Transformation in der Arbeitswelt mit Milliardenförderungen vorangetrieben wird, büffeln Kinder in Klassenräumen, die seit den 1980er-Jahren keinen Anstrich mehr gesehen haben und in denen der WLAN-Empfang an ein Wunder grenzt.”</em></strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Noch verheerender ist die mentale Last, die wir der jüngsten Generation aufbürden. Kinder wachsen heute in einer Dauerpräsenz von Krisen auf: Klimawandel, Kriege, verunsicherte Erwachsene und die ständige, unkontrollierte Beschleunigung der digitalen Welt. Statt ihnen Schutzräume des Innehaltens und des Zweckfreien zu bieten, haben wir den Leistungsdruck nahtlos in die Kinderzimmer verlängert. Der Terminkalender mancher Achtjähriger liest sich wie der eines Unternehmensberaters: Frühenglisch, Geigenunterricht, Leistungsschwimmen. Wir erziehen Kinder darauf hin, effizient zu sein, statt ihnen zu erlauben, einfach nur zu sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Weltkindertag fordern Verbände gebetsmühlenartig die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. Eine wichtige, richtige Forderung. Aber Gesetze auf Papier ändern wenig an den Haltungen im Kopf. Was wir wirklich brauchen, ist eine kulturelle Kehrtwende. Eine Gesellschaft, die kinderfreundlich sein will, darf Kinder nicht als Störfaktor im durchgetakteten Erwachsenenalltag begreifen. Sie muss bereit sein, sich von der Lebendigkeit, der Unberechenbarkeit und ja, auch vom Lärm der Kinder unterbrechen zu lassen.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Wenn meine Kinder abends im Bett liegen und ich das Licht ausmache, fragt der Große mich manchmal Dinge, auf die ich keine einfache Antwort habe. <em>„Wo genau liegt eigentlich der politische Fokus und warum nicht auf uns Kindern?“</em> oder <em>„Warum ist man in Deutschland eigentlich so „kinderunfreundlich”?“</em> In solchen Momenten merke ich, wie scharf der Blick von Kindern auf unsere Erwachsenenwelt ist. Sie durchschauen unsere Widersprüche mühelos. Auch die beiden Kleinen schon mit ihren 5 Jahren. Sie merken und spüren genau, wenn wir von Zukunft reden, aber die Gegenwart vernachlässigen. </p>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><em><strong>„Der Weltkindertag sollte kein Tag sein, an dem wir Erwachsene uns selbst dafür feiern, wie sehr wir Kinder schätzen. Er sollte ein Tag des Innehaltens und der Scham sein. Scham darüber, wie wenig wir bereit sind, von unseren Bequemlichkeiten abzugeben, um Kindern den Raum zu schenken, der ihnen zusteht.”</strong></em></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen nicht noch mehr Sonntagsreden halten. Wir müssen Spielplätze bauen, Schulen sanieren, Erzieherinnen vernünftig bezahlen und vor allem: Kinder endlich ernst nehmen. Nicht als die Steuerzahler von morgen, sondern als die Menschen von heute. Wenn wir das schaffen, braucht es vielleicht irgendwann keinen symbolischen Gedenktag mehr, um uns daran zu erinnern. Was mir dazu außerdem einfällt, sind Auslandsbesuche in Italien, Österreich, Dänemark und Holland in der nahen Vergangenheit. Wer einmal mit Kindern jenseits deutscher Grenzen unterwegs war, erlebt die hiesige Starre meist noch schmerzhafter. </p>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„In Italien oder Holland braucht es keine offiziellen Aktionstage, um Kindern das Gefühl zu geben, erwünscht zu sein. In den Ristorants der Toskana stört sich niemand an einem heruntergefallenen Löffel oder einem Kind, das zwischen den Tischen umherflitzt; stattdessen gibt es aufmunternde Blicke, eine extra Portion Pasta und ein Lächeln vom Kellner.”</em></strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">In den Niederlanden gehört familienfreundliche Infrastruktur nicht zum Verhandlungsmasse-Etat verfallender Kommunen, sondern zum selbstverständlichen Alltag – von durchdachten Radwegen für Laufräder bis hin zu Spielplätzen, die frei von Verbotsschildern zum Verweilen einladen. Während man im Ausland eine warme, gewachsene Kultur des Willkommenseins spürt, begegnet man hierzulande allzu oft einer bürokratischen Kälte, die Kinder zuerst als Lärmquelle und Risiko sieht. Wenn wir verstanden haben, dass Kinderfreundlichkeit kein jährlicher Feiertag ist, sondern eine tägliche Haltung, öffnet sich der Blick für eine menschlichere Zukunft. Wir bauen die Welt von morgen nicht mit Sonntagsreden und Verbotsschildern, sondern mit jedem Spielplatz, jeder Kaffeepause und jeder Straße, in der Kinder heute ohne Angst laut sein dürfen. Es liegt an uns, ihnen eine Gesellschaft zu hinterlassen, die sie von klein auf nicht nur erträgt, sondern mit offenen Armen willkommen heißt.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Wie nimmst du das wahr? Was sind deine Gedanken dazu?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich auf den Austausch dazu,</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>deine Christin</em></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:33% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius.jpg" alt class="wp-image-250127 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius.jpg 1000w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius-980x980.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du möchtest mich persönlich und unsere Community kennenlernen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann schreibe mir eine <strong><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mail an christin@pureandpositive.com</mark></strong> und komme unverbindlich beim nächsten digitalen Kaffee in unseren <strong><a href="https://www.pureandpositive.com/inner-circle"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Inner Circle</mark></a></strong>. Ich freue mich auf dich.</p>



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</div></div>



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		<title>Halt finden in dir selbst</title>
		<link>https://pureandpositive.com/halt-finden-in-dir-selbst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HEALTH & BEAUTY]]></category>
		<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Thurner-Puchert]]></category>
		<category><![CDATA[Halt finden]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn die Welt um dich herum im Chaos zu versinken scheint und du dich in deinem eigenen Leben nur noch erschöpft und getrieben fühlst, bist du damit absolut nicht allein. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Wenn die Welt um dich herum im Chaos zu versinken scheint und du dich in deinem eigenen Leben nur noch erschöpft und getrieben fühlst, bist du damit absolut nicht allein. Ständige Krisenmeldungen, körperliche Veränderungen und die täglichen Pflichten für andere bringen heutzutage immer mehr Frauen in der Lebensmitte an ihre Belastungsgrenze. Vielleicht spürst auch du gerade diesen schleichenden Moment, in dem die Fülle der Anforderungen aus Alltag, Familie und globalen Umbrüchen schlicht zu schwer wird. Doch wenn der Boden unter deinen Füßen wackelt, ist das kein Zeichen von Schwäche, sondern eine drängende Erinnerung deines Systems, dass du wieder mehr Halt in dir selbst finden darfst. In einer Zeit, die sich immer schneller zu drehen scheint, braucht es neue Wege für deine innere Stabilität – und den Mut, die eigenen Bedürfnisse endlich wieder an erste Stelle zu setzen.</em></strong> <strong><em>Darüber schreibt Claudia Thurner-Puchert in ihrem heutigen Gastbeitrag.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wenn die Welt tobt und innen alles wackelt. Wie du in stürmischen Zeiten wieder mehr Halt in dir findest</strong>.</h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Abends. Du willst „nur kurz“ die Nachrichten checken. Schon wieder Bilder von Kriegen, Krisen, Klimakatastrophen. Dazwischen Social-Media-Posts zu „diesem einen“ perfekten Leben, das sich gerade sehr weit weg von deinem anfühlt. Im Hintergrund läuft dein eigenes Gedankenkarussell: Die Wechseljahre machen deinen Schlaf unruhig, dein Körper fühlt sich anders an als früher, im Job steht vielleicht eine Veränderung an, die Beziehung ist auch nicht immer leicht. Vielleicht machen dir deine Kinder Sorgen, obwohl sie längst erwachsen sind – oder deine Eltern werden älter und brauchen mehr Unterstützung. Und plötzlich ist dieser Satz da: „Ich halte das alles nicht mehr aus. Das ist mir einfach zu viel.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wenn dich das alles überfordert, ist das kein persönliches Versagen</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Dass dich diese Mischung aus Weltlage und privatem Leben überfordert, ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein menschliches Signal. Viele Frauen berichten Ähnliches: Sie waren „immer die Starke“, die sich um alles gekümmert hat. Job, Kinder, Haushalt, Eltern, Ehrenamt – mit einer Selbstverständlichkeit, als wären sie ein wandelndes Multifunktionsgerät. Und irgendwann kommt der Moment, an dem das System sagt: „Stopp. So nicht mehr.“ Die Überforderung bedeutet nicht, dass du „nicht belastbar genug“ bist. Sie zeigt, dass dein bisheriger Umgang mit Belastung – alles aushalten, alles kontrollieren, alle versorgen – in dieser Lebens- und Weltlage nicht mehr funktioniert. Du bist nicht falsch, weil du müde bist. Du reagierst auf eine Zeit, die objektiv anstrengend ist – und auf ein Leben, in dem du sehr lange sehr viel getragen hast.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Warum stürmische Zeiten Frauen in der Lebensmitte besonders treffen</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Frauen in und ab der Lebensmitte befinden sich oft in einer besonderen „Sandwich-Position“: Auf der einen Seite tragen sie Verantwortung, Sorgen und Mitfühlen für die Kinder (auch wenn sie schon aus dem Haus sind). Auf der anderen Seite sind alternde Eltern, die Unterstützung brauchen – organisatorisch, emotional oder ganz praktisch. Dazwischen liegt dein eigenes Leben. Beziehungsthemen, vielleicht Trennung oder Neuorientierung, berufliche Fragen wie: „Will ich diesen Job noch die nächsten 10, 15 Jahre machen? Was passt wirklich zu mir?“. Während du versuchst, all diese Rollen unter einen Hut zu bringen, verändert sich gleichzeitig dein Körper. Die Wechseljahre bringen hormonelle Schwankungen, die sich auf Schlaf, Energie, Stimmung und Temperaturempfinden auswirken können. Dinge, die du früher locker weggesteckt hast, ziehen dir heute schneller den Stecker. Du merkst, dass dein Körper mehr Pausen, andere Formen von Bewegung und einen liebevolleren Umgang braucht. Obendrauf kommt die dauerhafte Nachrichtenflut: Kriege, Krisen, Klima, politische Spannungen – und das Gefühl von Ohnmacht: „Ich kann doch sowieso nichts ändern.“ All das zusammen ist wie ein Dauergewitter über deinem Nervensystem. Kein Wunder, dass du innerlich wackelst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was ständiger Alarm im Nervensystem mit dir macht</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Nervensystem ist dafür gemacht, auf akute Gefahren zu reagieren – nicht auf Dauerstress. Früher war das vielleicht der sprichwörtliche Säbelzahntiger, heute sind es: </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>der ständige Nachrichten-Ticker,</strong></li>



<li><strong>der volle Kalender,</strong></li>



<li><strong>Sorgen um geliebte Menschen,</strong></li>



<li><strong>der innere Kritiker, der dir zuflüstert: „Reiß dich zusammen, andere schaffen das doch auch.“</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dein System versucht, dich mit Alarmzeichen zu schützen: Schlafprobleme und Grübelschleifen, innere Unruhe oder das Gefühl, „immer auf 180“ zu sein, körperliche Verspannungen, Kopfdruck oder Magen-Darm-Reaktionen, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, manchmal auch Tränen, die scheinbar „aus dem Nichts“ kommen. Wichtig ist: Du bist nicht kaputt. Dein System funktioniert – vielleicht sogar zu gut. Es scannt dauerhaft nach Gefahren und versucht, dich wachsam zu halten. Wenn du das verstehst, kann etwas in dir weicher werden: Statt gegen dich zu kämpfen („Warum bin ich so?“), kannst du beginnen, mit deinem Nervensystem zu arbeiten – und es Schritt für Schritt aus dem Daueralarm herausführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Drei alltagstaugliche Wege zurück zu mehr innerer Balance</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du musst dein Leben nicht komplett umkrempeln, um erste Effekte zu spüren. Oft sind es kleine, aber konsequente Veränderungen, die deinem Nervensystem signalisieren: „Es ist gerade sicher genug. Du darfst runterfahren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>1. Reizdosis bewusst steuern</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du darfst entscheiden, wie viel Input du deinem System zumutest.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nachrichtenkontingent: </strong>Statt dich quer durch den Tag „berieseln“ zu lassen, wähle ein bis zwei feste Zeiten am Tag, zu denen du dich informierst – zum Beispiel morgens eine seriöse Quelle, abends dann bewusst nichts mehr.<br></li>



<li><strong>Push-Benachrichtigungen minimieren:</strong> Deaktiviere Breaking-News-Benachrichtigungen auf dem Handy. Du verpasst nichts Wesentliches – aber dein Nervensystem bekommt weniger Alarme.<br></li>



<li><strong>Bewusste Social-Media-Pausen:</strong> Lege „scrollfreie Zeiten“ fest, zum Beispiel morgens in der ersten Stunde und abends in der letzten Stunde vor dem Schlafengehen.<br></li>



<li><strong>Dein Satz darf sein:</strong> „Ich informiere mich – aber ich konsumiere nicht alles.“ Allein diese Entscheidung schenkt dir mehr innere Luft zum Atmen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>2. Den Körper als Anker nutzen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn im Kopf alles rattert, ist der Körper oft der schnellste Weg zurück ins Hier und Jetzt. Bewegung und Atmung wirken direkt auf dein Nervensystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sanfte Bewegung: </strong>Ein paar Yoga-Übungen auf der Matte, eine kurze Faszien-Sequenz, zehn Minuten freies Tanzen in der Küche, ein Spaziergang um den Block – es muss nicht perfekt aussehen, es darf sich einfach gut anfühlen.<br></li>



