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	<title>TRAVEL | PURE &amp; POSITIVE</title>
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		<title>Ein Tier ist pures, authentisches Leben</title>
		<link>https://pureandpositive.com/tierschutzverein-beeskow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie wir als Gesellschaft mit den Schwächsten umgehen, entscheidet über unsere Kultur. Wer einmal erlebt hat, wie ein traumatisiertes Tier wieder Vertrauen fasst, weiß: Tierschutz rettet nicht nur Leben, er [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Wie wir als Gesellschaft mit den Schwächsten umgehen, entscheidet über unsere Kultur. Wer einmal erlebt hat, wie ein traumatisiertes Tier wieder Vertrauen fasst, weiß: Tierschutz rettet nicht nur Leben, er verändert auch unsere eigene Seele. In einer Welt, die von Status, Leistung und Perfektion getrieben ist, holen Tiere uns bedingungslos zurück in den Moment – denn sie reagieren nicht auf das, was wir darstellen, sondern auf das, was wir wirklich sind. Für den TierschutzVEREIN Beeskow e.V. sind Tiere keine bloßen Themen oder Nummern, sondern pures, authentisches Leben. In diesem Gastbeitrag teilt Kristin Götz mit uns, warum echter Tierschutz immer auch ein Gewinn für unsere gesamte Gesellschaft ist, und wie er den Weg zu einem respektvolleren Miteinander ebnet.</em></strong>..</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was wir gewinnen, wenn wir Tiere wirklich als fühlende Wesen begreifen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt diese Momente im Tierschutz, die man nicht vergisst. Ein Tier, das zum ersten Mal wieder entspannt atmet. Ein vorsichtiger Blick, der langsam weicher wird. Ein Wesen, das beginnt zu vertrauen, obwohl es allen Grund hätte, es nicht zu tun. Wir erleben solche Momente immer wieder. Und jedes Mal erinnern sie uns daran, warum wir tun, was wir tun. Denn Tierschutz heißt auch, sich auf ein Wesen einzulassen, es zu verstehen und Beziehung zuzulassen. Und ganz sicher beginnt genau dort etwas, das größer ist als Tierschutz im klassischen Sinne. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Tiere sind für uns keine „Themen“ sondern vollwertige fühlende Wesen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag wird in der Regel von „Tieren“ gesprochen, als wären sie eine Kategorie. Für uns sind sie das nicht. Für uns sind es Individuen, so wie wir Individuen sind. Lebewesen, die fühlen, die Angst kennen, die Freude empfinden, die Bindung aufbauen, die trauern, die Vertrauen schenken. Und wer einmal wirklich bewusste Zeit mit einem Tier verbringt, wird sehr schnell spüren:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260624-WA00091_bea-1024x512.jpg" alt class="wp-image-258672" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260624-WA00091_bea-1024x512.jpg 1024w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260624-WA00091_bea-980x490.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260624-WA00091_bea-480x240.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © TierschutzVEREIN Beeskow e.V.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Ein Tier ist kein „weniger“. Es ist pures, authentisches Leben. Gewiss, es unterscheidet sich von unserem. Jedoch wird es dadurch nicht weniger wertvoll. Im Umgang mit Tieren auf Augenhöhe verändert sich etwas in uns. Es ändert sich die Art, wie man hinschaut, Entscheidungen trifft, Verantwortung versteht. Und darüber hinaus entwickelt sich eine neue Selbstwahrnehmung, eine Transformation des eigenen Denkens und des Handelns. Unterschwellig ist das sicher schon oftmals wahrgenommen worden. Denn viele Menschen sagen, dass Tiere guttun. Aber allzu oft bleibt dieser Satz an der Oberfläche. Die Entscheidung, Tiere nicht zu abstrahieren, sondern mit Haut und Haaren und auf Augenhöhe wahrzunehmen, ist sowohl für das Tier als auch für uns ein Gewinn. Die Rückkehr zum Ursprung und zum Urvertrauen tut uns gut und lässt uns ankommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Es transportiert Echtheit und Bedingungslosigkeit. Ein Tier interessiert sich nicht für Status, Leistung oder Perfektion. Es reagiert auf das Hier und Jetzt. Und genau das kann uns erden und heilen.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tiere holen uns in den Moment. Sie reagieren auf das, was wirklich da ist, nicht auf das, was wir nach außen zeigen. Sie begegnen uns ohne Bewertung, jedoch mit ihrer feinen, ungetrübten Wahrnehmung und spiegeln uns ganz unverzerrt. Das ist Wahrhaftigkeit. Das erdet. Sie spüren, ob wir ruhig sind, ob wir klar sind, ob wir da oder abgelenkt sind. Und vielleicht berührt uns das auch deshalb so sehr, weil es uns an etwas erinnert, das wir im Alltag leicht verlieren. Es transportiert Echtheit und Bedingungslosigkeit. Ein Tier interessiert sich nicht für Status, Leistung oder Perfektion. Es reagiert auf das Hier und Jetzt. Und genau das kann uns erden und heilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20250209-WA0040-1024x576.jpg" alt class="wp-image-258673" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20250209-WA0040-980x551.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20250209-WA0040-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © TierschutzVEREIN Beeskow e.V.&nbsp;</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Tieren etwas Gutes zu tun, verändert nicht nur ihr Leben</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tierschutz wird oft darüber gesprochen, was wir für Tiere tun. Aber wir erleben auch, was Tiere mit uns machen. Ein Tier, das Vertrauen fasst, berührt etwas. Ein Tier, das ankommt, verändert etwas. Ein Tier, das sich sicher fühlt, zeigt uns, was möglich ist. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um „Hilfe“ sondern um Verbindung, Verantwortung, Fürsorge, Kraft und Möglichkeiten. Es zeigt sich, dass Tierschutz auch immer etwas wachsen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">„<strong><em>Lasst uns mit Hinsehen, Kümmern, Ernstnehmen, Gleichstellen losgehen. Lasst uns Bedürfnisse kennen, Grenzen respektieren, Verantwortung wahrnehmen. Daraus kann dann eine wundervoll ethische Gesellschaft erwachsen, die für gesamtheitlichen Frieden und Wertschätzung steht.</em></strong>”</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Tierschutz ist für uns auch eine Frage von Kultur</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind überzeugt, dass wie wir mit Tieren umgehen, viel darüber aussagt, wie wir als Gesellschaft leben wollen. Ihre Anerkennung und Wertschätzung betreffend sind Tiere von unseren Sichtweisen und Taten abhängig. Sie können gesellschaftspolitisch nicht für sich selbst sprechen. Wenn wir mit dieser Verantwortung wie mit einem Schatz umgehen, indem wir Achtsamkeit, Verantwortungsbewusstsein, Respekt, Mitgefühl voranstellen, setzen sich diese Werte gesamtgesellschaftlich fort. Sie wirken auch im Umgang miteinander, in Familien und im Alltag. Darin schlummert ein großes gesamtgesellschaftliches Entwicklungspotenzial.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was wir uns wünschen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wünschen uns eine Welt, in der Tiere nicht als Nebensache gesehen werden. Eine Welt, in der ihre Bedürfnisse mitgedacht werden. Eine Welt, in der Verantwortung nicht erst dann beginnt, wenn Probleme entstehen. Eine Welt, in der Mitgefühl kein Ausnahmezustand ist, sondern selbstverständlich. Wir wünschen uns, dass alle Menschen erfahren, wie viel in der Begegnung mit Tieren liegt und welch Zugewinn dies für uns alle ist. Es muss nicht gleich im Großen beginnen. Es braucht nicht sofort perfekt sein und auch nicht auf einmal. Lasst uns mit Hinsehen, Kümmern, Ernstnehmen, Gleichstellen losgehen. Lasst uns Bedürfnisse kennen, Grenzen respektieren, Verantwortung wahrnehmen. Daraus kann dann eine wundervoll ethische Gesellschaft erwachsen, die für gesamtheitlichen Frieden und Wertschätzung steht…</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong><a href="https://www.tierschutzverein-beeskow.de" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mehr Informationen dazu HIER.</mark></a></strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Festival voller Lichtblicke</title>
		<link>https://pureandpositive.com/ein-festival-voller-lichtblicke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Prizelius]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtblicke Festival]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Tage im Jahr, an denen spürt man eine tiefe Sehnsucht nach einem Ort, der nicht durchgestylt ist, der nicht nach der nächsten großen Sensation schreit, sondern einfach nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Es gibt Tage im Jahr, an denen spürt man eine tiefe Sehnsucht nach einem Ort, der nicht durchgestylt ist, der nicht nach der nächsten großen Sensation schreit, sondern einfach nur da ist und durch eine schöne Atmosphäre wirkt, verbunden mit der Natur. Ein Ort, der Raum zum Atmen und für das Miteinander lässt. Genau so ein Ort wird das erste Pure &amp; Positive Lichtblicke Festival am Samstag, den 4. Juli 2026, ab 15:00 Uhr im Sonnenhof – Gasthaus Görsdorf in Lindenberg (Tauche) sein. Es soll kein klassisches Event sondern eher eine persönliche Tankstelle und eine Begegnungsstätte sein, die uns daran erinnert, </em></strong><em><strong>was es bedeutet, sich wirklich wieder emotional menschlich zu verbinden, sich Zeit für gute Gespräche zu schenken und inspirieren zu lassen</strong></em><strong><em>. Kurz: das Menschen wieder verbindet!</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir in den letzten Monaten die Nachrichten eingeschaltet oder uns durch die sozialen Medien geklickt haben, erwischten wir uns doch ehrlicherweise nicht selten immer öfter bei einem tiefen Seufzer. Die Welt fühlt sich gerade unheimlich laut, schwer und manchmal unübersichtlich an. Es ist verdammt leicht geworden, im permanenten Krisenmodus den Blick für das Schöne zu verlieren und sich in einer Negativspirale zu verfangen. Genau deshalb bedeutet uns der 4. Juli so unglaublich viel. Genau deshalb stehen wir hier gemeinsam am Startpunkt für das allererste Pure &amp; Positive Lichtblicke Festival.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ein Festival, das Menschen verbindet</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man an diesem Samstag den Hof betritt, soll man sich sofort willkommen fühlen. Es soll ein Fest sein, das im wahrsten Sinne des Wortes verbindet. An langen Holztischen, die im Schatten der alten Bäume stehen, werden Menschen sitzen, die sich noch nie zuvor begegnet sind. Familien, die mit ihren Kindern die sommerliche Unbeschwertheit genießen, Nachbarn, Startups aus der Region und Menschen mit dem Wunsch nach Begegnung und Inspiration für eine bewusste Lebensführung in den aktuellen unruhigen Zeiten. Es gibt nur Raum für Begegnung und gemeinsame Freude am Miteinander. Es wird ein Nachmittag und Abend voller Musik, inspirierenden Gesprächen und Mitmachständen sowie leckeren Getränken und Essen — mit Menschen und Geschichten, die Mut machen: Gemeinsam für eine bessere Welt!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bilder: © Maria Görsdorf, Sonnenhof Gasthaus Görsdorf</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Für uns steckt in den Worten „Pure &amp; Positive“ eine ganz tiefe Lebenshaltung. „Pure“ bedeutet für uns echte, ungefilterte Echtheit. Wir brauchen heute kein aufgesetztes Dauergrinsen und keine toxische Positivität, die Gefühle weglächelt. Wir brauchen ehrliche Begegnungen, wahre Geschichten und die Rückbesinnung auf das, was uns als Menschen wirklich ausmacht: echte Verbindung, Empathie und Neugier. Und „Positive“? Das ist für uns keine Passivität, sondern eine tägliche Entscheidung. Optimismus ist wie ein Muskel, den wir trainieren müssen. Positiv zu sein bedeutet nicht, darauf zu warten, dass das Wetter besser wird, sondern zu lernen, wie man im Regen tanzt. Gemeinsam mit Maria Görsdorf, ihrer Familie und ihrem Team schaffen wir eingebunden in die ländliche Natur einen Raum des Entschleunigens, weg von der<em> </em>Hektik des Alltags, Der Sonnenhof Gasthaus Görsdorf blickt übrigens auf eine beeindruckende Historie zurück. Seit 1863 steht dieses Haus und man spürt in jedem Holzbalken, in jeder Ecke, den Geist vergangener Zeiten. Maria Görsdorf hat den Betrieb in der sechsten Generation übernommen und wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Gestaltung des Tages mit ihr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Es soll nicht darum gehen, sich selbst zu optimieren und Druck zu verspüren, sondern schlicht darum, Zeit miteinander zu verbringen, sich inspirieren zu lassen, schöne Gespräche zu führen, sich gegenseitig zuzuhören und beim Nachhausegehen zu sagen, ich hatte einen tollen Tag, der positiv in Erinnerung bleiben wird!”</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Christin Prizelius</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://pureandpositive.com/lichtblicke-festival/"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-id="258556" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260520-WA0014-819x1024.jpg" alt class="wp-image-258556"></a></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://pureandpositive.com/lichtblicke-festival/"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-id="258553" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260520-WA0015-819x1024.jpg" alt class="wp-image-258553"></a></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://pureandpositive.com/lichtblicke-festival/"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Pure &amp; Positive Festival im Sonnenhof Gasthaus Görsdorf</mark></a> soll also ein Ort des menschlichen Austauschs werden, der Mut macht und zeigt, wie wichtig es ist, einfach mal wieder innezuhalten und sich auf das Positive zu konzentrieren. Wir möchten gemeinsam zeigen, dass es nicht viel braucht, um Menschen miteinander zu verbinden. Der 4. Juli 2026 soll für uns alle eine Erinnerung daran sein, wie wertvoll echte, unverfälschte Begegnungen sind, mit toller Musik, leckerem Essen, guten Getränken und inspirierenden Angeboten für Spaß und Freude. Unser Wunsch ist, dass die Menschen diesen Tag im Herzen behalten werden. Es soll einfach ein Lichtblick in einer hektischen Zeit sein – ein Ort, an dem wir einfach Mensch sein und uns wieder miteinander verbunden fühlen dürfen…</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle auch an Prof. Dr. Lydia Göse (im Bild unten) und ihre Studenten der TH Wildau im Kurs “Internationales Marketing II (Deutsch &amp; International)” und Lisa Marrold-Schwember von der Präsenzstelle Fürstenwalde (ebenfalls im Bild unten) für ihre großartige Unterstützung — und natürlich unseren Hauptsponsoren für das Festival, das Incubator Village Beeskow an der Spree sowie das CoWoS Berlin — CoWorking &amp; Event Space</em></strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="857" height="1024" data-id="258586" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Fr-1.5-26-04-17-14-39-56-1958-857x1024.jpg" alt class="wp-image-258586"></figure>



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<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Also, sehen wir uns am 4. Juli in Brandenburg?</strong></h5>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Wir freuen uns auf dich und euch! 🙂</strong></h5>



