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	<description>Dein Portal für eine bessere Welt</description>
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	<title>PURE &amp; POSITIVE</title>
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		<title>Für ein besseres Miteinander im Team.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/martina-kohrn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[BUSINESS]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Kohrn]]></category>
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					<description><![CDATA[Konflikte im Team kosten Zeit, Geld und Nerven. Viel zu oft werden Spannungen unter den Teppich gekehrt, bis sie die gesamte Zusammenarbeit blockieren. Aber wie bricht man diesen Kreislauf aus [&#8230;]]]></description>
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<p><strong><em>Konflikte im Team kosten Zeit, Geld und Nerven. Viel zu oft werden Spannungen unter den Teppich gekehrt, bis sie die gesamte Zusammenarbeit blockieren. Aber wie bricht man diesen Kreislauf aus Vorwürfen und Missverständnissen auf? Martina Kohrn widmet sich in ihrem Gastbeitrag der Kunst der Konfliktlösung. Sie beleuchtet, warum Harmonie nicht immer das Ziel sein muss, und liefert konkrete Impulse, wie Teams durch klare Kommunikation und gegenseitiges Verständnis wieder zu einer Einheit zusammenwachsen.</em></strong></p>



<p></p>



<p></p>



<p>Laut einer Studie verbringen Führungskräfte etwa 30 bis 50 Prozent ihrer Arbeitszeit direkt oder indirekt mit Konflikten und Konfliktfolgen. Und trotzdem passiert etwas merkwürdiges: Wenn Konflikte auftauchen, denken viele Menschen “puh, das ist doch total unnötig, ich würde doch gerne einfach nur meinen Job hier machen.” Ich verstehe diese Reaktion. Konflikte fühlen sich häufig wirklich erst einmal an wie Störungen. Dabei sind sie — genau hingeschaut — das Gegenteil.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Konflikte sind Entwicklung</strong></h5>



<p></p>



<p>Klar, wenn zwei Menschen unterschiedliche Meinungen haben, zu einem Thema, das für den Prozess notwendig ist, dann wird es erst mal anstrengend. Wenn Rollen unklar sind oder Entscheidungen getroffen werden, denen nicht alle zustimmen, dann kann es auch mal unbequem werden. Den dann kann es passieren, dass die Atmosphäre angespannt ist. Das Menschen nicht mehr miteinander reden. Das mit dem Finger aufeinander gezeigt wird. Und sicherlich: das kostet allen Beteiligten auch einiges an Energie. Aber hier ist der Knackpunkt: <em>Teams, die genau diese Situationen früh und konstruktiv ansprechen und bearbeiten, arbeiten wesentlich besser zusammen.</em> Das klingt paradox, ist aber so. Denn wenn ihr Missverständnisse sofort klärt, statt sie unter den Teppich zu kehren, dann werden Rollen eindeutiger, Entscheidungen klarer und die Zusammenarbeit verbessert sich. Das Gegenteil passiert, wenn ihr Spannungen ignoriert: Sie wachsen im Hintergrund weiter, binden immer mehr Zeit, Energie und Aufmerksamkeit – und am Ende habt ihr ein viel größeres Problem.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Aus Konflikten und Krisen entstehen Wachstum, Lösungen und neue Perspektiven. Wenn ihr einen Konflikt wirklich durcharbeitet, lernt ihr etwas über die anderen, über euch selbst und über eure Zusammenarbeit.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Warum Konflikte echte positive Aspekte haben</strong></h5>



<p></p>



<p>Hört auf, Konflikte als Störung zu sehen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass irgendetwas los ist. Und das ist gut so. <em>Das häufigste Szenario:</em> wie oben beschrieben, gibt es Missverständnisse, Rollen sind unklar, Ziele werden unterschiedlich verstanden. Das ist völlig normal. Genauso normal ist, dass nicht alle mit jeder Entscheidung einverstanden sind. Wir können hier auch noch einmal einen Blick auf die Teamentwicklung werfen. Es gibt ein Modell, das zeigt, wie Teams wachsen. Vielleicht kennst du die Teamentwicklungsuhr nach Tuckmann. Auf der zweiten Stufe der Teamentwicklung passiert genau das: Um zu besserer Abstimmung zu kommen und besser zusammenzuarbeiten, entstehen Konflikte. Das ist kein Zeichen von Versagen, das ist ein Zeichen dafür, dass das Team sich entwickelt. <em>Und noch wichtiger:</em> Aus Konflikten und Krisen entstehen Wachstum, Lösungen und neue Perspektiven. Wenn ihr einen Konflikt wirklich durcharbeitet, lernt ihr etwas über die anderen, über euch selbst und über eure Zusammenarbeit.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wie Konflikte entstehen – und warum sie so unterschiedlich aussehen</strong></h5>



<p></p>



<p>Es gibt verschiedene Arten, wie Konflikte entstehen. Die klassischen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Missverständnisse:</strong> Jemand versteht etwas anders als gemeint. Hört sich leicht klärend an, aber ist weit verbreitet.</li>



<li><strong>Unklare Rollen:</strong> Wer ist für was verantwortlich? Wenn das unklar ist, reibt ihr euch schnell.</li>



<li><strong>Unterschiedliche Ziele:</strong> Das Team will Qualität, die andere Abteilung will Geschwindigkeit. Zack – Konflikt.</li>
</ul>



<p>Das sind nur ein paar Beispiele. Die Palette ist breiter. Aber das Grundmuster ist immer gleich: Es gibt unterschiedliche Erwartungen, Verständigungen oder Prioritäten. Und diese Unterschiede werden nicht angesprochen, sondern rumoren im Hintergrund.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wie moderiere ich Konflikte, ohne sie zu ersticken?</strong></h5>



<p></p>



<p>Okay, jetzt wird’s praktisch. Wenn ihr merkt, dass ein Konflikt brodelt, braucht ihr eine Struktur. Sonst wird’s schnell chaotisch oder emotionsbetont. Ein bewährter Ansatz ist die SOLVE-Methode. SOLVE ist ein einfaches Gerüst, um Konflikte in fünf Schritten zu bearbeiten. Nicht zu schnell durchlaufen, sondern wirklich jeden Schritt nehmen.</p>



<p></p>



<p><strong>S – Situation kennen:</strong> Spielregeln vereinbaren (wie kommunizieren wir?), Konflikt konkret benennen, in Ich-Botschaften sprechen statt Vorwürfe zu machen. Eine Stolperfalle in diesem Schritt: Nicht alle kommen zu Wort.</p>



<p><strong>O – Offenheit schaffen:</strong> Sicherer Raum schaffen (ungestört, ohne Zeitdruck), aktiv zuhören, Gefühle zulassen, Transparenz leben. Stolperfalle: diese Phase wird zu schnell übersprugen.</p>



<p><strong>L – Lösungen entwickeln:</strong> Frage stellen: “Was können wir tun?” statt “Warum ist das passiert?” Brainstorming ohne Bewertung, Ideen visualisieren, dann priorisieren. Stolperfalle: Zu lange bei Problemen hängen bleiben und Lösungen bewerten.</p>



<p><strong>V – Vertrauen stärken:</strong> Vereinbarungen dokumentieren und einhalten, regelmäßige Check-ins, kleine Erfolge feiern, Zuverlässigkeit zeigen. Stolperfalle: Wenn Versprechen nicht gehalten werden, bricht Vertrauen sofort zusammen.</p>



<p><strong>E – Ergebnisse sichern:</strong> Klarer Aktionsplan (wer macht was, wann?), realistische Fristen setzen, Ressourcen klären, regelmäßig nachverfolgen. Stolperfalle: Unklare Verantwortlichkeiten führen zu Stillstand.</p>



<p>Das Wichtigste bei SOLVE: Ihr arbeitet euch von außen nach innen vor. Situation → Offenheit → Lösungen → Vertrauen → Ergebnisse. Nicht springen, nicht abkürzen. Jeder Schritt braucht Zeit und Aufmerksamkeit.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Die klassischen Fallen – und warum sie so verlockend sind</strong></h5>



<p></p>



<p>Hier ist das Problem: ich erlebe immer wieder, dass insbesondere diese drei Punkte herausfordernd sind, wenn Menschen Konflikte moderieren..</p>



<p><strong>Erste Falle: Zu schnell zur Lösung kommen</strong></p>



<p>Ihr wollt das Ding gelöst haben. Jetzt. Sofort. Das ist menschlich. Aber wenn ihr zu früh bei Lösungen landet, ohne dass die Gefühle und Bedürfnisse wirklich herausgearbeitet worden sind, habt ihr meist die echten Probleme nicht verstanden. Resultat: Die Lösung sitzt nicht, und der Konflikt flackert später wieder auf.</p>



<p><strong>Zweite Falle: Das Gefühl haben, ich muss es doch hinbekommen</strong></p>



<p>Du moderierst. Und die ersten Schritte liefen schon super. Doch innerlich laufen bei dir viele Gedanken ab: “Hoffentlich bekommen wir eine Lösung hin.” Du fühlst dich alleine dafür verantwortlich, was das Ergebnis der Konfliktmoderation ist. Dabei sitzen mehrere Menschen am Tisch.</p>



<p><strong>Dritte Falle: Vorher schon eine Lösung im Kopf haben</strong></p>



<p>Du sitzt im Gespräch und merkst: Ich hab das doch schon entschieden. Ich suche hier nur noch nach Bestätigung. Das ist natürlich kontraproduktiv für eine echte Moderation. Die andere Seite merkt das sofort.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Teams wachsen an Konflikten – nicht trotz ihnen</strong></h5>



<p></p>



<p>Das ist das, was ich immer wieder sehe: Teams, die ihre Konflikte bearbeiten, werden stärker. Sie verstehen sich besser, sie vertrauen sich mehr, und sie arbeiten effektiver zusammen.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Dein Teamstatus-Check – Wo steht euer Team wirklich?</strong></h5>



<p></p>



<p>Das ist die wichtigste Frage: Wie steht es um dein Team gerade? Ein ehrlicher Blick verrät dir viel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was läuft gerade bei Euch gut und welche Erfolge feiert Ihr?</li>



<li>Werden Konflikte angesprochen oder unter den Teppich gekehrt?</li>



<li>Sind die Rollen klar – oder verschwommen?</li>



<li>Tragen alle die letzten Entscheidungen mit oder brodelt es im Hintergrund?</li>



<li>Wie ist die Kommunikation: offen oder angespannt?</li>



<li>Vertraut sich das Team oder gibt es verhärtete Fronten?</li>
</ul>



<p>Das ist zum Verstehen, wo ihr gerade steht und was der nächste Schritt ist. Denn echtes Miteinander entsteht nicht dadurch, dass alles reibungslos läuft – sondern dadurch, dass man die Reibung nicht ignoriert.</p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><em><br><strong>In 30 Minuten zu mehr Klarheit mit Martina Kohrn: <br>Lass uns gemeinsam sortieren</strong><br></em><br>Egal ob Führungskraft, Trainer oder Coach: Wenn es im Team brodelt und die Orientierung fehlt, brauchst du einen klaren Blick von außen und einen konkreten Plan. In meinem <strong>30-Minuten Teamstatus-Check</strong> gehen wir den Dingen auf den Grund: <br><br>Wo liegen die versteckten Spannungen?<br>Welche Rollen sind unklar verteilt?<br>Welche Entscheidungen blockieren die Zusammenarbeit?<br><br>Ich stelle die Fragen, die im Alltag oft unausgesprochen bleiben. Das Ergebnis ist keine langwierige Analyse, sondern eine messerscharfe Standortbestimmung.&nbsp;<br><br><strong>Nach 30 Minuten weißt du genau, wo ihr steht und was der nächste logische Schritt ist.</strong><br><br><br></td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:36% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="694" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_8246-694x1024.jpeg" alt class="wp-image-257941 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_8246-694x1024.jpeg 694w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_8246-480x708.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 694px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p></p>



<p><em>Als Konflikt- und Resilienztrainerin unterstützt <strong>Martina Kohrn</strong> soziale Einrichtungen, Unternehmen und Kommunen dabei, aus Reibung neue Energie zu gewinnen. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Gruppen und Teams weiß sie: Konflikte gehören zum Miteinander dazu – und sie sind Wachstum.&nbsp;Martina zeigt Wege auf, wie Teams Spannungen nicht nur aushalten, sondern aktiv für ihre Entwicklung nutzen.</em></p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Mehr zu Martina Kohrn HIER:</strong></h5>



<p></p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Web: <a href="http://www.martinakohrn.com" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.martinakohrn.com</mark></a></strong></h5>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>YouTube: <a href="https://www.youtube.com/@martinakohrn" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">@martinakohrn</mark></a></strong></h5>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Termin: <a href="https://calendly.com/kontakt-337/30min?month=2026-04" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Sichere dir 30 Minuten Klarheit</mark></a></strong></h5>
</div></div>



<p></p>



<p>Bild: © Martina Kohrn</p>



<p></p>



<p></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p></p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jennifers Stimme gibt Frauen Kraft.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/jennifers-stimme-gibt-frauen-kraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[HEALTH & BEAUTY]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-Eierstockkrebs-Tag]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Begegnungen, die einen daran erinnern, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern die Entscheidung, trotzdem weiterzugehen – und genau so ein Mensch ist Jennifer B.. Gerade [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Es gibt Begegnungen, die einen daran erinnern, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern die Entscheidung, trotzdem weiterzugehen – und genau so ein Mensch ist Jennifer B.. Gerade war Welt-Eierstockkrebs-Tag. Dazu sprechen wir mit einer Frau, die sich gegen das Schweigen und für die Sichtbarkeit entschieden hat. Jennifer hat ihren Weg durch Chemotherapien, schwere operative Entscheidungen und den Verlust ihrer Geschlechtsorgane nicht nur gemeistert, sondern teilt diese intimen Erfahrungen auch, um anderen Betroffenen Lichtblicke zu schenken. Durch ihre Vernetzung mit anderen Krebspatientinnen und Krebspatienten – von denen einige eine große Reichweite haben – werden häufig neu erkrankte Eierstockkrebspatientinnen zum Austausch an sie weitergeleitet. Als eine Art „Eierstockkrebs-Patin“ begleitet und unterstützt sie sie auf ihrem Weg, solange sie sie an ihrer Seite brauchen.</em></strong></p>



<p></p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Liebe Jennifer, erst einmal vielen Dank für deine Zeit und Bereitschaft, mit uns über deinen Weg zu sprechen. Wenn du an den Tag zurückdenkst, an dem du die Diagnose erhalten hast – was war der erste klare Gedanke, der dir durch den Kopf ging, nachdem der erste Schock nachließ? Du warst zu dem Zeitpunkt ja auch gerade Mama geworden, was hat das mit dir gemacht?</strong></h5>



<p></p>



<p>Im ersten Moment hatte ich noch nicht die ganze Tragweite verstanden. Als der Arzt mir mitteilte, dass eine Veränderung vom Eierstock ausgehe, hatte ich erst meine Tochter angeguckt und gesagt, ein Glück, dass du schon da bist. Dann guckte ich den Arzt an und meinte, ja dann nehmen wir den Eierstock raus. Als er dann sagte, dass es damit nicht getan sei, wusste ich direkt, dass der Krebs gestreut hat, da bei den vorherigen Untersuchungen mehrere Lymphknoten im Bauchraum stark vergrößert waren. In dem Augenblick schickte ich meinen Mann und unsere Tochter nach Hause, da ich erstmal alleine sein wollte. Ich googelte direkt die Lebenserwartung und war von den Zahlen schockiert. Ab dem Augenblick begann mein Kampf für meine Tochter. Ich konnte es zu dem Zeitpunkt nicht akzeptieren, dass ich sie nicht aufwachsen sehe. Es ist ein unwahrscheinlicher seelischer Schmerz mit diesem Wissen zu leben.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Eierstockkrebs wird oft als „stille“ Erkrankung bezeichnet. Gab es rückblickend kleine Zeichen deines Körpers, die du heute anders deutest?</strong></h5>



<p></p>



<p>Eierstockkrebs gilt oft als stille Erkrankung, bei mir war sie allerdings sehr früh schon laut. Es fing an mit ungewöhnlichen Unterleibsschmerzen, die auf die Geburt meiner Tochter zurückgeführt wurden. Wenig später kam Bauchwasser hinzu, sowie auch starke Rückenschmerzen, ständiger Harndrang und starke Bauchschmerzen. Gefolgt von ausbleibender Periode, dann wieder Eintritt der Periode mit so einer starken Blutung, dass man nicht aus dem Haus konnte. Alle Symptome brachte ich bei unterschiedlichen Ärzten vor, leider kam nur keiner auf die Idee tiefergehend nachzuschauen. Selbst als ich schon den Verdacht auf Krebs äußerte, wurde ich abgewimmelt. Die eben genannten Schmerzen sind alle durch Metastasen zu erklären. Der ständige Harndrang resultierte zum Beispiel durch eine große Metastase auf dem Blasendach.</p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/05/Jennifer_Urlaub-Madeira-Portugal_Bildrechte-privat-1024x577.jpeg" alt class="wp-image-258066" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/05/Jennifer_Urlaub-Madeira-Portugal_Bildrechte-privat-1024x577.jpeg 1024w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/05/Jennifer_Urlaub-Madeira-Portugal_Bildrechte-privat-980x552.jpeg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/05/Jennifer_Urlaub-Madeira-Portugal_Bildrechte-privat-480x270.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<p></p>