<li><strong>Atempausen:</strong> Setz dich für zwei bis fünf Minuten hin, lege eine Hand auf den Bauch und atme langsam ein (vier Sekunden) und länger aus (sechs Sekunden). Die längere Ausatmung signalisiert deinem System: „Du darfst loslassen.“<br></li>



<li><strong>Mini-Entspannungsinseln: </strong>Lieber drei Mal am Tag fünf bis zehn Minuten bewusst entspannen, als einmal im Monat einen „großen Reset“ planen, der dann doch nicht stattfindet.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche kleinen Rituale können zu zuverlässigen Ankern werden, die dich immer wieder liebevoll zu dir selbst zurückholen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>3. Innere Grenzen und Selbstmitgefühl</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein oft übersehener Schlüssel in stürmischen Zeiten ist deine innere Haltung zu dir selbst. Du musst nicht alles tragen. Du darfst entscheiden, welche Themen du heute wirklich beeinflussen kannst – und wo du anerkennst: „Hier ist meine Grenze – egal, wie sehr mich das jetzt gedanklich beschäftigt, ich kann im Moment nichts ändern.“ „Nein“ ist erlaubt – nach außen und nach innen. Ein bewusstes Nein zu zusätzlichen Aufgaben, familiären Erwartungen oder dem eigenen Perfektionismus ist ein Ja zu deiner Gesundheit. Statt „Ich muss funktionieren“ darf da ein „Ich darf überfordert sein. Ich darf mir Hilfe holen.“ treten. Selbstmitgefühl ist kein „sich gehen lassen“. Es ist die Grundlage dafür, dass du langfristig kraftvoll für dich und andere da sein kannst. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Stürmische Zeiten als Einladung, dein Leben neu auszurichten</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Frauen beginnen in der Lebensmitte zum ersten Mal ernsthaft zu fragen: „Wie will ich meine zweite Lebenshälfte wirklich leben? Was darf bleiben – und was darf sich ändern?“. Es geht dabei nicht darum, alles perfekt zu machen oder von heute auf morgen ein neues Leben zu erschaffen. Es geht um bewusstere Entscheidungen. Um Schritte, die zu dir passen. Um ein Leben, das sich nicht nur nach „Funktionieren“, sondern nach Verbundenheit, Freude und innerer Ruhe anfühlt. Wenn du spürst, dass du dir auf diesem Weg Unterstützung wünschst, kann es hilfreich sein, dir eine Begleitung an die Seite zu holen, die sowohl deinen Körper als auch dein Nervensystem, deine Gedanken und Gefühle im Blick hat – zum Beispiel in Form von Kursen, Retreats oder einem individuellen Coaching-Prozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Zum Abschluss: drei Fragen an dich</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nimm dir gern einen Moment, vielleicht mit einer Tasse Tee und einem Stift, und spüre in diese Fragen hinein:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Wo spürst du gerade am stärksten, dass dich die stürmischen Zeiten innerlich aus dem Gleichgewicht bringen?</li>



<li>Was wäre ein kleiner, liebevoller Schritt, mit dem du heute für mehr Balance sorgen könntest – im Kopf, im Körper oder in deinem Alltag?</li>



<li>Und wer könnte dich auf diesem Weg unterstützen, damit du ihn nicht alleine gehen musst?</li>
</ol>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:34% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/09/Foto-Claudia-Garten-682x1024.jpg" alt class="wp-image-258939 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Claudia Thurner-Puchert </strong>ist Pädagogin (M.A.), Gesundheitspädagogin und zertifizierter Coach und begleitet Frauen in und ab der Lebensmitte auf ihrem Weg zu mehr innerer Ruhe, Klarheit und ganzheitlicher Gesundheit – mit einer Verbindung aus Coaching, Bewegung, Achtsamkeit und Prävention. In Kursen, Yoga- und Achtsamkeits-Retreats sowie in Einzelcoachings unterstützt sie Frauen dabei, Stress zu reduzieren, ihre Resilienz zu stärken und ihr Leben in der zweiten Lebenshälfte bewusst neu auszurichten – von kürzeren MIND+BODY-Formaten bis hin zu einer mehrmonatigen 1:1‑Resilienzbegleitung, jeweils mit kostenlosem Vorgespräch.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Weitere Infos zu ihren Angeboten für Frauen in und ab der Lebensmitte <a href="https://www.ctp-gesundheit.de/coaching-in-fuerstenfeldbruck-online" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">hier</mark></a> auf der Webseite und <a href="https://www.instagram.com/balance.mitsinn/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">hier</mark></a> bei Instagram.</strong></p>



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</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Claudia Thurner-Puchert</p>



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		<title>Vom Kontostand zur echten Freiheit</title>
		<link>https://pureandpositive.com/vom-kontostand-zur-echten-freiheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[BUSINESS]]></category>
		<category><![CDATA[Money]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagskolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Schindler]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Jahre lang war Susanne fest davon überzeugt, dass wahrer Reichtum auf dem Konto liegt und der einzige Schlüssel zu absoluter Freiheit ist. Um diesen Traum zu verwirklichen, schuftete sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Viele Jahre lang war Susanne fest davon überzeugt, dass wahrer Reichtum auf dem Konto liegt und der einzige Schlüssel zu absoluter Freiheit ist. Um diesen Traum zu verwirklichen, schuftete sie täglich, kaufte ein Haus und baute ein Vermögen auf – nur um am Ende festzustellen, dass sie die steigenden Zahlen im Inneren völlig kalt und unberührt ließen. Erst als sie durch radikale Lebensentscheidungen fast all ihren materiellen Besitz verlor und ihre Ersparnisse aufzehrte, geschah das unerwartete Wunder. Ausgerechnet im Moment der größten finanziellen Unsicherheit saß sie am Ufer eines Sees und spürte plötzlich eine tiefe, bedingungslose Freiheit, die kein Geld der Welt jemals kaufen kann. In diesem Beitrag, der heutigen Kolumne<strong><em>, nimmt sie uns</em></strong> mit auf eine persönliche Reise von der Illusion des Geldreichs hin zu echtem inneren Reichtum – und zeigt uns, wie wir gemeinsam mit unseren ganz eigenen Ressourcen die Welt positiv verändern können.</em></strong></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wenn ich viel Geld habe, bin ich frei. Dann kann ich tun und lassen, was ich will!</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Diese Entscheidung traf ich vor einigen Jahren, als ich mich eingesperrt fühlte in einem Leben, das ich mir selber geschaffen hatte. Was dann kam, hätte ich mir im Traum nicht ausmalen können!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wusste nur, so wie es ist, kann es nicht bleiben. Ich arbeitete jeden Tag, verdiente echt gut, aber fühlte mich innerlich leblos. Job, Familie, Haus, und wenn ich noch ein bisschen Energie hatte, bin ich zum Sport. Das war ein ganz normaler Tag. Ein großer Urlaub im Jahr, der Rest des Geldes ging ins Haus. Aber Leben? Spaß haben? Einfach mal machen, worauf ich Lust hatte? Fehlanzeige! Nebenbei: Ich wusste gar nicht mehr, was mir Spaß machte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also fing ich an, Bücher über Persönlichkeitsentwicklung, Money-Mindset und, als ich mich selbstständig machte, auch über Unternehmertum zu lesen. Ich habe gelernt, an der Börse zu investieren und freute mich über erste Gewinne. Der Kontostand wuchs, mein innerer Zustand jedoch nicht. Die Zahl auf dem Konto machte nichts mit mir. Fühlte ich mich freier damit? Nein! Aber warum nicht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil ich immer noch diejenige war, die dachte, ich sei erst frei, wenn ich reich wäre. Doch wann ist „man“ reich? Eine Million? Vier Millionen? Zehn Millionen? Wie lange hätte ich der bildlichen Möhre an der Angel hinterherrennen sollen, bis ich mich frei fühlte?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr meine Reise ein wenig verfolgt, wisst ihr, dass ich die letzten Jahre viel losgelassen habe: meinen Führungsjob, mein Eigenheim, meine Heimat, viele alte Gewohnheiten und am Ende auch meine Ehe. Die Trennung war einschneidend für mich, denn es fiel so viel von mir ab, was mir vorher nicht bewusst war. Ich war müde, ich war traurig, mein Nervensystem völlig auf Anschlag. Ich habe mir die Zeit genommen, wieder bei mir selbst anzukommen, für meine Tochter und ja, auch endlich mal für mich da zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich konnte es mir leisten — dafür bin ich unheimlich dankbar. Doch mit der Zeit schwanden meine Reserven. Ich kam wieder zurück in meine alte Kraft, doch es hat mich einen großen Teil meines Kontostandes gekostet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Geld wird plötzlich ziemlich wichtig, wenn du keines mehr hast, oder?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einmal geht es nicht mehr darum, shoppen oder schick essen zu gehen, sondern es kommen Fragen auf: Wie bezahle ich die nächste Miete? Können wir unsere beiden Pferde halten? Holla die Waldfee, da kommen Ängste hoch, das glaubst du nicht … und auf einmal siehst du sehr klar, was dir wirklich wichtig ist. Was möchte ich wirklich und was ist nur „nice to have“? Mein Blick reduzierte sich auf das Wesentliche. Ich fühlte mich seit langer Zeit wieder demütig. Unglaublich wertvoll!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab eine Situation, die werde ich mein Leben lang nicht vergessen: Die Angst übermannte mich und ich wusste, am See finde ich Frieden. Ich saß am Wasser und mir wurde klar, dass ich fast ALLES verloren hatte, was ich mir in den letzten 20 Jahren aufgebaut hatte. Die Sorgen fühlten sich schwer an, es schien in diesem Moment aussichtslos. Ich schaute auf den See, sah das Glitzern der Sonne im Wasser …</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://pureandpositive.com/unsere-buecher"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258322" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/2-1.jpg" alt class="wp-image-258322" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/2-1.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/2-1-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://podcast"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258321" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-1.jpg" alt class="wp-image-258321" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-1.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-1-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://pureandpositive.com/inner-circle"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258719" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/WerbungPP_1080x1080.jpg" alt class="wp-image-258719" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/WerbungPP_1080x1080.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/WerbungPP_1080x1080-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>
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<h5 class="wp-block-heading"><strong>… und fühlte mich das erste Mal so frei wie noch nie. ✨</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war völlig überwältigt. Ausgerechnet in einem Moment, in dem ich im Außen so viel verloren hatte, fühlte ich mich innerlich reich. Ich hatte meine Tochter, Menschen, die ich liebe, unsere Tiere, einen See vor mir, einen Kopf voller Ideen, meine Erfahrungen und Fähigkeiten — und die Möglichkeit, mein Leben von hier aus neu zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hatte ich Freiheit all die Jahre am falschen Ort gesucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte geglaubt, Geld würde mir irgendwann dieses Gefühl geben. Dabei kann Geld unglaublich viel: Es bezahlt unser Zuhause, unser Essen und unsere Kleidung. Es kann uns Zeit schenken, Bildung ermöglichen, eine gute Idee finanzieren, einen Traum Wirklichkeit werden lassen, ein Unternehmen aufbauen oder Menschen und Projekte unterstützen. Und Geld hat auch mir etwas unglaublich Wertvolles ermöglicht: die Zeit, die ich gebraucht habe, um wieder bei mir anzukommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber mein inneres Gefühl von Freiheit konnte ich nicht auf meinem Konto ansparen. Das musste ich an einem anderen Ort finden: in mir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem hat Geld für mich eine andere Bedeutung. Ich sehe heute vor allem die Möglichkeiten darin: Ideen verwirklichen, Neues entdecken, reisen, schöne Momente erleben, mit meiner Tochter unsere Pferde halten, Menschen und Projekte unterstützen oder einfach etwas ausprobieren, auf das ich Lust habe. Geld gibt mir Gestaltungsspielraum: für mein eigenes Leben und für das, was ich in die Welt bringen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit kam für mich irgendwann eine viel spannendere Frage auf:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn mir etwas zur Verfügung steht — was möchte ich damit ermöglichen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dabei geht es längst nicht nur um Geld. Bei Pure &amp; Positive begegnen uns so viele tolle Projekte und Menschen, die die Welt besser machen. Es geht um Tierwohl oder Kinderrechte, um Umweltschutz oder Nachhaltigkeit. Manche gründen Organisationen und widmen ihnen einen großen Teil ihres Lebens. Andere unterstützen mit Geld, schenken ihre Zeit, bringen ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Kontakte oder ihre Reichweite ein. Wieder andere packen einfach mit beiden Händen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das fasziniert mich: Wir müssen nicht alle dasselbe geben. Aber wir können alle etwas beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das für mich heute eine ganz andere Form von Reichtum: zu erkennen, was bereits da ist und bewusst zu entscheiden, was ich damit bewirken möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hast du zwei Stunden Zeit. Vielleicht kennst du genau den Menschen, den ein Projekt gerade braucht. Vielleicht kannst du etwas besonders gut, hast Reichweite, Räume, Material, Wissen oder eine Idee. Vielleicht kannst und möchtest du Geld geben. Oder du hast einfach Lust, irgendwo mit anzupacken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was kannst und möchtest DU geben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib es gerne in die Kommentare. Nicht nur, um die Frage für dich zu beantworten, sondern damit andere sehen können, was du einbringen möchtest. Vielleicht liest hier jemand mit, der genau das sucht. Vielleicht finden sich zwei Menschen, die sich sonst nie begegnet wären. Vielleicht entsteht eine Idee, eine Unterstützung oder sogar etwas ganz Neues.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn genau so stelle ich mir eine Welt vor, die positiv in die Zukunft schaut: Wir erkennen, was wir einbringen können. Wir verbinden uns. Und gemeinsam machen wir etwas daraus. ✨</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sind deine Gedanken dazu?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis in 14 Tagen,</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>deine Susanne</em><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.pureandpositive.com/inner-circle"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="615" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-1024x615.jpg" alt class="wp-image-258189 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-980x588.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-480x288.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du willst mich persönlich und unsere Community kennenlernen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann schreibe mir eine Mail an <a href="mailto:susanne-schindler@purecreation.group"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">susanne-schindler@purecreation.group</mark></a> und komme unverbindlich beim nächsten digitalen Kaffee in unseren <a href="http://www.pureandpositive.com/inner-circle"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Inner Circle</mark></a>. Eine Mail reicht und ich schicke dir den Link zu. Ich freue mich auf dich.</p>