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		<title>Neue Perspektiven für Familien im Ausland.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/maximilian-schreiber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
		<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Maximilian Schreiber]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Familien Deutschland verlassen: Neuanfang mit Perspektive — Warum immer mehr deutsche Familien im Ausland ihr Glück finden: Dieser Trend ist längst mehr als nur eine vage Sehnsucht, er ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Warum Familien Deutschland verlassen: Neuanfang mit Perspektive — Warum immer mehr deutsche Familien im Ausland ihr Glück finden: Dieser Trend ist längst mehr als nur </em></strong><em><strong>eine vage Sehnsucht, er ist Ausdruck einer Suche nach neuer Lebensqualität und unternehmerischer Freiheit. Doch was bedeutet dieser radikale Schritt konkret, wenn man nicht nur die Koffer, sondern auch die Verantwortung für ein Unternehmen und das Wohl der eigenen Kinder einpackt? In seinem Gastbeitrag gibt <strong>Maximilian Schreiber</strong> einen persönlichen Einblick in diesen Transformationsprozess. Er beleuchtet, warum der Standortwechsel für ihn ein Katalysator ist und wie die neue Umgebung dabei hilft, die klassische Work-Life-Balance gegen ein integriertes Lebensmodell einzutauschen, das sowohl dem Business als auch der Familie eine völlig neue Dimension verleiht.</strong></em></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Wenn Familien heute Deutschland verlassen, dann geschieht das immer seltener aus reiner Unzufriedenheit. Viel häufiger ist es eine bewusste Entscheidung für etwas Neues. Für ein Leben, das sich leichter anfühlt und sich einfacher gestalten lässt. Für neue Möglichkeiten, die man aktiv mitgestalten kann und darf. Für eine Zukunft, die unkomplizierter wird als der eigene Herkunftsort es vorlebt.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Der Mut, das eigene Leben neu zu denken</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Viele Familien beginnen irgendwann, ihre Lebensweise zu hinterfragen. Nicht aus einem Mangel heraus, sondern aus einem Wunsch nach Veränderung und Neuem. Der Wunsch nach mehr Zeit füreinander. Nach mehr Einfachheit im Alltag. Nach einem Umfeld, das besser zu den eigenen Werten passt und gestalterischen Freiraum bietet. Das Ausland wird dabei nicht als Flucht gesehen, sondern als Chance. Als Möglichkeit, das eigene Leben in kompletter Eigenverantwortung zu gestalten. Neue Wege zu gehen. Gewohnheiten zu durchbrechen. Dieser Perspektivwechsel ist entscheidend. Denn er verändert nicht nur den Ort, sondern auch seine Haltung gegenüber dem Umfeld.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Ein besonders wertvoller Aspekt zeigt sich bei den Kindern. Sie wachsen in einem Umfeld auf, das automatisch offener und internationaler ist. Sprachen werden nicht gelehrt, sondern gelebt. Kulturen nicht erklärt, sondern erfahren. Das stärkt Selbstvertrauen, Anpassungsfähigkeit und soziale Kompetenz. Fähigkeiten, die in einer global vernetzten Welt immer wichtiger werden.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Kinder wachsen international auf</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ein besonders wertvoller Aspekt zeigt sich bei den Kindern. Sie wachsen in einem Umfeld auf, das automatisch offener und internationaler ist. Sprachen werden nicht gelehrt, sondern gelebt. Kulturen nicht erklärt, sondern erfahren. Das stärkt Selbstvertrauen, Anpassungsfähigkeit und soziale Kompetenz. Fähigkeiten, die in einer global vernetzten Welt immer wichtiger werden. Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder durch diesen Schritt freier werden. Selbstständiger. Offener im Denken. Und genau das ist oft einer der größten Gewinne für die Kindeszukunft. </p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Mehr Lebensqualität im Alltag</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer positiver Effekt zeigt sich im täglichen Leben. Viele Familien erleben im Ausland eine neue Form von Einfachheit. Dinge funktionieren oft direkter. Entscheidungen werden schneller getroffen. Wege sind kürzer. Das schafft Raum. Raum für Familie. Für gemeinsame Zeit. Für Erlebnisse. Es sind nicht immer die großen Veränderungen, die den Unterschied machen. Oft sind es die kleinen, alltäglichen Momente, die durch die andere Handhabung der Dinge zu mehr Lebensqualität führen.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ein bewusstes Leben entsteht</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wer auswandert, trifft eine klare Entscheidung. Für ein Leben, das aktiv gestaltet wird. Für Verantwortung. Für Veränderung. Diese Entscheidung hat eine besondere Qualität. Sie zwingt dazu, sich mit den eigenen Prioritäten auseinanderzusetzen. Was ist wirklich wichtig? Was soll bleiben? Was darf gehen? Viele Familien berichten, dass genau dieser Prozess sie näher zusammengebracht hat. Dass sie bewusster leben. Klarer entscheiden. Und ihr Leben stärker nach ihren eigenen Vorstellungen ausrichten.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Am Ende geht es immer um die gleiche Frage: Wie möchten wir leben? Familien, die Deutschland verlassen, geben darauf ihre eigene Antwort. Eine Antwort, die mutig ist. Und vor allem positiv. Denn sie entscheiden sich nicht gegen etwas. Sie entscheiden sich für ein Leben, das sich richtig anfühlt. Für mehr Möglichkeiten. Für mehr Freiheit. Für mehr gemeinsame Zeit.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Neue Chancen, neue Perspektiven</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Das Leben im Ausland eröffnet oft auch beruflich und persönlich neue Möglichkeiten. Internationale Netzwerke entstehen. Neue Ideen entwickeln sich. Perspektiven erweitern sich. Gleichzeitig wächst die Fähigkeit, flexibel zu bleiben. Sich anzupassen. Chancen zu erkennen und zu nutzen. Diese Dynamik ist es, die viele Familien als besonders bereichernd empfinden. Sie erleben, dass Veränderung nicht Verlust bedeutet, sondern Wachstum.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Eine Entscheidung für die Zukunft</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Am Ende geht es immer um die gleiche Frage: Wie möchten wir leben? Familien, die Deutschland verlassen, geben darauf ihre eigene Antwort. Eine Antwort, die mutig ist. Und vor allem positiv. Denn sie entscheiden sich nicht gegen etwas. Sie entscheiden sich für ein Leben, das sich richtig anfühlt. Für mehr Möglichkeiten. Für mehr Freiheit. Für mehr gemeinsame Zeit. Und genau darin liegt die eigentliche Stärke dieser Entwicklung. Sie zeigt, dass Veränderung nichts ist, wovor man Angst haben muss. Sondern etwas, das neue Wege eröffnet.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:33% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Image20241202101241-768x1024.jpg" alt class="wp-image-257933 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Maximilian Schreiber</strong> ist Unternehmer, Wirtschaftsjurist und einer der führenden Gründungsberater im deutschsprachigen Raum. Mit seiner Erfahrung aus internationalen Business-Aufträgen und der Arbeit mit Unternehmen kennt er die Chancen und Herausforderungen neuer Standorte genau. Im August zieht er mit seiner Familie nach Malta und steht damit für eine wachsende Bewegung von Unternehmern, die ihre Zukunft bewusst im Ausland gestalten.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>E‑Mail: <a href="mailto:info@r-s.consulting"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">info@r‑s.consulting</mark></a></strong></h5>
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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Maximilian Schreiber</p>



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		<title>Authentisch italienisches Leben&#160;entdecken.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/casa-abruzzo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
		<category><![CDATA[Casa Abruzzo]]></category>
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					<description><![CDATA[Willkommen im casa abruzzo, wo die Zeit ein wenig langsamer tickt und der echte Geschmack Italiens zu Hause ist. Eingebettet in die unberührte Natur der Abruzzen bietet dieses Refugium die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Willkommen im casa abruzzo, wo die Zeit ein wenig langsamer tickt und der echte Geschmack Italiens zu Hause ist. Eingebettet in die unberührte Natur der Abruzzen bietet dieses Refugium die perfekte Mischung aus erholsamer Ruheoase und authentischem Kulturerlebnis. In den liebevoll gestalteten Gästezimmern trifft rustikaler Charme auf herzliche Gastfreundschaft, sodass man sich vom ersten Moment an wie bei Freunden fühlt. Hier ist für <em><strong>Zita Avak und Carlos Ortiz</strong></em></em></strong> <strong><em>ein kleiner Traum wahrgeworden. Das Herzstück des Hauses ist dabei noch die eigene Kochschule, in der man die Geheimnisse der traditionellen regionalen Küche unter fachkundiger Anleitung entdecken kann. Ob beim Kneten von frischer Pasta oder beim Genießen lokaler Weine – hier werden Urlaubsträume für Genießer und Ruhesuchende gleichermaßen wahr. Wir waren mit den Beiden im Austausch…</em></strong></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Liebe Zita und lieber Carlos, wie hat euer Weg von München in die Abruzzen begonnen?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wir waren beide in München fest angestellt und hatten lange ein klassisches Großstadtleben. Spätestens nach der Corona-Zeit wurde unser Wunsch nach mehr Freiheit, mehr Natur und einem flexibleren Alltag immer stärker. Gleichzeitig trugen wir schon länger den Gedanken in uns, uns selbstständig zu machen. 2022 haben wir dann tatsächlich unsere Jobs gekündigt und uns als Freelancer im Online-Marketing und Personalmanagement selbstständig gemacht. Unser Startpunkt war das Ferienhaus von Zitas Familie in den Abruzzen – wir wollten uns hier in Ruhe Zeit für den Einstieg in unser “neues Lebensmodell” nehmen. Von dort aus sind wir für 1,5 Jahre weitergereist, unter anderem in die Dominikanische Republik, nach Kolumbien und Mexiko, und zwischendurch auch wieder nach Deutschland und Italien zurückgekehrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Zita ist die Region Abruzzen seit vielen Jahren eine zweite Heimat, da ihre Familie hier seit 20 Jahren jährlich mehrmals Urlaub gemacht hat. Und Carlos war auch sehr schnell begeistert von der Ursprünglichkeit, der Landschaft zwischen Bergen und Meer und dem authentischen Italien abseits des Massentourismus. Als wir dann nach unserer großen Reise zufällig die Vorbesitzer unseres heutigen Hauses auf dem Marktplatz kennenlernten und sie uns ihr Haus zeigten, öffnete sich für uns im wahrsten Sinne des Wortes “eine neue Tür”, die wir kurzerhand angenommen und ihnen das Haus abgekauft haben.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/5.png" alt class="wp-image-257304" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/5.png 800w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/5-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw"></figure>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Bild: © casa abruzzo, Zita Avak und Carlos Ortiz</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Wir lieben diese neu gewonnene Nähe zur Natur und sich mehr auf das Wesentliche zu konzentrieren.&nbsp;Im Vergleich zur Großstadt ist der Unterschied enorm — wenn wir heute in München sind, empfinden wir es als zu laut und hektisch und sehnen uns schnell zurück in unser Dorf, auch wenn wir natürlich andere Dinge in der Großstadt auch zu schätzen wissen — wie z.B. die kulinarische Vielfalt und das kulturelle Angebot.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet für euch das authentische italienische Leben in einem Dorf wie Vittorito?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Unser Leben hier ist sehr einfach – und genau das schätzen wir so sehr. Vittorito hat rund 900 Einwohner, man kennt sich, man grüßt sich, man nimmt sich Zeit. Es fühlt sich ein bisschen nach „Back to the Roots“ an. Lebensmittel wachsen direkt vor der Haustür: Oliven, Safran, Gemüse, Obst. Nachbarn gehen auf Trüffelsuche, bringen Tomaten aus dem eigenen Garten vorbei. Auch wir ernten Obst aus unserem Garten und kochen Marmelade selbst. Wir lieben diese neu gewonnene Nähe zur Natur und sich mehr auf das Wesentliche zu konzentrieren.&nbsp;Im Vergleich zur Großstadt ist der Unterschied enorm — wenn wir heute in München sind, empfinden wir es als zu laut und hektisch und sehnen uns schnell zurück in unser Dorf, auch wenn wir natürlich andere Dinge in der Großstadt auch zu schätzen wissen — wie z.B. die kulinarische Vielfalt und das kulturelle Angebot.&nbsp;</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wie vereinbart ihr Online-Selbstständigkeit, Gästehaus und Kochschule?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Unser neues Leben orientiert sich sehr nach den Jahreszeiten, vor allem seit wir das saisonale Gästehaus von Mai bis Oktober bei uns führen. Unsere Online-Selbstständigkeit ist unsere finanzielle Basis, im Sommer reduzieren wir diese Arbeit deutlich und konzentrieren uns auf das casa abruzzo. Während der Kochreisen liegt unser voller Fokus auf der Gästebetreuung und dazwischen haben wir Übernachtungsgäste. Wir planen aber jedes Jahr von Anfang an auch Zeiträume ohne Buchungen ein – für Familie, Besuch oder einfach für uns. So versuchen wir, Arbeit und Leben gut miteinander zu verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Winter liegt der Fokus dann wieder auf unserer Online-Selbständigkeit und solange Leonardo noch nicht zur Schule muss, reisen wir in dieser Zeit gerne. Aktuell sind wir beispielsweise für ein paar Monate in der Dominikanischen Republik, in Carlos’ Heimat. Nächsten Winter würden wir gerne längere Zeit in Thailand verbringen. Ein ganz zentraler Wert für uns ist Gemeinschaft. Unser Haus sollte immer ein Ort des Zusammenkommens sein – und genau so wird es auch gelebt. Familie, Freunde, Gäste, Nachbarn: Es ist selten wirklich still. Manchmal sehnen wir uns nach mehr Ruhe, aber gleichzeitig lieben wir genau dieses Lebendige im Haus, jetzt durch unseren Sohn natürlich noch mehr! 🙂<br></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><a href="https://casa-abruzzo.com/kochkurse-italien" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><strong>Mehr zu den Kochreisen HIER</strong></mark></a></p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/Bilder-Artikel-pureandpositive-1.png" alt class="wp-image-257307" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/Bilder-Artikel-pureandpositive-1.png 800w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/Bilder-Artikel-pureandpositive-1-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw"></figure>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Bild: © casa abruzzo, Zita Avak und Carlos Ortiz</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Wir lieben es, dass unser Sohn in dieser naturnahen Umgebung in Italien aufwachsen kann und immer von vielen unterschiedlichen Menschen umgeben ist. Da er das von Anfang an gewöhnt ist, hat er auch keine Scheu vor Fremden und baut sehr schnell Vertrauen auf, was wir sehr schön finden, weil es auch uns spiegelt.”</em></strong></p>
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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ihr sagt, ihr lebt „das Leben, wie es kommt“. Was bedeutet das konkret?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wir versuchen, nicht alles im Voraus zu verplanen, sondern auf das zu reagieren, was gerade da ist. Meist läuft doch alles anders als gedacht und da kann man so gut vorbereitet sein wie man will, plötzlich steht man doch wieder vor neuen Herausforderungen. Deshalb möchten wir uns mehr auf das Jetzt fokussieren und fragen uns einfach bei allem, was wir tun, ob unser Bauchgefühl auch “Ja” sagt. So fahren wir seit Jahren wirklich gut und uns persönlich entspannt diese Haltung. Wir können aber gut nachvollziehen, wenn andere mehr Sicherheitsanker brauchen, um sich fallen lassen zu können.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was schätzt ihr am meisten an eurem Leben mit eurem Sohn?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ganz klar: die Flexibilität. Unsere Online-Selbstständigkeit erlaubt es uns, auch mal an einem Montagnachmittag spontan ans Meer fahren, oder erst um 12 Uhr anzufangen zu arbeiten und dafür abends länger zu sitzen. Für uns ist das optimal so, weil wir uns auch mehr nach unserem Besuch, dem Wetter und anderen Faktoren ausrichten können, was damals in der Festanstellung nicht so leicht möglich war.&nbsp;Wir lieben es, dass unser Sohn in dieser naturnahen Umgebung in Italien aufwachsen kann und immer von vielen unterschiedlichen Menschen umgeben ist. Da er das von Anfang an gewöhnt ist, hat er auch keine Scheu vor Fremden und baut sehr schnell Vertrauen auf, was wir sehr schön finden, weil es auch uns spiegelt.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/3.png" alt class="wp-image-257308" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/3.png 800w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/3-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw"></figure>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Bild: © casa abruzzo, Zita Avak und Carlos Ortiz</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was waren eure größten Learnings und Herausforderungen?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Definitiv der Hauskauf an sich. Wir waren sehr unerfahren und haben viel Lehrgeld bezahlt – sei es durch einen zu hohen Kaufpreis, mehr Renovierungsaufwand als gedacht oder schlechte Erfahrungen mit Handwerkern. Mit dem Wissen von heute würden wir vieles anders machen: stärker verhandeln, mehr Zeit einplanen, uns weniger unter Druck setzen. Und trotzdem bereuen wir nichts, diese Zeit hat uns extrem viel gelehrt und wachsen lassen. Gleichzeitig hätten wir uns natürlich vieles ersparen können, wenn wir mehr Erfahrung gehabt hätten oder uns bei diesem Prozess professionell hätten begleiten lassen.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Der wirkliche Schlüsselmoment kam mit unseren ersten Gästen im Herbst 2024. Es war auch für uns das erste Mal, dass wir das Haus in seiner vollen Pracht genießen konnten und das Gröbste geschafft war. Das positive Feedback, die Wertschätzung und die Atmosphäre mit den Gästen im Haus haben uns gezeigt, dass all die Arbeit, die wir bisher reingesteckt hatten, Sinn macht.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Gab es einen Moment, in dem sich casa abruzzo wirklich nach Zuhause angefühlt hat?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ein echtes Urlaubsgefühl hatten wir tatsächlich noch nie im casa abruzzo, weil wir direkt von Anfang an in eine intensive Renovierungsphase gekommen sind. Vieles zeigte sich erst während des Prozesses und das hat Zeit und Nerven gekostet. Beispielsweise dachten wir, wir könnten nach 6 Wochen bereits einziehen und auch bald schon Gäste begrüßen. Letztendlich dauerte es Monate und auch heute ist noch lange nicht alles fertig. Bei so einem alten Haus ist man denke ich aber nie wirklich fertig –&nbsp;und wir finden es auch schön, es Stück für Stück immer mehr zu “unserem” zu machen. Der wirkliche Schlüsselmoment kam mit unseren ersten Gästen im Herbst 2024. Es war auch für uns das erste Mal, dass wir das Haus in seiner vollen Pracht genießen konnten und das Gröbste geschafft war. Das positive Feedback, die Wertschätzung und die Atmosphäre mit den Gästen im Haus haben uns gezeigt, dass all die Arbeit, die wir bisher reingesteckt hatten, Sinn macht. In diesem Moment fühlte sich casa abruzzo zum ersten Mal wirklich nach Zuhause an und wir waren einfach stolz auf uns.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Fühlt ihr euch im Dorf bereits als Teil der Gemeinschaft?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ein bisschen sind wir natürlich noch immer „die Neuen“, und gleichzeitig fühlen wir uns sehr gut angekommen. Man grüßt sich, trifft sich im Café oder im Restaurant und kommt ins Gespräch. Besonders schön sind die kleinen Gesten untereinander: Nachbarn bringen Gemüse aus dem Garten vorbei, ein Handwerker aus dem Dorf schaut nach unserem Haus, wenn wir unterwegs sind, wir bringen Kleinigkeiten von unseren Reisen mit. Integration braucht natürlich Zeit, aber wir fühlen uns wirklich gut angenommen und das ist fürs Erste das Wichtigste für uns. Auch sprachlich dürfen wir noch tiefer in die italienische Sprache eintauchen. Zita spricht zwar bereits fließend, aber sobald es um tiefgründigere Themen geht, fehlen auch ihr etwas die Worte. Und Carlos’ Muttersprache ist zwar Spanisch, wodurch er von Anfang an sehr viel verstanden hat und auch recht frei spricht, möchte aber noch mehr in die Grammatik eintauchen. Sobald wir wirklich frei und fließend italienisch sprechen, tut sich da bestimmt auch nochmal einiges im Bezug auf neue Kontakte und auch Freundschaften.</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/2.png" alt class="wp-image-257309" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/2.png 800w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/2-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw"></figure>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Bild: © casa abruzzo, Zita Avak und Carlos Ortiz</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was vermisst ihr aus eurer alten Heimat?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ganz ehrlich: manchmal eine Leberkässemmel 😉 Ein Kindheitsklassiker, den ich selbst in Deutschland nur selten gegessen habe – der mir dann aber trotzdem plötzlich fehlt, wenn ich länger nicht da war.&nbsp;Und natürlich unsere Freunde und Familie. Es ist schon manchmal wirklich schwer, so weit weg von ihnen zu sein und sich nicht im alltäglichen Kontext sehen zu können, vor allem jetzt, wo unser Sohn Leonardo da ist. Andererseits ist es auch schön, dass man sich dann deutlich intensiver erlebt, wenn man sich dann wiedersieht.&nbsp;Viel mehr ist es aber tatsächlich nicht. Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir zu Besuch sind, aber sind dann auch wieder froh, zurück in Italien zu sein. Aktuell können wir uns nicht vorstellen, wieder in Deutschland zu leben, aber wir halten uns das natürlich wie alles andere auch offen. 🙂&nbsp;</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wie erlebt ihr Bürokratie und Organisation in Italien?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wir empfinden sie als überraschend komplex. Vieles ist zwar schon digitalisiert – viel mehr als in Deutschland –, aber die Systeme sind oft sehr undurchsichtig. Den richtigen Ansprechpartner zu finden, ist nicht immer einfach, und vieles erfordert Geduld. Das kommt aber wohl auch auf die Region und Comune an, bei uns zum Beispiel gibt es kaum ausländische Einwanderer, weshalb sich auch kaum jemand mit diesen Themen auskennt. Zum Glück haben wir einen echt tollen Steuerberater, der uns schon viele Male aus der Patsche geholfen hat 🙂&nbsp;</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Würdet ihr diesen Schritt heute wieder gehen?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ja! Aber wir würden uns auf jeden Fall mehr Zeit dafür lassen – für die Renovierung, für das Ankommen in unserem Haus, damit wir uns bereits zuhause und wohl fühlen, noch bevor wir das Haus auch für andere öffnen. Wir waren damals so euphorisch, dass wir sogar bereits Buchungen angenommen hatten, ohne dass das Haus fertig war. Die mussten wir schweren Herzens wieder absagen, als alles länger dauerte als geplant. Einiges würden wir also anders angehen, aber an der Entscheidung an sich würden wir nichts ändern.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/6.png" alt class="wp-image-257310" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/6.png 800w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/6-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw"></figure>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Bild: © casa abruzzo, Zita Avak und Carlos Ortiz</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wie bekommt ihr Balance zwischen Arbeit, Familie und euren Projekten hin?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wir sind ehrlich gesagt auch noch dabei, diese Balance zu finden. Leo ist noch ein Baby, deshalb teilen wir uns tagsüber bewusst auf, damit jeder Fokuszeiten zum Arbeiten hat. Wir haben unterschiedliche berufliche Schwerpunkte: Zita arbeitet im Personalmanagement, Marketing und Texten, Carlos im Vertrieb und Online-Marketing, vor allem in der Tourismusbranche. Im casa abruzzo teilen wir uns die Background Aufgaben klar auf – Carlos kümmert sich um die Website, Zita um Social Media und Kommunikation. Was sich für uns definitiv noch entwickeln darf, sind echte Auszeiten. Unser Leben ist zwar frei und flexibel, aber deshalb nicht weniger arbeitsintensiv. Wir arbeiten in Summe sogar mehr, als damals in der Festanstellung. Gleichzeitig fühlt sich diese Arbeit nicht genauso an und zahlt einfach viel mehr auf unser Selbstverwirklichungskonto ein.&nbsp;</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Und seid ihr euch immer einig?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wir ticken tatsächlich sehr unterschiedlich – Zita ist eher emotional und intuitiv, Carlos eher logisch und analytisch. Aber genau das ergänzt sich gut, wie wir immer wieder sehen. Wir besprechen uns regelmäßig zu den anstehenden Themen, beleuchten Dinge aus verschiedenen Perspektiven und finden am Ende immer einen gemeinsamen Nenner, den wir beide gut finden. Wir können uns nicht erinnern, dass wir uns mal wirklich uneinig gewesen wären. Das ist vermutlich auch der Grund, warum wir so resilient aus all der Zeit in den letzten Jahren des Unternehmensaufbaus und der vielen Renovierungen waren — weil zumindest wir beide echt immer ein starkes Team waren und uns gegenseitig Halt geschenkt haben. Das klingt total kitschig, ist aber nun mal wirklich so. 🙂&nbsp;</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Wir möchten Menschen ermutigen, sich auf den Weg zu ihrer eigenen Vision zu machen – auch wenn nicht alles von Anfang an sicher oder durchgeplant ist.</em></strong> (…) <strong><em>Für uns persönlich wünschen wir uns ein Leben in Gemeinschaft, nah an der Natur, mit Zeit für uns und die Familie. Und für uns alle wünschen wir uns mehr Fokus auf die wesentlichen Dinge: Verbindung, Zeit, Menschlichkeit.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was ist eure wichtigste Botschaft?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Dass es auch abseits der “Norm” viele verschiedene Lebenswege gibt, die für einen das Richtige sein können. Wir möchten Menschen ermutigen, sich auf den Weg zu ihrer eigenen Vision zu machen – auch wenn nicht alles von Anfang an sicher oder durchgeplant ist. Wir sind ohne großes finanzielles Polster gestartet und vieles ist unterwegs entstanden, weil wir offen, mutig und optimistisch geblieben sind. Für uns persönlich wünschen wir uns ein Leben in Gemeinschaft, nah an der Natur, mit Zeit für uns und die Familie. Und für uns alle wünschen wir uns mehr Fokus auf die wesentlichen Dinge: Verbindung, Zeit, Menschlichkeit.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/Autorenbox-pureandpositive-1.png" alt class="wp-image-257303 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/Autorenbox-pureandpositive-1.png 400w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/Autorenbox-pureandpositive-1-300x300.png 300w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/Autorenbox-pureandpositive-1-150x150.png 150w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/Autorenbox-pureandpositive-1-64x64.png 64w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Zita Avak und Carlos Ortiz</strong> sind die Gründer/innen vom casa abruzzo und leben mit ihrem Sohn zwischen Italien und der Welt. In einem über 450 Jahre alten Haus in den Abruzzen verbinden sie für ihre Gäste italienische Kultur und Kulinarik mit dem Urlaub in einem authentischen Italien abseits von Touristenströmen. Ihr Anliegen ist es, Räume für echte Begegnungen zu schaffen und zu zeigen, wie bereichernd ein bewusster, entschleunigter Blick auf das Leben sein kann.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://casa-abruzzo.com/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mehr dazu HIER.</mark></a></strong> </h5>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://www.instagram.com/zitaundcarlos/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Und bei Instagram.</mark></a></strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © casa abruzzo, Zita Avak und Carlos Ortiz</p>