<p>© Jennifer B. / Privat</p>



<p></p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Als ich frisch erkrankt war, wollte ich meine Prognose zunächst nicht akzeptieren. Ich habe mich auf die Suche nach Menschen auf der ganzen Welt gemacht, die in derselben Situation sind wie ich und trotz schlechter Prognose noch leben. Diese Menschen habe ich gefunden und sie haben mir sehr viel Hoffnung gegeben.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Viele Betroffene sagen, man fühle sich plötzlich nur noch als „Patientin“. Wie schaffst du es, dir die Jennifer zu bewahren, die eben nicht nur ihre Diagnose ist? Wie bleibst du zuversichtlich, auch für deine Tochter?</strong></h5>



<p></p>



<p>Bei der Akuttherapie fühlt man sich sehr als Patient, aber der ist man ja auch. Ich fühle mich aktuell nicht mehr als Patientin, sondern als Jennifer in einer neuen Version. Nach der Chemotherapie habe ich schnell angefangen, mich allem Schönen zuzuwenden. Ich habe versucht, mir Stück für Stück mein altes Leben zurückzuholen. Das war für mich auch sehr wichtig, da ich Normalität für meine kleine Tochter möchte. Ich möchte ihr Leben so unbeschwert wie möglich gestalten, zumindest solange es mir möglich ist. Da meine Erkrankung im Endstadium diagnostiziert wurde, ist mit bewusst, dass wir vielleicht nicht so viel Zeit miteinander haben, aber ich hoffe natürlich sehr, dass ich einen positiven Verlauf habe und noch viele Jahre mit ihr verbringen kann. Als ich frisch erkrankt war, wollte ich meine Prognose zunächst nicht akzeptieren. Ich habe mich auf die Suche nach Menschen auf der ganzen Welt gemacht, die in derselben Situation sind wie ich und trotz schlechter Prognose noch leben. Diese Menschen habe ich gefunden und sie haben mir sehr viel Hoffnung gegeben.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Es gibt sicher Tage, an denen die Angst überwiegt. Was ist in solchen Momenten dein<br>persönlicher „Anker“, der dich wieder in die Gegenwart zurückholt?</strong></h5>



<p></p>



<p>Aktuell bin ich sehr mit „leben“ beschäftigt, so dass ich zum Glück nur sehr selten Angst habe. Ich habe mich aber am Anfang sehr viel mit dem Tod auseinandergesetzt. Das ist meine Art mit Angst umzugehen. Wenn die Angst zwischendurch mal hochkommt, versuche ich sie zu erleben. Ich gehe bewusst rein. Wenn ich aus der Angst wieder herauskommen möchte, ist mein größter Anker meine Tochter. Ein Kinderlachen lässt mich Vieles vergessen. Ich plane auch immer kleine „Marmeladenglasmomente“, auf die ich mich freuen kann, wie z. B. ein Konzert mit einer Freundin oder einen Ausflug mit meiner Tochter.</p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/05/Jennifer_auf-Reisen-Budapest_Bildrechte-privat-768x1024.jpeg" alt class="wp-image-258070" style="width:786px;height:auto"></figure>



<p></p>



<p class="has-text-align-center">© Jennifer B. / Privat</p>



<p></p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Die körperliche Leistungsfähigkeit, die ich früher hatte, hat sich nie wieder eingestellt. Daran habe ich auch viel zu knabbern. Ich war sehr dynamisch, leistungsfähig, stark. Heute bin ich schnell erschöpft, was bei fast 3 Jahren Dauertherapie auch normal ist, aber mir fehlt hier leider noch die Akzeptanz. Meine Unbeschwertheit ist verloren gegangen.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Die Behandlung von Eierstockkrebs greift oft tief in das Selbstbild als Frau ein. Wie hat sich deine Beziehung zu deinem Körper und deiner Weiblichkeit durch die Krankheit<br>verändert?</strong></h5>



<p></p>



<p>Für mich hat die Erkrankung viel mit meinem optischen Erscheinungsbild gemacht. Ich hatte sehr lange braune Haare, die ich durch die Chemo verloren hatte, durch viel Kortison und Wechseljahre habe ich 15 Kilo zugenommen, die sich auch leider sehr hartnäckig halten. Mein Bauch hat eine 30 Zentimeter große Narbe. Teilweise erkenne ich die Frau im Spiegel nicht. Die körperliche Leistungsfähigkeit, die ich früher hatte, hat sich nie wieder eingestellt. Daran habe ich auch viel zu knabbern. Ich war sehr dynamisch, leistungsfähig, stark. Heute bin ich schnell erschöpft, was bei fast 3 Jahren Dauertherapie auch normal ist, aber mir fehlt hier leider noch die Akzeptanz. Meine Unbeschwertheit ist verloren gegangen. Für andere Mütter es selbstverständlich, zur Einschulung ihrer Kinder zu gehen. Ich kann nur hoffen, dass ich zu dem Zeitpunkt noch lebe. Bei den Reisen, die wir planen, steht immer die Frage im Raum, ob ich sie noch erlebe.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was war das Hilfreichste oder Tröstlichste, das jemand in dieser Zeit zu dir gesagt oder für dich getan hat?</strong></h5>



<p></p>



<p>Ein Freund hatte zu mir gesagt, wenn es einen Menschen gibt, dem er es zutraut, diese Erkrankung zu überleben, dann bin ich das. Das war für mich sehr wertvoll.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>..Da wir alle sehr in der Normalität miteinander sind, würde ich mir persönlich mehr Austausch über meine Erkrankung und dessen Folgen wünschen.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Viele Freunde wissen oft nicht, wie sie reagieren sollen. Was wünschst du dir von deinem Umfeld – mehr Normalität oder mehr Raum für tiefe Gespräche?</strong></h5>



<p></p>



<p>Da wir alle sehr in der Normalität miteinander sind, würde ich mir persönlich mehr Austausch über meine Erkrankung und dessen Folgen wünschen.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Krebs sortiert das Leben oft radikal neu. Welche Dinge, die dir früher wichtig waren,<br>erscheinen dir heute belanglos – und was hat stattdessen an Wert gewonnen?</strong></h5>



<p></p>



<p>Ich versuche viel im Hier und Jetzt zu leben und Dinge nicht so weit aufzuschieben. Wenn es klappt, versuche ich etwas Neues auszuprobieren oder die Welt zu bereisen. Ich hatte aber auch vorher schon ein tolles Leben, mit dem ich zufrieden war.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Woher nimmst du die Energie für die Therapietage? Gibt es ein bestimmtes Ritual, ein Lied oder einen Ort, der dir Kraft gibt?</strong></h5>



<p></p>



<p>Während meiner Chemo war es mental schon sehr herausfordernd zur Therapie zu gehen. Ich hatte immer sehr starke Schmerzen danach und es war für mich so, als wenn ich zu meiner persönlichen Folter gehen würde. Ich hatte einen Countdown-Zähler und nach jeder Chemo habe ich ein kleines Geschenk von meinem Mann bekommen. Aber der größte Treiber war für mich meine Tochter. Selbst als ich bei der zweiten Chemo eine sehr schwere allergische Reaktion hatte, habe ich darauf bestanden, dass die Behandlung bis zum Schluss durchläuft und es auch keine Anpassung der Dosis gibt.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/05/Jennifer_auf-Reisen-Disneyland_Bildrechte-privat-768x1024.jpeg" alt class="wp-image-258071" style="width:786px;height:auto"></figure>



<p></p>



<p class="has-text-align-center">Bild: © Jennifer B. / Privat</p>



<p></p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wenn du der Jennifer am Tag vor ihrer Diagnose heute begegnen könntest – welchen Rat würdest du ihr mit deinem jetzigen Wissen geben?</strong></h5>



<p></p>



<p>Ich würde ihr gar keinen Rat geben. Ich wäre einfach nur mächtig stolz auf sie, was sie alles geschafft hat und genau das würde ich ihr sagen. Sie soll einfach nur an ihre Stärke, ihr Durchsetzungsvermögen und ihrem Kampfgeist glauben. Und das möchte ich allen krebserkrankten Menschen mitgeben. Ihr seid alle so unfassbar stark und mutig!</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Ich schaue vor allem dankbar auf die nächste Zeit. Denn ich bin überaus dankbar dafür, dass ich noch hier bin. Dankbar, dass es mir verhältnismäßig gut geht. Dass ich meiner Tochter zurzeit ein relativ normales Leben ermöglichen kann.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wie schaust du auf die nächste Zeit?</strong></h5>



<p></p>



<p>Ich schaue vor allem dankbar auf die nächste Zeit. Denn ich bin überaus dankbar dafür, dass ich noch hier bin. Dankbar, dass es mir verhältnismäßig gut geht. Dass ich meiner Tochter zurzeit ein relativ normales Leben ermöglichen kann.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:36% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="678" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/05/Jennifer_waehrend-Chemotherapie_Bildrechte-privat-678x1024.jpeg" alt class="wp-image-258067 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p></p>



<p><em><strong>Jennifer B</strong>. während ihrer Chemotherapie. Sie legt den Fokus weiter stark auf ihre Vorbildfunktion und sagt, dass der Krebs ihr zwar viel genommen, aber auch eine Stimme gegeben hat – und genau dieser Stimme möchte sie heute Raum geben. Während andere in ihrem Alter über die erste eigene Wohnung nachdenken, lernte Jennifer, sich in einem Körper neu zu Hause zu fühlen, der durch Narben und Therapien gezeichnet war – und fand darin eine ungeahnte, innere Stärke. Heute nutzt sie ihre Reichweite nicht für Oberflächlichkeiten, sondern verwandelt ihren persönlichen Schmerz in eine laute, hoffnungsvolle Botschaft, die anderen Frauen zeigt: Ihr seid in diesem Kampf nicht allein.</em>..</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Weitere Informationen über Eierstockkrebs und Hilfestellungen können Betroffene, Angehörige und Interessierte auf <a href="http://www.wegweiser-eierstockkrebs.de" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.wegweiser-eierstockkrebs.de</mark></a> finden.</strong></h5>



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<p>Bild: © Jennifer B. / Privat</p>



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		<title>Ein Liebesbrief an die Pflege.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/ein-liebesbrief-an-die-pflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 10:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[HEALTH & BEAUTY]]></category>
		<category><![CDATA[Impulsbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie sind die unsichtbaren Helden unseres Alltag — und das nicht nur jährlich am 12. Mai. Dennoch wird der Arbeit an diesem Internationalen Tag der Pflegenden besonders gedacht, der gleichzeitig [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Sie sind die unsichtbaren Helden unseres Alltag — und das nicht nur jährlich am 12. Mai. Dennoch wird der Arbeit an diesem Internationalen Tag der Pflegenden besonders gedacht, der gleichzeitig an den Geburtstag von Florence Nightingale, der Pionierin der modernen Krankenpflege, erinnern soll. Es ist ein Datum, das im Kalender vieler Menschen vielleicht maximal eine Randnotiz ist. Aber Pflege ist so viel mehr als eine bloße Tätigkeit. Es ist eine Kunstform, eine Lebenseinstellung und – wenn man es ganz ehrlich betrachtet – das Rückgrat unserer Menschlichkeit. Wir sollten hier nicht nur Statistiken, Dienstpläne oder politische Debatten über Einsparungen sehen, sondern die Gesichter dahinter. Die Geschichten ihrer Motivation für das, was sie tun. Die Hände, die helfen und manche Situationen erträglicher machen, sowie das Lächeln, das den Unterschied zwischen einem schweren Tag und einem schönen, hoffnungsvollen und lebenswerten Moment macht.</em></strong> <em><strong>Dieser Impulsbeitrag soll ein kleiner Beitrag dafür sein…</strong></em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Das Licht in den leisen Momenten</strong></h5>



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<p>Wir leben in einer Welt, die oft die Lauten feiert. Die Erfolgreichen, die Schnellen, die Technologisierten. Doch die wahre Magie des Lebens findet oft in der Stille statt. In dem Moment, in dem eine Pflegekraft die Hand eines verängstigten Patienten hält. In dem Augenblick, in dem eine Altenpflegerin einem Senioren das Gefühl gibt, dass seine Geschichten von früher immer noch wertvoll sind. Pflege bedeutet, Licht in Räume zu bringen, in denen es manchmal dunkel geworden ist. Es geht um die Würde, die wir einander schenken. Wenn ich an die Pflegenden denke, die ich in meinem Leben kennenlernen durfte, dann denke ich an ihre unglaubliche Resilienz und ihre Fähigkeit, Hoffnung zu säen, wo andere nur Verzweiflung sehen. </p>



<p>Ich war vor wenigen Tagen mit einer Situation konfrontiert, die mich plötzlich aus meinem scheinbar hektischen und nicht zu bezwingenden “ich arbeite meine Termine ab und 24 Stunden reichen dafür nicht”-Alltag in die harte und nackte Wirklichkeit katapultierte, in dem es plötzlich einfach nur um Menschlichkeit ging — unabhängig von Zeitplänen, Fristen und Termindruck. Ich wollte gerade von unserem Grundstück fahren, als mir eine verwirrte alte Dame fast vor das Auto lief. Ich sprach sie an, wer sie ist und wo sie den hin wollte. Ein hilfloses Gesicht antwortete mir: „Wenn ich das nur wüsste…”. Ich nahm mich ihr an. Wir fuhren einige Straßen ab, ich klingelte an verschiedenen Türen, aber in der Straße, die sie erinnerte, wohnte sie schon lange nicht mehr. Als ich suchend nach Personen, die ich fragen konnte, durch die Gegend lief, rief eine Stimme plötzlich von einem Balkon: „Die Frau, die Sie im Auto haben, ist Frau … und wohnt im Alten- und Pflegeheim …, sie läuft wohl häufiger weg!” Ich bedankte mich und gab die Adresse im Navi ein. Sie war über 5 Kilometer alleine, verwirrt und inzwischen leicht dehydriert mit ihren Tannenzapfen und ein paar gesammelten Blättern ein paar Stunden durch die Gegend gelaufen, bis sie zufällig vor unserer Haustür stand. Ich brachte sie zu diesem Alten- und Pflegeheim, in dem man bereits kurz davor war, die Polizei zu informieren und sie als vermisst zu melden. Man sagte mir, sie würde in der Tat häufiger weglaufen, hätte aber keine Handhabe. Eine so hilfsbereite und liebenswerte Person erklärte mir die (rechtliche) Situation und ihren Alltag. Meine Großeltern lebten bei uns auf dem Grundstück und waren in unseren Alltag eingebunden und ja, ich habe auch schon Menschen in Alten- und Pflegeheimen besucht, war aber plötzlich mit dem Alltag der Pflegenden konfrontiert. Auch euch gelten diese Zeilen: DANKE für das, was ihr jeden Tag mit viel Herz und Hingabe leistet! </p>



<p>Ich greife an dieser Stelle nicht die Politik an, da ich lösungsorientiert und in positiver Energie bleiben möchte, aber es sollte uns als Gesellschaft doch schon mehr wert sein, als die bloße Erklärung und Anerkennung dieses Berufs als ein “Systemrelevanter Beruf” und Klatschen aus Wohnungen und Häusern, was schnell wieder verstummte. Was hier in meinen Augen der erste Schritt ist?! EMPATHIE! Hinschauen! Nicht auf Entscheidungen „von oben” warten, sondern selber handeln, sich engagieren, diesen Menschen eine Stimme geben!</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Die wahre Magie des Lebens findet oft in der Stille statt. In dem Moment, in dem eine Pflegekraft die Hand eines verängstigten Patienten hält. In dem Augenblick, in dem eine Altenpflegerin einem Senioren das Gefühl gibt, dass seine Geschichten von früher immer noch wertvoll sind. Pflege bedeutet, Licht in Räume zu bringen, in denen es manchmal dunkel geworden ist. Es geht um die Würde, die wir einander schenken.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Die Superkraft der Empathie</strong></h5>



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<p>Man sagt oft, Empathie könne man nicht lernen. Ich glaube, Pflegende sind der lebende Beweis dafür, dass man sie kultivieren kann. Es erfordert eine enorme emotionale Intelligenz, die Bedürfnisse eines anderen Menschen zu erkennen, noch bevor dieser sie aussprechen kann.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Es ist das Wissen, wann ein aufmunterndes Wort nötig ist.</li>



<li>Es ist das Gespür dafür, wann Schweigen die beste Medizin ist.</li>



<li>Es ist die Professionalität, fachliche Exzellenz mit tiefer Herzenswärme zu verbinden.</li>
</ul>



<p>Pflegende sind Dolmetscher zwischen Medizin und Mensch. Sie übersetzen komplizierte Diagnosen in Trost und Fachbegriffe in Fürsorge. Sie sind die Ersten, die ein neugeborenes Leben begrüßen, und oft die Letzten, die eine Hand halten, wenn ein Weg zu Ende geht. Diese Spannweite des Lebens täglich zu navigieren, ist nichts weniger als heroisch.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Mehr als nur ein Job: Eine Berufung der Stärke</strong></h5>



