Beauty inside I out – Das Bewusstsein wahrer Schönheit

Ein Gastbeitrag  von Bernadette Bruckner

Dick, dünn, groß, klein, trainiert, untrainiert, weiblich, maskulin, androgyn. Es gibt viele Wörter, um das äußere Erscheinungsbild zu beschreiben. Was für den einen schön ist, empfindet ein anderer womöglich als unschön. Doch wer bestimmt was schön ist und kommt wahre Schönheit nicht bekanntlich von innen?

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Schönheitsideale sind so alt und vielseitig wie die Menschheit selbst. So umfangreich auf der einen Seite, so auswechselbar sind sie auf der anderen Seite. Das einzige Schönheitsbild, das der subjektiven und kurzlebigen Vorstellung von Attraktivität erhaben scheint, ist die Schönheit, die im Innersten selbst liegt.

Mit dem Wunsch genau dieses Bewusstsein zu verbreiten und manifestieren, möchte ich ein positives Bodyimage schaffen: “Es geht um das ICH-sein in Zeiten des Fakes. Von Botox, Schönheitsoperationen, Magenbändern, qualvollem Fettabsaugen und dem großen Druck, nicht ins Schema, in die Norm zu passen.“

Die Fragen, was Frau- oder Mann-Sein heute bedeutet, wie mit starren Rollenbildern aufgebrochen und wieder ein positives Bodyimage geschaffen, sind nur die Spitze des Eisbergs was wahrliche Schönheit anbelangt. Unsere verzerrten Eigenbilder, die wir von unterschiedlicher Seite seit Kindheit erhalten, sind meist unbewusst in uns verankert. Doch tun uns diese Bilder gut?

Wer definiert wahrliche Schönheit? Gerne nehmen wir ein Bild von uns wahr, das von außen geprägt ist. Was bleibt, wenn wir uns fragen, wer wir wahrlich sind, wenn wir alles, was wir für richtig oder falsch halten und alle äußeren Einflüsse wegstreichen? Die Antwort ist einfach: Die wahre Schönheit von uns, die aus dem Innersten kommt. Denn eines ist klar: Schönheit liegt im Auge des Betrachters, beginnend bei uns selbst und nirgendwo anders.

Ich hinterfrage Stereotypen, Clinches, die uns überall gezeigt werden. Ob „die kecke Blondine“, „die Emanze von nebenan“, „die schüchterne Sekretärin“. Das sind Bilder, die uns prägen und die uns beeinflussen in unserem täglichen Tun, wenn wir es zulassen. Wir stecken andere und im Endeffekt uns selbst in Schubladen, die nicht nur mit äußerlichen Merkmalen verbunden sind, sondern auch mit Charaktereigenschaften, die vielleicht gar nicht zu uns gehören, noch wir haben möchten.

Wer sind wir ohne unsere Muster, Glaubenswerte, Glaubensbilder von richtig/falsch, ohne unsere Vorbilder und eingezwängten Informationen von anderen?

Schönheit DARF neu betrachtet werden! Schönheit DARF auch neu gedacht werden! Denn wahrliche Schönheit ist mehr als die Summe von äußeren Erkenntnissen, die wir wahrnehmen! Was wären jene, die sich über das äußere definieren ohne deren Markenkleidung, ohne deren Schminke, ohne deren Definitionen von Schönheit? Spielt hier nicht auch Überspielen von Unsicherheiten in Bezug auf sich selbst auch eine Rolle?

Schönheit von Innen betrachtet wäre eine Alternative, um zu erkennen, was wirklich im Leben wichtig ist: Selbstliebe, Zufriedenheit, Dankbarkeit und SEINE eigenen Wünsche erfüllen können!

Wenn wir mit uns zufrieden sind, dann sind wir an äußerlichen nicht mehr so fixiert, als das was in uns drinnen passiert.

Beauty inside I out – von innen nach außen ist die Schönheit gegeben!