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		<title>Mallorca-Wandern im Herbstlicht.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/wandern-durchs-mallorquinische-herbstlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
		<category><![CDATA[Mallorca]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn auf Mallorca im Herbst die Temperaturen sinken und die Sonne tiefer steht, wird es leiser an den Stränden und lebendiger auf den Wegen im Inselinneren. Die Insel zeigt sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Wenn auf Mallorca im Herbst die Temperaturen sinken und die Sonne tiefer steht, wird es leiser an den Stränden und lebendiger auf den Wegen im Inselinneren. Die Insel zeigt sich dann als Wanderziel, das Natur, Geschichte, Literatur, Genuss und kleine Abenteuer verbindet. Besonders charmant: Auf Mallorca gibt es Touren mit Eseln, Hunden und sogar Alpakas. Dazu kommen alte Pilgerpfade, literarische Routen, Wein- und Genusswege, Geocaching-Strecken, Nordic-Walking-Routen und Dorfspaziergänge im milden Herbstlicht. Mallorca-Experte und Ferienhausvermittler <a href="https://www.fincallorca.de/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">fincallorca</mark></a> bündelt sieben ungewöhnliche Ideen, wie sich die Insel jenseits der Hochsaison zu Fuß entdecken lässt.</em></strong></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>1. Wandern mit Alpakas: Entschleunigung auf leisen Sohlen</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wer Wandern mit einem besonderen Erlebnis verbinden möchte, findet auf Mallorca zahlreiche Touren mit tierischer Gesellschaft. Auf einer Hacienda nahe Felanitx sind Alpakas die Hauptdarsteller. Dort können Gäste gemeinsam mit den Tieren die Umgebung erkunden, wobei sich das Gehtempo an den Alpakas orientiert. Das macht die Tour bewusst langsam und schafft Raum, die Landschaft aufmerksam wahrzunehmen – ein Angebot unter dem Namen „Mallorca Alpakas“, das sich besonders für alle eignet, die Wandern mit Entschleunigung verbinden möchten.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>2. Geschichten auf alten Wegen</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Im Herbst präsentiert sich das Tramuntana-Gebirge von seiner stillsten Seite. Hier warten alte Wege, die früher Dörfer, Klöster und Bauernhöfe verbanden und noch heute begehbar sind. Ein Beispiel ist der über 700 Jahre alte Pilgerpfad von Caimari zum Bergkloster Lluc mit seiner schwarzen Madonnenstatue. In rund zwei bis drei Stunden führt er durch kühle Wälder mit Pinien und Steineichen, unterwegs genießen Wandernde schöne Panoramablicke; zu ausgewählten Uhrzeiten gibt es eine Busverbindung für den Rückweg.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>3. Literarische Wanderungen</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Auch Literatur lässt sich erwandern. Unter dem Titel „Walking on Words“ finden wanderfreudige Mallorca-Urlauber und Urlauberinnen Routenvorschläge, die entlang der Spuren einheimischer Schriftsteller führen. Auf walkingonwords.com stehen sieben Wanderungen bereit, die sich mit Hilfe einer Smartphone-App unkompliziert erleben lassen. Eine Route widmet sich der Literatenstadt Manacor: Begleitet von Worten und Versen berühmter Literaten geht es durch die zweitgrößte Stadt Mallorcas und das umliegende Land; der Blick fällt auf beeindruckende Bauwerke und die natürliche Schönheit der Küste und reicht weit zurück in die Geschichte der Insel.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>4. Herbst voller Genuss und Entdeckungen</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Herbst beginnt auf der Insel auch eine kulinarische Hochsaison: junge Weine, frisch geerntete Orangen und Olivenöl prägen diese Zeit. Wer gerne gut isst und trinkt, kann dies mit leichten Wanderungen verbinden. Im Binissalem-Tal, einer wichtigen Weinregion im Inselinneren, reiht sich ein Weingut an das nächste. Rund um den Ort Binissalem, in dem gleich mehrere große Bodegas liegen, führen Wege durch die Weinberge. Spaziergänge lassen sich dort ideal mit Besuchen bei den Weingütern kombinieren, wo der neue Jahrgang probiert werden kann.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>5. Geochaching – Nervenkitzel beim Wandern</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Aktiver geht es beim Geocaching zu: Mit einer App und den passenden GPS-Daten wird Mallorca zur Schatzkarte. Versteckte Behälter liegen etwa an historischen Ruinen, in abgelegenen Buchten oder an Aussichtspunkten. Besonders leicht zugänglich ist die Via Verde, eine frühere Bahntrasse zwischen Artà und Manacor. Entlang dieser Strecke bilden zahlreiche, recht dicht beieinander liegende Caches einen sogenannten „Powertrail“, der sich in Verbindung mit der Premiumversion der App besonders gut für Neulinge eignet.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/11/cathedral-8251134_1280-1024x682.jpg" alt class="wp-image-256349" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/11/cathedral-8251134_1280-1024x682.jpg 1024w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/11/cathedral-8251134_1280-980x653.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/11/cathedral-8251134_1280-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Pixabay</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>6. Nordic Walking auf Mallorca</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wer lieber einen gleichmäßigen Rhythmus sucht, kann rund um die Halbinsel Alcúdia im Norden unterwegs sein. Dort entstand der erste Nordic-Walking-Park Spaniens mit mehreren Routen in drei Schwierigkeitsgraden. Die grüne, als leicht eingestufte Strecke „Es Barcarés“ verläuft größtenteils an der Küste entlang, bietet immer wieder Panoramablicke und lässt sich in ungefähr einer Stunde bewältigen – ideal, um das Gehen mit Stöcken auszuprobieren.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>7. Wanderungen auf den Wegen der Dörfer</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wie ruhig Mallorca im Herbst sein kann, zeigt ein Blick auf die Dörfer im Tramuntana-Gebirge. Wenn die Ernte eingebracht ist und das Licht weicher wird, kehrt dort ein gelassener Rhythmus ein. Von einem Aussichtspunkt oberhalb von Sóller, dem Mirador de ses Barques, führt eine etwa sechsstündige Tour über Schotterwege, schmalere Pfade und kurze Straßenabschnitte bis hinunter nach Sa Calobra. Unterwegs fällt immer wieder der Blick auf die Bucht Cala Tuent, die in dieser Jahreszeit meist fast menschenleer ist.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Gut vorbereitet in die Wandersaison</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Damit der Herbsturlaub auf Mallorca wirklich entspannt verläuft, lohnt sich eine passende Ausrüstung. Viele Wege sind unbefestigt und steinig, daher empfiehlt sich robustes, knöchelhohes Schuhwerk mit gutem Profil. Ein Rucksack mit belüftetem Rücken, ausreichend Trinkwasser und dem Wetter angepasste Funktionskleidung gehören ebenso dazu wie eine Kamera oder ein Smartphone – denn Motive bieten sowohl die Landschaft als auch die beschriebenen Touren reichlich.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Die passende Unterkunft in der Natur</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wer die Insel auf diese Weise entdecken möchte, profitiert von einer Unterkunft, die als flexible Basis dient. Der Spezialist <a href="http://www.fincallorca.de/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">fincallorca</mark> </a>vermittelt rund 1.300 offiziell lizenzierte Fincas und Ferienhäuser auf der ganzen Insel. Jährlich verbringen etwa 50.000 Gäste ihren Urlaub in einem der Objekte. Viele davon liegen so, dass sich Touren in die Tramuntana, ins Weinland oder an die Küste gut kombinieren lassen – ideal für alle, die Mallorca im Herbst Schritt für Schritt neu kennenlernen wollen…</p>



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<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Mehr dazu<mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"> <a href="http://www.fincallorca.de" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></mark>.</strong></h5>