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<p>Oft hören wir, dass die Pflege am Limit sei. Und ja, die Herausforderungen sind real. Aber heute möchte ich den Fokus bewusst auf die Stärke lenken. Wer in der Pflege arbeitet, besitzt eine mentale Zähigkeit, um die ihn oder sie viele beneiden könnten. Es gehört Mut dazu, sich jeden Tag aufs Neue verletzlich zu zeigen und sich auf die Schicksale anderer einzulassen. Dieser Mut ist ansteckend. Wenn eine Pflegekraft den Flur betritt und trotz Stress eine positive Aura verbreitet, dann verändert das die gesamte Atmosphäre einer Station oder eines Zuhauses. Es ist diese „Can-Do“-Mentalität, die unsere Gesellschaft zusammenhält.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>“Man merkt nie, was schon getan wurde; man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt.” </em></strong></p>



<p class="has-text-align-center"><strong> Marie Curie</strong></p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
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</blockquote>



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<p>Dieses Zitat passt oft zur Wahrnehmung der Pflege. Doch heute möchte ich sagen: Wir sehen, was getan wurde. Wir sehen die unzähligen Überstunden, die mit einem Lächeln geleistet wurden. Wir sehen die Fachkompetenz, die Leben rettet. Wir sehen die kleinen Gesten – das Richten des Kissens, das geduldige Zuhören –, die in keinem Lehrbuch der Medizin stehen, aber für die Heilung essenziell sind.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ein Blick in die Zukunft: Voller Wertschätzung</strong></h5>



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<p>Der heutige Tag sollte uns alle daran erinnern, dass Pflege uns alle angeht. Jeder von uns wird in seinem Leben einmal auf die Hilfe anderer angewiesen sein – oder ist es bereits. Wenn wir diesen Gedanken zulassen, verwandelt sich die Sichtweise auf den Beruf. Weg von “das ist aber ein anstrengender Job” hin zu “Das ist das Fundament unserer Zivilisation”. An alle Pflegenden da draußen: Ihr seid die Architekten der Geborgenheit. Ihr seid diejenigen, die das Wort “Care” (Sorge) mit Leben füllen. Ich wünsche mir für euch nicht nur warme Worte am 12. Mai. Ich wünsche mir, dass ihr spürt, wie wertvoll ihr seid – jeden Tag. Dass ihr euch selbst die gleiche Fürsorge schenkt, die ihr anderen so großzügig zuteilwerden lasst. Ihr seid die Experten für das Menschsein.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Warum wir heute feiern</strong></h5>



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<p>Wir feiern heute die Vielfalt der Pflege.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong>Kinderkrankenpflege</strong>, die kleinen Kämpfern Mut macht.</li>



<li>Die <strong>Altenpflege</strong>, die Lebensabenden Glanz verleiht.</li>



<li>Die <strong>Intensivpflege</strong>, die technische Präzision mit Mitgefühl eint.</li>



<li>Die <strong>ambulante Pflege</strong>, die Autonomie in den eigenen vier Wänden ermöglicht.</li>
</ul>



<p>Jeder Bereich ist ein Puzzleteil in einem großen Bild der Nächstenliebe. Ihr seid nicht nur “Systemrelevant” – ein Wort, das so technisch klingt. Ihr seid lebensrelevant. Ihr seid das Herzschlag-Monitoring unserer Ethik.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Diese Momente vergisst man nie. Sie brennen sich in das Herz ein. Deshalb möchte ich heute laut und deutlich sagen: Danke! Danke für eure Geduld. Danke für eure Expertise. Danke für euer Lachen, das durch die Gänge schallt. Danke, dass ihr da seid, wenn es zählt. Ihr macht die Welt nicht nur ein bisschen besser – ihr macht sie menschlicher.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ein persönliches Dankeschön</strong></h5>



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<p>Wenn ich diesen Text schreibe, habe ich Tränen der Dankbarkeit in den Augen. Ich denke an die Krankenschwester, die nach einer Operation nachts ein Glas Wasser bringt und versichert, dass alles gut wird. Ich denke an den Pfleger, der meinem Großvater bis zuletzt mit so viel Respekt begegnete, als wäre er sein eigener Vater gewesen. Ich sehe alle Menschen, die Angehörige neben ihrem Alltag pflegen und betreuen. Diese Momente vergisst man nicht. Sie brennen sich in das Herz ein. Deshalb möchte ich heute laut und deutlich sagen: Danke! Danke für eure Geduld. Danke für eure Expertise. Danke für euer Lachen, das durch die Gänge schallt. Danke, dass ihr da seid, wenn es zählt. Ihr macht die Welt nicht nur ein bisschen besser – ihr macht sie menschlicher. Der Internationale Tag der Pflegenden ist euer Tag, aber das Geschenk, das ihr der Welt macht, erhalten wir 365 Tage im Jahr. Lasst uns ‑nicht nur an diesem Tag- alle eine Minute innehalten und an jemanden denken, der in der Pflege arbeitet. Vielleicht senden wir eine Nachricht, schenken ein Lächeln oder sagen einfach nur: “Ich sehe, was du tust, und ich schätze es unendlich.” Alles Gute zum Internationalen Tag der Pflegenden! Bleibt so wundervoll, wie ihr seid.</p>



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		<title>Warum “Es reicht nie” der ständige Begleiter ist.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/warum-es-nie-reicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Vanessa Wüst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pureandpositive.com/?p=257839</guid>

					<description><![CDATA[„Es reicht einfach nie“ – dieser rastlose Gedanke ist für viele zum dauerhaften Hintergrundrauschen eines optimierten Alltags geworden. Wir hetzen von Ziel zu Ziel, nur um festzustellen, dass die Ziellinie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>„Es reicht einfach nie“ – dieser rastlose Gedanke ist für viele zum dauerhaften Hintergrundrauschen eines optimierten Alltags geworden. Wir hetzen von Ziel zu Ziel, nur um festzustellen, dass die Ziellinie sich mit jedem Schritt weiter nach hinten verschiebt. Mit ihrem Ansatz “Unlock You” lädt Vanessa Wüst in ihrem heutigen Gastbeitrag dazu ein, dieses mentale Hamsterrad zu stoppen und die fremden Erwartungen endlich hinter sich zu lassen. Es ist Zeit, die Kontrolle zurückzugewinnen und den Mut zu finden, die wichtigste Entscheidung zu treffen: DEIN LEBEN – DEINE REGELN.</em></strong></p>



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<p>Es ist der Abschluss eines Projektes. Alles läuft gut, das Ergebnis stimmt. Monate harte Arbeit haben sich ausgezahlt. Die Bestätigung folgt auf dem Fuße: „Wow, das war eine super Ausübung.”, „Respekt, das hätte ich nicht so hinbekommen.”, „Das war eine tolle Leistung.” Es wird warm im Körper, Freude steigt auf. Ein Gefühl von Zufriedenheit. Aber Moment mal: nach 30 Minuten ist alles verflogen. Stattdessen kommen auf einmal Zweifel, die alles in Frage stellen. Ein Druck, der nur so trieft vor „Das nächste Mal muss es schneller sein und mehr Details.” Gab es nicht noch vor 30 Minuten Lob von allen Seiten? Wie oft leisten wir und sind doch nicht zufrieden. Wie oft kommen diese zweifelnden Gedanken: „War das wirklich gut genug?” Ganz ehrlich: viel zu oft. Und dabei sind es genau diese Gedanken, die wir selber steuern. Alles findet in unserem Oberstübchen statt — unserem Gehirn. Und genau dieser Supercomputer, der im Schnitt 60.000 Gedanken täglich produziert, sorgt dafür, dass wir uns auf einmal wieder ganz klein machen. Verübeln können wir es ihm nicht, denn seine einzige Aufgabe ist es, unser Überleben zu sichern. Alles, was er denkt und was in Verhalten mündet, dient einzig und allein unserer Sicherheit. Er ist, was das angeht, noch in der Steinzeit hängen geblieben. Hier war genauso das oberste Gebot: ÜBERLEBEN. Nur begegnen wir jetzt keinem Säbelzahntiger mehr, der uns töten kann, sondern anderen Gefahren, die ihm gleichgesetzt werden.</p>



<p>Genau das ist nach dem Lob für das erfolgreiche Projekt passiert. Warum? Menschen, die darauf getrimmt wurden, zu leisten, unterliegen unbewusst dem Glauben, dass ihr Überleben in Gefahr ist, wenn sie weniger leisten. Oft ist dies auf die Vergangenheit zurückzuführen, wenn sie nur Beachtung von ihren Bezugspersonen bekommen haben, indem sie geleistet haben. Beispielsweise hat die Mutter gefragt, warum denn die Freundin eine bessere Note hatte, und sie nicht. Damit assoziiert das Gehirn nach einer Weile: „Nur wenn ich leiste, hat Mama mich lieb.” Und in der Sprache der Steinzeit bedeute das: wer geliebt wird, bleibt in der Herde und wird nicht von dem Säbelzahntiger gefressen. Die zweifelnden Gedanken nach den Lobeshymnen resultieren oft genau aufgrund dessen: Das Gehirn sucht automatisch nach Themen, die besser werden können, um weiter Leistung zu bringen. Der eigene Anspruch wird weiter nach oben geschraubt. Unterm Strich kann gesagt werden, dass der Anspruch an einen selber immer größer ist, als die Zufriedenheit mit einem selber. Die Folgen sind Gedanken wie oben beschrieben: Frust, Selbstzweifel und daraus wächst Druck und Hustle, die wiederum auf Dauer gesundheitliche Schäden verursachen.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Ich machte mir selber all den Druck, all den Stress. Mit der Zeit schaffte ich vieles bewusster wahrzunehmen. Und genau das ist, was ich jedem rate. Werde Dir Deiner Gedanken bewusst und verstehe dich.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<p>Ich war in einem solchen Hustle, gepaart mit Druck, Zweifeln und Frust unterwegs. Ich wollte leisten, glänzen und Anerkennung. Ich war nie faul. Nie ambitionslos. Aber ich war nie zufrieden. Und genau deshalb war ich 24/7 erreichbar und habe ganz automatisch die Verantwortung für alles und jeden übernommen. Viele waren dankbar, dass ich einiges abgenommen habe und sie auf sich auf mich verlassen konnten. Das hat mir wiederum das Gefühl gegeben, dass ich wichtig und etwas wert bin. Eine Folge war jedoch, dass meine To-Do Liste endlos war und ich dadurch immer das Gefühl hatte, nichts zu schaffen. Alles war wie ein Teufelskreis. Täglich nagte dieses Gefühl an mir: Du hast immer noch nicht genug gemacht. Je länger ich in diese Situation rutschte, desto häufiger weinte ich auf der Toilette, desto schlechter wurde meine Konzentration und desto mehr lies ich zu Hause den Frust raus. Hinzu kam das immer schlechtere Einschlafen, was bis zu zwei Stunden dauerte. Ich hatte so viele Gedanken im Kopf: „Was, wenn das morgen nicht klappt.” „Heute hättest du noch die anderen Aufgaben annehmen müssen. Jetzt denken alle, dass du nichts kannst und ersetzen dich.” Ich wusste, dass sich etwas ändern musste, nur nicht was und wie. Also fing ich mit Coaching an. Was mich erwartet, wusste ich nicht. Schon nach kurzer Zeit merkte ich durch Gespräche, Fragestellungen und Aufgaben, dass ich mich so stark über Leistung und Anerkennung definierte. Ich machte mir selber all den Druck, all den Stress. Mit der Zeit schaffte ich vieles bewusster wahrzunehmen. Und genau das ist, was ich jedem rate. Werde dir deiner Gedanken bewusst und verstehe dich. Fang an, dich mental selber zu führen. Genau dann fängt Veränderung an und zwar so, dass man weiter leistet, aber ohne all den Druck, ohne Unzufriedenheit und ohne um genug zu sein.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Ganz ehrlich: niemand erreicht den Moment, dass es endlich genug ist, solange das Streben nach Anerkennung durch Leistung in einem wohnt. Wir sind nicht verantwortlich für unsere Prägung. Aber wir sind verantwortlich dafür, was wir daraus machen…”</em></strong></p>
</blockquote>



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<p>Für dieses Bewusstsein möchte ich eine Übung mitgeben. Ich nenne sie die RRO Methode: Reiz-Raum-Orientierung. Sie ist überall anwendbar. Liegt eine Situation mit Stress, Druck, Zweifeln o.ä. vor, gilt es, den Reiz bewusst wahrzunehmen, bspw. durch <em>Beschreiben</em>. Alles beginnt mit Bewusstsein. Dann startet der Raum für eine Mini-Unterbrechung, um sich von diesem Moment des Reizes abzugrenzen. Dazu zählen bspw. eine Minute aus dem Fenster schauen, 0,5 Minuten hüpfen oder zehn Minuten spazieren gehen, ohne externe Einflüsse wie Podcast, Menschen, Musik. Am Ende erfolgt die Orientierung, indem es wieder möglich wird, klar eine Lösung oder einen Umgang in der Situation zu definieren. </p>



<p>Machen wir es einmal praktisch. Ich habe das Projekt erfolgreich abgeschlossen und viel Lob und Anerkennung dafür bekommen. Jetzt merke ich, wie sich dieses ungute Gefühl breit macht: zuerst im Bauch, dann pocht es in meinem Brustkorb. Die Zweifel sind da. Das ist mein Reiz, den ich bewusst wahrnehme. Jetzt gebe ich mir Raum, indem ich mich strecke, aufstehe und zum Fenster gehe, um eine Minute Vögel zu beobachten. Ich merke dabei, wie der Reiz deutlich nachlässt und ich wieder klarer denken kann. Genau dann starte ich mit meiner Orientierung und frage mich „warum sollten mich alle anlügen?”. Der kühle Kopf am Ende der Methode ermöglicht es, logische Handlungen in Gang zu setzen, anstatt sich unbewusst fertig zu machen. Je öfter man sich fertig macht und an sich zweifelt, desto mehr tritt das Gefühl ein, nicht genug zu sein. Dabei ist wichtig zu verstehen, dass uns unser Gehirn schützen will – nicht antreiben. Ganz ehrlich: niemand erreicht den Moment, dass es endlich genug ist, solange das Streben nach Anerkennung durch Leistung in einem wohnt. Wir sind nicht verantwortlich für unsere Prägung. Aber wir sind verantwortlich dafür, was wir daraus machen…</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:35% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="692" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/Vanessa-Wuest_1-692x1024.jpeg" alt class="wp-image-257841 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p><em><strong>Vanessa Wüst</strong> ist eine Frau, die es liebt, das Leben zu genießen. Sie ist Coach für mentale Selbstführung und begleitet ihre Kunden in ihren Themen durch das Verstehen und Umprogrammieren ihrer eigenen Gedanken. Sie sagt: „Oft ahnen wir nicht, dass wir uns selber so stark im Weg stehen. Jeder hat den Schlüssel für ein glückliches Leben in sich.“</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Mehr dazu HIER:</strong></h5>



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<h5 class="wp-block-heading"><a href="https://www.vanessa-wuest.com" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><strong>www.vanessa-wuest.com</strong></mark></a></h5>



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<h5 class="wp-block-heading"><a href="https://www.instagram.com/unlock.you_vanessa.wuest" target="_blank" rel="noopener"><strong><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.instagram.com/unlock.you_vanessa.wuest</mark></strong></a></h5>



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<p>Bild: © Vanessa Wüst</p>



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		<item>
		<title>Wie ein „unerwünschter Gast” Mut macht.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/der-unerwuenschte-gast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[KIDS & FAMILY]]></category>
		<category><![CDATA[Der unerwünsche Gast]]></category>
		<category><![CDATA[Hendrikje Balsmeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Maffay]]></category>
		<category><![CDATA[Zöliakie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pureandpositive.com/?p=257809</guid>

					<description><![CDATA[Gerade ist das neue Kinderbuch „Der unerwünschte Gast” von Hendrikje Balsmeyer mit dem Vorwort ihres Mannes Peter Maffay erschienen. Das Buch zielt darauf ab, Kindern auf Augenhöhe zu begegnen, komplexe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Gerade ist das neue Kinderbuch „Der unerwünschte Gast” von Hendrikje Balsmeyer mit dem Vorwort ihres Mannes Peter Maffay erschienen. Das Buch zielt darauf ab, Kindern auf Augenhöhe zu begegnen</em></strong>, <strong><em>komplexe Gefühle greifbar zu machen und Wissen im Umgang mit der Krankheit Zöliakie näher zu bringen, ohne dabei belehrend zu wirken. Im heutigen Interview sprechen die beiden über die Entstehung der Geschichte, ihre gemeinsamen kreativen Prozesse sowie die Frage, wie man jungen Lesern schwere Kost verständlich vermittelt <strong>und die weitreichenden gesellschaftlichen Auswirkungen der Krankheit</strong>. Es soll <strong>betroffenen Kindern helfen, ihre Erkrankung als Stärke zu sehen und nicht aufgrund dessen ausgegrenzt zu werden.</strong> Wir erfahren zudem, welche persönlichen Erfahrungen in die Erzählung eingeflossen sind und warum das Thema gerade in der heutigen Zeit so relevant ist.</em></strong></p>