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		<title>Lass dich positiv inspirieren</title>
		<link>https://pureandpositive.com/lass-dich-positiv-inspirieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer Zeit, in der das endlose Scrollen durch negative Nachrichten – das sogenannte Doomscrolling – oft zu Überforderung und Erschöpfung führt, braucht es gezielte Impulse für mehr Leichtigkeit und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>In einer Zeit, in der das endlose Scrollen durch negative Nachrichten – das sogenannte Doomscrolling – oft zu Überforderung und Erschöpfung führt, braucht es gezielte Impulse für mehr Leichtigkeit und innere Stärke. Der Podcast „Pure &amp; Positive – Kraftvoll &amp; Erfüllt leben” setzt genau hier einen bewussten Gegenpol und lädt dazu ein, den Blick wieder auf das Konstruktive, Stärkende und Schöne im Leben zu lenken. Statt sich von der spiralförmigen Dynamik schlechter Nachrichten herabziehen zu lassen, schenkt unser Kanal und Format hier Impulse und Inspirationen, um die eigene mentale Gesundheit aktiv zu schützen und aufzutanken. Wer den digitalen Nachrichtenkonsum durch bewusste, positive Audiosignale ersetzt, nutzt den Medienkonsum schlussendlich nicht als Energie-Räuber, sondern als kraftvolle Quelle für persönliche Entfaltung. Viele Menschen aus Schauspielerei, Politik, Wirtschaft, Sport — aber auch einfach von nebenan — waren schon dabei…</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir leben in einer Epoche der permanenten Reizüberflutung. Unser Alltag ist geprägt von Algorithmen, die darauf programmiert sind, unsere Aufmerksamkeit durch dramatische Schlagzeilen, Konflikte und Krisen zu fesseln. Wer morgens zum Smartphone greift, findet sich häufig in einer endlosen Abwärtsspirale aus negativen Botschaften wieder – dem sogenannten Doomscrolling — oder auf Social Media, wo alles irgendwie immer toller, schlanker, schöner, aufgeräumter etc. wirkt, als bei uns zu Hause. Das führt auch nicht selten zu „unschönen Gefühlen”. Wie viel Frust, AI (KI) oder auch Filter dahinter stecken, wird oft gar nicht bewusst reflektiert. Was wir dabei oft vergessen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>„<em>Dieses unwillkürliche Verharren bei beunruhigenden Nachrichten versetzt das menschliche Nervensystem in eine chronische Alarmbereitschaft. Der Körper reagiert mit der Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin, was auf Dauer zu mentaler Erschöpfung, Angstzuständen und einem Gefühl der Machtlosigkeit führt.</em>”</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In genau diesem Spannungsfeld setzt unser „Pure &amp; Positive – Kraftvoll &amp; Erfüllt leben Podcast” an. Dieses Audioformat ist neben unseren e‑Magazinen, Supplement-Kooperationen und dem Portal seit 2018 parallel entstanden und versteht sich für dich als bewusst gesetzter Gegenpol zum digitalen Nachrichtendruck. Es geht dabei nicht darum, die Augen vor den Herausforderungen der Welt zu verschließen oder Zweckoptimismus zu betreiben. Vielmehr geht es um die aktive Rückgewinnung der eigenen geistigen Klarheit und Energie. Der Podcast bietet unseren Zuhörerinnen und Zuhörern einen geschützten Raum, um innezuhalten, die Gedanken neu zu sortieren und sich auf das zu besinnen, was das eigene Leben bereichert, stärkt und erfüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was positive Nachrichten in unserem Gehirn bewirken</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was uns auch oft nicht bewusst ist: Die Neurowissenschaft und die Positive Psychologie zeigen eindrücklich, dass das menschliche Gehirn plastisch ist – es formt sich entlang der Inhalte, mit denen wir es regelmäßig füttern. Während negative Reize den Fokus verengen und den Blick ausschließlich auf Bedrohungen lenken, bewirken konstruktive, lösungsorientierte und positive Impulse das genaue Gegenteil. Wenn wir uns mit aufbauenden Inhalten beschäftigen, schüttet der Körper Botenstoffe wie Dopamin, Serotonin und Oxytocin aus. Diese biochemische Reaktion hat konkrete Auswirkungen auf unser tägliches Erleben. Zunächst einmal in der Erweiterung des Denkhorizonts — Positive Emotionen weiten unser Wahrnehmungsfeld. Wir werden kreativer, flexibler im Denken und finden leichter Lösungen für persönliche oder berufliche Probleme. Dann in der Stärkung der Resilienz. Hier wird durch die bewusste Aufnahme positiver Nachrichten ein mentales Schutzschild aufgebaut. Es fällt leichter, in Krisen emotional stabil zu bleiben und Rückschläge nicht als dauerhaften Zustand zu begreifen. Und dann in der körperlichen Entlastung, denn der Ausstieg aus dem permanenten Stressmodus senkt die Herzfrequenz und entlastet das Immunsystem. Der Körper schaltet von Abwehr auf Regeneration um. Unser Podcast dient in diesem Kontext also quasi als Werkzeug für mentale Hygiene. 🙂 Wer seine tägliche Mediendosis gezielt mit lösungsorientierten Perspektiven anreichert, entscheidet sich aktiv dagegen, Opfer der eigenen Benachrichtigungen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Warum erbauende Impulse in der heutigen Zeit essenziell sind</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wissen es alle: Die Gegenwart ist von schnellen Veränderungen, globalen Umbrüchen und einer allgemeinen Unsicherheit geprägt. In Zeiten von Krisen neigen Menschen dazu, nach Orientierung zu suchen. Wenn diese Orientierung jedoch ausschließlich von Horrorszenarien gespeist wird, entsteht eine gesellschaftliche Lähmung — genau das Gegenteil davon, was wir aktuell brauchen. Gezielte positive Impulse sind daher kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für die Handlungsfähigkeit von uns allen. Denn: </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Nur wer emotional gut versorgt ist und über mentale Kraftreserven verfügt, kann im eigenen Umfeld Verantwortung übernehmen, Mitgefühl zeigen und Veränderungen anstoßen.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten in all den Jahren schon so viele wunderbare Menschen dabei, die einen Beitrag für ein besseres Morgen leisten, andere inspirieren und ihnen Impulse geben. Der Podcast bietet dabei auch praxisnahe Denkanstöße, die zeigen, wie aus Überforderung wieder Handlungsmut entstehen kann. Er erinnert daran, dass Hoffnung eine aktive Entscheidung ist, die jeden Tag aufs Neue getroffen werden muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Warum Gemeinschaft immer wichtiger wird</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann ist mir hier auch nochmal wichtig, zu betonen, warum Gemeinschaft in unserer aktuellen Zeit immer wichtiger wird: Ein zentraler Pfeiler für ein kraftvolles Leben ist das Gefühl der Verbundenheit. Doomscrolling und isolierter Medienkonsum verstärken oft ein Erleben der Entfremdung und Einsamkeit. Man blickt auf den Bildschirm und hat das Gefühl, mit den Lasten der Welt allein zu sein. Unser Podcast greift aber Themen auf, die in volatilen Zeiten grundlegend sind: Gemeinschaft. Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen. Echte Resilienz entsteht selten isoliert im stillen Kämmerlein, sondern im Austausch mit anderen. Wenn Menschen zusammenkommen, um Werte wie Echten Austausch, Empathie und gegenseitige Unterstützung zu leben, passieren entscheidende Dinge, wie zum Beispiel geteilte Verantwortung. Vorfallende Belastungen verteilen sich auf mehrere Schultern, was den Einzelnen spürbar entlastet. Dann kollektive Zuversicht, denn positive Energie verstärkt sich in der Gruppe. Wenn Menschen gemeinsame Erfolge feiern oder einander Mut zusprechen, steigt die Zuversicht aller Beteiligten. Und dann der Schutz vor Isolation, denn eine starke Gemeinschaft gibt Halt, wenn individuelle Gewissheiten wegbrechen. Sie bietet ein Auffangnetz, das uns daran erinnert, dass wir nicht allein sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Pure &amp; Positive versteht sich daher auch als Brückenbauer. Die vermittelten Inhalte regen dazu an, Kontakte im echten Leben zu vertiefen, füreinander da zu sein und das gemeinsame Miteinander wieder in den Mittelpunkt zu stellen.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wandel von einem unbewussten Konsum dramatischer Nachrichten hin zur gezielten Ausrichtung auf stärkende Inhalte ist also ein entscheidender Schritt für mehr Lebensqualität. Unser Podcast bietet dafür den passenden Rahmen. Er unterstützt dabei, den Fokus vom Problem auf die Lösung zu verschieben, die eigene mentale Gesundheit zu sichern und die Bedeutung von echter Gemeinschaft wieder neu zu schätzen. Am Ende geht es nicht darum, die Realität schönzureden, sondern die eigene Kraft zu stärken, um der Realität mit Zuversicht zu begegnen. Wir sagen daher: Schluss mit Doomscrolling und Start mit „Positiv aufladen”! Lass dich auf unserem Portal oder im Podcast positiv inspirieren. Komm auch gerne mal in unseren <a href="https://www.pureandpositive.com/inner-circle"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Inner Circle</mark></a> dazu, wir freuen uns auf dich!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Herzen alles Gute,</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>deine Christin</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong><a href="https://www.pureandpositive.com/podcast"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">HIER</mark></a> geht es direkt zu unserem Podcast</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Für mich und uns</title>
		<link>https://pureandpositive.com/fuer-mich-und-uns/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[BUSINESS]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Prizelius]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntags Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[Was heißt eigentlich „gemeinsam Zukunft gestalten”?! In Christins Augen geht es hier vor allem um Visionen, um das Bild von einer besseren Welt. Und das nicht aus einer liebevoll kindlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Was heißt eigentlich „gemeinsam Zukunft gestalten”?! In Christins Augen geht es hier vor allem um Visionen, um das Bild von einer besseren Welt. Und das nicht aus einer liebevoll kindlichen Naivität heraus betrachtet, sondern es geht ihr um ein Leitmotiv für aktives, gemeinschaftliches Handeln, bei dem Menschen gemeinsam Verantwortung für die gesellschaftliche, ökologische oder wirtschaftliche Entwicklung übernehmen. Es drückt aus, dass Wandel nicht passiv abgewartet, sondern von einer Gemeinschaft pro aktiv und gezielt geformt wird. Christin hat zwar in ihrer beruflichen Laufbahn oft die Richtungen gewechselt und Wege angepasst, aber sie ist dabei immer ihren Werten treu geblieben. Darüber schreibt sie „für mich und uns” in ihrer Kolumne und ist dabei gleichzeitig davon überzeugt, dass wir als Gesellschaft ein Stück weit heilen dürfen, aber dafür auch durch Traurigkeit, Wut und Angst gehen müssen, um Heilung überhaupt zulassen zu können…</em></strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich auf mein eigenes Leben zurückblicke, sieht mein Lebenslauf auf den ersten Blick vielleicht aus wie ein Zickzackkurs. Ich habe Branchen gewechselt, Pläne über den Haufen geworfen, Türen geschlossen und neue geöffnet. Von außen betrachtet könnte man fragen: Weiß sie überhaupt, wo sie hinwill? Doch unter der Oberfläche gab es nie ein Zögern. Ja, die Richtung hat sich vielleicht verändert, aber der Kompass blieb immer derselbe. Meine Werte – Ehrlichkeit, Mitgefühl, Verantwortung und der tiefe Glaube an das Miteinander – waren in jedem Moment meine verlässlichen Wegweiser. Egal, ob ich mich im Jurastudium befand, parallel die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin machte, in einem Fitnessstudio jobbte oder mich in den Ferien ehrenamtlich im Tierschutz engagierte.</p>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>„</strong><span><em style="font-weight: bold">Genau diese Erfahrung prägt meinen Blick auf unsere Welt. Wir stehen als Gesellschaft an einem Punkt, an dem die alten Rezepte nicht mehr funktionieren. Wir spüren alle, dass sich etwas verändern muss. Aber wie oft verwechseln wir Zukunftsgestaltung mit bloßer Reparaturarbeit? Wir versuchen, Risse im Fundament mit bunter Farbe zu überstreichen, weil die Angst vor dem, was darunter liegt, zu groß ist.”</em></span></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Echte Zukunft entsteht jedoch nicht durch kosmetische Korrekturen. Sie beginnt dort, wo wir den Mut haben, uns den ungemütlichen Gefühlen zu stellen. Als Kolumnistin hier bei Pure &amp; Positive beobachte ich seit einigen Wochen, wie sehr wir uns danach sehnen, dass alles schnell wieder gut, einfach und positiv wird. Doch wir überspringen dabei einen entscheidenden Schritt: die Heilung. Und Heilung ist selten eine gerade, saubere Linie. Um als Gemeinschaft wirklich zusammenzuwachsen und eine tragfähige Zukunft zu bauen, müssen wir erlauben, dass auch Traurigkeit ihren Platz hat. Traurigkeit über das, was wir bereits verloren haben – sei es intakte Natur, gesellschaftlicher Zusammenhalt oder einfach das Gefühl von Sicherheit. Wir müssen der Wut Raum geben, die aufsteigt, wenn Ungerechtigkeiten offen zutage treten. Wut ist keine destruktive Kraft, wenn wir sie richtig verstehen; sie ist der Motor, der uns zeigt, wo Grenzen überschritten werden und wo Veränderung dringlich ist. Und wir müssen die Angst anerkennen – die lähmende Sorge vor dem Ungewissen, vor dem Kontrollverlust, vor dem Scheitern.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.pureandpositive.com/business"><img loading="lazy" decoding="async" width="947" height="451" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/Zukunft-gestalten.jpg" alt class="wp-image-258737" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/Zukunft-gestalten.jpg 947w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/Zukunft-gestalten-480x229.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 947px, 100vw"></a></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir diese Emotionen verdrängen, bleiben unsere Visionen von einer besseren Welt starr und abstrakt. Wir agieren dann aus Abwehr statt aus Gestaltungslust. Erst wenn wir lernen, diese schweren Gefühle gemeinsam auszuhalten, verwandeln sie sich. Aus Wut wird Tatkraft, aus Traurigkeit entsteht Empathie und aus der verarbeiteten Angst erwächst wiederum echter Mut. Gemeinsam Zukunft gestalten bedeutet deshalb für mich weit mehr als das Entwerfen von Strategiepapieren oder das Diskutieren von Innovationschancen. Es bedeutet, einander wieder zuzuhören. Es bedeutet, Räume zu schaffen, in denen wir verletzlich sein dürfen, ohne verurteilt zu werden.</p>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Wir müssen als Gesellschaft lernen, wieder miteinander zu fühlen, um wieder miteinander handeln zu können. Das erfordert ein Umdenken in unseren Unternehmen, in unseren Kommunen und an unseren Esstischen. Es verlangt, dass wir aufhören, Verantwortung nach oben oder an „die anderen“ abzuschieben. Jeder Schritt, den wir im Kleinen tun – sei es das ehrliche Gespräch mit der Nachbarin, das Einstehen für ökologische Werte im Beruf oder das aktive Mitwirken in Initiativen –, ist ein Baustein für das große Ganze.”</em></strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Damit können wir auch jeden Tag anfangen! Und das bedeutet nicht, dass wir unseren (gehassten oder vermeintlich sicheren) Job gleich an den Nagel hängen müssen. Starte etwas mit Leidenschaft als Hobby, engagiere dich in Vereinen, verbinde dich mit Menschen aus unseren Kategorien. Ich persönlich wünsche mir eine Zukunft, die nicht aus der Furcht vor dem Untergang geboren wird, sondern aus der Sehnsucht nach einem lebendigen, gerechten Miteinander. Wir dürfen heilen. Wir dürfen Fehler machen und unsere Wege anpassen, genau wie ich es in meinem Leben getan habe. Solange unser innerer Kompass auf Menschlichkeit und Verantwortung ausgerichtet bleibt, verlieren wir nie das Ziel aus den Augen. Lasst uns nicht länger warten, bis die Zukunft über uns hereinbricht. Lasst uns durch den Schmerz hindurchgehen, die Ärmel hochkrempeln und das Morgen selbst in die Hand nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie denkst du darüber?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich über eine Nachricht von dir! Bis in 14 Tagen,</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>deine Christin</em></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:33% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius.jpg" alt class="wp-image-250127 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius.jpg 1000w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius-980x980.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du möchtest mich persönlich und unsere Community kennenlernen?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Dann schreibe mir eine <strong><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mail an christin@pureandpositive.com</mark></strong> und komme unverbindlich beim nächsten digitalen Kaffee in unseren <strong><a href="https://www.pureandpositive.com/inner-circle"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Inner Circle</mark></a></strong>. Ich freue mich auf dich.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Patricia Schumann</p>