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		<title>Mehr als akademische Exzellenz</title>
		<link>https://pureandpositive.com/forward-college/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Forward College]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[Akademische Exzellenz mit Persönlichkeitsentwicklung, interkultureller Erfahrung und gesellschaftlichem Engagement:&#160;Gerade entschied sich die spanische Infanta Sofía dafür, ab Herbst am Forward College zu studieren – einer jungen europäischen Hochschule mit akademischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Akademische Exzellenz mit Persönlichkeitsentwicklung, interkultureller Erfahrung und gesellschaftlichem Engagement:&nbsp;Gerade entschied sich die spanische Infanta Sofía dafür, ab Herbst am Forward College zu studieren – einer jungen europäischen Hochschule mit akademischen Abschlüssen der University of London. Durch das Studienmodell sind die Studenten das erste Jahr in Lissabon, das zweite in Paris und im dritten Jahr für den Abschluss in Berlin, wo u.a. auch Zukunftsthemen wie die künstliche Intelligenz fest im Studium verankert sind. Ergänzt wird all das durch Kompetenzen, die Maschinen nicht ersetzen können: Empathie, kritisches Denken und verantwortungsvolle Führung. </em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie bereitet man junge Menschen auf eine Zukunft vor, in der Künstliche Intelligenz viele klassische Bildungsziele obsolet macht? Boris Walbaum, Politikberater, McKinsey-Alumnus und Gründer einer der größten NGOs für Bildungsgerechtigkeit in Europa, ist überzeugt: Es reicht nicht mehr, Wissen zu vermitteln – Bildung muss Menschen dazu befähigen, unter Unsicherheit kluge Entscheidungen zu treffen, Technologie sinnvoll zu nutzen und gesellschaftlich wirksam zu handeln. Mit dem Forward College hat er gemeinsam mit Céline Boisson ein Hochschulmodell entwickelt, das akademische Exzellenz mit persönlicher Reifung und einem tiefen Verständnis für die Welt von morgen verbindet. Im Gespräch erklärt er, warum wir soziale, emotionale und praktische Intelligenz viel ernster nehmen müssen – und wie er mit Forward College ein Hochschulmodell aufgebaut hat, das genau diese Fähigkeiten ins Zentrum stellt. Boris Walbaum sagt: „Wir sollten nicht weiter Kompetenzen vermitteln, die Maschinen längst besser beherrschen!“ Er hat dazu ein paar Fragen beantwortet…</strong></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Herr Walbaum, Sie hätten eine Karriere auf hoher Ebene in der Wirtschaft oder Politik einschlagen können. Was hat Sie dazu bewogen, ein eigenes College zu gründen?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich habe die französische Regierung verlassen, als mir die Position des Kabinettschefs eines Staatssekretärs angeboten wurde, und McKinsey, als ich mich entscheiden musste, ob ich Partner werden wollte. Ich habe meine Abschlüsse immer als Pässe zur Freiheit gesehen – als Möglichkeit, meinen eigenen Karriereweg zu gestalten, statt vorgegebenen Bahnen zu folgen. Es waren meine Leidenschaft für Bildung und gesellschaftlichen Impact die mich dazu bewogen haben, Top-Positionen aufzugeben. Ob als Regierungsbeamter, Unternehmensberater oder Sozialunternehmer – unter anderem als Gründer der führenden europäischen Organisation für Chancengleichheit – habe ich das Hochschulsystem aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt. Dabei wurde immer deutlicher, wie groß die Lücke zwischen dem, was Universitäten vermitteln, und dem, was die Welt von Absolventinnen und Absolventen erwartet, inzwischen geworden ist. Der Aufstieg von GenAI hat dieses Gefühl der Dringlichkeit nur verstärkt.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>„<em>Bei der Arbeit mit talentierten Studierenden aus benachteiligten Verhältnissen habe ich erkannt, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten – fast schon Charaktereigenschaften – entwickelt hatten: Resilienz, Anpassungsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative. Potenziale, die enorm wichtig sind, aber im Bildungssystem kaum gefördert werden.</em>”</strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Gab es in Ihrem eigenen Bildungsweg einen prägenden Moment, der Ihre Sicht auf Bildung und Führung nachhaltig verändert hat?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Bei der Arbeit mit talentierten Studierenden aus benachteiligten Verhältnissen habe ich erkannt, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten – fast schon Charaktereigenschaften – entwickelt hatten: Resilienz, Anpassungsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative. Potenziale, die enorm wichtig sind, aber im Bildungssystem kaum gefördert werden.</em> In diesem Zusammenhang stieß ich auf Howard Gardners Theorie der „multiplen Intelligenzen”. Da wurde mir klar: Schulen und Hochschulen fördern nur einen kleinen Teil unserer menschlichen Intelligenz, nämlich Wissensaneignung und logisches Denken. <em>Doch genau diese Intelligenzform wird durch GenAI am stärksten herausgefordert.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Sie haben Forward College gemeinsam mit Céline Boisson gegründet. Wie kam es zu dieser Partnerschaft und was eint Sie in Ihrer Vision für Bildung?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte großes Glück, Céline gleich zu Beginn von Forward College kennenzulernen. Sie war 15 Jahre lang erfolgreiche Managerin bei Google. Sie verbindet eine große Leidenschaft für Bildung mit einem exzellenten Gespür für Marketing – entscheidend in einem reputationsgetriebenen Markt – und unternehmerischem Denken mit Wirkung. Die Zusammenarbeit ist großartig und glücklicherweise stieß ein Jahr später Jeffrey Sampson zu uns. Als früherer Leiter für Talententwicklung bei Apple ist er einer der erfahrensten Experten für Leadership Development. <em>Es ist inspirierend zu sehen, wie solche Spitzenkräfte ihre hoch dotierten Positionen verlassen, um Teil dieses ehrgeizigen Bildungsprojekts zu werden.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wie entstand die Zusammenarbeit mit der London School of Economics und dem King’s College und was macht das Studienmodell von Forward College einzigartig?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Die Kooperation kam über die University of London zustande, die sich für unser innovatives Lehrmodell interessierte.<em> Es war mutig, uns als neue Institution dieses Vertrauen zu schenken, aber sie waren von unserem Ansatz und der Qualität unserer Lehrkräfte überzeugt.</em> Die Zusammenarbeit mit der LSE ist sehr bereichernd: Sie bringt die hohen akademischen Standards, die wir mit dem Drei-Städte-Modell, innovativer Didaktik, Technologie und einem Fokus auf Leadership kombinieren.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Die Studienreise beginnt in Lissabon, im zweiten Jahr geht es nach Paris, im dritten nach Berlin. Warum diese Städte? </strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Céline lebt in Lissabon – eine perfekte Stadt für das erste Jahr: sonnig, sicher, nicht zu groß, man fühlt sich sofort Zuhause. Paris ist das wirtschaftliche Zentrum der EU und bietet mit der Cité Internationale Universitaire de Paris und ihren 7.000 internationalen Studierenden einen der schönsten Campi Kontinentaleuropas.<em> Berlin ist die Hauptstadt des größten EU-Landes und eine Brücke zwischen West- und Mitteleuropa. </em>Unsere Studierenden lieben den Berliner Vibe, das Gefühl von Freiheit und Kreativität und die damit verbundenen Möglichkeiten.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Was wir jetzt brauchen, sind Führungskräfte, die wirklich zuhören, Brücken bauen und mutig wie methodisch handeln können. Dafür brauchen wir alle Formen menschlicher Intelligenz.”</em></strong></p>



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</blockquote>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="600" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/09/CODE-FACTORY-by-Ludwig-Jaeger-2020-26.jpg" alt class="wp-image-255388" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/09/CODE-FACTORY-by-Ludwig-Jaeger-2020-26.jpg 900w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/09/CODE-FACTORY-by-Ludwig-Jaeger-2020-26-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 900px, 100vw"></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Forward College FACTORY — by Ludwig Jaeger</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet für Sie „ganzheitliche Bildung” in Zeiten globaler Herausforderungen wie Klimawandel und gesellschaftlicher Polarisierung?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Ganzheitliche Bildung fördert nicht nur akademische Kompetenzen wie Wissen und logisches Denken, sondern auch emotionale, soziale und praktische Intelligenz. </em>Genau das ist der Kern dessen, was wir am Forward College tun. Wir sind überzeugt: Die meisten unserer Probleme unserer Zeit entstehen nicht aus Wissensmangel, sondern aus Kommunikations- und Kooperationsdefiziten. Ein typischer Fall ist der Klimawandel: Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind seit Jahrzehnten bekannt, und trotzdem handeln wir nicht, weil es so schwer ist, widersprüchliche Interessen zu vereinen. Gleiches gilt für die gesellschaftliche Polarisierung: Wir verstehen die Mechanismen, sie wurden in vielen Büchern beschrieben. <em>Trotzdem scheitern wir daran, kollektiv zu handeln, um uns selbst und unsere Kinder vor einer zunehmenden Radikalisierung zu schützen, die unsere Demokratien bedroht. </em>Was wir jetzt brauchen, sind Führungskräfte, die wirklich zuhören, Brücken bauen und mutig wie methodisch handeln können. Dafür brauchen wir alle Formen menschlicher Intelligenz.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Dafür muss unser Bildungssystem ein breiteres Spektrum an Talenten fördern: technisches Verständnis und Neugier ebenso wie soziale und emotionale Intelligenz – und den Mut, Instabilität als Chance zu begreifen.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was sollte Hochschulbildung heute tun, um künftige Führungskräfte vorzubereiten?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Führungskräfte müssen technologische Kompetenz mit tief verankerten menschlichen Fähigkeiten verbinden – ein Ansatz, den man unter dem Begriff „High Tech / High Touch” kennt. <em>Dafür muss unser Bildungssystem ein breiteres Spektrum an Talenten fördern: technisches Verständnis und Neugier ebenso wie soziale und emotionale Intelligenz – und den Mut, Instabilität als Chance zu begreifen.</em> Gefragt sind Führungspersönlichkeiten, die in unsicheren Zeiten resilient bleiben und zugleich Vertrauen und positive Energie in ihren Teams stärken können. Das erfordert nicht nur eine Erweiterung bestehender Programme, sondern einen grundlegenden Wandel in der Art, wie wir lehren und prüfen. Soziale und emotionale Kompetenzen lassen sich nicht auf dieselbe Weise bewerten wie Informatik oder Politikwissenschaft. <em>Wir müssen weg von einem hierarchischen, individualisierten Unterrichtsmodell hin zu einer beziehungsorientierten Didaktik, in der Lehrende als Begleiter agieren und Studierende gemeinsam lernen. </em>Und wir müssen uns von inhaltszentrierten Curricula lösen und Programme entwickeln, die alle Formen menschlicher Intelligenz fördern – soziale, emotionale und praktische. Nicht zuletzt braucht es einen Moment des Abenteuers. Studierende sollen ins Tun kommen, Verantwortung übernehmen und in projektbasierten Formaten ihren Unternehmergeist entfalten.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/09/factoryberlin_gp_2-1024x683.jpg" alt class="wp-image-255387" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/09/factoryberlin_gp_2-980x653.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/09/factoryberlin_gp_2-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Forward College</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt. Wie bereitet Forward College die Studierenden auf diese Realität vor?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Heute investieren wir 15 bis 20 Jahre in Bildung, um Wissen zu vermitteln, das KI längst besser beherrscht. Bald wird KI viele Absolventinnen und Absolventen in ihrem Fachgebiet übertreffen. Personalverantwortliche werden darauf reagieren – insbesondere bei Einstiegspositionen wie Bankanalystinnen und Bankanalysten, Beraterinnen und Berater oder Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer.<em> Das ist ein fundamentaler Wandel. Wer künftig herausstechen will, muss gezielt jene Formen von Intelligenz entwickeln, die Maschinen nicht ersetzen können: soziale Intelligenz, um Menschen hinter gemeinsamen Zielen zu versammeln; emotionale Intelligenz, um in einem unsicheren Umfeld ausgeglichen zu bleiben; und praktische Intelligenz, um Technologie souverän zu nutzen und unter Unsicherheit die richtigen Entscheidungen zu treffen.</em> Genau daran arbeiten wir am Forward College: Unsere Studierenden lernen mit und über KI, arbeiten im Team, durchlaufen ein Persönlichkeitsentwicklungsprogramm und leben in einem stark interkulturellen Umfeld.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>„<em>Es wird zukünftig darauf ankommen, dass wir effektiv mit Maschinen zusammenarbeiten – und gleichzeitig fähig bleiben, in einer zunehmend unsicheren Welt sinnvoll mit anderen Menschen zu kooperieren. Um junge Menschen darauf vorzubereiten, braucht es grundlegende Veränderungen in der Bildung.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Sie haben außerdem ein Buch über die Rolle von KI in der Bildung geschrieben. Was war Ihre Motivation und welche Botschaft möchten Sie vermitteln?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Mein erstes Ziel war es, das Bewusstsein zu schärfen: Wir können nicht weiter Jahrzehnte und Ressourcen in eine Bildung investieren, die Aufgaben trainiert, die KI schon heute besser kann. </em>Es geht nicht um einen Wettkampf zwischen Mensch und Maschine – den haben wir bereits verloren. Mein zweites Ziel war es deshalb, den Blick nach vorne zu richten: Worauf wird es künftig ankommen? <em>Darauf, dass wir effektiv mit Maschinen zusammenarbeiten – und gleichzeitig fähig bleiben, in einer zunehmend unsicheren Welt sinnvoll mit anderen Menschen zu kooperieren.</em> Um junge Menschen darauf vorzubereiten, braucht es grundlegende Veränderungen in der Bildung. Und genau darum geht es mir mit meinem dritten Anliegen: meine Gedanken dazu zu teilen, in welche Richtung sich Bildung in den kommenden Jahren entwickeln muss.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:46% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1011" height="1000" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/09/Boris-Walbaum-2-1.jpg" alt class="wp-image-255379 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/09/Boris-Walbaum-2-1.jpg 1011w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/09/Boris-Walbaum-2-1-980x969.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/09/Boris-Walbaum-2-1-480x475.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1011px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Boris Walbaum</strong> ist Bildungsgründer, Sozialunternehmer und ehemaliger Politikberater. Nach Stationen bei McKinsey, im französischen Bildungsministerium und als Gründer der europaweit führenden NGO für Chancengleichheit („Article 1“) widmet er sich heute der Reform akademischer Bildung. Gemeinsam mit Céline Boisson gründete er Forward College – ein europäisches Hochschulmodell, das akademische Exzellenz mit persönlicher Entwicklung, Technologiebewusstsein und gesellschaftlichem Engagement verbindet. Walbaum ist 52 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Paris.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://forward-college.eu/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mehr dazu HIER.</mark></a></strong></h5>
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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Forward College</p>



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		<title>Pssst, was ist da los in London?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Michaela Merten]]></category>
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					<description><![CDATA[Michaela Merten und ihr Mann Pierre Franckh sind Deutschlands Glückscoaches Nr.1 sowie mehrfache STERN‑, SPIEGEL- und FOCUS-Bestsellerautoren. Die Gesamtauflage aller Bücher lag bei über 3 Millionen, die in über 21 [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Michaela Merten und ihr Mann Pierre Franckh sind Deutschlands Glückscoaches Nr.1 sowie mehrfache STERN‑, SPIEGEL- und FOCUS-Bestsellerautoren. Die Gesamtauflage aller Bücher lag bei über 3 Millionen, die in über 21 Ländern erschienen sind. In ihrer Londonkolumne teilt Michaela heute mit uns wunderbare Eindrücke…</strong></em></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Als Pierre und ich vor einigen Jahren für einen Monat nach London gingen, um uns inspirieren zu lassen, war es „Liebe auf der ersten Blick“. Wir spürten diese vibrierende Stadt direkt körperlich. Aufregend! Jede Ecke, jeder Blick in die Augen der Menschen, die hier leben, dieser multikulturelle „Vibe“ – das alles hat uns magisch angezogen – und tut es noch heute. Obwohl seit unserem Umzug hierher so viel politisch und gesellschaftlich geschehen ist. Meine Freunde sind wundervolle Menschen, vereinen mindestens 3–4 Kulturen in ihrem Blut, und sprechen 3–5 Sprachen. Sie bringen diesen „Vibe“ in die Stadt. <em>London ist kaum mit Worten zu beschreiben, denn diese 8 Millionenstadt vereint so vieles in sich, dass ich das Gefühl habe, ich entdecke sie jeden Tag neu. Wir – die Londoner – bleiben eine globale Familie.</em> Eines der vielen wiederkehrenden Events, welches den Zusammenhalt unserer „Conscious Crowd“, unserer immer größer werdenden Community von Menschen jeden Alters, <em>deren Herz für die Umwelt schlägt und die nachhaltig leben, am besten beschreibt, ist: Secret Sunrise.</em></p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/6867def42de29-1.png" alt class="wp-image-254782" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/6867def42de29-1.png 960w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/6867def42de29-1-480x360.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 960px, 100vw"></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Christian Schiller</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Auf ein glückliches, freudvolles Miteinander. Wir sind eine globale Familie – lasst euch von niemandem etwas anderes erzählen!”</em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich habe die „Conscious Crowd“ ins Leben gerufen als WhatsApp-Gruppe, um uns gegenseitig zu unterstützen. Wir gehen gegenseitig zu unseren Events, treffen uns zum Picknick oder Yoga – oder zum „Secret Sunrise“ — <a href="https://www.secretsunrise.com/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.secretsunrise.com</mark></a>.&nbsp;Eine globale Bewegung – welche in einigen Städten dieser Welt begonnen hat. Geboren unter dem Sonnenaufgang in Zambia, mit dem Ziel und der Vision, die Welt dazu zu bringen, sich in der Freude am Tanz zu vereinen.<em> Um Positivität zu teilen, zu feiern und eine globale Veränderung zu bewirken. Es gibt immer einen Grund zu tanzen! Secret Sunrise Locations werden geheim gehalten und nur kurz vorher bekannt gegeben. </em>Wir haben im Hyde Park getanzt und den Sonnenaufgang begrüßt. Wir haben auf Dächern von Hochhäusern und wir haben bei Christie’s getanzt. Alle bekommen drahtlose Kopfhörer und können den freien Raum einnehmen. Die Playlist ist in verschiedene tanzbare Sektionen aufgeteilt, in denen wir gemeinsam tanzen, kleine Rollenspiele machen, wie zum Beispiel ein Orchester darstellen, einfach herumblödeln, oder für uns tanzen können. <em>Es gibt für mich nichts Schöneres, als sich mit Menschen durch gemeinsames Tanzen zu verbinden. Nach dieser Stunde sind wir erschöpft und glücklich, haben gespürt, worauf es ankommt: Auf ein glückliches, freudvolles Miteinander.</em> Wir sind eine globale Familie – lasst euch von niemandem etwas anderes erzählen!</p>