<p></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Liebe Frau Balsmeyer (HB), lieber Herr Maffay (PM), erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Buch mit einem ‑wie ich finde- sehr wichtigen Thema. Zöliakie ist ja ein sehr spezifisches Feld. Was war der ausschlaggebende Moment dafür, in dem Sie sich entschieden haben, </strong>dass man <strong>diese Geschichte jetzt für Kinder erzählen sollte? Was ist die Hauptbotschaft dieses wunderbaren Buches?</strong></h5>



<p></p>



<p>HB: Natürlich gab es einen Beweggrund zum Schreiben des Buches (lacht) und zwar haben wir eine Geschichte über Lou erzählt, die einen Bruder namens Nikki hat. Nikki ist der beste Freund unserer Tochter Anouk und seine Schwester hat Zöliakie. Auf diese Weise bin ich das allererste Mal auf diese Autoimmunkrankheit aufmerksam geworden. Ich selber kannte die Begrifflichkeit vorher nicht, obwohl ich selber auch kein Gluten bzw. es nicht gut vertrage. Daher versuche ich in meinem Leben Gluten weitestgehend zu vermeiden. An Zöliakie Erkrankte dürfen das ja nun überhaupt nicht. Im Laufe der Zeit haben wir immer mehr Kinder kennengelernt, sei es bei Signierstunden im Rahmen unserer Stiftung und eben auch im Freundeskreis von Anouk, die davon betroffen sind. Wir kennen viele Kinder, die mit der Krankheit aber auch sehr gut leben. Es gibt inzwischen viele gute Ersatzprodukte und ich finde außerdem, dass wir diesbezüglich in der Schule von Anouk über das Thema Zöliakie sehr gut aufgeklärt sind. Das ist eigentlich die Dynamik, die man sich für die Krankheit wünscht. Leider haben wir aber eben auch das Gegenteil kennengelernt.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Haben Sie da ein Beispiel für uns?</strong></h5>



<p></p>



<p>HB: Es gibt zwei kleine Geschichten, die ich besonders erinnere. Wir machen ja zu einen immer mal wieder diese Anouk-Signierstunden, wo wir uns mit den Leuten beschäftigen und in den Austausch gehen, weil wir sie einfach kennenlernen wollen. Dabei haben wir immer einen Korb mit Süßigkeiten stehen und gesagt, dass sich jeder etwas rausnehmen darf. Eine Mama eines Jungen sagte uns dann aber auf einmal, dass ihr Sohn nichts Süßes essen darf, weil er eben Zöliakie hat. Ich kannte die Begrifflichkeit zu dem Zeitpunkt auch schon. Sie fing daraufhin schrecklich an zu weinen. Ich habe sie daraufhin gefragt, warum sie das jetzt emotional so bewegt hat, und zwar wurde die Diagnose bei dem Jungen jahrelang nicht gestellt. Man weiß ja, oder vielleicht wissen es auch einige nicht, dass bei dieser Autoimmunkrankheit der Dünndarm angegriffen wird. Er wird entzündlich und die Dünndarmzotten, die für die Oberflächenvergrößerung verantwortlich sind und Nährstoffe aufnehmen, sterben schließlich ab. Irgendwann hat man dann zwar den Dünndarm noch und die Aufnahmefläche von dem Dünndarm, die sich aber um so stark reduziert hat, dass eben nicht mehr genug Nährstoffe im Organismus ankommen.</p>



<p>Das wiederum kann letztendlich bei jeder Person zu einer anderen Reaktion führen. Also angefangen von Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen, was man ja auch von einer Glutenunverträglichkeit kennt, bis hin zu muskulären oder kognitiven Schäden sowie Wachstumsschädigungen etc. Und bei diesem Jungen wurde es eben nicht erkannt und da hat dieser Nährstoffmangel dazu geführt, dass er nicht mehr reden konnte und sogar Probleme hatte, zu laufen. Da merkt man erstmal, dass Zöliakie zu haben eben nicht nur bedeutet, Bauchschmerzen zu haben, sondern es darauf ankommt, wie lange es bei einer Nicht-Diagnose bleibt und ab wann man es schließlich doch behandeln kann. Wenn es lange bei diesem Nährstoffmangel bleibt, kommt es eben zu immer größeren Ausfallerscheinungen. In gewissen Lektüren liest man auch, dass man dadurch sogar irgendwann Krebs bekommen kann. Das ist dann natürlich nochmal härter. Deswegen ist es für uns so wichtig, hier aufzuklären, weil es eigentlich simpel aber das Unverständnis sehr groß ist.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Das klingt wirklich sehr emotional…</em></strong></h5>



<p></p>



<p>HB: Ja, und die zweite Geschichte ist leider auch noch etwas trauriger, als die erste. Hier geht es um einen zwölfjährigen Jungen, der aufgrund seiner Erkrankung in seiner Umgebung von Freunden ausgeschlossen wird. Es ist natürlich schon erstmal ein anderer Aufwand, wenn man mit einem an Zöliakie erkrankten Kind befreundet ist, es mal bei sich zu Hause hat, weil man glutenfreie Ersatzprodukte da haben muss etc. und auch auf Gründlichkeit achten, regelmäßig Hände und Oberflächen waschen muss. Er hat aber nun leider einfach nicht diese Verbindung zu Freunden gefunden oder zu Vereinen, Freizeitaktivitäten etc., so dass er seiner Mama gegenüber geäußert hat, dass er sein Leben nicht mehr weiterleben möchte.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Am Ende kommt dann leider dabei raus, dass die Gesellschaft die Zöliakie-Erkrankung nicht ernst genug nimmt oder auch nicht gut genug kennt, um sie ernst zu nehmen. Das bewegte uns am Ende so sehr, dass wir entschieden haben, hier etwas zu tun.”</em></strong></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Hendrikje Balsmeyer</strong></p>
</blockquote>



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<p>Und er ist gerade mal zwölf Jahre alt! Das sind dann schon Geschichten, wo ich dachte, dass es ja eigentlich so einfach ist, Gluten wegzulassen, weil es jetzt ‑im Gegensatz zu noch vor zehn Jahren- wirklich eine Bandbreite an entsprechenden Produkten gibt. Man geht in Supermärkte rein und findet gleich ganze Regale voll mit glutenfreien Ersatzprodukten. Aber die Begrifflichkeit Zöliakie ist bei vielen Menschen zum einen eben noch nicht angekommen, und zum anderen wird Zöliakie oft verwechselt mit einer Unverträglichkeit oder gar Modeerscheinung. Es gab ja eine Zeit lang diese Modeerscheinungen aus Amerika vor vielen Jahren, wo Menschen sich glutenfrei ernährt haben, um schlichtweg abzunehmen. Und das sind natürlich viele Faktoren, die dazu geführt haben, dass dieses Thema leicht verschwimmt. Am Ende kommt dann leider dabei raus, dass die Gesellschaft die Zöliakie-Erkrankung nicht ernst genug nimmt oder auch nicht gut genug kennt, um sie ernst zu nehmen. Das bewegte uns am Ende so sehr, dass wir entschieden haben, hier etwas zu tun. Es ist ja eigentlich auch nicht schwer, aber dennoch gibt es wenig Lektüre über das Thema. Wir haben offiziell 1% Prozent der Bevölkerung in Deutschland, wo wir sicher, dass sie es haben. Die Dunkelziffer ist aber höher.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wissen Sie, wie es in anderen Ländern aussieht?</strong></h5>



<p></p>



<p>HB: Italien ist ein Land, an dem wir uns ein großes Beispiel nehmen sollten. Da gibt es nämlich auf fast jeder Karte glutenfreie Alternativen sowie glutenfreie Supermärkte und es gibt sogar standardisierte Tests, die durchgeführt werden können. Ein Kind kann zwischen dem Kleinkindalter bis zum 18. Lebensjahr diesen Test kostenfrei durchführen lassen, also von der Krankenkasse sozusagen bewilligt, ohne Symptomatik dafür zu zeigen. Also kann man es einfach testen, um zu wissen, ob man es hat oder nicht. Dort ist man bei einer Ziffer von 2,6 %. Italien schafft es auf diese Weise, einfach fortschrittlicher zu denken und das Leben für Zöliakie Betroffene so zu erleichtern, dass sie gar nicht mehr so viel über diese Krankheit nachdenken müssen — weil sie eben diesen Standard dort haben, den man sich hier in Deutschland wünschen würde.</p>



<p></p>



<p>PM: Das ließe sich natürlich noch viel, viel mehr vertiefen, wenn man sich einmal vergegenwärtigt, wie defizitär die Situation zum Beispiel ist, wenn man reist, Man sitzt stundenlang im Zug und es gibt nichts zu essen für jemanden, der an Zöliakie erkrankt ist, und im Flieger ist es genau dasselbe Thema. Die Angebote sind so spärlich und das Wissen darüber ebenfalls, also muss man daran definitiv etwas ändern. Die Zahl der Betroffenen ist so signifikant groß, dass man nicht nachvollziehen kann, warum die Gesellschaft so ignorant mit dieser Thematik umgeht. <a href="http://benachteiligt sind"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Wir haben eine Stiftung</mark></a><a href="http://www.tabaluga-hilfe.de" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">, die Tabaluga Kinderstiftung,</mark></a> wenn ich das kurz ergänzen darf Hendrikje, die sich mit traumatisierten Kindern beschäftigt — also mit Kindern, die in vielerlei Formen benachteiligt sind. Das kann durch Krankheit oder Defizite physischer oder mentaler Art sein. Ein großes Thema ist hier leider die Isolation aufgrund von Krankheiten und wenn Hendrikje von diesem 12-jährigen Jungen spricht, ist das ein typischer Fall von Isolation, die durch diese Umstände eintritt. Das heißt, die Familien wissen oft nicht, wie man damit richtig umgeht, aber auch in der Öffentlichkeit wird damit nicht richtig umgegangen.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Und jetzt geht es darum, im positiven Sinne darauf einzuwirken, dass man etwas gegen diesen Zustand tut, dass man Vernetzung betreibt und dadurch eine größere Plattform bekommt, um beispielsweise in der Politik einzuhaken und deutlich zu machen: Leute, ihr könnt jetzt an den Schrauben der Einsparungen im Gesundheitswesen schrauben, so viel ihr wollt, nehmt dieses Thema bitte nicht auch noch aus dem Bewusstsein heraus.”</em></strong></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Peter Maffay</strong></p>
</blockquote>



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<p>Ein kleiner Mensch ist im Grunde genommen zunächst einmal völlig unbelastet durch irgendwelche Dinge und wächst nun hinein in eine Krankheit. Man wird dadurch immer mehr isoliert und verliert im Grunde genommen den Anschluss an eine vernünftige Perspektive. Wenn wir diese Zahl von 1,5 bis 3 % mal umschlagen auf die 2500 Kinder, die wir alleine in unseren Einrichtungen betreuen, sind das schon eine Menge Kinder, die davon betroffen sein dürften. Und das haben wir in der <a href="http://www.tabaluga-hilfe.de" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Stiftung</mark></a> bis jetzt noch nie selber erkannt. Wenn wir uns nun aber umschauen, gibt es immer mehr Bereiche, in denen dieses Bewusstsein langsam eintritt. Und jetzt geht es darum, im positiven Sinne darauf einzuwirken, dass man etwas gegen diesen Zustand tut, dass man Vernetzung betreibt und dadurch eine größere Plattform bekommt, um beispielsweise in der Politik einzuhaken und deutlich zu machen: Leute, ihr könnt jetzt an den Schrauben der Einsparungen im Gesundheitswesen schrauben, so viel ihr wollt, nehmt dieses Thema bitte nicht auch noch aus dem Bewusstsein heraus. Wenn man sich dann auch noch überlegt, wie umständlich das Leben für Familien sein muss, die sich die Ausgaben für Zöliakie-konformes Essen nicht leisten können und dann zusehen müssen, wie sich die Kinder falsch ernähren, ist das schon besorgniserregend. Dadurch gerät man dann immer tiefer rein in diesen Strudel von schwierigen Umständen.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wie schauen Sie inzwischen im Alltag auf das Thema?</strong></h5>



<p></p>



<p>HB: Prinzipiell ganz anders. Man geht in den Supermarkt und guckt, wo glutenfreie Alternativen erhältlich sind, oder man geht in ein Restaurant und schaut, welche Sachen es dort gibt, die man essen kann. Man fragt inzwischen auch ganz bewusst nach und möchte wissen, ob es für Zöliakie betroffene Menschen eine Alternative zu essen gibt. Wir gehen schon oft essen oder sind auf Reisen und da versucht man das einfach überall zu thematisieren, wenn man kann. Auch in Schulen sehe ich hier einen hohen Aufklärungsbedarf. Ich war ja Lehrerin und finde, dass Lehrer, oder auch jemand in der Gastronomie, eigentlich einen Zettel in die Hand bekommen und über die zehn häufigsten Unverträglichkeiten einen Aufklärungsbogen bekommen müssten, damit man einfach Bescheid weiß, was es da gibt. Ich habe zehn Jahre lang in der Gastronomie gearbeitet und wusste innerhalb dieser zehn Jahre nicht, was Zöliakie überhaupt ist. Außerdem erinnere ich mich noch daran, dass ich vor zehn Jahren noch eine Dame belächelt habe, das muss ich einfach ehrlich so sagen, weil mir das selber wehtut und ich mich natürlich auch über mich selbst ärgere, die gefragt hat, ob wir etwas Glutenfreies zu essen haben. Ich habe das wirklich bagatellisiert zum damaligen Zeitpunkt, weil ich dachte: Oh Gott, jetzt wollen sie alle glutenfrei essen, damit sie nicht dick werden, aber ich habe die Situation verkannt und, dass eine ernsthafte Krankheit dahinterstecken kann. Es ärgert mich, dass ich selber mal so gedacht habe, und möchte jetzt einfach noch mehr Aufmerksamkeit dafür schaffen, dass man umdenken muss.</p>



<p class="has-text-align-center"></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Dabei versuchen wir, und das ist eigentlich die Anstrengung, der wir folgen, Allianzen mit anderen in der Gesellschaft zu bilden, die das ähnlich sehen, um eine noch größere, tragfähigere Plattform entstehen zu lassen, von der aus man Impulse an die Gesellschaft ausgeben kann.”</em></strong></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Peter Maffay</strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Sie haben jetzt beide zusammen eine enorme Reichweite, u.a. auch über Ihre <a href="http://www.tabaluga-hilfe.de" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Stiftung</mark></a>. Wie fühlt es sich denn an, eine Stimme für diese geschätzt 1–2,5/3 % Prozent der Bevölkerung zu haben — vor allem auch hier die Kinder, die sich vielleicht im Alltag unverstanden fühlen</strong>?</h5>



<p></p>



<p>PM: Wir sind ja als der entscheidungsfähige Teil der Gesellschaft gefordert, für diejenigen, die sich noch nicht in dieser Phase befinden, nämlich die Kinder, die Weichen so zu stellen, dass ihnen die größtmögliche Aufmerksamkeit entgegengebracht wird, in welchen Belangen auch immer — ob im edukativen Bereich, im gesundheitlichen und so weiter. Und dazu gehört bei uns Spätzündern eben auch, dass wir es im Rahmen der Stiftungsarbeit entdeckt haben. Die Stiftung gibt es seit 20 / 25 Jahren und wenn man sich überlegt, dass wir im 24. Jahr erst auf den Trichter gekommen sind, was da noch zu erledigen ist, ist das schon irgendwie eine etwas bittere Erkenntnis — aber besser, man wacht jetzt auf, als niemals. Und manchmal ist es auch ganz einfach so, dass durch wissenschaftliche Erkenntnisse und medizinische Fortschritte etc. ein Thema erst zu einem gewissen Zeitpunkt tatsächlich tragfähig behandelt werden kann. Aber jetzt kann man das nicht mehr ignorieren. Wer das jetzt noch tut, ist irgendwie blind gegenüber zwei Millionen Menschen in unserem Land und das sind sehr viele Menschen. Wenn man das noch auf Europa und auf die ganze Weltbevölkerung überträgt, sind das horrende Zahlen und auf die muss man reagieren.</p>



<p>Und weil Sie fragten, wie man sich dabei fühlt, kann ich sagen: „Gut, weil man endlich wach geworden ist. Da wird sicherlich im Leben noch einiges in ähnlicher Form ablaufen, aber im Augenblick ist das bei uns ein ziemlich heißes Thema. Und dabei versuchen wir, und das ist eigentlich die Anstrengung, der wir folgen, Allianzen mit anderen in der Gesellschaft zu bilden, die das ähnlich sehen, um eine noch größere, tragfähigere Plattform entstehen zu lassen, von der aus man Impulse an die Gesellschaft ausgeben kann.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em> „Sich glutenfrei zu ernähren, wenn man jeden Tag an jedem Bäcker vorbeiläuft, regelmäßig seine Hände zu waschen und all das anderen Menschen verständlich zu machen, finde ich ist eine Eigenschaft, die man als Superheldenkraft sehen kann. Deswegen haben wir versucht, dieses Thema so aufzubauen, dass das Kind, was die Zöliakie hat, sich darin bestärkt fühlt, den Alltag gut zu bewältigen.”</em></strong></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Hendrikje Balsmeyer</strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wie schwierig war denn für Sie dieser Balanceakt, das Thema so zu verpacken, dass es Kinder nicht ängstigt, sondern sie im Umgang mit der Ernährungsumstellung bestärkt?</strong></h5>