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		<title>Werde zur Schöpferin deines Lebens.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/werde-zur-schoepferin-deines-lebens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[Claudine Birbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfer]]></category>
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					<description><![CDATA[In Zeiten des Umbruchs und fehlender äußerer Sicherheiten lädt der Artikel von Claudine Birbaum dazu ein, die Steuerung des eigenen Lebens von einem angstbesetzten Verstand an die innere Stimme zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>In Zeiten des Umbruchs und fehlender äußerer Sicherheiten lädt der Artikel von Claudine Birbaum dazu ein, die Steuerung des eigenen Lebens von einem angstbesetzten Verstand an die innere Stimme zu übergeben. Um echte Klarheit und Schöpferkraft zu entfalten, gilt es zunächst, den Verstand auf den „Rücksitz“ zu verbannten und einprägende Glaubenssätze sowie gesellschaftliche Erwartungen bewusst abzulegen. Durch den Rückzug in die Natur und die Ausrichtung an kleinen Impulsen der Seele lässt sich der Zugang zum eigenen Potenzial schrittweise wieder freilegen. Eine gelebte Spiritualität zeigt sich dabei im Alltag, indem meditative Übungen zur Energetisierung und Gedankenklärung so selbstverständlich integriert werden wie das tägliche Zähneputzen. So gelingt es schließlich, unabhängig von äußeren Krisen ein selbstbestimmtes Leben voller Licht, Liebe und Vertrauen zu gestalten.</em></strong></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><br><strong>Werde zur Schöpferin deines Lebens. Finde in Zeiten der Veränderung Klarheit in deinem Inneren.</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Wir leben in einer Zeit der Veränderung. Langfristig zu planen ist schier unmöglich, denn zuverlässige Prognosen gibt es nicht mehr. Wie schaffst du es, zwischen Intuition, Angst und äußeren Erwartungen, dich durch dein Leben zu manövrieren? In diesem Artikel erfährst du, warum es immer wichtiger wird, auf deine Intuition – deiner inneren Stimme – zu hören und so Klarheit in deinem Inneren zu finden. Zwei praktische Übungen für deinen Alltag runden meinen Input ab. Das bedeutet für mich gelebte Spiritualität: Wenn du deine medialen Fähigkeiten, und die hat jeder, in deinen Alltag integrierst, so dass sie zu einem ganz normalen Teil deines Lebens werden wie die tägliche Dusche oder das Zähneputzen. Dieser Artikel ist eine Einladung, wieder genauer hinzuhören: Was fühlt sich für mich richtig an? Welche Fähigkeiten und Wünsche – beruflich wie privat – habe ich lange zurückgestellt? Welchen ersten Schritt kann ich heute gehen? Erfahre drei einfache, tiefgreifende Schritte hin zu einem neuen Leben, das du dir als wahre Schöpferin selbst erschaffst; unabhängig davon, was gerade im Außen geschieht.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Schritt 1 – Nimm deinem Verstand die Macht über dich<br>Schritt 2 – Befreie dich von gesellschaftlichen Zwängen<br>Schritt 3 – Aktiviere deine innere Stimme</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Schritt 1: Nimm deinem Verstand die Macht über dich</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wie schaffe ich den Spagat zwischen meinem Herzen und dem Verstand, der immer größer zu werden scheint? Hast du dir diese Frage auch schon gestellt? Du spürst, wohin deine Reise, sprich deine Neuorientierung, gehen könnte, doch dein Verstand konfrontiert dich sofort mit unzähligen Argumenten, warum das nicht möglich ist. Wahrscheinlich präsentiert er dir Schreckensszenarien und erstickt deine Sehnsucht gleich im Keim. Du folgst wie bis anhin deinem rationalen Verstand und begräbst deine Träume für ein besseres Leben. Du verharrst in deiner Komfortzone, da weißt du wenigstens, was du hast. </p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Doch in unserer Zeit der Veränderung, in der alles auf ein Chaos hinzusteuern scheint, bedeutet Stillstand Rückschritt. Daher wirst du jetzt von deiner Seele immer wieder aufgefordert, neue Wege zu gehen und dein Hamsterrad zu verlassen. Deine Seele flüstert dir unermüdlich zu, dass du jetzt Neues wagen darfst.</em>”</strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Bewusst oder unbewusst nimmst du diese Stimme wahr. Du fühlst: Da gibt es noch mehr in mir. Was nun? Du beschließt, deinen Verstand auf den Rücksitz deines Lebens–Autos zu setzen. Warum? Dein Verstand kennt nur dein bisheriges Leben. Aus deinen Erfahrungen heraus leitet er so deine Zukunft ab. Doch damit bleibst du zuverlässig in deinem Hamsterrad stecken. Du hast vielleicht schlechte Erfahrungen in deiner Kindheit gemacht oder wurdest später von Mitmenschen enttäuscht. In diesen Lebenssituationen hast du dann unbewusst Glaubenssätze geformt, die du dir immer wieder wie ein Mantra aufsagst, wie zum Beispiel: Ich bin nicht gut genug. Ich bin nicht liebenswert. Ich kann niemandem trauen. Diese Glaubenssätze halten dich klein und geben dir das Gefühl, du müssest dein Licht unter den Scheffel stellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch das ist ein Irrtum deines Verstandes. Denn als Seele verfügst du über ungeahnte innere Kraft und Fähigkeiten, mit denen du dir jederzeit ein neues, erfülltes und glückliches Leben erschaffen kannst. Alles beginnt in deinem Inneren. Sobald dein Verstand auf dem Rücksitz deines Lebens–Autos Platz nimmt, bedeutet das nicht, dass er aufhört, dir seine Horrorszenarien mitzuteilen. Im Gegenteil, diese können sogar zunehmen. Doch du hörst nicht mehr hin. Du lässt dich nicht mehr von ihm verwirren oder dir Angst einflössen. Dein Verstand ist dein Freund, doch du setzt von nun an deine Seele ans Steuer und überlässt ihr die Führung deines Lebens. Dein&nbsp;Verstand gibt dann nicht mehr die Richtung vor, sondern setzt die Impulse der Seele um,&nbsp;wie zum Beispiel die Recherche über ein neues Hobby, das dich interessiert oder ein neues Gebiet, in dem du gerne tätig sein würdest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du folgst dabei den Impulsen deiner Seele und hörst nicht auf deinen Verstand, der dir einreden will: Du bist nicht gut genug. Du bist zu alt. Damit lässt sich kein Geld verdienen. Du machst dich damit lächerlich… Kommen dir solche Sätze bekannt vor? Wie du unerwünschte Gedanken löschen kannst, erfährst du am Ende dieses Artikels in Übung 2 (Unerwünschte Gedanken löschen). Außerdem empfehle ich dir, auf den Konsum von Massenmedien zu verzichten, falls du dies noch tust. Das beruhigt deine Gedanken und deinen Verstand ungemein.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Schritt 2: Befreie dich von gesellschaftlichen Zwängen</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wie haben dich gesellschaftliche Zwänge (unbewusst) geprägt und wie kannst du dich daraus lösen? Schon als kleines Kind bekamst du gewisse Spielregeln mit auf dein Leben. Ich will damit deine Eltern, Großeltern oder andere Familienmitglieder nicht verurteilen. Alle gaben ihr Bestes, so wie sie damals konnten mit dem Wissen, das sie von ihren Eltern mitbekommen hatten. Dir wurde zum Beispiel gesagt: Mädchen müssen still sein. Jungs dürfen keine Gefühle zeigen. Auch sogenannte Lebensweisheiten wurden dir mitgegeben wie: Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. Ohne Fleiß kein Preis. Das Leben ist ein Kampf. Es gibt nie genug für alle. Geld ist immer zu wenig da. Diese Glaubenssätze und „Wahrheiten“ hast du ohne zu hinterfragen in dein eigenes Glaubenssystem übernommen. Schließlich hast du als kleines Kind deiner Familie vertraut. Hier wurden für dich in diesem Leben bereits die ersten Weichen gestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Später in der Schule wurdest du dem Wettbewerb und dem Konkurrenzkampf ausgesetzt, vor allem wegen der Noten. Schon früh wurde dir vielleicht suggeriert, dass du nur ein glückliches Leben haben wirst, wenn du gute Noten hast. Denn damit kannst du studieren, Karriere machen, viel Geld verdienen. Das wiederum macht dich attraktiv(er) für die Partnerwahl. Vielleicht bist du diesen Zwängen so wie ich erlegen. Das erging vielen von uns so. Doch irgendwann einmal war der Ruf meiner Seele so stark, dass ich mich auf meinen wahren Weg begab, fernab von diesen gutgemeinten Ratschlägen. Ich habe begonnen, auf meine innere Stimme zu hören und bin dem Impuls „Da gibt es noch mehr in mir“ gefolgt. Ja, die Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen war nicht immer einfach. Ängste kamen immer wieder hoch, wie die Angst ausgestoßen oder nicht mehr geliebt zu werden, wenn ich mein wahres Ich lebe und meine Maske abnehme, die ich jahrzehntelang trug. Auf meinem neuen Weg hin zu meinem neuen Leben haben sich Menschen von mir abgewendet. Aber ich wurde nicht verstoßen. Vielmehr brach ich auf zu neuen Bekanntschaften, die jetzt besser zu meinem Leben passen. Ich traf und treffe laufend Gleichgesinnte. Und geliebt bin ich immer: von meinem geistigen Team, von Mutter Erde, von den Lichtwesen, die mich umgeben. Wie kannst du dich am besten von diesen (unbewussten) Zwängen befreien, die immer noch dein Leben steuern? Als erstes reflektierst du dein jetziges Leben und schaust, ob und wo du dich von solchen Zwängen steuern lässt. Es ist eine ehrliche Bestandsaufnahme, keine Selbstverurteilung. Als Zweites lässt du all diese Zwänge in deinem Inneren los. Drittens entscheidest du dich für deine wahre Kraft. Dazu empfehle ich dir die Übung 1 (Dich an das Licht und die Liebe erinnern) am Ende dieses Artikels.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Schritt 3: Aktiviere deine innere Stimme</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Du hast deinen Verstand auf den Rücksitz verbannt. Du hast dich von deinen gesellschaftlichen Zwängen und negativen Überzeugungen verabschiedet. Was nun? Jetzt ist es an der Zeit, deine innere Stimme wieder zu finden und ihr zu vertrauen. Was für Widerstände und Hürden sind dabei zu erwarten? Dein Verstand, wie in Schritt 1 erwähnt, wird immer wieder versuchen, dich von deinem neuen Weg abzubringen. Bildlich gesprochen will er seinen Platz am Steuer deines Lebens–Autos zurückerobern. Doch du bleibst standhaft. Verbinde dich mit Gleichgesinnten. So könnt ihr euch gegenseitig stärken. Finde Vorbilder, die diesen Weg bereits erfolgreich gegangen sind und lass dich von ihnen inspirieren. Wie haben sie den Zugang in ihr Inneres wieder gefunden? </p>