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<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong><a href="https://www.google.de/search?q=michaela+merten+prizelius&amp;sca_esv=4c42cfce38df0444&amp;hl=de&amp;sxsrf=AE3TifP_-I9IqqrothxfTBF-0paBAxFgtA%3A1752479174993&amp;source=hp&amp;ei=xrV0aPmwOu67xc8PmOe0mQQ&amp;iflsig=AOw8s4IAAAAAaHTD1qIFOV-X_FJMoR-SVqd237RSIlBo&amp;ved=0ahUKEwj5q8zV7buOAxXuXfEDHZgzLUMQ4dUDCBk&amp;uact=5&amp;oq=michaela+merten+prizelius&amp;gs_lp=Egdnd3Mtd2l6IhltaWNoYWVsYSBtZXJ0ZW4gcHJpemVsaXVzMgUQIRigAUj0RlAAWMtFcAd4AJABAZgBgwOgAbokqgEIMC4zMS4xLjG4AQPIAQD4AQGYAh-gAtscwgIEECMYJ8ICChAuGIAEGEMYigXCAgsQABiABBixAxiDAcICDhAuGIAEGLEDGNEDGMcBwgIOEC4YgAQYsQMYgwEYigXCAgUQABiABMICCBAAGIAEGLEDwgILEC4YgAQYxwEYrwHCAgsQLhiABBixAxiDAcICCBAuGIAEGLEDwgIHEAAYgAQYCsICChAuGIAEGLEDGA3CAgcQLhiABBgNwgIHEAAYgAQYDcICDRAuGIAEGLEDGIMBGA3CAhkQLhiABBixAxiDARjHARiYBRiZBRgNGK8BwgIKEAAYgAQYsQMYDcICDRAuGIAEGMcBGA0YrwHCAgcQIxiwAhgnwgIQEC4YgAQYxwEYDRiOBRivAcICEBAuGIAEGLEDGMcBGA0YrwHCAhMQLhiABBjHARiYBRiaBRgNGK8BwgIKEAAYgAQYsQMYCsICEBAuGIAEGLEDGNEDGMcBGArCAgoQABiABBhDGIoFwgILEC4YgAQYsQMY1ALCAgsQLhiABBjRAxjHAcICChAjGIAEGCcYigXCAg4QLhiABBjHARiOBRivAcICCBAAGKIEGIkFwgIIEAAYgAQYogTCAgUQABjvBcICBhAAGBYYHsICChAAGIAEGBQYhwLCAgUQLhiABMICBxAhGKABGAqYAwCSBwY3LjIzLjGgB5qoArIHBjAuMjMuMbgH_BvCBwowLjMuOS4xOC4xyAetAg&amp;sclient=gws-wiz#fpstate=ive&amp;vld=cid:bec05c0f,vid:Te-LFshwJmw,st:0" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Hier geht es nochmal zur Podcastfolge und dem Interview mit Michaela Merten.</mark></a></strong></h5>



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<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:30% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="448" height="672" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/6867def42c63f.png" alt class="wp-image-254781 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/6867def42c63f.png 448w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/6867def42c63f-200x300.png 200w" sizes="(max-width: 448px) 100vw, 448px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Michaela Merten </strong>ist Expertin für Glückstraining und Meditation. Es ist ihre Vision, so viele Menschen wie möglich dabei zu unterstützen, in ihre eigene Kraft zu kommen. Ihr tiefster Wunsch ist es, alltagstaugliche, praktische Tools zu vermitteln, wie jeder – wirklich jeder – sein wahres Potenzial entfalten und auch leben kann!</em> <em>Als Coach, Motivationstrainerin, Keynote-Speakerin und Bestsellerautorin unterstützt sie Menschen dabei, glücklich zu werden, ihre Selbstliebe zu entwickeln und den inneren Kritiker auszuschalten.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Mehr dazu unter:<a href="https://michaela-merten.de/" target="_blank" rel="noopener"> </a><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="https://michaela-merten.de/" target="_blank" rel="noopener">www.michaela-merten.de</a> </mark></strong></h5>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="https://michaela-merten.de/podcast/" target="_blank" rel="noopener">Podcast: „Happy like a Buddha“</a></mark></strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Christian Schiller</p>



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		<title>Langsamer unterwegs – bewusster reisen</title>
		<link>https://pureandpositive.com/im-herzen-des-unesco-welterbes-zwischen-schweiz-und-italien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2025 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
		<category><![CDATA[Bernina Express]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO-Welterbe]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Herzen des UNESCO-Welterbes zwischen Schweiz und Italien — Der Bernina Express als Weg durch Natur, Kultur und Nachhaltigkeit: Reisen ist längst mehr als das bloße Zurücklegen von Kilometern. In [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Im Herzen des UNESCO-Welterbes zwischen Schweiz und Italien — Der Bernina Express als Weg durch Natur, Kultur und Nachhaltigkeit: Reisen ist längst mehr als das bloße Zurücklegen von Kilometern. In Zeiten wachsender Umweltbelastung und gesellschaftlicher Dauerbeschleunigung gewinnen achtsame Formen des Unterwegsseins zunehmend an Bedeutung. </em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine der eindrucksvollsten Möglichkeiten, sich mit der Landschaft zu verbinden und den eigenen Rhythmus zu verlangsamen, bietet die Fahrt mit dem Bernina Express – einem Panoramazug der Rhätischen Bahn, der seit Jahrzehnten Reisende von Graubünden ins italienische Tirano bringt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Durch zwei Länder, mitten durch die Alpen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strecke führt von Chur über St. Moritz und das Berninagebiet bis ins italienische Veltlin – vorbei an Gletschern, Gebirgspässen, Seen und tiefen Tälern. Die gesamte Strecke verläuft ohne Zahnradtechnik und gehört zum UNESCO-Welterbe „Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina“. <em>Die Bahnfahrt verbindet nicht nur zwei Länder, sondern auch verschiedene Kulturräume, Sprachen und Lebensstile – und lädt dazu ein, diesen Übergang bewusst zu erleben.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Natur sehen – und verstehen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Fokus der Reise steht nicht das Tempo, sondern das Erleben: Das großflächige Panoramafenster öffnet den Blick auf eine faszinierende Landschaft, deren Wandel über die Jahrhunderte von Naturgewalten, aber auch vom Menschen geprägt wurde. Viele Passagen der Strecke – wie etwa am Morteratschgletscher – machen auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. Andere führen vorbei an regionalen Besonderheiten wie dem Lago Bianco oder den historischen Viadukten der Strecke, die seit über 100 Jahren Bestand haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Zwischen Alpen und Apennin – eine Region voller Kontraste</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was den Bernina Express besonders macht, ist nicht nur die spektakuläre Landschaft, sondern der fließende Übergang zwischen zwei Welten: Von den schroffen Gipfeln Graubündens hinunter ins liebliche Veltlin, von alpiner Kargheit zu mediterraner Fülle.<em> Die Bahnlinie überquert nicht nur eine Landesgrenze, sondern verbindet zwei Kulturräume, zwei Mentalitäten, zwei Rhythmen. </em>Es ist diese Vielfalt auf engstem Raum, die jede Fahrt zu einem intensiven Erlebnis macht – geologisch, kulturell und sinnlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/06/Bernina-Express-am-Lago-di-Poschiavo©Rhaetische-Bahn3-1024x683.jpg" alt class="wp-image-254379" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/06/Bernina-Express-am-Lago-di-Poschiavo©Rhaetische-Bahn3-1024x683.jpg 1024w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/06/Bernina-Express-am-Lago-di-Poschiavo©Rhaetische-Bahn3-300x200.jpg 300w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/06/Bernina-Express-am-Lago-di-Poschiavo©Rhaetische-Bahn3-768x512.jpg 768w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/06/Bernina-Express-am-Lago-di-Poschiavo©Rhaetische-Bahn3-1080x720.jpg 1080w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/06/Bernina-Express-am-Lago-di-Poschiavo©Rhaetische-Bahn3-980x653.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/06/Bernina-Express-am-Lago-di-Poschiavo©Rhaetische-Bahn3-480x320.jpg 480w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/06/Bernina-Express-am-Lago-di-Poschiavo©Rhaetische-Bahn3.jpg 1125w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Rhätische Bahn</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltigkeit auf Schienen</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein oft übersehener Aspekt: Die Rhätische Bahn setzt konsequent auf Nachhaltigkeit.</em> Der gesamte Bahnbetrieb wird zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben – ein Großteil davon stammt aus eigener Wasserkraft. Diese Infrastruktur ermöglicht es, auch abgelegene Bergregionen klimafreundlich zu erschließen und dabei auf den Erhalt der natürlichen Umgebung zu achten.<em> In Kombination mit der engen Taktung des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz ergibt sich so eine umweltfreundliche Alternative zum Auto – ohne auf Komfort oder Erlebnis verzichten zu müssen.</em></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Wer die Strecke fährt, erlebt nicht nur beeindruckende Natur, sondern auch eine Form des Reisens, die entschleunigt, verbindet und Raum lässt für Reflexion.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Zeit als Qualität</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Der Bernina Express ist kein Schnellzug – und das ist sein größter Vorteil. Wer die Strecke fährt, erlebt nicht nur beeindruckende Natur, sondern auch eine Form des Reisens, die entschleunigt, verbindet und Raum lässt für Reflexion. <em>In einer Zeit, in der viele Wege auf Effizienz optimiert sind, schafft diese Zugfahrt einen bewussten Gegenpol – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern durch das eigene Erleben.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Über die Rhätische Bahn</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rhätische Bahn AG (RhB) mit Sitz in Chur ist die größte Alpenbahn der Schweiz. Sie betreibt über 380 Kilometer Streckennetz in Graubünden – darunter die beiden UNESCO-Welterbe-Strecken Albula und Bernina. <em>Die RhB verbindet Menschen, Regionen und Kulturen – umweltfreundlich, zuverlässig und mit Blick fürs Wesentliche: die Reise selbst.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">(Unbezahlte Werbung)</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="908" height="597" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Bernina-Express©Rhaetische-Bahn-4.jpg" alt class="wp-image-254382 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Bernina-Express©Rhaetische-Bahn-4.jpg 908w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Bernina-Express©Rhaetische-Bahn-4-300x197.jpg 300w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Bernina-Express©Rhaetische-Bahn-4-768x505.jpg 768w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Bernina-Express©Rhaetische-Bahn-4-480x316.jpg 480w" sizes="(max-width: 908px) 100vw, 908px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit ihren traditionsreichen Gebirgsstrecken bietet die <strong>Rhätische Bahn </strong>bereits seit 1889 eine Reihe von außergewöhnlichen Bahnerlebnissen in der schweizerischen Region Graubünden. Der Betrieb startete anfänglich mit einer Strecke von Landquart bis Klosters und umfasst heute ein insgesamt 384 Kilometer langes Bahnnetz inmitten des Hochgebirges – ein Teil der Linien zählt seit 2008 zum UNESCO-Welterbe. Mit dem Bernina Express und dem Glacier Express verfügt die Rhätische Bahn über Marken, die weit über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannt sind. </em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong><a href="http://www.rhb.ch" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mehr dazu unter: www.rhb.ch</mark></a></strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Rhätische Bahn</p>