<p></p>



<p>HB: Ich versuche ja mit Anouk, wenn sie irgendwelche Probleme zu Hause hat, alles immer sehr kindgerecht zu behandeln, und viele Situationen versuchen wir auch über Humor zu lösen, um bestimmte Sachen manchmal nicht so ernst zu nehmen und Probleme nicht allzu groß werden zu lassen. Und ich finde, dass ein Alltag mit Zöliakie für die Betroffenen meist gar nicht so schwer ist, sondern dass es das vor allem für die Außenstehenden schwierig macht. Deswegen haben wir gesagt, bauen wir es so auf, dass die Krankheit plötzlich bei einem einzieht, damit es das Kind auch besser versteht. Da kommt jetzt jemand, der sich in mein Bett legt, mit zur Schule kommt, mich verfolgt und mir auch ein Stück weit die eigene Privatsphäre nimmt. Wir haben aber dennoch versucht, lustige Beispiele zu bringen, wie sie dann in der Schule aufräumt und andere Kinder bittet, die Hände zu waschen, was natürlich schon alles nervig ist. Schließlich kommt irgendwann der Punkt, an dem der kleine Bruder erkennt: „Okay, ich weiß zwar, dass Frau Zöliakie uns alle sehr nervt, aber seitdem sie da ist, hast du auch keine Symptome mehr.”</p>



<p>Vielleicht ist sie ja sowas wie eine Superheldin, überlegt sich Lou dann. Ich verwende sehr gerne, und das ist oft so in meinen Büchern, den Superhelden-Begriff, weil sich viele Kinder damit einfach gut identifizieren können. Und ich finde außerdem, dass man diesen Superheldenbegriff etwas weiter aufmachen und überlegen muss, wer alles ein Superheld sein kann. Muss man denn unbedingt zaubern oder fliegen können?! Oder kann man nicht vielleicht auch durch andere Sachen, die wiederum andere im eigenen Umfeld nicht so gut können, auch ein Superheld sein?! Sich glutenfrei zu ernähren, wenn man jeden Tag an jedem Bäcker vorbeiläuft, regelmäßig seine Hände zu waschen und all das anderen Menschen verständlich zu machen, finde ich ist eine Eigenschaft, die man als Superheldenkraft sehen kann. Deswegen haben wir versucht, dieses Thema so aufzubauen, dass das Kind, was die Zöliakie hat, sich darin bestärkt fühlt, den Alltag gut zu bewältigen.</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/04/Jennifer-Toebben2-683x1024.jpg" alt class="wp-image-257837"></figure>



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<p class="has-text-align-center">Bild: © Jennifer Többen</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Ich glaube, dass man ‑wie in anderen Bereichen auch- den Kindern die Fähigkeit attestieren muss, viel früher als man selber manchmal glaubt, in der Lage zu sein, sich mit einem komplexen Thema auseinander zu setzen. Das heißt, mit ihnen ganz offen zu reden. Die Kinder sind absolut in der Lage, sehr früh zu erkennen, wo eine Gefahr besteht und zu kapieren, was Selbstwertgefühl bedeutet.”</em></strong></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Peter Maffay</strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was würden Sie Eltern raten, wie Sie ihren Kindern erklären, dass da jetzt dieser Gast ist, der vielleicht nervig ist, aber man trotzdem ein schönes, ein tolles, ein glückliches Leben führen kann? Was würden Sie ihnen für Impulse geben?</strong></h5>



<p></p>



<p>PM: Ich glaube, dass man ‑wie in anderen Bereichen auch- den Kindern die Fähigkeit attestieren muss, viel früher als man selber manchmal glaubt, in der Lage zu sein, sich mit einem komplexen Thema auseinander zu setzen. Das heißt, mit ihnen ganz offen zu reden. Die Kinder sind absolut in der Lage, sehr früh zu erkennen, wo eine Gefahr besteht und zu kapieren, was Selbstwertgefühl bedeutet. Und darum geht es ja im Grunde genommen. Wenn man das alles richtig handhabt und einigermaßen in den Griff bekommt, hat jemand, der mit Zöliakie lebt, die Möglichkeit, noch gesünder zu leben und mindestens genauso alt zu werden, wie jemand ohne die Erkrankung. Es geht also darum, jemandem, der betroffen ist, das Gefühl zu geben, dass er kein Loser ist, sondern viel mehr das Ganze umzuwandeln in eine Stärke.</p>



<p></p>



<p>HB: …Und Zeit mit dem Kind zu verbringen, vielleicht selber zu kochen, gemeinsam zu backen und all das. </p>



<p></p>



<p>PM: Ja genau, wenn man zum Beispiel gemeinsam kocht, was ja in vielen Familien aus zeitlichen Gründen heutzutage leider kaum noch passiert und was eigentlich ein soziologischer Vorgang ist, kann vieles vermittelt und ausprobiert werden. Ich meine, miteinander essen, miteinander kochen und so weiter sind alles Dinge, die Menschen verbinden und den Menschen ein stärkendes Gefühl verleihen. Ich bin zwar kein Pädagoge, aber aus meiner Sicht sind das ganz wirksame Verhaltensformen, mit denen man Menschen helfen kann, die davon betroffen sind.</p>



<p></p>



<p>HB: Hier bei uns in Tutzing im Ort gibt es zum Beispiel auch sogenannte „Treffs mit Zöliakie-Kindern”. Dort wird glutenfreies Backen angeboten, aber es gibt auch verschiedene Freizeitmöglichkeiten, was natürlich auch wieder ein schönes Gruppendynamikgefühl entstehen lässt, wenn man weiß, dass man nicht alleine ist. Oder es gibt Kinder, die in ihrem Ranzen ein kleines Notfallfach haben, ein kleines Schatzfach, wo sie entsprechendes Proviant drin haben. Man muss es den Kindern einfach schön erklären und versuchen, wirklich das Besondere aus dieser Krankheit zu sehen.</p>



<p></p>



<p>PM: Man muss da kreativ rangehen. Ich meine, den Kindern zum Beispiel zu vermitteln, was sie alles alternativ essen können, bedeutet, dass die Kinder lernen, was es alles gibt und was man daraus machen kann. Das ist eine Horizonterweiterung sondergleichen. Und das können die Kinder, wenn sie sich das erst einmal angeeignet haben, später in ihrem Leben wiederum weitergeben. Also quasi ein angelerntes Kochbuch. Es ist einfach eine zusätzliche Wissenschaft, wenn man gelernt hat, hier richtig zu kochen.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Man sollte versuchen, die Kinder als Experten einzusetzen und ihnen zu vermitteln: „Du hast jetzt eine Funktion, nämlich als „Zöliakie- Betroffene/r” gleichzeitig auch anderen oder neu Diagnostizierten zu helfen.” So kann man lernen zu erkennen, dass man jetzt eben auch eine exponierte Begabung hat, nämlich über dieses Thema Bescheid zu wissen und damit auch anderen zur Seite zu stehen und ihnen zu helfen.”</em></strong></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Hendrikje Balsmeyer</strong></p>
</blockquote>



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<p>HB: Bei uns ist es auch in der Schule ganz schön geregelt. Die Lou, die jetzt betroffen ist, hat in den kleineren Klassen Vorträge über Zöliakie gehalten, was Zöliakie ist, wie man hier reagieren und wie es der Freundeskreis tun kann. Man sollte versuchen, die Kinder als Experten einzusetzen und ihnen zu vermitteln: „Du hast jetzt eine Funktion, nämlich als „Zöliakie- Betroffene/r” gleichzeitig auch anderen oder neu Diagnostizierten zu helfen.” So kann man lernen zu erkennen, dass man jetzt eben auch eine exponierte Begabung hat, nämlich über dieses Thema Bescheid zu wissen und damit auch anderen zur Seite zu stehen und ihnen zu helfen.</p>



<p></p>



<p>PM: Es ist auch wichtig, einen gewissen Grad an Normalität zu erzeugen, so dass man das nicht als Exotik begreift, sondern als eine Ausprägung unserer Schöpfung und, dass man damit eigentlich sehr gut leben kann. Das befähigt einen durchaus zu einer ganz wohltuenden und ausgleichenden Normalität.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Diese Allianz, von der ich gesprochen habe, ist für mich ein magisches Wort. Das ist das, was wir brauchen! Wir brauchen Informationen, wir müssen uns austauschen, wir müssen unseren Wissensstand erhöhen und unsere Kraft zugunsten dieser Leute einbringen, so wie wir das bei den anderen Fällen von den Kindern auch tun, die wir über die Stiftung betreuen. Im Grunde genommen wird diese Geschichte jetzt auch ein Teil der Normalität, in der wir leben.”</em></strong></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Peter Maffay</strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Frau Balsmeyer, Sie hatten ganz zu Anfang auch gesagt, dass das Kind dadurch aus der Isolation heraus eine andere Rolle einnehmen kann, nämlich die, Verantwortung tragen zu können und das positiv für sich zu nutzen. Herr Maffay, Sie haben hier das Vorwort geschrieben. Was waren Ihre Gedanken zu dem Vorwort?</strong></h5>



<p></p>



<p>PM: Ich entdecke ganz einfach zu einem relativ späten Zeitpunkt die Möglichkeit, in einem marginalen Umfang, mehr ist das nicht, durch meine Situation als Musiker ein bisschen Hilfestellung zu geben. Ich bin jetzt über 55 Jahre in diesem Geschäft dabei und habe immer wieder festgestellt, wie gut sich diese Plattform zur Vernetzung eignet, und finde es großartig, dass Hendrikje es sich zur Aufgabe gemacht hat ‑und ich beobachte aus der Nähe, mit wie viel Akribie sie sich damit auseinandersetzt und wie sie auch uns beiden hilft, sich Wissen anzueignen, um mit anderen, die dieses Wissen schon besitzen- im Dialog zu bleiben oder den Dialog zu verstärken. Und diese Allianz, von der ich gesprochen habe, ist für mich ein magisches Wort. Das ist das, was wir brauchen! Wir brauchen Informationen, wir müssen uns austauschen, wir müssen unseren Wissensstand erhöhen und unsere Kraft zugunsten dieser Leute einbringen, so wie wir das bei den anderen Fällen von den Kindern auch tun, die wir über die Stiftung betreuen. Im Grunde genommen wird diese Geschichte jetzt auch ein Teil der Normalität, in der wir leben.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Sie haben für das Buch auch mit dem Deutschen Zentrum für Gesundheit (DZG) zusammengearbeitet. Da wird auch oft betont, wie wichtig das Gefühl ist, nicht alleine zu sein — egal, welche Erkrankung man hat. Frau Balsmeyer, Sie hatten vorhin von Heldentum gesprochen. Kinder zu so einer Heldenreise anzustiften oder zu inspirieren, mit Zöliakie klarzukommen. Man braucht Kraft, Zuversicht, Familie, gute Freunde und ein aufgeklärtes Umfeld, denn auch Helden fühlen sich manchmal schwach. </em></strong><br><br><strong>Wenn ein Kind jetzt diese Neudiagnose hat, Ihr Buch in die Hand bekommt und darin blättern kann bzw. es vorgelesen bekommt, was wünschen Sie sich, was dieses Kind beim Zuklappen des Buches fühlen soll? Ist es Mut, Erleichterung oder Abenteuerlust?</strong></h5>



<p></p>



<p>HB: Sie sollen sich damit natürlich identifizieren können und im Umgang mit der Krankheit auch ein bisschen bestärkt fühlen, also nicht im negativen Sinne, sondern eben in dieser Superheldenfunktion. Sie sollen danach einfach wieder ein bisschen bekräftigter rausgehen und diese Krankheit nicht als Rucksack sehen, sondern viel mehr als: Das ist jetzt meine Besonderheit, mit der muss ich zwar umgehen können und es ist auch eine kleine Herausforderung, aber ich bin dadurch, dass sich die Krankheit mich ausgesucht hat, im Stande, damit umzugehen. Also maximal gestärkt und auch erfreut darüber, dass diese Krankheit thematisiert und raus in die Welt getragen wird und somit ja auch eine Bedeutung hat. Ein Buch über diese Krankheit zu schreiben bedeutet, dass es Menschen gibt, die wollen, dass diese Thematik noch umfassender in der Gesellschaft landet.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center">„<strong><em>Am Ende glaube ich, dass es das Wichtigste ist, egal ob es Zöliakie oder irgendeine andere Krankheit betrifft, dass man zuversichtlich bleibt und natürlich hoffnungsvoll. (…) Das ist etwas ganz Wichtiges. Hoffnung ist eine enorm schöne und wirkungsvolle Kraft. Und das soll meiner Ansicht nach aus diesem Buch hervorgehen.</em></strong>”</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Peter Maffay</strong></p>
</blockquote>



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<p>PM: Am Ende glaube ich, dass es das Wichtigste ist, egal ob es Zöliakie oder irgendeine andere Krankheit betrifft, dass man zuversichtlich bleibt und und natürlich hoffnungsvoll. Zu wissen, dass es eine Möglichkeit gibt, den Umstand, in dem man sich befindet, verbessern zu können. Das ist etwas ganz Wichtiges. Hoffnung ist eine enorm schöne und wirkungsvolle Kraft. Und das soll meiner Ansicht nach auch aus diesem Buch hervorgehen. Wenn man eine Diagnose bekommt, die heftig ist, hilft es, wenn das Umfeld sagt: „Pass auf, das lässt sich relativieren! Es gibt Optionen, die Schwäche in eine Kraft umzuwandeln und damit umzugehen.” Das ist eigentlich auch die Absicht in der Musik. Wenn wir Musik machen, tun wir das ja, um Leuten, die uns zuhören, etwas mit auf den Weg zu geben, womit sie sich wohlfühlen. Also wenn man aus dem Konzert rausgeht und sagt: „Ich nehme jetzt etwas für mich mit, das mir hilft, in bestimmten Lagen besser damit klarzukommen, ist diese Absicht erfolgreich gewesen, mit der man angetreten ist. Und bei dem Buch ist das nicht anders.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wenn Sie jetzt ein paar Jahre in die Zukunft schauen und von dort aus auf die Erscheinung des Buches zurückschauen, was würden Sie sich wünschen, dadurch erreicht zu haben? Welche Rückmeldungen wünschen Sie sich von der Gesellschaft, was es bewirkt haben soll?</strong></h5>



<p></p>



<p>HB: Ich hoffe vor allem, dass das irgendjemand vom Gesundheitsamt und aus der Politik in die Hände bekommt, es dort wirkt und wir in zehn Jahren vielleicht auch standardisierte Tests haben, es finanzielle Unterstützung für alle gibt, die Zöliakie haben, und dass in zehn Jahren keiner mehr fragt, was Zöliakie ist, sondern man es einfach weiß…</p>



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<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://amzn.to/4tXL4Up" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="497" height="640" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/FINAL_-COVER_ANS_9783845870687_3D-Kopie.png" alt class="wp-image-257811 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/FINAL_-COVER_ANS_9783845870687_3D-Kopie.png 497w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/FINAL_-COVER_ANS_9783845870687_3D-Kopie-480x618.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 497px, 100vw"></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p></p>



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<p>„<em>Manchmal kommt Besuch, den man nicht erwartet – und der bleibt für immer. In „Der unerwünschte Gast“ erzählt Hendrikje Balsmeyer, bekannt durch die erfolgreichen Anouk-Bücher, einfühlsam und kindgerecht die Geschichte von Lou und ihrer Begegnung mit Frau Zöliakie. Mit viel Feingefühl und einer Prise Humor wird erklärt, wie der Alltag in einer Familie aussieht, in der ein Familienmitglied plötzlich glutenfrei leben muss. Die zauberhaften Illustrationen von Anuki Lopéz machen die Geschichte lebendig und helfen, die Botschaft visuell zu transportieren.</em></p>



<p><em>Hendrikje Balsmeyer hat dieses Buch mit viel Herz geschrieben. Es soll Kindern und ihren Familien Mut machen und zeigen, dass ein gesundes Leben mit Zöliakie möglich ist. Es ist eine wertvolle Unterstützung für Kinder und Eltern, die den Alltag glutenfrei meistern müssen.</em>”</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><a href="https://amzn.to/4tXL4Up" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><strong>Mehr zum Buch direkt HIER</strong>.</mark></a></h5>