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<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>„Ein Zauberwort, wie du wieder deine innere Stimme hörst, ist: Natur. Mithilfe der Natur kannst du wieder bei dir selbst ankommen. Geh so oft wie möglich nach draußen an die frische Luft und verbinde dich dort mit den Naturwesen. Umarme einen Baum, setz dich ins Gras, rieche an einer Blume, hören dem Schwirren der Insekten zu, dem Rascheln der Blätter im Wind oder dem Rauschen eines Baches.”</em></strong></p>
</blockquote>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Diese Klänge verbinden dich mit Mutter Erde. Die Natur spricht mit dir. Nicht über Worte, aber über Gefühle. In der Natur findest du wieder Zugang in dein Inneres und zu deiner inneren Stimme. Wie kannst du deiner leisen inneren Stimme wieder vertrauen, während dein Verstand dich weiter mit seinen rationalen Argumenten überhäuft und dir suggeriert, du würdest geradewegs auf einen persönlichen Abgrund zusteuern? Beginne mit kleinen Dingen, die dir deine innere Stimme zuflüstert. Du musst nicht gleich deinen Job künden, deine Partnerschaft verlassen oder umziehen. Hier zwei Beispiele: Steht eine berufliche Veränderung an, dann recherchiere über das neue Gebiet, das dich interessiert. Geht es um das mögliche Ende deiner Partnerschaft, dann entscheide dich für ein neues Hobby, das du ohne deinen Partner/deine Partnerin ausübst. Das legt deinen Fokus bereits auf dein neues Leben, das du anstrebst. Dort wo dein Fokus liegt, dahin fließt auch deine Energie. Das bringt den Stein ins Rollen. Während du so Schritt für Schritt eine größere Veränderung in deinem Leben umsetzt, wird dir dein neuer Weg auch Schritt für Schritt gezeigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Du hörst auf deine innere Stimme. Du überhörst deinen Verstand und mit ihm auch die Massenmedien oder „gutgemeinte“ Ratschläge anderer. Du gehst deinen Weg, unabhängig davon, was gerade im Außen geschieht. Du spürst: Du bist auf dem richtigen Weg, deinem Seelenweg. Durch die geistige Welt wird dir zudem alle nur erdenkliche (und unsichtbare) Hilfe zur Seite gestellt. Du erfährst scheinbar glückliche Zufälle und bist stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Dein Leben wird jeden Tag besser, bis du von Glückstag zu Glückstag eilst. Ist das ein unerfüllbarer Traum? Nein, es kann zu deiner Wirklichkeit werden. Sofern du dich dafür entscheidest. Für dein neues Glück, das du verdienst. Es ist dein Geburtsrecht. Als Lichtwesen bist du Licht, Liebe und Fülle pur. Das Einzige, was du tun musst, ist dich daran zu erinnern, wer du wirklich bist und dies dann auch in deinem Alltag zu leben. Das ist einfach, aber nicht immer ganz leicht. Doch auch du wirst es schaffen. Bestimmt.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Übung 1 – Dich an das Licht und die Liebe erinnern</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Verbinde dich mit Mutter Erde und mit der Ur-Schöpferin. Rufe dein geistiges Team und deine Schutzengel. Sage innerlich (oder laut): Ich erinnere mich an das Licht und die Liebe. Das geschieht in alle Richtungen, Dimensionen, Zwischendimensionen, Räume, Zeiten, Parallelwelten, bis in alle Ewigkeit und bis dorthin, wo es mein Bewusstsein noch übersteigt. Nimm ein paar tiefe Atemzüge, durch die Nase ein, durch deinen Mund aus. Beim Einatmen zählst du auf vier, beim Ausatmen auf sechs. Nimm wahr, wie du nach ein paar Atemzügen innerlich ruhiger wirst. Stell dir vor, wie durch deine Wurzeln, die dich mit dem Herz von Mutter Erde verbinden, eine rot–goldene Kugel in dein Herz aufsteigt. Diese Kugel enthält alles Licht und alle Liebe, die du in diesem Moment brauchst und in dir aufnehmen kannst. Spüre, wie die Liebe in jede Zelle deines Körpers fließt. Mit deinem geistigen Auge nimmst du wahr, wie du beginnst, aus deinem Inneren heraus zu strahlen. Mit jedem Atemzug fühlst du dich leuchtender und geliebter. Sage dir innerlich: Ich bin Licht. Ich bin Liebe. Spüre es mit jeder Faser deines Körpers. Sobald du dich genügend mit Licht und Liebe aufgetankt hast, schließt du die Übung ab, indem du dich bei deinem geistigen Team und deinen Schutzengeln für ihre Unterstützung bedankst. Dann kommst du bewusst zurück ins Hier und Jetzt und in deinen Körper. Nimm dieses Gefühl in deinen Alltag mit. Praktiziere diese Übung so oft du magst. Mit der Zeit wirst du dich immer mehr an dein Geburtsrecht erinnern. Lass dich überraschen, was diese Übung in dir bewirkt und wie dein Umfeld darauf reagiert, dass du nun viel Licht und Liebe in dir trägst und ausstrahlst.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Übung 2 – Unerwünschte Gedanken löschen</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Hier mein Vorgehen, wie ich unerwünschte Gedanken lösche. Das gilt natürlich für alle negativen Gedanken wie Ängste und Sorgen, die zum Beispiel nach dem Konsumieren von Massenmedien bei dir hochkommen können. Verbinde dich mit Mutter Erde und mit der Ur-Schöpferin. Rufe dein geistiges Team und deine Schutzengel. Sprich innerlich oder laut drei Mal hintereinander aus: «Null, ich kläre meinen Energiekörper, es ist erledigt.» Während du diesen Satz aussprichst, schnippst du dazu mit deinen Fingern – auch insgesamt drei Mal. Falls du nicht schnippen kannst, stellst du dir das Schnippen vor. Es verstärkt deine Affirmation. Danach sagst du: Danke. Danke. Danke. Das geschieht in alle Richtungen, Dimensionen, Zwischendimensionen, Räume, Zeiten, Parallelwelten, bis in alle Ewigkeit und bis dorthin, wo es mein Bewusstsein noch übersteigt. Schließe die Übung ab, indem du dich bei deinem geistigen Team und deinen Schutzengeln für ihre Unterstützung bedankst. Dann kommst du bewusst zurück ins Hier und Jetzt und in deinen Körper…</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:35% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="767" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/P6080146-767x1024.jpg" alt class="wp-image-258856 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Claudine Birbaum über sich:</strong></em></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Schon immer war ich ein Leuchtturm für ihr Umfeld. In den Jahren als Bankerin und später als Berufsschullehrerin ging mein Leuchten fast verloren. Doch meine Seele rief so lange nach mir, bis ich dem Ruf folgte und meinen Seelenplan zu leben begann. Heute bin ich multidimensionales Medium, Autorin, Podcasterin und arbeite mit der geistigen Welt zusammen. Ich unterstütze Menschen dabei, ihr Leben mit Leichtigkeit, Freude und voller Lebenskraft neu zu erschaffen und ihre Lebensfreude wieder zu entdecken.<br>Die Energie, um mit Menschen zu arbeiten und sie zu inspirieren, hole ich mir in den Aroser Bergen und Bergseen, auf meiner Yogamatte, joggend durch die (unberührte) Natur, im Garten und beim Klavierspielen.</em></p>



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</div></div>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:35% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="722" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/Cover-EBook-Final_small-722x1024.jpg" alt class="wp-image-258857 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Das neue Buch «ICH BIN mehr» (Unbezahlte Werbung)</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bist du bereit, deine wahre Bestimmung zu leben? Willst du zu deinem Seelenplan finden und deine medialen Fähigkeiten entdecken? Wenn du spürst, da wartet noch mehr in dir, wenn du fühlst, du lebst nicht dein ganzes Potenzial, dann ist die Zeit gekommen, dass du dein wahres Ich lebst. Mit diesem Buch findest du Schritt für Schritt zu dir und zu deiner wahren Kraft. Du erhältst mit über 50 Übungen, Meditationen und Praxistipps Unterstützung dabei, deinen Weg zu mehr Selbstverantwortung und Selbstermächtigung zu gehen. Das ist gelebte Spiritualität. Hautnah. Praxisnah. Erfahre, wie du Antworten und Klarheit in deinem Inneren findest, wie du dich von energetischen Blockaden und Belastungen befreist und wie du dein Leben wieder voller Leichtigkeit und Lebensfreude genießt. Erinnere dich. Lebe dein ICH BIN und deinen Seelenplan. </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zum Buch <a href="https://hear-your-soul.ch/buecher/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">HIER</mark></a> (inkl. Gratis-Kapitel und sechs gesprochene Meditationen)</strong></p>



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</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Mehr dazu unter: <a href="http://www.hear-your-soul.ch" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.hear-your-soul.ch</mark></a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Ich sehe dich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagskolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Schindler]]></category>
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					<description><![CDATA[Susanne schildert heute in ihrer Kolumne, wie frühe Erfahrungen des Alleinseins sie zwar extrem selbstständig machten, aber gleichzeitig ein unerfüllter Wunsch nach Halt und Wahrnehmung zurückblieb. Lange Zeit funktionierte sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Susanne schildert heute in ihrer Kolumne, wie frühe Erfahrungen des Alleinseins sie zwar extrem selbstständig machten, aber gleichzeitig ein unerfüllter Wunsch nach Halt und Wahrnehmung zurückblieb. Lange Zeit funktionierte sie durch das Verdrängen eigener Emotionen und Bedürfnisse nach dem Verhaltensmuster, niemanden zu brauchen. Über die Jahre erkannte sie jedoch, dass echte Stärke darin liegt, sich selbst mit allen Gefühlen sowie Grenzen wahrzunehmen und auch Hilfe zuzulassen. Erst durch diese liebevolle Selbstreflexion lernte sie, sich von fremden Erwartungen zu lösen und die eigenen Bedürfnisse wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Diese neue Selbstempathie ermöglicht es ihr heute, auch andere Menschen frei von schnellen Urteilen wahrzunehmen und ehrlichere, tiefere Verbindungen einzugehen. Mehr dazu in ihrem Beitrag…</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">“Ich sehe dich” — so oft in Filmen zitiert und doch selten wirklich verstanden. Doch was bedeutet es eigentlich, einen Menschen wirklich zu sehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab schon früh Momente in meinem Leben, in denen ich mich alleine fühlte: Als Grundschulkind alleine mit dem Bus zum Leistungssport gefahren und im Dunkeln wieder nach Hause. Bei Wettkämpfen und auf der Abi-Feier keiner da, der sich mit mir freute. Für mich war das nichts besonderes und es zog sich weiter durch mein Leben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war eben so. Und vielleicht liegt genau darin etwas, das mich viele Jahre begleitet hat: Ich habe sehr früh gelernt, alleine klarzukommen, selbstständig zu sein, Lösungen zu finden, weiterzumachen. Mich nicht darauf zu verlassen, dass jemand kommt und mir hilft. Das hat mich stark gemacht und sicher auch weit gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und gleichzeitig gab es da diese andere Seite: Eine Traurigkeit, die ich lange nicht richtig einordnen konnte. Heute weiß ich: In diesen Momenten hätte ich mir gewünscht, gesehen zu werden. Gehalten zu werden. Dass jemand wahrnimmt, was gerade in mir passiert, ohne dass ich erst darum bitte. Und vielleicht habe ich gerade deshalb irgendwann aufgehört, überhaupt danach zu fragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber geht es wirklich darum, wie andere uns sehen? Diese Frage beschäftigt mich heute viel mehr: Sehen wir uns eigentlich selbst?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Gedanken?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Gefühle?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unseren Körper?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Bedürfnisse?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Merken wir, wann wir müde sind — oder trinken wir noch einen Kaffee?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Merken wir, wenn uns ein Mensch nicht guttut — oder erklären wir uns sein Verhalten noch ein weiteres Jahr schön?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Merken wir, wenn wir längst nicht mehr glücklich in unserem Job sind — oder funktionieren wir weiter, weil wir schließlich vernünftig sein müssen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Merken wir, dass wir eigentlich traurig sind — oder füllen wir unseren Kalender einfach noch ein bisschen mehr?</p>