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		<title>Mut zu haben, ist etwas Positives.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
		<category><![CDATA[Apnoetauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Freitauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Amina Tobler]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Julia Amina Tobler steht ihr Projekt „Shadesinblue” für Erkundung, Abenteuer und somatische Bewegung. Wir tauchen dabei tief in den Ozean und in uns selbst ein, streben nach einem Zustand [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Für Julia Amina Tobler steht ihr Projekt „Shadesinblue” für Erkundung, Abenteuer und somatische Bewegung. Wir tauchen dabei tief in den Ozean und in uns selbst ein, streben nach einem Zustand tiefer Entspannung und Konzentration, sagt sie. Sie arbeitet in den Bereichen&nbsp;Freitauchen, Yoga und Erlebnisse in der weiten Schönheit der unberührten Natur. Im Grunde also alles Erfahrungen, die zur Erweiterung des Selbst und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Seit 2016 ist Dahab/Ägypten ihre Wahlheimat. Bei Freitauchern gilt es als Mekka aufgrund des berühmten Blue Holes. Außerdem war Julia Schweizer Rekordhalterin im Apnoe-Tauchen, wobei sie&nbsp;ohne Luft&nbsp;und nur mit einem einzigen Atemzug in die Tiefen der Meere eintaucht. Uns nimmt sie mit in ihre Welt zwischen Meer und Wüste</em>…</strong></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du bist Gründerin von Shadesinblue, was für dich vor allem für&nbsp;Erkundung, Abenteuer und Bewegung steht, und machst das gleichzeitig auch&nbsp;zu Angeboten für andere und sorgst für unvergessliche Erlebnisse beim Freitauchen&nbsp;oder in der&nbsp;Wüste, in der unendlichen Schönheit der unberührten Natur. Wie war dein Weg dahin?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Da gibt es nicht den einen Weg, vieles hat sich da zusammengefügt, aber meine Liebe zu Wasser und Tauchen war eigentlich schon immer da. Meine Mutter hat mich als „Single-Mom” von klein auf an oft mit aufs Boot genommen, wenn sie tauchen ging. Meistens irgendwo in Kuba. So habe ich früh mit dem Schnorcheln angefangen. Dabei bin ich spielerisch immer weiter abgetaucht, um mir auch mal einen Fisch oder eine Koralle genauer anzusehen. Irgendwann hörte ich, dass sich das Freitauchen nennt, aber es hat dann noch weitere zehn Jahre gedauert, bis ich meinen ersten Freitauchkurs gemacht habe — mit Steven Keenan von „The deepest breath”. Ich war an der Uni, habe Ethnologie studiert, ein bisschen gejobbt, Geld zur Seite gelegt und bin in den Semesterferien irgendwo in Lateinamerika oder Südostasien als Backpackerin gereist. Irgendwann saß ich schließlich in Mexiko am Strand. <em>Es war zwar paradiesisch schön, aber ich war trotzdem nicht glücklich. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt zwar erreicht, was ich erreichen wollte, ich studierte, konnte reisen, hatte genug Geld, war ausgezogen und doch erfüllte es mich nicht ganz</em>. Das war ein Wendepunkt, wo ich gemerkt habe: Ich bin zwar an einem super schönen Ort auf der Welt, aber kann es irgendwie doch nicht genießen. Also überlegte ich mir, was ich wirklich machen wollte in meiner Freizeit. Anstatt mit kleinem Budget so viel wie möglich zu sehen, fragte ich mich, was ich schon immer gerne mal machen wollte. Und das Erste, was mir in den Sinn kam, war das Freitauchen. Ich habe dann einfach mal gegoogelt, wo man das gut lernen kann, und bin so ans Rote Meer gekommen. Sonst hätte ich Ägypten wohl nicht auf dem Schirm gehabt. Mir war irgendwie früh klar, dass ich auswandern möchte und irgendwie nicht so in die Schweiz passe, obwohl die Schweiz viel Positives hat und ein schönes Land ist (lacht).</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Rückblickend kann ich sagen, die Schweiz ist wunderschön und funktioniert auch für viele, aber für mich persönlich eben nicht</em></strong>.<strong><em> Und hier in Dahab habe ich mich direkt wohlgefühlt. Eine Freundin von mir hat die karge Berglandschaft um Dahab als „brutal schön” beschrieben — und sie hat recht. Die Wüste ist brutal und karg, aber hat auch etwas Faszinierendes.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Rückblickend kann ich sagen, die Schweiz ist wunderschön und funktioniert auch für viele, aber für mich persönlich eben nicht. Und hier in Dahab habe ich mich direkt wohlgefühlt. Eine Freundin von mir hat die karge Berglandschaft um Dahab als „brutal schön” beschrieben — und sie hat recht. Die Wüste ist brutal und karg, aber hat auch etwas Faszinierendes. Das ich das Freitauchen sofort liebte, überraschte mich eigentlich nicht so, aber dass Ägypten mich so packen würde, war überraschend. Nach drei Wochen in Dahab hatte ich sowohl mehrere Freitauchkurse absolviert, als auch interessante, andersdenkende Leute kennengelernt und insgesamt einfach eine super tolle Zeit. Als ich zum Ende der Semesterferien wieder in die Schweiz zurückflog, habe ich gleich geschaut, wann ich meine nächste Zeit in Dahab buchen kann.<em> So ging das ein paar Jahre und in der Schweiz habe ich dann in der Zwischenzeit weiter Freitauchen trainiert. 2016 habe ich schließlich meine Bachelorarbeit über die Beduinen im Sinai geschrieben und konnte das erste Mal länger hier sein — und somit auch mehr freitauchen. </em>Das hat für mich alles super gepasst!<br></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du bist ja auch in der Schweiz Rekordhalterin fürs Abnoetauchen geworden, wie kam das?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ja genau, das kam kurz danach. Eigentlich bin ich kein kompetitiver Mensch, aber ich habe eine Zeit lang viel Tieftauchen trainiert — Freitauchen macht süchtig. Ich kam dann immer näher an den damaligen Schweizer Rekord heran. Eine Zeit lang habe ich an Wettkämpfen teilgenommen und den Rekord gebrochen. Und dann ist das natürlich so, wenn man den Rekord hat, ist jeder Meter, den man weitermacht, auch ein Rekord. Mittlerweile habe ich den Rekord aber nicht mehr. Seit fünf / sechs Jahren mache ich keine Wettkämpfe mehr, meine Prioritäten haben sich geändert. Eine Zeit lang war es für mich richtig, mich auf das Training zu konzentrieren, aber irgendwann eben nicht mehr. Ich wollte meine Energie anderweitig einsetzen und mich auf das Freitauchen als Beruf fokussieren. Ich habe den Instruktorkurs gemacht und angefangen, das Freitauchen zu unterrichten. <em>Das klingt jetzt so einfach, war aber ein Riesenprozess. Klar bringen die Rekorde Aufmerksamkeit, aber es war dann schon etwas anderes, damit mein eigenes Geschäft aufzumachen, meine Marke hier aufzubauen und Retreats anzubieten</em>. Es hat lange gedauert, bis ich auch die richtige Partnerin dafür gefunden habe. Inzwischen läuft es aber ganz gut und ich habe im Kopf, zukünftig auch in Europa Retreats und Workshops anzubieten. Dabei muss ich allerdings bedenken, dass es mir schwer fällt, auf Kommando abzuliefern. Ich habe ein mehr oder weniger diagnostiziertes oder halbdiagnostiziertes ADHS und somit Phasen, wo ich super produktiv sein kann, aber eben auch Phasen wo, ich nicht so produktiv bin. <em>Dank der Diagnose habe ich schließlich angefangen zu lernen, nicht dagegen anzukämpfen, sondern viel mehr damit zu arbeiten.</em> Also nicht zu versuchen, mich hinzusetzen, wenn mein Gehirn nicht arbeiten will, weil das nur frustriert. Ich kann besser arbeiten, wenn ich es mir nicht vornehme. Dann passiert es einfach. Plötzlich sitze ich da und mache es, ohne mir Druck aufzuerlegen. <em>Ich weiß jetzt, warum ich mein Leben so gewählt habe, weil es nämlich so für mich besser funktioniert. </em>Das Leben in Dahab ist sehr entspannt und gemächlich. Ich habe mir meine Arbeit so eingerichtet, dass ich gut phasenweise arbeiten kann, eine Woche lang abliefern kann, zum Beispiel in einem Retreat, und dann wieder Zeit für mich habe. Ich brauche viel Bewegung, egal welche, ob das jetzt Yoga ist, ein Spaziergang, Joggen, Schwimmen oder Tauchen. Das tut mir unglaublich gut.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du bist eine Freitaucherin und “Meeresseele fürs Leben”, wie du selbst sagst. Du sagst durch das Freitauchen hast du die Kraft und das Glück eines entspannten Geistes, der Konzentration und der Leidenschaft kennengelernt. Bitte erzähl uns ein bisschen über das Freitauchen. Wie trainiert man da? Kann es jeder lernen?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Das ist eine sehr spannende Frage. Also Erstens taucht man ja nicht gleich von null auf die 62 Meter, sondern macht das Schritt für Schritt. Wir beginnen zunächst damit, einfach mal die Luft anzuhalten. In die Tiefe gehen wir Meter für Meter. Viele meinen, keine 20 Sekunden die Luft anhalten zu können, dabei sprechen wir Satz für Satz und merken gar nicht, dass wir in der Zeit gar nicht atmen. Es gibt nur wenige Fälle, wo aufgrund eines spezifischen Traumas das Luftanhalten so getriggert wird, dass es schwierig wird, damit zu arbeiten. Die meisten Menschen können ohne Training, nur mit der richtigen Vorbereitung, problemlos 1,5–2 Minuten, wenn nicht sogar länger, die Luft anhalten. <em>Der Atemreiz hat mit erhöhtem CO² zu tun und nicht mit Sauerstoffmangel. Der Körper braucht Sauerstoff und bildet CO². </em>Die Atemgeschwindigkeit, die wir haben und im Alltag gar nicht so bemerken, wird automatisch vom Körper reguliert. <em>Bei gesunden Menschen liegt die arterielle Sauerstoffsättigung im Normalfall zwischen 95 % und 99 %.</em> Das heißt, der Grund, weshalb der Kopf sehr bald signalisiert, jetzt atmen zu müssen, ist, weil der CO² — Spiegel steigt. Da kommen dann schnell Gedanken wie: „Oh, was mache ich hier bloß?! Ich sollte jetzt besser atmen!” Doch der Körper hat da einige beeindruckende Mechanismen. Er passt sich dem Apnoezustand an, evolutionsmäßig waren wir schließlich alle mal im Wasser. Also ja, man kann es lernen und gezielt trainieren.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Über mentales Training kann man viel bewirken: Also beispielsweise lernen, nicht alles zu glauben, was einem die Gedanken sagen!”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Hattest du dabei selber auch mal Panik?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Man kann es sich unter Unterwasser nicht leisten, Panik zu haben! Wir bereiten uns aber sorgfältig auf einen Tauchgang vor. Einige Minuten liegen wir zum Beispiel nur auf dem Wasser, atmen und entspannen uns. Erst wenn wir den richtigen Zustand erreicht haben, tauchen wir. Wenn ich nicht in diesen Zustand komme, komme ich auch gar nicht erst in die Tiefe. Man spürt den Druck im Wasser, kann nicht ausgleichen und dreht um. <em>Über mentales Training kann man aber viel bewirken: Also beispielsweise lernen, nicht alles zu glauben, was einem die Gedanken sagen!</em> Angst an sich gehört auch mal dazu, aber man lernt damit umzugehen und sich so zu trainieren, dass diese nicht überhand nimmt. Meditation und Yoga helfen da ebenfalls. Was ich am Freitauchunterrichten and Freitauchen besonders liebe, ist, dass man sehr bald sehr viel tiefer und länger tauchen kann, als man denkt. Es beweist sozusagen sehr schnell und einfach, dass beim Freitauchen viel mehr möglich ist, als man glauben mag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> <br><em>Der Grund, warum manche nicht bald tief tauchen können, ist rein technischer Natur. Hier geht es um den Druckausgleich in den Ohren. Viele machen das instinktiv richtig und manche müssen das ein bisschen lernen. Es gibt Leute, die das gleich instinktiv richtig machen, und es gibt Leute, die das ein bisschen lernen müssen und dann können.</em> Es können eigentlich alle tauchen und dann kommen viele wirklich innerhalb von wenigen Tagen auf 15, wenn nicht 20, Meter und das ist das, was ich so liebe. Das geht schnell beim Tauchen und das Beste ist, dass es sich leicht und überhaupt nicht anstrengend anfühlt. <em>Beim Tauchen muss man in einem entspannten Zustand sein. </em>Ich habe schon auch mal Kopfmenschen dabei, die alles analysieren wollen. Denen nehme ich erst einmal den Tauchcomputer weg, denn <em>je mehr man nach Nummern und Zahlen taucht, desto weniger klappt es</em>. Das Resultat war dann, dass der tiefste Tauchgang der einfachste war. <em>Das ist auch ein Zeichen dafür, dass wenn ich in Harmonie und entspannt bin, die Dinge von selbst kommen und ich die gewünschten Resultate erzielen kann. </em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ich konnte lesen, dass du neben deiner Leidenschaft für das Meer überhaupt alle Arten von Bewegungs- und Achtsamkeitsübungen liebst. Yoga und Meditation gehören für dich genau so zu deiner Routine wie somatisches Erleben, Atemarbeit und alles andere, was mit der Erforschung der Verbundenheit von Körper und Geist zu tun hat. Wie kam es dazu?&nbsp;</strong> </h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte mal eine Liebesbeziehung, die sehr intensiv war, und dann fürchterlich auseinander ging. Das war für mich sehr traumatisch und tief einschneidend. Z<em>ufällig fiel das mit Corona zusammen, wo gefühlt viele Menschen in den unterschiedlichsten Krisen gesteckt haben. </em>Ich kam in einen Zustand, wo ich nur noch am Überleben war und mich von Minute zu Minute und Tag zu Tag hangelte. Psychologisch und theoretisch wusste ich, was los war, aber das löst den Trigger noch nicht. Was mir dafür aber wirklich geholfen hat, war die somatische Arbeit und das “Tapping” (Klopftechnik). <em>Manchmal hilft Psychotherapie schon auch, aber ich war an einem Punkt, wo meine Gedanken wieder und wieder um das gleiche Ereignis kreisten — da kommt man mit „nur reden” nicht raus. In der Gesellschaft ist das Thema der mentalen Gesundheit zum Glück angekommen, daher gehen mehr Menschen zu Psychologen und arbeiten ihre Themen auf. Die somatische Arbeit kommt da ins Spiel, wo Trigger durch Nervenverbindungen in der Muskulatur sitzen. Sie befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen körperlichen Empfindungen und dem Nervensystem. Durch gezielte Ansteuerung mit Bewegungen können Spannungen durch neurale Verbindungen gelöst werden. </em></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Es gibt gewisse Spannungen, auch im Körper, die wir nicht einfach lösen können. (…) Es ist wichtig, das Nervensystem anzusteuern und dem Nervensystem die Signale zu geben, dass es sicher ist und sich entspannen darf.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph"><br><em>Es gibt gewisse Spannungen, auch im Körper, die wir nicht einfach lösen können.</em> Es gibt Bereiche, die wir entspannen können, und andere, von denen wir gar nicht wissen, wie sich hier Entspannung anfühlt. Bei der somatischen Arbeit geht es nun darum, diese Mikroverbindungen wieder herzustellen. <em>Das ist allerdings ein großes Feld. Es ist wichtig, das Nervensystem anzusteuern und dem Nervensystem die Signale zu geben, dass es sicher ist und sich entspannen darf. </em>Das ist auch wichtig, um den Bogen zu meiner Situation damals zu schlagen. Ich kann nicht alles erklären, aber das Schöne beim somatischen Arbeiten ist ja auch, dass man es nicht erklären können muss. Es funktioniert einfach. Mir hat es sehr geholfen. Man scannt den Körper immer und immer wieder auf blinde Flecken und bemerkt so, wo er steht. <em>Das ist jetzt aber lediglich vereinfacht dargestellt.</em></p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/Mi-2.7_2-768x1024.jpeg" alt class="wp-image-254577" style="width:786px;height:auto" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/Mi-2.7_2-768x1024.jpeg 768w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/Mi-2.7_2-480x640.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 768px, 100vw"></figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Bild: © Julia Amina Tobler</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Spannend und auch etwas gegensätzlich ist außerdem, dass für dich Wüstenabenteuer ebenfalls dazu gehören. Dabei hat ein Ausflug in die Wildnis für dich nichts mit Leistung zu tun — viel mehr ist es für dich ein Ort, an dem man präsent sein, wo man sich ausruhen, Kuriositäten des Lebens entdecken und tiefe Stille und erdenden Frieden erleben kann. Wie erlebst du diesen Kontrast der Elemente und was macht das mit dir? </strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich ist es genau das gleiche: Wenn man in die Wüste geht, ist das, was wir Unterwasser suchen, einfach da. Das Schöne in der Natur ist, dass ich sie einfach spüren kann. Sie ist einfach da. <em>Hier in Ägypten gibt es noch diese wilde Natur.</em> <em>Ich sehe es immer wieder, wie die Leute dann wieder zu Kindern werden und ich gar nichts hinzufügen muss. Die Natur übernimmt einfach und die Leute spüren sich wieder mehr. </em>Man hat keine Internetverbindung und ist stattdessen einfach mit sich, den anderen oder der Natur verbunden. Und die Sinai Wüste nimmt einem wirklich den Atem, so schön ist es da. Die Sinai Wüste ist auch geografisch und historisch ein spezieller Ort — hier sind Vorfahren von fast allen Menschen einmal durchgewandert. Wenn die Menschheit in Afrika entstand, sind alle nicht-afrikanischen Ethnien durch dieses Nadelöhr der Kontinente gegangen, bis sie sich verteilt haben — und trotzdem ist es reine Wüste! Das spürt man und diese Art, wie die Wüste ist, ist wild, aber gleichzeitig auch sehr ruhig. Auch die Bewohner der Wüste, die Beduinen, haben diese geerdete Ruhe in sich. Sie kennen die Wüste, wissen, wo man Holz und Wasser findet und wo man mit dem Handy Signal hat. Dieses ursprüngliche Wissen der Wildnis und gemeinsam um das Feuer zu sitzen, dahin zurückzukommen, bzw. dieser Prozess dorthin, der mit der somatischen Arbeit oder dem Freitauchen geweckt werden kann, ist großartig.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Es im Grunde wie eine Art Therapie, in die Wüste zu gehen. Es geht eigentlich darum, sich zu öffnen und fühlen zu dürfen und <em>dann verbindet man sich auf einem anderen sensorischen Level</em>.</em></strong><em><strong> (…) Ich glaube, das ist auch etwas, was ich als meine Mission ansehe, den Leuten mehr Mut zu geben, fühlen zu dürfen oder sich fühlen zu lassen. Ich weiß, es ist nicht einfach, denn gerade bei uns im Westen wollen wir alles möglichst im Kopf lösen, weil uns das eine gewisse Sicherheit gibt, aber das ist ein Trugschluss!</strong>”</em></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du sagst außerdem, dass du das Gefühl hast, dass wir Menschen die Einfachheit des Seins ein bisschen verloren haben und viel mehr eine Verbindung und ein Tempo zulassen müssen, in dem unser Körper seinen eigenen zirkadiane Rhythmus, auch als innere Uhr&nbsp;bekannt, wiederfindet. Was meinst du genau damit? Wie können wir neben Retreats und Workshops aber auch in unserem Alltag dahin zurückfinden?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Rational erklärt hat sich der menschliche Körper über Jahrtausende darauf spezialisiert, in der Natur zurecht zu kommen, um das Feuer herumzusitzen und seinen Instinkten zu folgen. Seit relativ kurzer Zeit leben wir jetzt auf eine ganz andere Art. Wenn wir zu diesem ursprünglichen Rhythmus zurückkehren, fühlt sich das für unseren Körper richtig an. Diese wissenschaftliche Erklärung ist zwar faszinierend und ich mag es auch, Dinge in meinem Kopf zu erklären, aber vieles passiert eben nicht im Kopf, sondern auf einer Gefühlsebene. Man fühlt eine Verbundenheit in der Natur und das meistens ziemlich bald.<em> Es gibt Leute, die das (unbewusst) nicht fühlen, rationalisieren und im Kopf bleiben. Das ist meistens ein Schutzmechanismus.</em> Wenn man das Fühlen zulässt, kommen natürlich auch die anderen Dinge, die man vielleicht nicht fühlen wollte, dazu. <em>Also ist es im Grunde wie eine Art Therapie, in die Wüste zu gehen. Es geht eigentlich darum, sich zu öffnen und fühlen zu dürfen und dann verbindet man sich auf einem anderen sensorischen Level.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann gibt es noch eine tiefere Ebene, die man nicht beschreiben kann, aber die spürbar ist — wie unter Wasser auch. Das ist zwar simpel, aber nicht einfach. Das ist, wie als wenn ich dir sage “einfach mal entspannen oder fühlen”. Oft ist es eben nicht einfach! <em>Ich glaube, das ist auch etwas, was ich als meine Mission ansehe, den Leuten mehr Mut zu geben, fühlen zu dürfen oder fühlen zu lassen. Gerade bei uns im Westen wollen wir alles möglichst im Kopf lösen, weil uns das eine gewisse Sicherheit gibt, aber das ist ein Trugschluss!</em> Sich zu fühlen ist eben <em>nicht einfach.</em> Und das hat mit Mut zu tun. <em>Mut haben ist positiv formuliert. Die Formulierung hilft, sich auf etwas einzulassen. </em>Wenn ich hingegen sage, du musst mal den Kopf loslassen, ist das negativ formuliert und somit schwieriger. <em>Auf Französisch heißt Mut „Courage”, beziehungsweise auf Englisch gibt es „Courage” und „Bravery”. Courage kommt von „Cœur” = „Herz”. Es gibt verschiedene Arten von Mut und ich meine die, die vom Herzen kommt.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was erzählst du den Menschen bei deinen Vorträgen? Und gibt es eine große Vision hinter deiner Arbeit? Wenn ja welche ist das? </strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, das Wichtigste für mich ist, wie für alle Leute, die Welt zu verbessern. Für mich hat das sehr viel damit zu tun, sich selbst besser zu spüren und entspannter zu sein. <em>Wenn man mehr zu sich selbst zurückfindet, ist man ein besserer Mensch mit mehr Kapazität, kann bessere Entscheidungen treffen, andere Menschen um sich herum besser behandeln und mehr Mitgefühl haben.</em> Je mehr Menschen so sind, desto besser wird die Welt.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><br><strong>Gibt es auch bei dir nochmal irgendwas in der Natur, was dir den Atem raubt? Gibt es noch Wow-Momente?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass man die immer hat.<em> Das ist doch, was das Leben ausmacht! Das Leben richtig und in vollen Zügen zu leben. In meinen Augen geht es gar nicht um die Häufigkeit und wie oft diese Momente passieren, sondern wie oft ich diese wahrnehme.</em> Das hat auch mit Achtsamkeit zu tun. Es können die kleinsten Momente sein, aber das sind die wichtigsten. Wir beschäftigen uns heutzutage viel mit Triggern, was auch wichtig ist, aber es gibt auch diese kleinen Momente, wo wir einfach eine Verbundenheit fühlen, wo wir so ein Überraschungsgefühl oder einen Wow-Moment haben. Man nennt diese Momente „Glimmer”, also quasi das Gegenteil von „Trigger”. Sich dieser Momente bewusst zu werden und diese wahrzunehmen, finde ich ganz wichtig (Hinweis d. Red.: Glimmer sind kleine, positive Momente, die ein Gefühl von Sicherheit, Freude oder Entspannung hervorrufen und das Nervensystem beruhigen können. Ein Trigger hingegen ist ein Reiz, der eine negative emotionale Reaktion, wie Angst oder Wut, auslösen kann, oft aufgrund von traumatischen Erfahrungen.). Je mehr man sich auf Glimmer konzentriert, desto mehr kommen sie auch. Ich habe mir in Dahab ein Leben aufgebaut, mein Büro ist das Meer und dennoch habe ich auch schlechte Tage. Aber dann versuche ich mich einen Moment am blauen Schimmer vom Meer zu erfreuen oder den Auftrieb vom Salzwasser zu spüren. <em>Man kann die Dinge immer so oder so sehen. Das ist schon schwieriger, wenn man in einer Betonwelt lebt, aber auch da kann man Schönheit sehen und Faszination finden. </em>Auch Ingenieurwesen und die Architektur der Menschheit haben ihren Reiz, aber ich denke, dass die Natur doch am meisten davon hat. Das ist der Grund, warum ich die Menschen gerne in die Natur bringe. Das ist der einfachste Weg, um zu diesen Wow-Momenten zu kommen.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Konzentriere dich auf dich selbst! Was auch noch dazu gehört, ist andere nicht zu verurteilen, denn du weißt nicht, was in deren Leben gerade abgeht. Also hab Verständnis, dass andere Menschen andere Kapazitäten haben und alle immer ihr Bestes geben…”</em></strong></p>