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</div></div>



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<p>Bild: © ars edition</p>



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<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center"><br><strong>GEWINNSPIEL</strong><br><br>Gewinne ein Exemplar von “Der unerwünschte Gast — Eine Geschichte über Zöliakie”. Schreib uns bis zum 31.05.2026 an <mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">christin@pureandpositive.com</mark>, warum du ein Werk gewinnen möchtest, und dann wird am Ende das Los entscheiden. Der Gewinner bzw. die Gewinnerin wird dann per Email informiert. Weitere Teilnahmebedingungen findest du im Impressum. Viel Glück!<br></td></tr></tbody></table></figure>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:40% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/04/Jennifer-Toebben1-683x1024.jpg" alt class="wp-image-257867 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p><em>Das Kinderbuch „Der unerwünschte Gast“ von <strong>Hendrikje Balsmeyer</strong> (mit einem Vorwort von <strong>Peter Maffay</strong>) ist ein Herzensprojekt des Paares, das im April 2026 veröffentlicht wurde. Es widmet sich der Aufklärung über Zöliakie – eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper mit einer Entzündung der Dünndarmschleimhaut auf das Getreideeiweiß Gluten reagiert.</em></p>



<p><em>Die Tabaluga Kinder-Stiftung „Ein Platz voller Wärme, Liebe und Schutz</em>”<em> und das Thema Zöliakie sind seit April 2026 eng miteinander verknüpft. Während sich die Stiftung primär um traumatisierte und benachteiligte Kinder kümmert, wurde die Aufklärung über Zöliakie durch das Engagement von Hendrikje Balsmeyer zu einer neuen tragenden Säule ihrer Arbeit im Bereich Ernährung.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="http://www.tabaluga-hilfe.de" target="_blank" rel="noopener">Mehr dazu HIER.</a></mark></strong></h5>



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</div></div>



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<p>Bild: © Jennifer Többen</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Perspektiven für Familien im Ausland.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/maximilian-schreiber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
		<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Maximilian Schreiber]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Familien Deutschland verlassen: Neuanfang mit Perspektive — Warum immer mehr deutsche Familien im Ausland ihr Glück finden: Dieser Trend ist längst mehr als nur eine vage Sehnsucht, er ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Warum Familien Deutschland verlassen: Neuanfang mit Perspektive — Warum immer mehr deutsche Familien im Ausland ihr Glück finden: Dieser Trend ist längst mehr als nur </em></strong><em><strong>eine vage Sehnsucht, er ist Ausdruck einer Suche nach neuer Lebensqualität und unternehmerischer Freiheit. Doch was bedeutet dieser radikale Schritt konkret, wenn man nicht nur die Koffer, sondern auch die Verantwortung für ein Unternehmen und das Wohl der eigenen Kinder einpackt? In seinem Gastbeitrag gibt <strong>Maximilian Schreiber</strong> einen persönlichen Einblick in diesen Transformationsprozess. Er beleuchtet, warum der Standortwechsel für ihn ein Katalysator ist und wie die neue Umgebung dabei hilft, die klassische Work-Life-Balance gegen ein integriertes Lebensmodell einzutauschen, das sowohl dem Business als auch der Familie eine völlig neue Dimension verleiht.</strong></em></p>



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<p>Wenn Familien heute Deutschland verlassen, dann geschieht das immer seltener aus reiner Unzufriedenheit. Viel häufiger ist es eine bewusste Entscheidung für etwas Neues. Für ein Leben, das sich leichter anfühlt und sich einfacher gestalten lässt. Für neue Möglichkeiten, die man aktiv mitgestalten kann und darf. Für eine Zukunft, die unkomplizierter wird als der eigene Herkunftsort es vorlebt.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Der Mut, das eigene Leben neu zu denken</strong></h5>



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<p>Viele Familien beginnen irgendwann, ihre Lebensweise zu hinterfragen. Nicht aus einem Mangel heraus, sondern aus einem Wunsch nach Veränderung und Neuem. Der Wunsch nach mehr Zeit füreinander. Nach mehr Einfachheit im Alltag. Nach einem Umfeld, das besser zu den eigenen Werten passt und gestalterischen Freiraum bietet. Das Ausland wird dabei nicht als Flucht gesehen, sondern als Chance. Als Möglichkeit, das eigene Leben in kompletter Eigenverantwortung zu gestalten. Neue Wege zu gehen. Gewohnheiten zu durchbrechen. Dieser Perspektivwechsel ist entscheidend. Denn er verändert nicht nur den Ort, sondern auch seine Haltung gegenüber dem Umfeld.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Ein besonders wertvoller Aspekt zeigt sich bei den Kindern. Sie wachsen in einem Umfeld auf, das automatisch offener und internationaler ist. Sprachen werden nicht gelehrt, sondern gelebt. Kulturen nicht erklärt, sondern erfahren. Das stärkt Selbstvertrauen, Anpassungsfähigkeit und soziale Kompetenz. Fähigkeiten, die in einer global vernetzten Welt immer wichtiger werden.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Kinder wachsen international auf</strong></h5>



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<p>Ein besonders wertvoller Aspekt zeigt sich bei den Kindern. Sie wachsen in einem Umfeld auf, das automatisch offener und internationaler ist. Sprachen werden nicht gelehrt, sondern gelebt. Kulturen nicht erklärt, sondern erfahren. Das stärkt Selbstvertrauen, Anpassungsfähigkeit und soziale Kompetenz. Fähigkeiten, die in einer global vernetzten Welt immer wichtiger werden. Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder durch diesen Schritt freier werden. Selbstständiger. Offener im Denken. Und genau das ist oft einer der größten Gewinne für die Kindeszukunft. </p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Mehr Lebensqualität im Alltag</strong></h5>



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<p>Ein weiterer positiver Effekt zeigt sich im täglichen Leben. Viele Familien erleben im Ausland eine neue Form von Einfachheit. Dinge funktionieren oft direkter. Entscheidungen werden schneller getroffen. Wege sind kürzer. Das schafft Raum. Raum für Familie. Für gemeinsame Zeit. Für Erlebnisse. Es sind nicht immer die großen Veränderungen, die den Unterschied machen. Oft sind es die kleinen, alltäglichen Momente, die durch die andere Handhabung der Dinge zu mehr Lebensqualität führen.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ein bewusstes Leben entsteht</strong></h5>



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<p>Wer auswandert, trifft eine klare Entscheidung. Für ein Leben, das aktiv gestaltet wird. Für Verantwortung. Für Veränderung. Diese Entscheidung hat eine besondere Qualität. Sie zwingt dazu, sich mit den eigenen Prioritäten auseinanderzusetzen. Was ist wirklich wichtig? Was soll bleiben? Was darf gehen? Viele Familien berichten, dass genau dieser Prozess sie näher zusammengebracht hat. Dass sie bewusster leben. Klarer entscheiden. Und ihr Leben stärker nach ihren eigenen Vorstellungen ausrichten.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Am Ende geht es immer um die gleiche Frage: Wie möchten wir leben? Familien, die Deutschland verlassen, geben darauf ihre eigene Antwort. Eine Antwort, die mutig ist. Und vor allem positiv. Denn sie entscheiden sich nicht gegen etwas. Sie entscheiden sich für ein Leben, das sich richtig anfühlt. Für mehr Möglichkeiten. Für mehr Freiheit. Für mehr gemeinsame Zeit.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Neue Chancen, neue Perspektiven</strong></h5>



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<p>Das Leben im Ausland eröffnet oft auch beruflich und persönlich neue Möglichkeiten. Internationale Netzwerke entstehen. Neue Ideen entwickeln sich. Perspektiven erweitern sich. Gleichzeitig wächst die Fähigkeit, flexibel zu bleiben. Sich anzupassen. Chancen zu erkennen und zu nutzen. Diese Dynamik ist es, die viele Familien als besonders bereichernd empfinden. Sie erleben, dass Veränderung nicht Verlust bedeutet, sondern Wachstum.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Eine Entscheidung für die Zukunft</strong></h5>



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<p>Am Ende geht es immer um die gleiche Frage: Wie möchten wir leben? Familien, die Deutschland verlassen, geben darauf ihre eigene Antwort. Eine Antwort, die mutig ist. Und vor allem positiv. Denn sie entscheiden sich nicht gegen etwas. Sie entscheiden sich für ein Leben, das sich richtig anfühlt. Für mehr Möglichkeiten. Für mehr Freiheit. Für mehr gemeinsame Zeit. Und genau darin liegt die eigentliche Stärke dieser Entwicklung. Sie zeigt, dass Veränderung nichts ist, wovor man Angst haben muss. Sondern etwas, das neue Wege eröffnet.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:33% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Image20241202101241-768x1024.jpg" alt class="wp-image-257933 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p><em><strong>Maximilian Schreiber</strong> ist Unternehmer, Wirtschaftsjurist und einer der führenden Gründungsberater im deutschsprachigen Raum. Mit seiner Erfahrung aus internationalen Business-Aufträgen und der Arbeit mit Unternehmen kennt er die Chancen und Herausforderungen neuer Standorte genau. Im August zieht er mit seiner Familie nach Malta und steht damit für eine wachsende Bewegung von Unternehmern, die ihre Zukunft bewusst im Ausland gestalten.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>E‑Mail: <a href="mailto:info@r-s.consulting"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">info@r‑s.consulting</mark></a></strong></h5>
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<p>Bild: © Maximilian Schreiber</p>



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		<title>Wasser als Impuls für Veränderung.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/wasser-als-impuls-fuer-veraenderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HEALTH & BEAUTY]]></category>
		<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Reus]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pureandpositive.com/?p=257830</guid>

					<description><![CDATA[„Panta rhei – alles fließt.“ Schon die alten Griechen wussten, dass das Leben kein Stillstand ist, sondern ein stetiger Strom. In einer Welt, die sich immer schneller dreht, vergessen wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>„Panta rhei – alles fließt.“ Schon die alten Griechen wussten, dass das Leben kein Stillstand ist, sondern ein stetiger Strom. In einer Welt, die sich immer schneller dreht, vergessen wir oft das Element, das diesen Wandel erst möglich macht: das Wasser. Es ist nicht nur die Quelle allen Seins, sondern auch der Spiegel unserer eigenen Gesundheit. Caroline Reus von&nbsp;Smart Healthy Living</em> <em><span>schreibt heute in ihrem Gastbeitrag bei Pure &amp; Positive</span> darüber, wie unser wichtigstes Lebensmittel dein Leben verändern kann.</em></strong></p>



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<p>Wenn wir bei Pure &amp; Positive über Wachstum, Mindset und Veränderung sprechen, denken wir oft an Morgenroutinen, Meditation oder die Bücher, die wir lesen. Aber wie oft denken wir an das Element, aus dem wir zu über 70 % bestehen? Wasser ist das Element, das uns jeden Tag begleitet – leise, selbstverständlich und oft unbeachtet. Und doch ist es genau dieses Element, das entscheidet, wie klar wir denken, wie gut unser Körper schwingt und wie wir uns mit uns selbst und dem Leben verbunden fühlen. Wasser bringt Dinge in Bewegung. Es folgt keinem Zwang, sondern seiner natürlichen Intelligenz. Es ist der Fluss des Lebens.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Genau diese Qualität spiegelt sich in der Community von Pure &amp; Positive wider: ein Ort für Menschen, die nicht nur konsumieren, sondern gestalten wollen. Für die Überzeugung, dass Wachstum dort entsteht, wo wir beginnen, Verantwortung zu übernehmen – gemeinsam. Mit meinem Ansatz Smart Healthy Living fließt ein Thema in diese Gemeinschaft, das oft unterschätzt wird und doch alles verbindet: unser tägliches Trinkwasser.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<p>Genau diese Qualität spiegelt sich in der Community von Pure &amp; Positive wider: ein Ort für Menschen, die nicht nur konsumieren, sondern gestalten wollen. Für die Überzeugung, dass Wachstum dort entsteht, wo wir beginnen, Verantwortung zu übernehmen – gemeinsam. Mit meinem Ansatz Smart Healthy Living fließt ein Thema in diese Gemeinschaft, das oft unterschätzt wird und doch alles verbindet: unser tägliches Trinkwasser. Wasser ist nicht nur Versorgung. Es ist Information, Energie und Spiegel unseres Lebensstils.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wasser, unser Lebenselixier: Lebst du bewusst oder bequem?</strong></h5>



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<p>Wasser ist die absolute Grundlage des Lebens, aber Achtung: Wasser ist nicht grundsätzlich gleich Wasser. Du denkst jetzt bestimmt, dass du bereits einen bewussten Lebensstil führst? Vermutlich gehörst du zu den Menschen, die bewusst auf ihre Ernährung achten, Bio-Produkte bevorzugen, vielleicht hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen und sich regelmäßig bewegen. Das ist großartig!</p>



<p></p>



<p>Aber hast du dir schon einmal intensiv Gedanken darüber gemacht, was du täglich trinkst und nutzt?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mit welchem Wasser wäschst du dein Bio-Gemüse und Bio-Obst ab?</li>



<li>Womit bereitest du deinen hochwertigen Bio-Tee oder Bio-Kaffee zu?</li>



<li>Nutzt du für das Kochen von Reis und Nudeln wirklich reines Wasser, oder einfach das, was aus der Leitung kommt?</li>



<li>Mit welchem Wasser duscht du, da deine Haut das größte Absorption Organ ist?</li>
</ul>



<p></p>



<p>Mir ging es vor über 7 Jahren ganz genauso. Ich habe fest geglaubt, dass wir in Deutschland eine super Wasserqualität haben und dass vor allem das Flaschenwasser, das wir für viel Geld kaufen, streng kontrolliert und vielleicht sogar besser als Leitungswasser ist. Schließlich wird uns das durch die Werbung genau so propagiert. Bis ich selbst mein Leitungswasser und mein gekauftes Wasser habe testen lassen….&nbsp;</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Natürlich wird unser Leitungswasser gereinigt und geprüft. Der oft zitierte Satz „Wir haben in Deutschland gutes Trinkwasser“ klingt beruhigend – aber er entbindet uns nicht von der Eigenverantwortung, genauer hinzusehen. Denn geprüft wird nur auf einen Bruchteil der Stoffe, die sich heutzutage tatsächlich in unserem Wasserkreislauf befinden.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Die Illusion der perfekten Qualität</strong>.</h5>



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<p>Natürlich wird unser Leitungswasser gereinigt und geprüft. Der oft zitierte Satz „Wir haben in Deutschland gutes Trinkwasser“ klingt beruhigend – aber er entbindet uns nicht von der <em>Eigenverantwortung,</em> genauer hinzusehen. Denn geprüft wird nur auf einen Bruchteil der Stoffe, die sich heutzutage tatsächlich in unserem Wasserkreislauf befinden. Hier möchte ich Bewusstsein schaffen: Viele Stoffe tragen wir durch unser modernes Verhalten selbst in den Kreislauf ein – Kosmetika, Putzmittel, Medikamente, Hormone, Mikroplastik aus Verpackungen und Kleidung. Unsere Klärwerke sind oft gar nicht auf dem neuesten Stand, um diese Vielzahl an neuen Schadstoffen, die es vor 60 Jahren noch gar nicht gab, restlos herauszufiltern.</p>



<p>Was also vor 30 Jahren noch der absolute Höchstwert für eine Belastung war, gilt heute plötzlich als “gesunde, allerbeste Qualität”? Hast du dir diese Frage einmal gestellt: Gibst du dich mit Grenzwerten zufrieden?&nbsp;Hier dürfen wir anfangen, bewusst Verantwortung zu übernehmen. Genau das ist der Kern von <em>Smart Healthy Living. &nbsp;Weißt du wirklich, was aus deinem Wasserhahn kommt?</em> Und möchtest du dich bei deinem wichtigsten Lebensmittel wirklich mit „Mittelmaß“ zufrieden geben – oder möchtest du das reinste, strukturierteste Wasser, um deinen Körper täglich bestmöglich zu unterstützen?</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="681" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Business3.png" alt class="wp-image-257925" style="width:786px;height:auto" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Business3.png 512w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Business3-480x638.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 512px, 100vw"></figure>



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<p class="has-text-align-center">© Caroline Reus</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Die Alternative für viele ist der Griff zur Flasche. Doch die aktuellen Zahlen rütteln wach: Allein in Deutschland haben wir im letzten Jahr 10,2 Milliarden Liter Mineralwasser in Flaschen gekauft, dass sind im Durchschnitt 128 Liter pro Kopf. Das sind Kisten, die geschleppt werden. LKWs, die über die Autobahn rollen. Plastik, das produziert und entsorgt wird.&nbsp;Es ist Zeit für eine bessere Lösung als das teure Flaschenwasser.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Der 10,2‑Milliarden-Liter-Irrtum.</strong></h5>



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<p>Die Alternative für viele ist der Griff zur Flasche. Doch die aktuellen Zahlen rütteln wach: Allein in Deutschland haben wir im letzten Jahr <em>10,2 Milliarden Liter Mineralwasser</em> in Flaschen gekauft, dass sind im Durchschnitt 128 Liter pro Kopf. Das sind Kisten, die geschleppt werden. LKWs, die über die Autobahn rollen. Plastik, das produziert und entsorgt wird.&nbsp;Es ist Zeit für eine bessere Lösung als das teure Flaschenwasser.&nbsp;Ein kurzer Faktencheck für den Kopf (und deinen Geldbeutel)</p>



<p><strong>Lass uns hier einmal eine ehrliche Überschlagsrechnung machen:&nbsp;</strong></p>