<p class="wp-block-paragraph">40 Jahre bin ich durch mein Leben gerannt, habe meine Trauer weggeschoben oder bin zum Arzt gegangen, wenn ich nicht “richtig funktionierte”.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://pureandpositive.com/inner-circle"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258719" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/WerbungPP_1080x1080.jpg" alt class="wp-image-258719" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/WerbungPP_1080x1080.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/WerbungPP_1080x1080-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>



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<figure class="wp-block-image"><a href="https://podcast"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258321" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-1.jpg" alt class="wp-image-258321" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-1.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-1-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere früheren Erfahrungen prägen, wie wir Situationen bewerten, worauf wir besonders empfindlich reagieren und welche Strategien wir entwickeln, um uns zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir war eine dieser Strategien offensichtlich: Ich brauche niemanden. Ich schaffe das allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ziemlich wirkungsvoller Satz. Bis er es irgendwann nicht mehr ist, denn wir sind Menschen. Wir brauchen Verbindung. Wir möchten dazugehören, uns austauschen, berührt werden, gemeinsam lachen, leben. Und uns sicher genug fühlen, um auch einmal sagen zu können: „Gerade schaffe ich es nicht allein.“Und vielleicht ist Stärke manchmal genau das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute sehe ich endlich wieder erst einmal mich selbst. Ich …</p>



<p class="wp-block-paragraph">… merke, wenn mir etwas nicht guttut. Und höre auf damit 😉<br>… spreche mit mir, wie ich mit meiner besten Freundin sprechen würde.<br>… entdecke Dinge, einfach weil sie mir Freude machen.<br>… umgebe mich mit Menschen, bei denen ich nichts beweisen muss.<br>… erlaube mir, meine Bedürfnisse zu erfüllen.<br>… warte nicht mehr darauf, dass jemand anderes mir erlaubt, ich selbst zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dadurch sehe ich auch andere anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das für mich heute eine der schönsten Veränderungen. Je besser ich mich selbst kennenlerne, desto weniger schnell muss ich das Verhalten anderer Menschen persönlich nehmen. Ich kann neugieriger werden:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum handelt jemand gerade so?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum hält jemand fest?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum zieht sich jemand zurück?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum kann jemand keine Hilfe annehmen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht steckt dahinter nicht einfach ein „schwieriger Mensch“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist da einfach nur Angst: Die Angst, nicht gut genug zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ich mich selbst wahrnehme, kann ich auch anders in Beziehung gehen. Ich suche Menschen nicht mehr, damit sie eine meiner Lücke schließen. Ich wähle Menschen, weil wir einander guttun, uns gegenseitig interessieren, inspirieren, lachen, wachsen, streiten, wieder aufeinander zugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sehe dich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht die Rolle, die du spielst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht das, was du leistest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht dein Verhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann hast du dich das letzte Mal selbst gesehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Deine Susanne</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.pureandpositive.com/inner-circle"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="615" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-1024x615.jpg" alt class="wp-image-258189 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-980x588.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-480x288.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du willst mich persönlich und unsere Community kennenlernen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann schreibe mir eine Mail an <a href="mailto:susanne-schindler@purecreation.group"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">susanne-schindler@purecreation.group</mark></a> und komme unverbindlich beim nächsten digitalen Kaffee in unseren <a href="http://www.pureandpositive.com/inner-circle"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Inner Circle</mark></a>. Eine Mail reicht und ich schicke dir den Link zu. Ich freue mich auf dich.</p>



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		<title>Ein bisschen von Pippi Langstrumpf</title>
		<link>https://pureandpositive.com/ein-bisschen-von-pippi-langstrumpf/</link>
					<comments>https://pureandpositive.com/ein-bisschen-von-pippi-langstrumpf/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Prizelius]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntags Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Tage, an denen die Welt mal wieder viel zu laut und kompliziert ist, und wir uns insgeheim Pippi Langstrumpfs unerschütterliche Gelassenheit zurückwünschen. Pippi hat es Christin eigentlich schon [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Es gibt Tage</strong></em><span><strong><em>, an</em><em style="font-weight: bold"> denen die Welt mal</em></strong><em style="font-weight: bold"> wieder viel zu laut und kompliziert ist, und wir uns insgeheim Pippi Langstrumpfs unerschütterliche Gelassenheit zurückwünschen. Pippi hat es Christin eigentlich schon als Kind vorgelebt, denn wahre Resilienz bedeutet nicht, keine Stürme zu erleben, sondern sich die Welt mit mutigem Eigensinn stur so zu machen, wie sie einem gefällt. Christin erwischt sich manchmal selbst dabei, wie sie krampfhaft versucht, als vernünftiger Erwachsener durchs Leben zu navigieren, während die echte mentale Widerstandskraft längst in uns schlummert. Ein Pferd auf der Veranda, eine Kiste voller Gold und das tiefste Vertrauen, dass jedes Problem lösbar ist: Pippi war vielleicht die erste echte Resilienz-Expertin unserer Kindheit. Wann genau haben wir eigentlich verlernt, den kleinen und großen Krisen des Alltags mit genau dieser frechen Leichtigkeit (eines Mädchens mit roten Zöpfen) zu begegnen? Darum geht es in der heutigen Kolumne…</em></span></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Kennst du diese Tage, an denen die Welt mal wieder viel zu laut, zu durchgetaktet und zu kompliziert ist? Tage, an denen der Terminkalender überquillt, die Nachrichten einen erdrücken und die eigene To-do-Liste sich anfühlt wie ein unbezwingbarer Berg? In solchen Momenten erwische ich mich oft dabei, wie ich krampfhaft versuche, die perfekte, vernünftige Erwachsene zu sein. Ich versuche, die Kontrolle zu behalten, alles richtig zu machen und Stärke zu demonstrieren. Doch genau an diesem Punkt frage ich mich immer öfter: Wann haben wir eigentlich damit angefangen, Resilienz mit starrem Durchhalten zu verwechseln? Und wann haben wir verlernt, den Stürmen des Lebens mit der frechen Leichtigkeit eines Mädchens mit roten Zöpfen zu begegnen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Pippi Langstrumpf war vermutlich die erste und beste Resilienz-Expertin unserer Kindheit. Ein Pferd auf der Veranda, eine Kiste voller Gold, die Schuhe zwei Nummern zu groß und eine schier unendliche Zuversicht im Herzen.” </em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Pippi hatte keine Angst vor der Zukunft. Sie hatte keine Angst vor dem Alleinsein, vor Autoritäten oder vor Rückschlägen. Wenn etwas schiefging, erfand sie einfach ein neues Spiel. Pippi hat uns vorgelebt, was echte mentale Widerstandskraft bedeutet: Nicht, dass wir keine Krisen erleben, sondern wie wir ihnen begegnen – nämlich mit einem Augenzwinkern, Selbstvertrauen und einer gehörigen Portion Eigensinn. Ja, Pippi war nun eine fiktive Figur, geschaffen von Astrid Lindgren, aber die Lebensweise “Pippi” steckt in uns Kindern. In der modernen Psychologie sprechen wir heute von Resilienzfaktoren wie Optimismus, Lösungsorientierung und der Fähigkeit, die Dinge nicht zu persönlich zu nehmen. Pippi besaß all das ganz ohne Fachbegriffe. Erinnere dich an die Szene, in der sie sich vornimmt, das Klavierspielen zu lernen. Als man sie fragt, ob sie es denn könne, antwortet sie ganz selbstverständlich: „Nein, das habe ich noch nie ausprobiert. Aber ich schätze, das kann ich ganz bestimmt.“ Wie oft sagst du dir selbst vor einer neuen Aufgabe: „Das schaffe ich nie“ oder „Dafür bin ich nicht ausgebildet“? Pippis Haltung ist das stärkste Gegenmittel gegen unser mentales Hamsterrad aus Selbstzweifeln und Perfektionsdrang. Echte Resilienz beginnt im Kopf mit dem mutigen Glauben an die eigenen Fähigkeiten, selbst wenn das Terrain völlig neu ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://pureandpositive.com/inner-circle"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258719" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/WerbungPP_1080x1080.jpg" alt class="wp-image-258719" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/WerbungPP_1080x1080.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/WerbungPP_1080x1080-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://pureandpositive.com/podcast"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258314" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3.jpg" alt class="wp-image-258314" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://pureandpositive.com/unterstuetze-uns/"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258323" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/1-2.jpg" alt class="wp-image-258323" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/1-2.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/1-2-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>
</figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Pippi hat sich ihre Welt nie schöngeredet, aber sie hat sich geweigert, das Opfer ihrer Umstände zu sein. Als die Einbrecher Donner-Karlsson und Bloom in die Villa Kunterbunt einbrachen, um ihr Gold zu stehlen, geriet sie nicht in Panik. Sie sperrte sie nicht einfach weg oder rief nach der Polizei. Sie bat sie zum Tanz, teilte ihr Essen mit ihnen und gab ihnen am Ende sogar Goldmünzen mit auf den Weg. Sie hat eine drohende Gefahr in ein gemeinsames Erlebnis verwandelt. </p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Das ist die hohe Kunst der Reframing-Methode: Schwierigen Situationen eine neue Bedeutung geben. Wenn der Bus verpasst wird, ist das keine Katastrophe, sondern eine geschenkte halbe Stunde mit dem Lieblingspodcast.” </em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Wenn das Projekt scheitert, ist es kein persönliches Versagen, sondern ein lehrreiches Experiment. Wie können wir dieses Pippi-Prinzip nun in unseren oft so durchorganisierten Alltag integrieren? Es braucht dafür keine Villa Kunterbunt, sondern kleine, bewusste Entscheidungen im Alltag. Nimm dir für die kommende Woche drei ganz konkrete Impulse mit:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hinterfrage die Regeln der Erwachsenenwelt:</strong> Müssen Betten immer sofort gemacht werden? Muss jede E‑Mail innerhalb von zehn Minuten beantwortet werden? Erlaube dir, unnötige Erwartungen einfach über Bord zu werfen und Dinge so zu tun, wie sie für dich funktionieren.</li>



<li><strong>Feiere das Unperfekte:</strong> Wenn dir etwas misslingt, probiere Pippis Haltung aus. Sag dir nicht: „Ich habe versagt“, sondern: „Das habe ich noch nie ausprobiert, beim nächsten Mal wird es anders.“ Gib dir die Erlaubnis, Fehler als Spielmaterial des Lebens zu sehen.</li>



<li><strong>Erschaffe deine eigenen Kunterbunt-Momente:</strong> Wenn der Alltag grau wird, bring Farbe hinein. Iss das Dessert zuerst, zieh bunte Socken zum Vorstellungsgespräch an oder tanze mitten im Wohnzimmer zu deinem Lieblingslied. Resilienz speist sich aus Momenten echter Freude und Selbstbestimmung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir für diesen Sonntag, dass du dir ein Stück dieses kindlichen Urvertrauens zurückholst. Lass die Sorgen für einen Augenblick Sorgen sein, atme tief durch und erinnere dich daran, wie viel Kraft in dir steckt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Mach dir deine Welt einfach ein bisschen mehr so, wie sie dir gefällt. Denn am Ende des Tages sind es nicht die starrsten Bäume, die dem Sturm trotzen – es sind diejenigen, die flexibel im Wind tanzen.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Und ich wünsche dir den Mut, heute mindestens eine Regel zu brechen, die dich schon lange einschränkt. Lass uns diesen Tag nutzen, um die roten Zöpfe in unserem Kopf festzustecken und den Alltag mit ein bisschen mehr Astrid-Lindgren-Magie zu nehmen. Denk daran, wenn der Montag morgen anklopft: Du bist viel stärker, als du glaubst, und das Leben ist viel zu kurz, um es komplett vernünftig zu verbringen. Vielleicht ist echte Resilienz am Ende gar keine komplizierte Wissenschaft, sondern einfach die Entscheidung, das eigene Herz nie ganz erwachsen werden zu lassen. In diesem Sinne: Zieh dir unpassende Socken an, tanz durchs Wohnzimmer und mach dir deine Welt heute einfach genau so, wie sie dir gefällt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Steckt in dir auch noch ein bisschen Pippi? 🙂</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis in 14 Tagen,</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>deine Christin</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:33% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius.jpg" alt class="wp-image-250127 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius.jpg 1000w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius-980x980.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du möchtest mich persönlich und unsere Community kennenlernen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann schreibe mir eine <strong><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mail an christin@pureandpositive.com</mark></strong> und komme unverbindlich beim nächsten digitalen Kaffee in unseren <strong><a href="https://www.pureandpositive.com/inner-circle"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Inner Circle</mark></a></strong>. Ich freue mich auf dich.</p>