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</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du kommst viel herum und bist eng verbunden mit der Natur. Mit welchen Gedanken und Gefühlen schaust du dabei auf unsere Um- und Mitwelt und wie es um sie steht? Wie können wir Menschen uns in Zukunft wieder mehr für sie sensibilisieren, um sie zu schützen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt muss ich ein bisschen vorsichtig sein, wie ich das beantworte (lacht). Ich habe eine pragmatische Einstellung dazu und zitiere gerne aus Harry Potter<em>: „Was kommen muss, wird kommen, und wenn es da ist, werden wir bereit sein, den Kampf aufzunehmen!” Ich glaube, das passt auch zum Freitauchen unter Wasser! </em>Auch da geht es um Mut. Je mehr ich vertraue, mich entspanne, mich gehen lasse und von allem loslasse, desto schöner wird das Tauchen. Das englische Wort dazu ist „Surrender”. Das ist mein Mantra! Natürlich sind mir Natur, Tiere und Umweltschutz etc. wichtig, aber ich habe das Gefühl, dass wir als Menschheit an einem anderen Punkt stehen. E<em>s gibt viele gute Projekte und ich finde es auch wichtig, sich auf das Gute zu konzentrieren, also auch die Arbeit, die ihr mit dem Magazin macht. Das ist meiner Meinung nach genau das Richtige, nämlich in eine Richtung zu arbeiten, die man für richtig hält. Also: „Where focus goes, energy flows!”</em>. Ein einfaches Prinzip und so wichtig — trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir noch ganz doof in etwas reinrennen müssen, bevor sich etwas grundsätzlich im Großen ändern wird. Im Moment machen einzelne Menschen ehrenvolle Arbeit und schützen zum Beispiel die letzten zwei weißen Nashörner, aber als Menschheit und gesellschaftliches System ist der Strom in eine andere Richtung so viel stärker. Ein gutes Beispiel dafür ist die Klimaerwärmung. Da können Einzelne noch so viele Stecker rausziehen, wenn andere in größeren Dimensionen mit ihren Privatjets weiter um die Welt fliegen, wird sich nichts ändern. Das ist jetzt kein Freischein, um nichts mehr zu tun, überhaupt nicht! Nur eben mit Augenmaß. <em>Meine Einstellung ist, im Kleinen das zu tun, was man ändern kann, aber auch mal gut sein lassen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und gleichzeitig bereit sein, wenn sich die Welt verändert.<em> In jedem Moment annehmen, was kommt, und das Beste daraus machen. Also innerhalb der eigenen Kapazitäten sein Bestes tun. Ich finde es aber auch wichtig, dass wir uns weniger gegenseitig be- oder verurteilen.</em> Zumindest in der Schweiz, aber ich nehme an, dass es in Deutschland auch so ist. Es ist jetzt so eine neue Prestigesache geworden, wer denn am besten recycelt. Da finde ich einfach: „Mach, was du kannst und sei ein Beispiel für andere, und ob diese dir folgen und dich als als Vorbild nehmen, ist außerhalb deines Einflusses! Das kannst du eh nicht kontrollieren! <em>Konzentriere dich auf dich selbst! Was auch noch dazu gehört, ist andere nicht zu verurteilen, denn du weißt nicht, was in deren Leben gerade abgeht.</em> Also hab das Verständnis, dass andere Leute andere Kapazitäten haben und dass alle immer ihr Bestes geben, so wie sie denken. Ja, auch da ein bisschen mehr „Surrender”.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wenn du eine Sache auf der Welt ändern können würdest, die wirklich ganz allein in deiner Macht stehen und liegen würde, was wäre das?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Instinkt heraus würde ich erst einmal nichts ändern wollen, weil ich zu klein bin, um die Konsequenzen absehen zu können. Es macht Sinn, den Moment so zu nehmen, wie er ist, und nicht immer etwas ändern zu wollen. Im Kleinen, für mich und für mein eigenes Leben zu agieren. Und ein bisschen mehr Geld wäre auch schön (lacht). Anders formuliert geht es mir aber, glaube ich, um das Vertrauen. <em>Aber ich würde mir für uns alle auch mehr „Community” wünschen. Ja, mehr Community in der Welt, mehr Gemeinschaften und Zugehörigkeit zu Gruppen. </em>Das beziehe ich auf kleine Gruppen zwischen 10–100 Menschen. Was wir in Dahab an Gemeinschaft erleben und zusammen unternehmen, planen, wie wir zusammen und füreinander da sind und uns auf der Welt an den unterschiedlichsten Orten wiedersehen, ist etwas so Wichtiges, was ich auch sehr schätze. <em>Ich sehe, wie sehr das vielen in der Welt fehlt, eine Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu spüren. Früher war die Kirche dafür zuständig, aber das ist für viele heute keine Option. Einen Ort zu haben, wo man sich sicher fühlt.</em> Das muss nichts Religiöses sein, viel mehr eine gewählte Familie. Gerade auch unter uns Frauen ist das wichtig. In Dahab gibt es so viele starke Frauen, wir haben einen starken Zusammenhalt. Das wünsche ich vielen Menschen, das ebenfalls zu haben. <em>Es ist in meinen Augen lebenswichtig, in einer Gruppe miteinander zu wachsen und sich weiterzuentwickeln, sich zu helfen, zu unterstützen — auch gegenseitig zu spiegeln und voneinander zu lernen.</em> Ja, Communitybuilding wünsche ich der Welt, dass es das wieder mehr für uns alle gibt!</p>



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<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong><a href="http://www.pureandpositive.com/podcast"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Das ganze Interview (#Folge 49) gibt es auch bei uns im Podcast.</mark></a></strong></h5>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:36% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="641" height="960" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/9268121a-c2a3-405a-88e8-6afd3fa7b1ff.jpeg" alt class="wp-image-254505 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/9268121a-c2a3-405a-88e8-6afd3fa7b1ff.jpeg 641w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/07/9268121a-c2a3-405a-88e8-6afd3fa7b1ff-480x719.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 641px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="wp-block-paragraph"><em>„Shadesinblue steht für die Erforschung der Verbindung von Körper und Geist, die Hingabe an die Elemente und Transformation durch Abenteuer und Bewegung. Beim Freitauchen&nbsp;&nbsp;in den Ozean und in uns selbst erreichen wir einen Zustand tiefer Entspannung und Ekstase.”, sagt<strong> Julia Amina Tobler. </strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Zu meinen Angeboten gehören Freitauchen, Yoga und Abenteuererlebnisse in der unberührten Natur. Drei Dinge, die zur persönlichen Entwicklung und einer verbesserten Lebensqualität beitragen.”</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Mehr dazu unter: </strong><br><br><strong><a href="http://www.instagram.com/shadesinblue" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.instagram.com/shadesinblue</mark></a> sowie <a href="http://www.shadesinblue.com" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.shadesinblue.com</mark></a></strong></h5>
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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © eslampiko.com </p>



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		<title>Hier stärken Tiere die Menschen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
		<category><![CDATA[Kleine Burderei]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Tiergestützte Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Andrea Hauser engagiert sich für Menschen und Tiere und hat daher die “kleine Burderei” in Mecklenburg- Vorpommern ins Leben gerufen.&#160;Sie ist u.a. gelernte Heilerzieherin und Sozialpädagogin, Fachkraft für tiergestützte Pädagogik, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Andrea Hauser engagiert sich für Menschen und Tiere und hat daher die “kleine Burderei” in Mecklenburg- Vorpommern ins Leben gerufen.&nbsp;Sie ist u.a. gelernte Heilerzieherin und Sozialpädagogin, Fachkraft für tiergestützte Pädagogik, Fachkraft im Kinderschutz und arbeitet hauptberuflich noch mit viel Leidenschaft seit 2017 als Schulsozialarbeiterin an einer Schule mit besonderen Herausforderungen. 2023 hat sie sich parallel dazu auf dem eigenen Hof teilselbstständig gemacht. Andrea möchte mit ihrem Projekt Menschen ansprechen, die sich zu Tieren hingezogen fühlen, um gemeinsam zu schauen, wie sie sie in ihrem Leben mit tierischer Hilfe unterstützen kann.&nbsp;</em></strong></p>