<p>Wir kaufen im Schnitt 128 Liter Flaschenwasser pro Kopf und Jahr. Bei einem Durchschnittspreis von ca. 0,75 € pro Liter (Markenwasser, Glasflaschen) kommt hier schon Beträchtliches zusammen. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. In diesen 128 Litern ist dein Wasser zum Kochen, für Tee, Kaffee oder zum Waschen von Bio- Gemüse, Salat und Obst noch gar nicht enthalten. Tatsächlich verbrauchen wir in einem bewussten Haushalt täglich ca. 5 Liter für Trinken und Zubereitung — pro Person. Das wären aufs Jahr gerechnet 1.825 Liter! und wenn man reines Wasser aus der Flasche verwendet, sogar über 2370€,&nbsp; <em>wenn man konsequent Flaschenwasser nutzen würde.</em><strong>&nbsp;</strong><em>ALLTAGS-KOMPROMISS Wegen der hohen Kosten nutzen wir ungefiltertes Leitungswasser zum Kochen. Ein Kompromiss, der weder finanziell noch gesundheitlich ideal ist.</em> Und dabei haben wir noch gar nicht berechnet, was deine Lebenszeit beim Einkaufen, deine Fahrtkosten zum Getränkemarkt und die Belastung für deinen Rücken beim Kistenschleppen wert sind. Ist das wirklich smart? Wir nennen das Gewohnheit. Aber es ist vor allem eines: <em>Eine Blockade im Fluss.</em> Warum schleppen wir schwere Kisten in den 4. Stock, wenn wir die beste Grundlage für reines Wasser bereits in der Wand haben? Warum akzeptieren wir Mikroplastik aus PET- und Glasflaschen in unserem Körper, wenn wir eigentlich nach Longevity und Vitalität streben?</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Viele Menschen spüren intuitiv, dass etwas nicht stimmt, wenn sie ständig daran erinnert werden müssen, zu trinken. In meiner Beratung höre ich oft: „Ich vergesse einfach, genug zu trinken.“ Meine Antwort darauf ist überraschend simpel: Vielleicht ruft dein Wasser dich nicht. Unser Körper besitzt eine tiefe und unbestechliche Intelligenz. Er lässt sich nicht von Etiketten täuschen, sondern spürt die Wahrheit.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wasser als Spiegel deiner Selbstfürsorge</strong>.</h5>



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<p>Viele Menschen spüren intuitiv, dass etwas nicht stimmt, wenn sie ständig daran erinnert werden müssen, zu trinken. In meiner Beratung höre ich oft: <em>„Ich vergesse einfach, genug zu trinken.“</em> Meine Antwort darauf ist überraschend simpel: <em>Vielleicht ruft dein Wasser dich nicht.</em> Unser Körper besitzt eine tiefe und unbestechliche <a href="http://intelligenz.er" target="_blank" rel="noopener">Intelligenz.</a> Er lässt sich nicht von Etiketten täuschen, sondern spürt die Wahrheit. Er spürt, ob Wasser lebendig und rein ist, oder ob es monatelang in Plastik stand oder mit unsichtbaren Rückständen belastet ist. Wenn wir anfangen, wieder Wasser in seiner reinsten Form zu trinken – direkt bei uns zu Hause gefiltert und veredelt –, verändert sich alles. Das Trinken wird vom „Muss“ zum <strong>Genuss.</strong></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Deine Wasserreise: So entdeckst du das Plus für deine Gesundheit.</strong></h5>



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<p>Wenn du auf wirklich reines, gefiltertes und strukturiertes Wasser setzt, passieren wunderbare Dinge in deinem Körper und Alltag:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verbesserte Hydration:</strong> Aufgrund des weichen, angenehmen Geschmacks trinkst du ganz automatisch und intuitiv viel mehr.</li>



<li><strong>Gesteigerte Abtransport :</strong> Ein reines Wasser kann Schlackenstoffe viel besser binden und abtransportieren, was den Zellstoffwechsel anregt und Leichtigkeit schenkt.</li>



<li><strong>Bessere Nährstoffaufnahme:</strong> Mineralien und Spurenelemente aus deiner (Bio-)Nahrung können vom Körper leichter aufgenommen werden.</li>



<li><strong>Reduzierte Schadstoff-Aufnahme:</strong> Deine Getränke und dein Essen werden frei von unerwünschten Begleitstoffen zubereitet.</li>



<li><strong>Wahre Nachhaltigkeit:</strong> Keine Plastikflaschen mehr, keine LKWs, keine Kistenlogistik.</li>



<li><strong>Sanfter Schutz:</strong> Besonders in der Schwangerschaft, für kleine Kinder oder wenn bereits Entzündungen im Körper vorliegen, ist sauberes, reines Wasser eine Wohltat.</li>
</ul>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Lass uns aufhören, Wasser nur zu shoppen, und anfangen, es smart zu veredeln und zu zelebrieren. Deine eigene Quelle wartet nur darauf, von dir entdeckt zu werden. Für mehr Leichtigkeit. Für pure Klarheit. Für ein Leben im Fluss – verbunden, verantwortungsvoll und voller Zuversicht.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Deine Einladung: Die persönliche Wasser-Challenge.</strong></h5>



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<p>Theorie ist wertvoll, aber bei Pure &amp; Positive geht es immer um das echte, gelebte Gefühl. Es ist eine Sache, über Wasserqualität zu lesen – und eine völlig andere, die pure Reinheit im eigenen Körper zu erfahren. Deshalb möchte ich dich von Herzen zu einem neuen, achtsamen Ritual einladen:&nbsp;<em>Starte mit mir deiner Wasserreise und spüre den Unterschied.</em> Wir machen das Trinken wieder zu einem <em>Akt der Selbstliebe.</em> Lass uns gemeinsam beobachten, was passiert, wenn du deinem Körper für eine gewisse Zeit nur das absolut reinste, klarste Wasser schenkst. Wie verändert sich dein Energielevel? Wie fühlt sich deine Haut an? Wie viel intuitiver greifst du plötzlich zum Glas, weil das Wasser dich förmlich „ruft“? Lass uns aufhören, Wasser nur zu shoppen, und anfangen, es smart zu veredeln und zu zelebrieren. Deine eigene Quelle wartet nur darauf, von dir entdeckt zu werden. Für mehr Leichtigkeit. Für pure Klarheit. Für ein Leben im Fluss – verbunden, verantwortungsvoll und voller Zuversicht. 💧✨ <em>Bist du bereit für deine Wasserreise? Ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam mit dir zu gehen!</em></p>



<p>Von Herzen, Deine Caroline</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:42% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/03252025-Woman-Soul-Power-026-683x1024.jpg" alt class="wp-image-257926 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/03252025-Woman-Soul-Power-026-683x1024.jpg 683w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/03252025-Woman-Soul-Power-026-480x720.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 683px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p></p>



<p><em><strong>Caroline Reus</strong> steht für Smart Healthy Living. Sie verbindet modernes Gesundheitsbewusstsein mit innovativen Lösungen für reines Trinkwasser. Ihre Mission ist es, Menschen zu zeigen, wie einfach und wirkungsvoll der Schritt zu einem gesunden, nachhaltigen Zuhause sein kann.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Für die Kontaktaufnahme: <a href="http://caro.hausquelle.de" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">caro.hausquelle.de</mark></a></strong></h5>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Homepage: <a href="http://www.smart-healthy-living.de" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.smart-healthy-living.de</mark></a></strong></h5>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Für die Pure &amp; Positive Community haben wir einen Herzensvorteil. <a href="https://wertach-quelle.shop/ref/PURE/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mehr dazu HIER</mark></a>.</strong></h5>



<p>(* Dieser Link ist ein Affiliate-Link.)</p>
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<p>Bild: © Caroline Reus</p>



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			</item>
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		<title>„Konzert der Kinder” unter neuem Dach.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/salutdeluxe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KIDS & FAMILY]]></category>
		<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[AngelikaBachmann]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert der Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[SalutDeluxe]]></category>
		<category><![CDATA[SamyDeluxe]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits zum 43. Mal findet in diesem Jahr am 10. Mai das „Konzert der Kinder” auf der großen Bühne in der Laeiszhalle in Hamburg statt, aber gleichzeitig ist es auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Bereits zum 43. Mal findet in diesem Jahr am 10. Mai das „Konzert der Kinder” auf der großen Bühne in der Laeiszhalle in Hamburg statt, aber gleichzeitig ist es auch eine Premiere, denn zum ersten Mal findet das traditionsreiche Konzert unter dem Dach des Vereins SalutDeluxe statt! Hier wird an diesem Tag die ganze bunte Bandbreite des Projekts erlebbar: Kunst und Kultur von und für Jugendliche, zum Hören, Ansehen und Anfassen — es spielen die Preisträgerinnen und Preisträger des Hamburger Instrumentalwettbewerbs, Klassik wird auf Beatbox treffen, Grace Jones auf Astor Piazzolla, es gibt Graffiti, Beats zum Selberschrauben, einen Auftritt unseres Special Guests Rolf Zuckowski und ein rauschendes Finale mit allen Musikerinnen und Musikern auf einer proppevollen Bühne. Wir haben mit Angelika Bachmann von dem Quartett Salut Salon</em> <em>gesprochen. </em></strong></p>



<p></p>



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<p>Es ist eine Institution im Hamburger Kulturkalender: Das jährlich stattfindende „Konzert der Kinder“! Doch hinter den Kulissen gibt es eine entscheidende Neuerung. Erstmals steht dieses traditionsreiche Event nämlich unter der Trägerschaft des Vereins <a href="https://salutdeluxe.hamburg/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">SalutDeluxe</mark></a>. Für den Verein ist diese Premiere ein Meilenstein. Eine wertvolle Hamburger Tradition wird auf diese Weise fortgeführt und gleichzeitig um die Visionen und Projekte bereichert, für die SalutDeluxe steht: Eine Verbindung von klassischer Exzellenz und moderner Jugendkultur, die Barrieren abbaut und Neugier weckt.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ein Haus voller Kreativität</strong></h5>



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<p>An diesem Tag verwandelt sich die Laeiszhalle in einen Ort, an dem Kunst nicht nur konsumiert, sondern erlebt wird. Es ist Kultur von Jugendlichen für Jugendliche – zum Hören, Ansehen und ausdrücklich auch zum Anfassen. Verschiedene Projekte präsentieren sich mit interaktiven Stationen, wie zum Beispiel einem Austausch auf Augenhöhe, Beats zum Selberschrauben, wo an Workstations alle Besucher ausprobieren können, wie moderne Musikproduktion funktioniert, sowie Graffiti und Design, wo urbane Kunstformen ihren Platz direkt neben der klassischen Architektur der Halle finden werden.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Der Verein vereint die Visionen von Geigerin Angelika Bachmann von dem Quartett Salut Salon</em> <em>und Rapper Samy Deluxe, die ihre Expertise aus Klassik und Hip-Hop bündeln, um jungen Talenten genreübergreifende Chancen zu eröffnen.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Das Programm: Kontraste, die verbinden</strong></h5>



<p></p>



<p>Auf der Bühne des Großen Saals wird dann gezeigt, dass musikalische Genres keine Mauern sein müssen. Das Programm wird so vielfältig sein, wie die Stadt selbst. Hier wird die Brücke geschlagen zwischen den Disziplinen und unterschiedliche Welten werden aufeinandertreffen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet eine sorgfältige Mischung: Die Preisträgerinnen und Preisträger des Hamburger Instrumentalwettbewerbs präsentieren klassisches Handwerk auf höchstem Niveau. Doch dabei bleibt es nicht. Wenn Klassik auf Beatbox trifft oder die avantgardistischen Klänge von Grace Jones auf die Intensität von Astor Piazzolla folgen, wird deutlich: Gute Musik braucht keine Schubladen. Der Verein vereint die Visionen von Geigerin Angelika Bachmann von dem Quartett Salut Salon und Rapper Samy Deluxe, die ihre Expertise aus Klassik und Hip-Hop bündeln, um jungen Talenten genreübergreifende Chancen zu eröffnen. Als Schirmherrin und Schirmherr setzen sie sich persönlich dafür ein, dass die Laeiszhalle ein Ort wird, an dem musikalische Exzellenz und urbane Jugendkultur auf Augenhöhe zusammenfinden.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="854" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/03/Geli_Samy-1024x854.jpg" alt class="wp-image-257685" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/03/Geli_Samy-980x817.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/03/Geli_Samy-480x400.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<p></p>



<p>Bild: © Verein SalutDeluxe, Tamika Odhiambo</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Wenn am Ende alle beteiligten Musikerinnen und Musiker gemeinsam auf der großen Bühne stehen, wird der Kerngedanke des Vereins nochmal sichtbar: Gemeinschaft durch Kreativität. Es ist ein Moment, der zeigt, wie viel Energie entsteht, wenn junge Talente aus allen Richtungen zusammenkommen.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Besondere Gäste und ein gemeinsamer Abschluss</strong></h5>



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<p>Ein weiteres vertrautes Gesicht, neben Angelika Bachmann und Samy Deluxe, wird an diesem besonderen Nachmittag außerdem die Veranstaltung bereichern, nämlich der Special Guest Rolf Zuckowski, der das Konzert unterstützt und damit die generationenübergreifende Bedeutung der Musikförderung in Hamburg unterstreicht. Sein Engagement passt perfekt zum Geist von SalutDeluxe, der darauf abzielt, jungen Menschen eine starke Stimme zu geben. Der Höhepunkt des Tages ist das traditionelle Finale. Wenn am Ende alle beteiligten Musikerinnen und Musiker gemeinsam auf der großen Bühne stehen, wird der Kerngedanke des Vereins nochmal sichtbar: Gemeinschaft durch Kreativität. Es ist ein Moment, der zeigt, wie viel Energie entsteht, wenn junge Talente aus allen Richtungen zusammenkommen. Hier können sich junge Menschen ausprobieren – egal, ob sie eine Geige halten oder ein Launchpad bedienen. An diesem Nachmittag darf man sich also auf ein volles Haus, inspirierende Begegnungen und vor allem auf die großartige Musik und viele glückliche Gesichter freuen.</p>



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<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center"><br><strong>Gewinnspiel: 2 Tickets für das Konzert der Kinder in Hamburg</strong><br><br>Das Konzert findet am 10. Mai um 15 Uhr im großen Saal der Laeiszhalle in Hamburg statt. Schreib uns an christin@pureandpositive.com, warum du zwei Tickets gewinnen möchtest. Wir informieren den bzw. die Gewinnerin am 1. Mai 2026. Die Teilnahmebedingungen findest du im Impressum.<br><br></td></tr></tbody></table></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="912" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20260407_110814-1024x912.jpg" alt class="wp-image-257764" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20260407_110814-980x873.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20260407_110814-480x428.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<p></p>



<p>Bild: © Privat, Angelika Bachmann von dem Quartett Salut Salon mit Christin Prizelius, 40. Jubiläumskonzert, 2023 Laeiszhalle Hamburg</p>



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<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Interview mit Angelika Bachmann von dem Quartett Salut Salon</strong></h4>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Liebe Angelika, du kommst als Geigerin aus der Welt der klassischen Konzertsäle, Samy als Rapper eher vom Beat und dem Wort. Was war der Moment, in dem ihr gemerkt habt, dass ihr ein gemeinsames Projekt wie SalutDeluxe starten wollt? Wie ist „Hip-Hop meets Klassik” entstanden?</strong></h5>



<p></p>



<p>Samy und ich haben gemeinsam Musik gemacht und dabei gemerkt, wie sehr unsere Welten in eigenen Blasen verhaftet sind.&nbsp;Ich komme aus der klassischen Musik und erlebe seit Jahren, wie stark diese Welt oft von außen als elitär wahrgenommen wird. Samy Deluxe wiederum kennt die Kraft von Hip-Hop als Ausdrucksform, die niedrigschwellig ist und vielen jungen Menschen eine Stimme gibt. Der entscheidende Moment war die Erkenntnis, dass diese beiden Welten viel mehr verbindet, als man denkt: Disziplin, Kreativität, Ausdruck und vor allem die Möglichkeit, Menschen zu erreichen. Daraus entstand die Vision, die künstlichen Grenzen zwischen sogenannter Hochkultur und Subkultur aufzubrechen und etwas Gemeinsames zu schaffen. „Hip-Hop meets Klassik“ ist also weniger ein Konzept als vielmehr eine Haltung: Musik gehört allen, unabhängig von Genre oder Herkunft.</p>



<p></p>



<p></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Mit SalutDeluxe ist ein Raum entstanden, der für viele Kinder und Jugendliche sonst nicht zugänglich wäre sowohl finanziell als auch kulturell. Alle Angebote sind kostenlos und bewusst genreübergreifend angelegt. Was uns besonders wichtig ist: Es geht nicht nur darum, Musik zu lernen, sondern darum, sich selbst auszuprobieren, Selbstvertrauen zu entwickeln und Teil einer Gemeinschaft zu sein.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p></p>



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<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Indem ihr die Genres Hip-Hop und Klassik kombiniert, erhalten junge Menschen Zugang zu unterschiedlichen Erfahrungswelten. Was bedeutet es euch, diesen neuen Ort für Kinder und Jugendliche geschaffen zu haben? Was ist eure große Vision dahinter?</strong></h5>