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</div></div>



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		<title>Hol dir dein Glück zurück</title>
		<link>https://pureandpositive.com/hol-dir-dein-glueck-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula Karven]]></category>
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					<description><![CDATA[Ursula Karven ist eine sehr bekannte, vielseitige deutsche Schauspielerin und Autorin, die sich über Jahrzehnte hinweg fest in der nationalen und internationalen Film- und Fernsehlandschaft etabliert hat. Sie war schon [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Ursula Karven ist eine sehr bekannte, vielseitige deutsche Schauspielerin und Autorin, die sich über Jahrzehnte hinweg fest in der nationalen und internationalen Film- und Fernsehlandschaft etabliert hat. Sie <strong><em>war schon vor einer Weile in einem Interview Teil von Pure &amp; Positive.</em></strong></em></strong> <strong><em>Neben ihrer erfolgreichen Schauspielkarriere gilt sie als engagierte Vordenkerin in den Bereichen Gesundheit, Yoga und ganzheitliches Wohlbefinden. Mit ihrer positiven Ausstrahlung und ihrer Leidenschaft für einen bewussten Lebensstil inspiriert sie seit Jahren ein breites Publikum. „Während wir damit beschäftigt sind, unser Leben so effizient wie möglich zu meistern, vergessen wir aber häufig das Allerwichtigste: uns selbst!“, sagt sie. Wir durften ihr ein paar Fragen stellen. Sie spricht mit uns ganz offen darüber, was für sie zu einer gesunden Lebensweise gehört, was sie persönlich für ihr Wohlbefinden tut, welche Werte ihr vor allem im Unternehmertum wichtig sind und worin sie ihre Verantwortung sieht. Anlass für uns, ihr Wirken auf unserem Portal noch einmal vorzustellen…</em></strong></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Liebe Frau Karven, Sie sind Mutter, Schauspielerin, Unternehmerin, schreiben Bücher, kreieren Schmuckkollektionen, haben unter anderem eine Fashion Linie herausgebracht, das Online-Programm „mach-dich-leicht“ sowie eine Serie mit Nahrungsmittelergänzungen entwickelt und geben außerdem Tipps rund um einen bewussten Lebensstil. Was ist für Sie dabei die gemeinsame Basis von allem und das Geheimnis für eine gute Balance? Wie ist das alles entstanden?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame Basis von allem ist auf jeden Fall „Ehrlichkeit“ und der Wunsch, all die Dinge zu teilen, die für mich gut funktionieren, <em>verrät uns Ursula Karven</em>. <em>Sie ist einfach ein Mensch, der sich gerne mit Dingen beschäftigt, die funktionieren und uns besser fühlen lassen.</em> Das war auch schon immer so, <em>ergänzt sie</em>. Ich habe diese Dinge dann zum Beispiel mit meinen Freundinnen geteilt und irgendwann in einem größeren Maße, weil meine Fans danach gefragt haben. Ich habe also im Grunde ja nur die Nachfrage beantwortet. Es war gar kein Plan, eine Firma für nachhaltigen Schmuck und Mode zu gründen. Viel mehr war es eine einfache Reaktion darauf, dass meine Fans und die Leute, die mir folgen oder auch geschrieben haben, das ebenfalls haben wollten. Und so war es ehrlich gesagt immer schon. Als ich die Kinder bekam und bestimmte Sachen getragen habe, wurde ich gefragt, wo es das gibt und man es bekommen kann, <em>erzählt sie uns</em>. So war das beispielsweise auch 1997 gemeinsam mit Dana Schweiger und unserer Beautymarke „Bellybutton“. Auch das geschah aus der Nachfrage heraus. Wir waren beide schwanger und sahen gut aus, dann war die Nachfrage war da und wir sagten uns: „Warum nicht?!“. Wie auch mit „Divine Flower“, diese Blüte, die mir als Name und Symbol nach einer sehr anstrengenden Yoga-Ausbildung geschenkt wurde, und die ich dann immer getragen habe. Plötzlich wollten alle diese Blüte haben (lacht), weil wohl irgendwie gespürt wurde, dass hier ein paar Wünsche und auch energetische Grundsätze — wie Weiblichkeit, Weichheit und trotzdem stark zu sein — verankert sind. <em>Aber auch Ehrlichkeit, Klarheit, Wahrheit und Reinheit spielen hier für Ursula Kraven eine Rolle</em>. <em>Sie betont, wie wichtig es ist, klar zu sein im Kopf, die Wahrheit zu sagen und das gleichzeitig für sich selbst in Anspruch zu nehmen, auch wenn es manchmal unbequem ist.</em> „Oh, das fühlt sich jetzt nicht gut an und da höre ich jetzt mal auf meinen Bauch<em>“, nennt sie uns als Beispiel</em>. „Dieser Mut, sich zu finden und der Wahrheit ins Auge zu blicken, die die eigene Wahrheit ist, ist so wichtig“, <em>ergänzt sie</em>. </p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Aber auch die Reinheit, dass man immer aus der Liebe kommt. Das hat sich mit der Zeit dann transzendiert, also dass die Leute etwas gefühlt haben. Ich weiß zwar nicht was (lacht), aber es hat wohl damit zu tun, dass all diese Dinge darin verankert sind.</em>”</strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Und ich habe es so gemacht, wie man im Grunde alles machen sollte, nämlich aus der Liebe kommend. Liebe gebend und <em>zurück</em>gebend. Vor allem an die Menschen, die die Materialien herstellen und die damit arbeiten. Da geht der Kreislauf schließlich weiter, dass man nicht einfach etwas an sich rafft und sagt „Ja, machen wir jetzt mal diese Blüte!“, sondern viel mehr: „Wenn das jetzt ein Symbol für Wahrheit und Liebe sein soll, sowie Transparenz und Weichheit, dann muss man das auch in den Materialien zeigen. Und das kann man eben nur, wenn man auf die Menschenwürde achtet.“ So kam es auch, dass wir gesagt haben, dass alles „Fair Trade“ sein muss. Auf diese Weise geben wir der Welt etwas zurück, was sie uns wiederum gibt, <em>betont sie</em>. Selbst wenn wir nur ein kleines Sandkorn von einem riesen Strand sind, ist es wichtig, dass man nicht aufgibt und viel mehr sagt „Wir sind zwar klein, aber fangen mal an und vielleicht sehen uns andere Leute und werden inspiriert, ebenfalls mehr auf Sachen zu achten“. <em>Sie ist sich sicher, dass ihre Kundinnen inzwischen auch alle überlegen, ob sie ein Schmuckstück kaufen, wo irgendwelche nicht-zertifizierte Diamanten verarbeitet wurden.</em> Hier weiß man schließlich, dass da meistens Unwesen mit getrieben wurde. Es werden beispielsweise Waffen finanziert, Diktatoren werden unterstützt oder Kinderarbeit in Afrika gefördert. Das alles ist wahnsinnig schlimm und je mehr man darüber weiß, desto achtsamer wird man vielleicht im eigenen Umgang mit all diesen Dingen.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was gehört für Sie zu einer gesunden Lebensweise? Haben Sie ein paar Tipps dafür in unserem stressigen Alltag? Was tun Sie persönlich für sich, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden – auch, wenn man mal aus dem Gleichgewicht gerät?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich habe den Tipp, dass man sich morgens erst einmal sammelt. Da hat bestimmt jeder seine eigenen Methoden, um zu sich zu finden. Die einen tanzen zu lauter Musik oder andere liegen, wie ich, auf der Yogamatte – und zwar so oft wie möglich. Es ist in meinen Augen wichtig, dass man sich einfach mit sich selbst verankert und für den Tag Haltung findet. Wenn man einmal die Haltung gefunden und sich in 10–15 Minuten am Tag in einem bestimmten Ritual gesammelt hat, geht man anders aus der Tür raus, <em>sagt sie</em>. Du hast dich gesammelt, Halt gefunden und so kann man besser in den Tag gehen, als wie wenn man gehetzt ist. Es macht gleich einen Unterschied, ob man vorher bei sich war, mit einem Vorsatz für den Tag, wenn beispielsweise der Erste an der Ampel einen schneidet und anschreit. Man ist dann einfach mehr bei sich und allem nicht so ausgeliefert. &nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="384" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/6a7ec2661d605.png" alt class="wp-image-258830" style="width:786px;height:auto" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/6a7ec2661d605.png 576w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/6a7ec2661d605-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 576px, 100vw"></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Ursula Karven Media GmbH / Elena Bothor</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Yoga hat dabei eine sehr wesentliche Bedeutung für Sie. Wie haben Sie Ihren Weg dahin gefunden? Was fasziniert Sie am meisten daran?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Im Grunde bin ich über meine Rückenschmerzen zum Yoga gekommen, <em>erzählt sie uns</em>. Schon von Anfang an, als Kind und Teenager, war ich ein Mensch mit sehr starken Rückenschmerzen. Und es gab wirklich Tage, an denen ich nur krabbeln konnte. Ich war immer ein dünnes Mädchen und galt für viele Leute als unterernährt. Da wusste man irgendwann nicht weiter. Es gab zwar Feldenkrais oder Physio, aber das hat mir alles nichts geholfen, wenn höchstens kurzfristig. Es gab nichts, was dann die Muskulatur so aufgebaut hat, wie das Yoga. Das ist auch das Geheimnis und ich verstehe nicht, warum das nicht jeder kapiert (lacht). Es ist doch eine ganz einfache Sache, dass man eine solide Muskulatur im Rücken braucht, sonst ist das gesamte Gerüst zu schwach. So bin ich nach meiner Schwangerschaft über einen Arzt in Amerika zum Yoga gekommen. Als er mir das allerdings verschrieben hat, war ich anfangs schon skeptisch. Gut, das ist nun 24 Jahre her. Damals war das noch anders, mit Händchen anfassen, sich tief in die Augen gucken und einen Bauch umarmen, was überhaupt nicht meine Nummer war (lacht). Daher hat es mich zunächst gegruselt. Ich bin dann aber dahin, in so eine Rentnergruppe, gegangen, die so fit und glücklich war, dass ich dachte: „Da muss wohl etwas dran sein!“. Das war eine coole Gruppe von Leuten und nach vier Wochen konnte ich tatsächlich wieder gerade stehen. Als dann auch Madonna, Gwyneth Paltrow und Co in Los Angeles mit Yogamatten unter dem Arm rumgelaufen sind, ist es durch Power-Yoga nochmal eine völlig andere Bewegung geworden. Auf diese Weise hatte ich den Stecker in die Yogaelektrizität gesteckt und gemerkt, dass außer, dass die Rückenschmerzen weggingen, eine riesen Erfüllung als Gefühl dazu kam, <em>erinnert sich Ursula Karven</em>. <em>So kam sie auch dazu, selber irgendwann Bücher darüber zu schreiben</em>. Zuerst habe ich eine Power-Yoga DVD gemacht, die sich 2–2,5 Millionen Mal in Deutschland verkauft hat. Zu diesem Zeitpunkt war ich übrigens die Erste, die mit Power-Yoga angefangen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war nicht dieses Blümchenyoga, wo man sich vor eine Blume setzt und atmet, sondern eine Yogaform, durch die man zu der Atmung, die einen schon glücklich machen kann, noch seine Muskulatur aufbaut. Das war genau mein Ding und so hat sich das dann alles entwickelt. Zuerst kam Poweryoga, dann Yoga Everyday und schließlich das „mach dich leicht-Programm“, wo ich auch sehr auf den Rücken geachtet habe. So kam das. <em>Aber auch bei anderen Projekten war nie ein Plan dahinter.</em> Ich habe auch bei der Schmuckkreation ebenfalls nie gesagt: „Ich mache jetzt beispielsweise mal eine Firma mit nachhaltigem Schmuck“. Alles ist immer aus der Nachfrage heraus entstanden, nie nach einem Plan, wenn die Leute gesagt haben „Ich hätte das aber selber gerne“. Und so habe ich überlegt, wie ich es gerne hätte, und dann kommen die Antworten.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="512" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/6a7ec2661bcb8.png" alt class="wp-image-258833" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/6a7ec2661bcb8.png 768w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/6a7ec2661bcb8-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 768px, 100vw"></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Ursula Karven Media GmbH / Elena Bothor</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Uns beeindrucken auch Ihre Werte bezüglich nachhaltiger und fairer Produktion. Was sind Ihre Gedanken dahinter? Auch in Bezug auf Ihre Schmuckkollektion „Divine Flower Inner Light“? Woher kamen die Inspirationen dafür?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Das kommt immer alles aus derselben Motivation und Haltung heraus, dass wir im Team nämlich versuchen, der Welt durch unsere Produkte etwas zurückzugeben. <em>Ursula Karven hat es immer gebraucht, im Team zu arbeiten, und konnte nur dann wirklich kreativ sein.</em></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">„<strong><em>Wir lernen jede Woche neue Sachen. Man muss beispielsweise Kompromisse eingehen und sich fast entscheiden, ob man Bio oder etwas für die Menschenwürde macht. Beides ist nahezu unmöglich, also habe ich mich für das Label „Fair Trade“ und für die Menschenwürde entschieden.” </em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Hier werden Menschen zum Beispiel auch geschult, wie sie sich marktwirtschaftlich besser aufstellen. Das finde ich für diese ausgebeuteten Länder sehr wichtig. Ein Beispiel sind große Teefirmen, die zum Beispiel ohne Rücksicht auf Verluste die Ärmsten der Armen noch weiter ausbeuten und einfach nicht schulen, weil sie sie bewusst klein halten und die billigsten Arbeitskräfte haben wollen. Die Liebe zu den Menschen und zum Produkt ist wahnsinnig wichtig, und den Menschen Achtsamkeit zu schenken, die das für einen machen.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Sie sagen auf Ihrer Webseite, dass jeder kleine Schritt, der in Liebe gegangen wird, etwas Gutes bewirken kann, „auch wenn uns der Wind ins Gesicht bläst und wir meinen, dass sich das Schicksal gegen uns verschworen hat.“, und wünschen sich, Ihre Gefühle und Erfahrungen auch zu teilen. Was steckt für Sie dahinter? Was haben Sie bisher „über das Leben gelernt“ und geben Sie davon auch an Ihre Kinder weiter?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Genau das! Das kann man nicht in einen Satz bringen. Man muss flexibel sein, immer wieder dazu lernen und verstehen, dass die Veränderung das Einzige ist, worauf man sich verlassen kann. Das ist die Message, die ich meinen Kindern versuche, mitzugeben. Dass man sich nicht an das klammert, was man sieht und wahrnimmt, sondern, dass man mehr für die Veränderung offen ist und all die Zeichen, die einem das Leben bringt: „Ah, so ist das jetzt und wie kann ich dies oder das nun verändern oder verbessern?!“ <em>Man sollte sich ihrer Meinung nach auch nicht an Ideen klammern, die sich nicht so verwirklichen lassen, wie ursprünglich gedacht.</em> Das bringe ich meinen Kindern bewusst bei, aber vor allem auch den Respekt vor den Menschen, denn das ist wichtiger als alles andere.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="672" height="448" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/6a7ec2661c555.png" alt class="wp-image-258832" style="width:786px;height:auto" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/6a7ec2661c555.png 672w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/08/6a7ec2661c555-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 672px, 100vw"></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Ursula Karven Media GmbH / Elena Bothor</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Das Thema unserer Januarausgabe, zum Start ins neue Jahr, ist „Stärken“. Was sind Ihre Stärken, was schätzen Sie an sich und was tun Sie, um Herausforderungen im Leben zu meistern?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich würde sagen, dass es vor allem meine Stärke ist, dass ich mich komplett auf meinen Bauch verlasse. Und wenn der Bauch das Eine sagt und der Kopf etwas anderes, höre ich inzwischen immer auf meinen Bauch. Das ist schon eine große Veränderung, weil ich in der Vergangenheit eher unsicher war, <em>sagt sie</em>. Das mache ich nun nicht mehr, auch nicht, wenn es um große Angebote geht. Wenn ich ein komisches Gefühl habe, lasse ich es sein.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Haben Sie bei all Ihren Projekten und Aktivitäten auch so etwas wie ein Herzensthema?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Nein, habe ich nicht. Auch da bin ich offen für alle Veränderungen. Diese Offenheit ist ein riesen Feuerwerk an Möglichkeiten, Überraschungen und Dingen, die passieren, und auf die man spontan eingehen kann. Das ist ein großer Luxus in meinem Leben, dass ich mich nicht in ein System habe pressen lassen. Ich habe mir immer wieder gesagt „Nein, das fühlt sich nicht gut an, ich gehe“. Es gab dabei aber natürlich auch immer wieder Rückschläge und zwar heftige, aber ich verlasse mich immer mehr darauf, dass alles seinen Sinn hat. Und dass da irgendeine größere Kraft ist, die weiß wohin. Egal was es ist, ob eine universelle Energie, Gott oder einfach das eigene Unterbewusstsein. <em>Sich darauf einzulassen, ist in ihren Augen die große Kunst des Lebens.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Sie haben in den USA gelebt, dann eine Zeit lang auf Mallorca, haben außerdem einen besonderen Bezug zu Südafrika und wohnen jetzt in Berlin. Was haben Sie von diesen Orten und aus dieser Zeit mitgenommen? Gab es hier so etwas wie einen Lieblingsort? Welche Erinnerungen geben Ihnen Kraft?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich würde schon sagen, dass Berlin mein Lieblingsort ist. Ich liebe diese Stadt, weil sie genau das ist, was ich brauche. Berlin ist eine sehr aus dem Bauch gelebte Stadt, sprunghaft und launisch, aber auch gefährlich. Also alles, was man im Leben täglich hat, spiegelt mir diese Stadt mit einer großen Freiheit wider. Hoffen wir mal, dass es so bleibt. </p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><em>„<strong>Und me</strong></em><strong><em>in Kraftort ist meine Wohnung, in der ich sehr glücklich bin. Hier habe ich mir etwas geschaffen, wo ich wirklich Kraft tanken kann. Ansonsten bin ich sehr offen für alles, was da kommt.” </em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Es gibt schon viele Orte, an denen ich gerne bin, und auch hier ist die Veränderung ein springender Punkt. <em>Frau Karven zieht immer Inspirationen aus den Orten, die einem so auf dem Weg geschenkt werden, und dadurch, dass man das nutzt, was einem so für die Füße gelegt wird.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was nehmen Sie sich für das neue Jahr vor? Gibt es bei Ihnen so etwas wie Vorsätze? Haben Sie in der Familie Rituale zum Jahresanfang?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Nein, nicht wirklich, weil es sowieso anders kommt. Ich versuche eigentlich viel mehr Abstand davon zu nehmen, dass ich sage: „Ich lasse kommen, was kommen will.“ Aber man sollte es nicht davon abhängig machen, ob man ein gutes Jahr hat oder nicht. <em>Das ist in ihren Augen fatal.</em> Ich sage: „Führe mich zu dem, was mich erfüllt.“ Dann muss man loslassen und vertrauen. Und ich wünsche mir, dass ich noch liebevoller und geduldiger mit mir bin, meine Selbstliebe noch besser in den Griff bekomme und stabiler werde. So klappt auch alles andere.</p>