<h5 class="wp-block-heading"><br><strong>Wie ist die Idee mit “Unsere kleine Burderei” entstanden? Was macht ihr genau?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Seit frühster Kindheit hatte ich den Traum, mit der eigenen Familie auf einem Bauernhof zu leben und mich für Tiere zu engagieren. Wo Tiere waren, da war auch immer ich zu finden. Ich habe seit jeher gerne mit Menschen gearbeitet, somit war es naheliegend, meine berufliche Zukunft in diesem Bereich aufzubauen. Nach einer Heilerzieher-Ausbildung habe ich ein Sozialpädagogik- Studium abgeschlossen und gleich im Anschluss 2007 eine Zusatzqualifikation in „Tiergestützter Pädagogik“ absolviert. Ich arbeite seit 20 Jahren in diesem besonderen Arbeitsfeld und habe vielfältige Erfahrungen mit unterschiedlichsten Zielgruppen und Tieren gesammelt. Zusätzlich bin ich Fachkraft im Kinderschutz und absolviere gerade eine Ehrenamts-Ausbildung in der Trauer- und Hospizarbeit. 2018 war es dann endlich soweit: wir haben nach langer Suche ein passendes Häuschen mit großem Grundstück gefunden und leben seitdem mit unserer Tierschar zusammen.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Ich habe in der Vergangenheit für soziale Träger zwei große tiergestützte Projekte mit unterschiedlichsten Tieren aufgebaut und geleitet, nun möchte ich mit Unterstützung meiner kleinen Familie ein eigenes Projekt auf die Beine stellen, das Menschen den intensiven Kontakt zu Tieren ermöglicht. ”</em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich habe in der Vergangenheit für soziale Träger zwei große tiergestützte Projekte mit unterschiedlichsten Tieren aufgebaut und geleitet, nun möchte ich mit Unterstützung meiner kleinen Familie ein eigenes Projekt auf die Beine stellen, das Menschen den intensiven Kontakt zu Tieren ermöglicht.</em> Das Wort „Burderei“ kommt aus dem flämischen („Boerderij“, Burderei ausgesprochen“) und bedeutet „Bauernhof“. Ich habe durch liebgewonnene Menschen eine sehr enge Bindung zu Belgien und die lange Suche nach einem passenden Namen war nach dem letzten Belgien-Urlaub endlich vorbei. „Unsere kleine Burderei“ ist 2023 in Teilselbstständigkeit gestartet. Hauptberuflich arbeite ich mit viel Herzblut als Schulsozialarbeiterin in einem Stadtteil Schwerins, in dem ich selbst aufgewachsen bin. Auch in der Schule kann ich mit meinen beiden Schulhunden tiergestützt wirksam werden und lade Schülerinnen und Schüler auf unseren Hof ein.</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="552" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20250128_174932_Chrome.jpg" alt class="wp-image-252884" style="width:781px;height:auto" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20250128_174932_Chrome.jpg 540w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20250128_174932_Chrome-480x491.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 540px, 100vw"></figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Bild: © Unsere kleine Burderei</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Tiere fragen nicht, sie hinterfragen nichts und sie stellen auch nichts in Frage. Ihre wichtigste Botschaft: sie sind authentisch und wollen ihr Gegenüber nicht verändern. Tiere treten mit Menschen unabhängig von Alter, Einschränkungen, Äußerlichkeiten und sozialem Status in Kontakt. Dadurch kann eine besondere Verbindung entstehen, in der sich gerade Menschen in schwierigen Lebenssituationen vorbehaltlos angenommen fühlen.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><br><strong>Warum eine “Tiergestützte Arbeit” und wie können vor allem Kinder von Tieren profitieren?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Tiere fragen nicht, sie hinterfragen nichts und sie stellen auch nichts in Frage. Ihre wichtigste Botschaft: sie sind authentisch und wollen ihr Gegenüber nicht verändern.</em> Tiere treten mit Menschen unabhängig von Alter, Einschränkungen, Äußerlichkeiten und sozialem Status in Kontakt. Dadurch kann eine besondere Verbindung entstehen, in der sich gerade Menschen in schwierigen Lebenssituationen vorbehaltlos angenommen fühlen.<em> Für ein Tier zählt einzig und allein die entgegengebrachte Zuwendung und der Respekt.</em> Dies ermöglicht besondere Erfahrungen, die dem menschlichen Gegenüber eine Form von Verständnis und Ehrlichkeit offenbaren, welche sie von ihrem Umfeld nicht immer erhalten. <em>Das Gefühl von Akzeptanz und Zuneigung ist für die gesunde emotionale Entwicklung und Weiterentwicklung von entscheidender Bedeutung.</em> Das zählt besonders für unsere kleinen Besucherinnen und Besucher, die oft leider bereits sehr früh die Erfahrung von Ablehnung, Ausgeschlossensein und „das kannst du nicht!“ machen müssen. Tiere konfrontieren einen nicht mit den eigenen Defiziten. Kinder können somit auf vielfältige Weise von Tieren profitieren. Sie helfen beispielsweise bei der Versorgung mit, unterstützen die Krankenfürsorge und beteiligen sich bei Bauvorhaben. Daran können sie wachsen: selbstbewusster werden, ihre Stärken kennenlernen und sich gebraucht fühlen. <em>Sie lernen den achtsamen Umgang mit den Tieren und der Natur und können diese Erfahrungen mit in ihr Leben nehmen.</em> Ich ermutige sie, ihre eigenen Wünsche und Ideen mitzubringen und anzusprechen: viele Kinder fühlen sich sehr zu unseren ruhigen und besonnenen Eseln hingezogen. Sie träumen davon, diesen besonderen Tieren nicht nur in einem Zoo von weitem zuzusehen, sondern richtig nahe zu kommen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="819" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/6accfbf0-8883-4ad8-90e5-4179508d662b-1024x819.jpg" alt class="wp-image-252890" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/6accfbf0-8883-4ad8-90e5-4179508d662b-1024x819.jpg 1024w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/6accfbf0-8883-4ad8-90e5-4179508d662b-980x784.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/6accfbf0-8883-4ad8-90e5-4179508d662b-480x384.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Unsere kleine Burderei</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam können wir einen Spaziergang erleben, der vielfältige Abenteuer bereithält: Sich mit geschlossenen Augen von einem Esel führen lassen, herausfinden, an welcher Stelle ein Esel das weichste Fell besitzt, dem beruhigenden Klang einer Heumahlzeit zuhören, einen kreativen Parcours aufbauen, der gemeinsam mit dem Esel mit Geschick, Geduld und Einfühlungsvermögen durchschritten wird. Ein ganz besonderes Erlebnis ist auch der innige Kontakt zu unseren Hühnern, die sich bei entsprechender Ruhe in den Arm kuscheln und sogar vertrauensvoll die Augen schließen. <em>Kinder, die ihre Energie und ihr Verhalten im menschlichen Miteinander noch schwer regulieren können und damit oft anecken, werden diese Erfahrung meiner Meinung nach nie wieder vergessen. </em>Wie fühlt es sich an, ein Huhn von der Hand fressen zu lassen? Sind alle Hühner gleich, oder gibt es gar unterschiedliche Charaktere? Wie fühlt es sich an, ein Huhn zu streicheln? Wer einmal dem Charme unserer Hunde erliegt, erfährt ihre Gelassenheit und Sanftmut. Es braucht nicht viel, um ihre Zuneigung zu gewinnen, und bei jeder weiteren Begegnung zu erleben. Gerade die enorme Größe des Irischen Wolfshundes kann zu eigenem Mut verhelfen, denn wer sonst hat schon so einen großen und starken Freund? Unsere Ziegen vereinen beides: lustige Einfälle (alles erkunden, überall draufklettern…), die zum Lachen anregen, sowie eine unbeschreibliche Ruhe, wenn sie sich neben die Kinder legen und stundenlange Streicheleinheiten genießen. Bei Wanderungen durch Wald und Wiese laufen sie vertrauensvoll ohne Leine nebenher. Bisher hat jeder Besuch diese munteren Kobolde mit einem Lächeln verlassen.</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="855" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/0fb470b4-a2ed-41a9-9d47-9e317505d144-1-1024x855.jpg" alt class="wp-image-252886" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/0fb470b4-a2ed-41a9-9d47-9e317505d144-1-1024x855.jpg 1024w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/0fb470b4-a2ed-41a9-9d47-9e317505d144-1-980x818.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/0fb470b4-a2ed-41a9-9d47-9e317505d144-1-480x401.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Unsere kleine Burderei</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Du musst für das brennen, was du in anderen entzünden willst“. Wir möchten, dass jeder Besuch sich bei uns wohlfühlt und beim Abschied neue Erfahrungen und positive Erlebnisse im persönlichen Gepäck hat. (…) Ich habe im Laufe der Jahre so viele wunderbare Begegnungen erleben dürfen, die für Menschen einen bedeutsamen Schritt in ein ermutigenderes Leben bedeuteten. (…) Meine Vision ist es, dass die tiergestützte Arbeit noch mehr Anerkennung findet, zugleich aber realisiert wird, dass mehr dazu gehört, als „einfach nur Tiere zu streicheln“.</em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was sind deine Motivation und Vision?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Meine Motivation ziehe ich aus diesem besonderen Blick, den ich sehen und erleben kann, wenn Menschen sich vollkommen auf die Situation einlassen und sich angenommen fühlen. Eine Teilnehmerin hat einmal gesagt: „Ich werde innerlich ganz gerade, wenn ich bei deinen Tieren bin“. Bei Kindern nenne ich es immer „das Gesicht des Stolzes“: <em>ein so großes Tier, wie einen Esel, alleine führen zu können, wirkt sich so unglaublich positiv auf das Selbstbewusstsein aus und kann auf diesem Wege viele weitere Entwicklungen anschieben: sich auf Neues einzulassen, eine Stärkung des Selbstwertgefühls, sich mehr zuzutrauen.</em> Ich habe im Laufe der Jahre so viele wunderbare Begegnungen erleben dürfen, die für Menschen einen bedeutsamen Schritt in ein ermutigenderes Leben bedeuteten. Wenn mal etwas Zeit übrig ist, hoffe ich, all die schönen und unvergesslichen Momente in einem Buch zusammentragen zu können. Meine Vision ist es, dass die tiergestützte Arbeit noch mehr Anerkennung findet, zugleich aber realisiert wird, dass mehr dazu gehört, als „einfach nur Tiere zu streicheln“. Es bedeutet zuallererst eine intensive Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen der Tiere, denn nur so können sie „wirken“. Ich empfehle in jedem Fall eine zusätzliche Ausbildung in diesem Arbeitsfeld. Unsere Weiterbildungstage „Einblicke in die tiergestützte Arbeit – Theorie &amp; Praxis“ ermöglichen eine erste Auseinandersetzung mit der Thematik anhand unterschiedlichster Inhalte, bspw. Wirkungsweisen von Tieren, Einsatzfelder, Hygiene, Risikokontrolle etc.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wie genau arbeitet ihr in euren tiergestützten Projekten und wer ist eure Zielgruppe? Was ist das Besondere daran?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu uns kommen auf ganz unterschiedlichen Wegen Menschen mit einem Kontaktwunsch zu Tieren: Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen (zum Beispiel aus Wohngruppen, mit starken Ängsten, einer geistigen und/ oder körperlichen Einschränkung), Erwachsene mit und ohne Beeinträchtigungen ( wie zum Beispiel mit Depressionen, nach schweren Unfällen uns/oder Erkrankungen wie Schlaganfällen), Menschen mit einer Demenzerkrankung, lebensverkürzend erkrankte Kinder und ihre Familien oder Menschen mit Mutismus („Schweigen“). Es gibt fest vereinbarte regelmäßige Termine (Einzel- oder Gruppenangebote) oder auch gelegentliche Ausflüge, wie beispielsweise von Seniorenheimen. Jede tierische Begegnung ist unvorhersehbar und daher ganz individuell, das macht die Arbeit so intensiv und spannend. Das Besondere an unserer Arbeit ist unser Motto: „Du musst für das brennen, was du in anderen entzünden willst“. <em>Wir möchten, dass jeder Besuch sich bei uns wohlfühlt und beim Abschied neue Erfahrungen und positive Erlebnisse im persönlichen Gepäck hat.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/f531bf21-ab3e-4eed-aa44-8658c87ef00a-768x1024.jpg" alt class="wp-image-252894" style="width:786px;height:auto"></figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Bild: © Unsere kleine Burderei: „Hier unterstützen Bella &amp; Jonny die Leseförderung.”</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Bitte erzähle uns doch mal ein bisschen aus eurem Alltag. Wie läuft eure Arbeit ab, wenn beispielsweise Kinder und Familien zu euch kommen? Welche Angebote habt ihr?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Tag in der Burderei beginnt wochentags immer sehr früh um kurz nach halb 5 mit füttern und ausmisten, denn es ist mir sehr wichtig, dass alle Tiere bereits morgens rundum versorgt sind. Es gibt immer etwas zu tun und der Alltag ist somit nie langweilig. Die Familien und Kooperationseinrichtungen vereinbaren ihre Termine und bekommen beispielsweise zum nächsten Termin eine kleine Hausaufgabe mit: „Was wollen wir dann erleben?“. <em>Das beflügelt die Phantasie und weckt Vorfreude und Kommunikation, gerade wenn es mit einer eigenen Zeichnung verknüpft wird. </em>Unsere Angebote richten sich nach den Wünschen der Teilnehmerinnen und Teilnehmern und die Bandbreite ist groß: Esel- und Ziegenwanderungen in unsere schöne Umgebung, Mithilfe bei der Fütterung und Stallreinigung, Putzen der Esel und Ziegen, Lagerfeuer auf der Koppel, Kindergeburtstage etc. Im Sommer sind auch unsere „tierischen Übernachtungen“ sehr beliebt. Parallel dazu habe ich aber auch viel im Büro zu tun: Zuarbeit für Kostenübernahmen schreiben, Emails beantworten, Weiterbildungstage vorbereiten usw.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Auch im Rahmen einer Trauerbegleitung oder der Angstbewältigung setzt ihr Tiere ein. Warum tun Tiere hier so gut und wie können sie helfen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verlust eines geliebten Menschen oder eine schwere Erkrankung stellen eine Ausnahmesituation da, in die Menschen unter Umständen von einer auf die andere Minute geraten können.<em> Tiere spenden Trost und Halt in diesen besonders belastenden Situationen. Sie können durch ihr Einfühlungsvermögen und die Tatsache, menschlicher Trauer anders begegnen zu können, eine wichtige Türöffnerfunktion übernehmen</em>. Dadurch ist es möglich, die verschiedenen Phasen der Trauerarbeit sensibel anzuschieben.<em> Der Umgang mit Tieren kann betroffenen Menschen helfen, ihren Verlust zu verarbeiten und anzunehmen, um eigene Gefühle wahrzunehmen, diese wieder auszudrücken und somit wieder eine Perspektive für die Zukunft entwickeln zu können.</em> Dies stellt einen wichtigen Ansatz dar, um „innerem Rückzug“, Isolation und Einsamkeit entgegenzuwirken. Kinder trauern dabei anders als Erwachsene. In Zusammenarbeit mit dem Schweriner Kinderhospizdienst „Fridolin“ gestalten wir beispielsweise erlebnisreiche Tage auf unserem Hof, bei denen sich die Familien mit lebensverkürzend erkrankten oder verstorbenen wichtigen Bezugspersonen austauschen und trotz der belastenden Situation eine schöne gemeinsame Zeit erleben können, gerade in Hinblick auf die Geschwisterkinder. Ängste können lähmend wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schlechte Erfahrungen wie mit Hunden, insbesondere verbunden mit Beißvorfällen, sind möglicherweise sehr belastend und ziehen langfristige Auswirkungen nach sich, bis hin zu Traumata. Insbesondere Kinder können aufgrund von zurückbleibenden Ängsten in ihrer persönlichen Entwicklung eingeschränkt sein: sie trauen sich oft nicht mehr, alleine oder überhaupt das Haus zu verlassen, Freunde zu besuchen, meiden teilweise ‑in Befürchtung von Hundekontakten- die Öffentlichkeit und erleben möglicherweise Panikattacken auf dem Schulweg. Bereits bestehende Ängste können zudem auch auf andere Tiere und Situationen übertragen werden. Da Hunde als Begleiter vieler Menschen allgegenwärtig sind, kann die Beeinträchtigung der Lebensqualität erheblich sein und unter Umständen das gesamte familiäre oder private Umfeld betreffen. Es besteht ebenfalls das Risiko, dass Bezugspersonen, Elternteile oder Familienmitglieder mit Hunde- Angst ihre belastenden Erfahrungen auf ihnen nahestehende Personen übertragen. Es können aber auch ganz unspezifische Ängste sein, die mitunter bis zu einem völligen Rückzug führen. Hier kann der sensible Kontakt zu Tieren sehr gut ansetzen, der sich immer am Tempo und den Wünschen der betroffenen Kinder und Erwachsenen orientiert (beispielsweise anfangs nur hinter dem Zaun). Unsere Tiere haben ein feines Gespür dafür, sich vorsichtig anzunähern und Kontakt aufzunehmen.<em> Anhand unterschiedlicher Methoden können erste Erfolgsmomente vertieft und allmählich gesteigert werden, so dass angsteinflößende Situationen minimiert oder gar abgebaut werden können.</em></p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="739" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/de95348e-fc92-46b8-8d5a-b4284ea1b7b9.jpg" alt class="wp-image-252902" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/de95348e-fc92-46b8-8d5a-b4284ea1b7b9.jpg 1080w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/de95348e-fc92-46b8-8d5a-b4284ea1b7b9-980x671.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/de95348e-fc92-46b8-8d5a-b4284ea1b7b9-480x328.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Unsere kleine Burderei</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Auf der Suche nach Entschleunigung können Tiere wunderbare Begleiter sein, um Ruhe und Entspannung zu finden, zugleich aber auch, um spannende Abenteuer zu erleben.  (…) Wir haben einen Ort geschaffen, der unsere Tierliebe widerspiegelt: ein Großteil unserer Tiere stammt vom Tierschutz und uns ist es sehr wichtig, dass es ihnen rundum gut geht.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong><br>Du sagst, dass du deinem Kindheitstraum gefolgt bist und nun gemeinsam mit deiner Familie auf deinem eigenen Bauernhof lebst. Warum ist es so ein Wohlfühlort?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Meine Überzeugung ist: wenn man liebt, was man tut, dann strahlt das auch auf andere Menschen ab. Wir leben unheimlich gerne auf unserem Hof und machen uns viele Gedanken, wie er noch schöner und einladender werden kann. </em>Wir heißen alle auf vielfältige Weise willkommen: unsere demenzerkrankten Besucherinnen und Besucher erfreuen sich zum Beispiel immer besonders an den vielen Blumenbeeten. Auf der Suche nach Entschleunigung können Tiere wunderbare Begleiter sein, um Ruhe und Entspannung zu finden, zugleich aber auch, um spannende Abenteuer zu erleben. Unser Dorf liegt sehr ruhig und verkehrsarm, so dass all das hier möglich ist. <em>Wir haben einen Ort geschaffen, der unsere Tierliebe widerspiegelt: ein Großteil unserer Tiere stammt vom Tierschutz und uns ist es sehr wichtig, dass es ihnen rundum gut geht. </em>Das lässt sich beispielsweise daran erkennen, dass sie unsere Besucherinnen und Besucher von sich aus gerne begrüßen und sich zu uns gesellen, wenn wir gemeinsam über die Koppel gehen. Die Einsätze finden sehr durchdacht und keinesfalls täglich statt. Tiergestützt beinhaltet daher auch immer ganz klar „tiergeschützt“. Es gibt bei uns viele kleine Sitzecken, die zum Verweilen einladen und vielfältige Beobachtungen unserer Tiere ermöglichen, auch wenn der nähere Kontakt anfangs vielleicht noch schwer fällt. Eine gemütliche Kaffeerunde mit Blick auf die bunte Hühnerschar rundet den Besuch besonders schön ab.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Welche weiteren Projektideen habt ihr? Was hat es mit dem Gartenhaus auf sich?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich habe immer viele Ideen (lacht) und mein Mann sowie Familie &amp; Freunde unterstützen mich dabei unheimlich. Ein großer Traum ist es, mithilfe eines kleinen Gartenhäuschens zukünftig wetterunabhängiger arbeiten zu können. <br>Viele Termine werden weit im Voraus geplant und wetterbedingte Absagen rufen natürlich Enttäuschungen hervor. Mit einer festen Unterkunft können kleine Regenschauer einfach bei einer Tasse Tee im Trockenen abgewartet werden. Darüber hinaus wäre mit einem Haus so viel mehr möglich, z.B. Projekte für Kinder aus schwierigen Lebensumständen, für die eine Übernachtung auf einem Bauernhof und die Mithilfe bei den Tieren eine großartige Erfahrung wäre. Geplant ist zukünftig ebenfalls ein festes Projekt für Kinder und Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen (z.B. Angst, Mobbing, Überforderung) gerade nicht gut zur Schule gehen können. <em>Mit ihnen zusammen soll das Haus geplant und gebaut werden, um sie auf diesem Wege bereits zu stärken und ihnen neue Kompetenzen und vor allem Zuversicht in die eigene Wirksamkeit mitzugeben. </em>Da wir dieses Vorhaben finanziell nicht alleine stemmen können, starten wir in Kürze eine regionale Spendenaktion und freuen uns über jede noch so kleine Unterstützung und Verteilung dieses Anliegens.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was sind die nächsten Termine und Veranstaltungen? Wie kann man Kontakt zu euch aufnehmen und euch finden?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Auf unserer <a href="https://unsere-kleine-burderei.jimdosite.com" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Homepage</mark></a> finden sich alle anstehenden Termine des Jahres, bspw. unsere Weiterbildungsangebote und der „Tag der offenen Tür“ im Juni. Eine Kontaktaufnahme ist per Email <a href="unsere-kleine-burderei@gmx.net"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">(unsere-kleine-burderei@gmx.net</mark></a>) und Telefon möglich: 0174/ 1776 775. Unser Hof befindet sich im schönen Mecklenburg- Vorpommern nahe Schwerin.</p>



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<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong><a href="https://crowd.wemag.com/unserekleineburderei" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Wer die Crowdfunding-Kampagne von “unsere kleine Burderei” unterstützen möchte, kann das direkt HIER tun.</mark></a></strong></h5>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:40% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="704" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2025/04/Screenshot_20260608_031404_WhatsApp-704x1024.jpg" alt class="wp-image-258420 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>GANZ AKTUELL:</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herzliche Einladung zum “Tag der offenen Tür” am 13.Juni 2026 (14 — 17 Uhr)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Lernt unseren Hof sowie unsere Projekte kennen und kommt mit uns in Plaudern. 🙂 An diesem Tag soll unsere kleine “Mücke” ihren offiziellen Namen erhalten und alle Gäste können sich beteiligen. Für das leibliche Wohl und Spiel &amp; Spaß an kleinen Mitmachständen ist gesorgt. Mit Sabrina Kost ❤️<br>Wir bitten um vorherige Anmeldung, um besser planen zu können. Bitte beachten: eigene Tiere können nicht mitgebracht werden.&nbsp;<br></p>
</div></div>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:40% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="874" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/02/99559b71-1b31-4559-b966-58584bea13df-874x1024.jpg" alt class="wp-image-252893 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Ihre Motivation zieht <strong>Andrea Hauser</strong> aus den vielen wunderbaren Momenten, die sie in ihrer Arbeit schon erleben durfte. Ihre Familie und ihre Arbeit sind ihre Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden Tag.&nbsp;Sie “brennt” für Menschen und Tiere und dafür, beides in ihren tiergestützten Projekten zu vereinen. <em>Derzeit ist sie außerdem noch in Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospiz- und Trauerbegleitung über den Ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienst Fridolin in Schwerin</em>. Die kleine Burderei ist ein Wohlfühlort geworden mit vielen gemütlichen Plätzen zum Innehalten, Verweilen und Kraft tanken — gerne auch bei Kaffee und Kuchen.&nbsp;</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Mehr dazu <a href="https://unsere-kleine-burderei.jimdosite.com" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">HIER</mark></a>.</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Andrea Hauser</p>



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