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<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Mehr unter <a href="http://www.ursulakarven.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.ursulakarven.de</mark></a></strong></h5>



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			</item>
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		<title>Mein Weg aus dem Burnout</title>
		<link>https://pureandpositive.com/mein-weg-aus-dem-burnout/</link>
					<comments>https://pureandpositive.com/mein-weg-aus-dem-burnout/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagskolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Schindler]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer wieder wird Susanne gefragt, ob sie auf ihrem schwersten Weg eigentlich professionelle Hilfe hatte. Die ehrliche Antwort lautet von ihr: Nein – und das, obwohl sie in ihrer tiefsten [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Immer wieder wird Susanne gefragt, ob sie auf ihrem schwersten Weg eigentlich professionelle Hilfe hatte. Die ehrliche Antwort lautet von ihr: Nein – und das, obwohl sie in ihrer tiefsten Krise verzweifelt danach gesucht hat. Wie aus einer geschlossenen Tür vor der Therapiepraxis plötzlich ihr ganz eigener Weg zu sich selbst wurde, erfahrt ihr heute in ihrer Kolumne. Lasst uns an diesem Sonntag darüber sprechen, wie wir unsere eigene Gestaltungsmacht im Leben wieder zurückholen. </em></strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich teile meine persönliche Geschichte offen und immer wieder kommt dabei die Frage auf: “Hattest du auf deinem Weg keine therapeutische Hilfe?” Nein — die hatte ich nicht und dabei hatte ich genau danach gesucht, als ich damals in mein Burnout gerutscht bin.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Schwester hatte gerade die Diagnose Krebs erhalten, da hatte sie gerade ihr drittes Kind entbunden. In meinem damaligen Job nur Chaos — von unserer kleinen Abteilung war nur noch ich übrig und hielt gleichzeitig drei Stellen am Laufen. Meine Tochter war noch klein und ich völlig am Limit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Familie sprach man nicht über Probleme — wir hatten schließlich keine. 🤷‍♀️ Im Job funktionierte ich normalerweise. Mittlerweile schaute ich einfach im Büro aus dem Fenster, den Tisch voll Arbeit und es ging nichts mehr. Zuhause war ich mehr Zombie als wirklich emotional verfügbar. Nichts ging mehr … Ich war einfach nur durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Arzt stellte nur diese eine Frage: “Und wie läuft’s im Büro?” Er schaute mich an dabei und wartete auf meine Antwort. Kein sonst so oberflächliches “Na wie geht’s?” wie normalerweise in meinem Alltag. Eine einzige Frage und wirkliches Interesse reichten aus und meine Maske fiel völlig in sich zusammen … oder wie er es nannte: “Akute Belastungsreaktion”.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er schrieb mich krank und riet mir, therapeutische Hilfe zu holen. Ich telefonierte seine Praxis-Liste noch auf seinem Parkplatz ab. Jeder Anruf mit demselben Ergebnis: “Wir haben keine freien Kapazitäten, können Sie jedoch auf die Warteliste setzen. Drei bis sechs Monate Wartezeit.” Beim letzten stellte ich verzweifelt die Frage, was ich denn tun könne, wenn ich JETZT Hilfe brauche? Ich solle mich einweisen lassen, war die Antwort — sie müssten mich aufnehmen. Mit einem Kleinkind zuhause für mich keine Option.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">„<strong><em>Also war ich auf einmal Zuhause. Keine Termine. Keine Uhr. Nur ich und Zeit für mich. Es war wie ein Zwischenraum. Mein Kopf war einfach mal aus. Und ich habe gar nichts gemacht: Ich saß in der Sonne, trank Tee, kaufte Blumen nur für mich und “Schöner Wohnen”-Zeitschriften. Mehr nicht…</em></strong>”</p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte auf einmal Zeit für einen Plausch mit der Floristin, der Bäckerin, dem Kioskbetreiber, mit anderen Müttern morgens in der Kita. Sonst rannte ich durch meinen Tag und war durchgetaktet. Ich sah nicht, wie es anderen Menschen ging — ja nicht einmal, wie es mir selbst ging. Sonst hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal nichts tat. “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen” — kennst du vielleicht auch. Dieses Mal nicht. Diese Zeit gehörte fast ausschließlich mir.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://podcast"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258321" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-1.jpg" alt class="wp-image-258321" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-1.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-1-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://pureandpositive.com/unsere-buecher"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258322" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/2-1.jpg" alt class="wp-image-258322" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/2-1.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/2-1-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich fing an, unser Haus gemütlicher zu gestalten. Sonst war ich kaum hier — jetzt wollte ich mich das erste Mal wirklich Zuhause fühlen. Ich fing an zu backen oder neue Rezepte nachzukochen. Hatte wirklich Zeit für meine Tochter unter der Woche. Wir hüpften vor Freude mit Eis durch unsere kleine Einkaufsstraße und hatten einfach nur Spaß zusammen. Ein völlig neues Lebensgefühl.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich wollte verstehen, was mit mir geschehen ist. Keine Therapie in Sicht und ich kannte keinen, der eine ähnliche Erfahrung gemacht hätte. Also kaufte ich mir Bücher zum Thema “Burnout”. Und ich verstand nach und nach, dass ich nicht in dieser Situation gelandet bin, weil Krebs ein A‑Loch ist oder mein damaliger Chef so war wie er war. Nein. Ich bin in diese Situation gerutscht, weil ich viel zu lange meine eigenen Werte übergangen habe. Ich habe getan, was ich dachte, für andere tun zu müssen und mich dabei völlig aus den Augen verloren. Ich habe viel zu oft “Ja” gesagt, obwohl “Nein” die richtige Antwort gewesen wäre. Daran war kein anderer Schuld. Niemand war schuld. Ich war zu lange nicht ich und das führte mich genau zu dieser Pause. Das zu erkennen, war für mich ein riesiges Geschenk — auch wenn es sich im ersten Moment nicht danach anfühlte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach vier Monaten rief doch tatsächlich eine Psychotherapie-Praxis zurück — ich wäre jetzt “an der Reihe”. Ich lehnte ab. Ich war lange schon wieder im Job und viel näher bei mir als bei meinem Anruf bei ihnen. Die Bücher haben mir geholfen zu verstehen. Ich schlug das letzte Buch zu und wusste, dass dieses Kapitel für mich jetzt abgeschlossen ist —&nbsp; jetzt geht es nur noch weiter nach vorn. Und kein Job und kein Chef dieser Welt wird mich jemals wieder in eine ähnliche Situation bringen können. Die Macht hat er nämlich gar nicht — die habe nur ich. 😉&nbsp;</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">„<strong><em>Ob mich eine Therapie damals zu anderen Erkenntnissen geführt hätte, weiß ich nicht. Ich weiß nur, was mir geholfen hat: verstehen, fühlen, ausprobieren und vor allem Zeit mit mir selbst. Ich möchte viel mehr verstehen, warum etwas mit mir passiert und warum ich so reagiere, wie ich reagiere. Dafür brauche ich Zeit zum Denken. Zeit zum Fühlen. Ich brauche dafür Zeit für mich.”&nbsp;</em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Und ich möchte neue Erfahrungen machen, die meine alten Gedanken — die oft gar nicht meine sind, weil ich sie in meiner Kindheit unbewusst übernommen habe — positiv überschreiben. Heute weiß ich: Ich kann nicht kontrollieren, was mir im Leben begegnet. Menschen werden krank. Jobs verändern sich. Menschen enttäuschen uns. Dinge brechen weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich kann entscheiden, wie ich damit umgehe. Wo meine Grenzen liegen. Wozu ich Ja sage. Wozu ich Nein sage. Und ich bewusst merke, wann ich mich selbst gerade wieder aus den Augen verliere. Dafür brauche ich bis heute immer wieder dasselbe: Zeit zum Denken. Zeit zum Fühlen. Zeit für mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verantwortung für mein Leben bedeutet nicht, an allem schuld zu sein. Es bedeutet, meine Gestaltungsmacht nicht abzugeben. Und die gebe ich heute nicht mehr aus der Hand.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ist deine Meinung dazu?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Deine Susanne</em></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.pureandpositive.com/inner-circle"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="615" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-1024x615.jpg" alt class="wp-image-258189 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-980x588.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-480x288.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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