<p></p>



<p>Mit <a href="https://salutdeluxe.hamburg/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">SalutDeluxe</mark></a> ist ein Raum entstanden, der für viele Kinder und Jugendliche sonst nicht zugänglich wäre sowohl finanziell als auch kulturell. Alle Angebote sind kostenlos und bewusst genreübergreifend angelegt. Was uns besonders wichtig ist: Es geht nicht nur darum, Musik zu lernen, sondern darum, sich selbst auszuprobieren, Selbstvertrauen zu entwickeln und Teil einer Gemeinschaft zu sein. Junge Menschen können hier ihre ersten Schritte auf die Bühne machen, sich künstlerisch ausdrücken und erleben, dass ihre Perspektive zählt.&nbsp;Die große Vision dahinter ist eine offene Kulturlandschaft, in der Herkunft,&nbsp;finanzielle Möglichkeiten&nbsp;oder musikalische Vorbildung keine Rolle mehr spielen, sondern Neugier, Kreativität und gegenseitiger Respekt.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20230513_121323-1024x768.jpg" alt class="wp-image-257766" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20230513_121323-980x735.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20230513_121323-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<p></p>



<p>Bild: © Privat, 40. Jubiläumskonzert „Konzert der Kinder”, Mai 2023 Laeiszhalle Hamburg</p>



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<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Das „Konzert der Kinder“ findet in diesem Jahr zum 43. Mal statt – eine enorme Tradition. Wie schafft ihr den Spagat, die Geschichte dieses Formats zu ehren und gleichzeitig mit Elementen wie Beatboxing, Graffiti und modernen Beats zu verjüngen? Wie bringt ihr außerdem die Arbeit des Vereins in diese Veranstaltung ein?</strong></h5>



<p></p>



<p>Das „Konzert der Kinder“ lebt von seiner Geschichte, viele verbinden damit ganz besondere Erinnerungen.&nbsp;Ich selbst stand dort schon als Kind auf der Bühne. Es berührt uns sehr, dass wir diese Erfahrung jetzt weitergeben können. Gleichzeitig&nbsp;öffnen wir das Format bewusst: mit Beatboxing, Graffiti, und digitalen Beats und interaktiven Formaten im ganzen Haus. So entsteht ein lebendiger Austausch zwischen verschiedenen Kunstformen und Generationen.&nbsp;Das Konzert wird so zu einer Bühne für genau das, wofür der Verein steht: Vielfalt, Teilhabe und künstlerisches Wachstum.</p>



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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" data-id="257777" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20240309-JonasWalzberg-KonzertderKinder-0124-1024x681.jpg" alt class="wp-image-257777" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20240309-JonasWalzberg-KonzertderKinder-0124-980x652.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20240309-JonasWalzberg-KonzertderKinder-0124-480x319.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" data-id="257774" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20240309-JonasWalzberg-KonzertderKinder-0065-1024x682.jpg" alt class="wp-image-257774" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20240309-JonasWalzberg-KonzertderKinder-0065-1024x682.jpg 1024w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20240309-JonasWalzberg-KonzertderKinder-0065-980x652.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20240309-JonasWalzberg-KonzertderKinder-0065-480x319.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>
</figure>



<p></p>



<p>Bilder: © Jonas Walzberg</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Dieses „each one teach one“-Prinzip stärkt nicht nur fachliche Fähigkeiten, sondern auch Selbstvertrauen und Verantwortungsgefühl. Wer selbst etwas weitergeben kann, erlebt sich als wirksam und genau das ist für viele ein entscheidender Moment.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ihr sagt, eure musikpädagogischen Angebote sollen Teamwork und Eigenverantwortung fördern, denn Musik schult die Fähigkeit, aufeinander achtzugeben und eine inklusive Gemeinschaft jenseits von Stereotypen zu etablieren. Nach dem Prinzip „each one teach one“ sollen sich Kinder und Jugendliche zudem untereinander Fähigkeiten vermitteln, um neben dem eigenen Wissen auch ihr Selbstwertgefühl zu steigern. Wie gelingt euch das? Was bekommt ihr für Rückmeldungen?</strong></h5>



<p></p>



<p>Ein zentraler Ansatz bei SalutDeluxe ist das Arbeiten auf Augenhöhe. Coaches verstehen sich nicht als klassische Lehrpersonen, sondern als Begleiterinnen und Begleiter, die Impulse geben. Gleichzeitig lernen die Jugendlichen voneinander, sei es im Schreiben von Texten, beim Producing oder auf der Bühne. Dieses „each one teach one“-Prinzip stärkt nicht nur fachliche Fähigkeiten, sondern auch Selbstvertrauen und Verantwortungsgefühl. Wer selbst etwas weitergeben kann, erlebt sich als wirksam und genau das ist für viele ein entscheidender Moment.&nbsp;Die Rückmeldungen zeigen, dass viele Teilnehmende nicht nur musikalisch wachsen, sondern auch persönlich: Sie werden offener, übernehmen Verantwortung und fühlen sich als Teil einer Gemeinschaft, die von Vielfalt geprägt ist.</p>



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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" data-id="257775" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20240309-JonasWalzberg-KonzertderKinder-0173-1024x682.jpg" alt class="wp-image-257775" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20240309-JonasWalzberg-KonzertderKinder-0173-1024x682.jpg 1024w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20240309-JonasWalzberg-KonzertderKinder-0173-980x652.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/04/20240309-JonasWalzberg-KonzertderKinder-0173-480x319.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>
</figure>



<p></p>



<p>Bild: © Jonas Walzberg, „Konzert der Kinder”, Laeiszhalle Hamburg</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Rolf Zuckowski ist außerdem Teil der Veranstaltung und singt mit seinem Chor mit. Die Wirkung der Veranstaltung wächst von Jahr zu Jahr. Wenn ihr euch das 50. Jubiläum dieses Konzerts in sieben Jahren vorstellt: Was wünscht ihr euch sollte sich in der Musik- und Kulturlandschaft durch eure Arbeit bis dahin nachhaltig verändert haben?</strong></h5>



<p></p>



<p>Für das 50. Jubiläum wünschen wir uns vor allem, dass das, was wir heute aufbauen, selbstverständlich geworden ist: dass kulturelle Bildung für alle zugänglich ist und Genregrenzen keine Rolle mehr spielen. Idealerweise gibt es dann viel mehr Orte wie SalutDeluxe, in Hamburg und darüber hinaus, an denen junge Menschen unabhängig von ihrem Hintergrund Kunst und Musik erleben und mitgestalten können. Und&nbsp;vielleicht ist es dann schon eine neue Generation, die durch solche Projekte geprägt wurde und diese Idee weiterträgt…</p>



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<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center"><br><strong>SPENDENAUFRUF</strong><br><br><em>SalutDeluxe</em> ermöglicht Kindern und Jugendlichen kostenfreien Zugang zu Kunst und Musik. Damit diese Arbeit fortgesetzt und weiter ausgebaut werden kann, ist man auf Unterstützung angewiesen.<br>Spenden sind ganz einfach per PayPal oder Überweisung möglich.<br><br><strong>Alle Informationen findet ihr <a href="https://salutdeluxe.hamburg/spenden" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">HIER</mark></a></strong><br><br></td></tr></tbody></table></figure>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Vision für mehr Begegnung.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/anette-rapp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Anette Rapp]]></category>
		<category><![CDATA[Contact Tables]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit vielen Jahren beschäftigt Anette Rapp sich professionell mit Astrologie und begleitet Menschen bei Fragen rund um Lebenswege und persönliche Entwicklungen. Außerdem ist sie Initiatorin von Contact-tables®, gleichzeitig immer wieder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em><strong>Seit vielen Jahren beschäftigt Anette Rapp sich professionell mit Astrologie und begleitet Menschen bei Fragen rund um Lebenswege und persönliche Entwicklungen. Außerdem ist sie Initiatorin von Contact-tables®, gleichzeitig immer wieder mit ihrem Van in Europa unterwegs und liebt es, neue Orte und Menschen kennenzulernen. Aus diesen Reiseerfahrungen entstand ihre Idee, mit Contact-tables Räume für spontane Begegnungen zwischen Menschen zu schaffen. In diesem Gastbeitrag nimmt sie uns mit auf den Weg mit ihrer Vision.</strong></em></p>



<p></p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Allein am Tisch – ein Moment, den viele kennen</strong></h5>



<p></p>



<p>Man sitzt in einem Restaurant, vielleicht in einer fremden Stadt oder auch ganz einfach im eigenen Viertel. Um einen herum wird gelacht, erzählt, angestoßen – und man selbst sitzt allein am Tisch. Eigentlich wäre es schön, sich einfach dazuzusetzen. Ein Gespräch zu beginnen. Einen Abend in angenehmer Gesellschaft zu verbringen. Aber macht man das? Die meisten von uns tun es nicht. Warum eigentlich?</p>



<p></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Gerade in einer Zeit, in der wir digital ständig miteinander verbunden sind, scheint es im echten Leben oft schwieriger geworden zu sein, spontan miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei sind es oft genau diese ungeplanten Begegnungen, die einen Abend – oder manchmal sogar einen ganzen Lebensabschnitt – bereichern können.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Begegnungen in einer digitalen Welt</strong></h5>



<p></p>



<p>Gerade in einer Zeit, in der wir digital ständig miteinander verbunden sind, scheint es im echten Leben oft schwieriger geworden zu sein, spontan miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei sind es oft genau diese ungeplanten Begegnungen, die einen Abend – oder manchmal sogar einen ganzen Lebensabschnitt – bereichern können. Diese Gedanken begleiten mich schon lange. Auf meinen Reisen erlebe ich immer wieder, wie leicht Begegnungen entstehen können – manchmal reicht ein Blickkontakt oder ein erstes Wort. Gleichzeitig kenne ich auch die andere Seite: allein in einem Restaurant zu sitzen und sich zu wünschen, dass es ganz selbstverständlich wäre, miteinander ins Gespräch zu kommen.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Die Idee hinter Contact-tables®</strong><br></h5>



<p></p>



<p>Aus genau dieser Erfahrung heraus entstand die Idee zu Contact-tables. Contact-tables® ist eine Plattform, die Menschen in teilnehmenden Restaurants zusammenbringt. Dort gibt es sogenannte Contact-tables – Tische, an denen Gäste willkommen sind, die offen sind für Austausch, Gespräche und neue Begegnungen. Über die Plattform können Menschen Restaurants mit Contact-tables finden und sich kostenlos registrieren. Ein Platz für alle, die allein unterwegs sind und gerne in Gesellschaft essen – ob auf Reisen, auf Geschäftsreise, neu in einer Stadt oder einfach mit Lust auf neue Kontakte. Die Idee dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll: einen Raum zu schaffen, in dem Begegnungen ganz natürlich entstehen dürfen. Ohne Druck, ohne Verpflichtung – einfach die Möglichkeit, sich dazuzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.</p>



<p></p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/03/monittalisamary-food-963935_1280-1024x682.jpg" alt class="wp-image-257586" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/03/monittalisamary-food-963935_1280-1024x682.jpg 1024w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/03/monittalisamary-food-963935_1280-980x653.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/03/monittalisamary-food-963935_1280-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<p></p>



<p>Bild: © Pixabay, monittalisamary </p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Warum echte Begegnungen so wichtig sind</strong></h5>



<p></p>



<p>Viele Menschen spüren heute, dass ihnen im Alltag etwas fehlt. Wir sind digital so gut vernetzt wie noch nie zuvor – und doch sehnen sich viele nach echten Gesprächen, nach einem Gegenüber, nach dem Gefühl, wirklich gesehen und gehört zu werden. Begegnungen im echten Leben haben eine besondere Qualität. Ein gemeinsames Lachen, ein spontanes Gespräch oder eine neue Bekanntschaft können einen Abend verändern – manchmal sogar unseren Blick auf das Leben.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Eine Vision für mehr Begegnung</strong><br></h5>



<p></p>



<p>Oft braucht es dafür gar nicht viel. Manchmal reicht ein Ort, an dem Begegnung einfach möglich ist. Ein Platz, an dem Menschen willkommen sind, die offen sind für Austausch und Gespräche. Genau diese Idee steht hinter Contact-tables®. Ein Tisch im Restaurant, der signalisiert: Hier darf man sich dazusetzen. Hier ist Raum für Begegnung. Ohne Verpflichtung und ohne Erwartungsdruck – einfach die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Vielleicht entstehen daraus nur ein paar nette Worte. Vielleicht ein langer Abend mit spannenden Gesprächen. Vielleicht sogar neue Freundschaften. Doch schon ein kurzer Moment der Verbundenheit kann einen großen Unterschied machen.</p>



<p></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Die Vision dahinter reicht jedoch weiter: Räume für Begegnung zu schaffen – zunächst im deutschsprachigen Raum, dann in vielen anderen Ländern Europas und vielleicht eines Tages auch weltweit. Denn der Wunsch nach echten Gesprächen, nach Austausch und menschlicher Nähe ist überall derselbe.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Contact-tables® beginnt derzeit in Deutschland und wächst Schritt für Schritt.</strong></h5>



<p></p>



<p>Die Vision dahinter reicht jedoch weiter: Räume für Begegnung zu schaffen – zunächst im deutschsprachigen Raum, dann in vielen anderen Ländern Europas und vielleicht eines Tages auch weltweit. Denn der Wunsch nach echten Gesprächen, nach Austausch und menschlicher Nähe ist überall derselbe. Manchmal braucht es nur einen Tisch, an dem Menschen willkommen sind, die offen sind für Begegnung.</p>



<p></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:41% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="846" height="990" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/03/Anette-Rapp-7_2.jpg" alt class="wp-image-257585 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/03/Anette-Rapp-7_2.jpg 846w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/03/Anette-Rapp-7_2-480x562.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 846px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p></p>



<p><em><strong>Anette Rapp</strong> ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Astrologin und Gründerin von Contact-tables®. Seit fast vier Jahrzehnten beschäftigt sie sich mit Lebenszyklen, persönlicher Entwicklung und den Fragen, die Menschen auf ihrem Weg bewegen. Mit ihrer Initiative Contact-tables® möchte sie Räume schaffen, in denen Begegnungen wieder leichter entstehen können – beim gemeinsamen Essen, im Gespräch und im echten Leben.</em></p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Mehr unter:</strong><br></h5>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><strong><a href="http://www.contact-tables.org" target="_blank" rel="noopener">www.contact-tables.org</a></strong></mark><br><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><br><strong><a href="http://www.anette-rapp.de" target="_blank" rel="noopener">www.anette-rapp.de</a></strong></mark></h5>
</div></div>



<p></p>



<p>Bild: © Anette Rapp</p>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gute Nachbarschaft für ein besseres Leben.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/tag-der-nachbarschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarschaft]]></category>
		<category><![CDATA[nebenan stiftung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Lächeln im Treppenhaus, das kurze Gespräch über den Gartenzaun oder das Wissen, dass man sich im Notfall aufeinander verlassen kann: Echte Gemeinschaft beginnt oft genau dort, wo wir zu [&#8230;]]]></description>
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<p><strong><em>Ein Lächeln im Treppenhaus, das kurze Gespräch über den Gartenzaun oder das Wissen, dass man sich im Notfall aufeinander verlassen kann: Echte Gemeinschaft beginnt oft genau dort, wo wir zu Hause sind. Zum heutigen Tag der Nachbarschaft freuen wir uns riesig über einen ganz besonderen Gastbeitrag. Katharina Roth nimmt uns mit in die Welt des Miteinanders und zeigt uns, wie wertvoll die Verbindungen in unserer direkten Umgebung sind.</em></strong></p>



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<p>Wer schon einmal spontan eine Tasse Zucker beim Nachbarn oder der Nachbarin ausgeliehen, gemeinsam im Hof gegrillt oder einfach ein freundliches Gespräch im Treppenhaus geführt hat, weiß: Gute Nachbarschaft kann den Alltag ein kleines bisschen heller machen. In einer Zeit, in der viele Menschen sich mehr Austausch und Zusammenhalt wünschen, beginnt genau das oft direkt vor der eigenen Haustür. Ein kurzes Gespräch, gegenseitige Hilfe oder ein gemeinsames Fest – all das schafft Vertrauen und lässt aus anonymen Wohnorten lebendige Gemeinschaften werden. Und manchmal sind es die leiseren Formate, die genauso viel bewirken: eine Lesung im Nachbarschaftstreff, bei der Menschen zusammenkommen, Geschichten lauschen und ins Gespräch kommen. Oder ein Nachbarschaftstreffen mit Kuchenbasar, Flohmarkt und einem gemeinsamen Spaziergang durchs Viertel – einfache Ideen, die zeigen, wie leicht Begegnung entstehen kann.</p>



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<p>Bild: © Lukas Schramm Fotografie</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Genau dazu lädt der Tag der Nachbarschaft am 29. Mai ein. Bundesweit organisieren Menschen kleine und große Aktionen: vom Nachbarschaftsfrühstück über Bastelaktionen für Kinder bis zum Straßenfest. Jede Begegnung zählt und zeigt, wie vielfältig und lebendig unsere Nachbarschaften sind.”</em></strong></p>
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<p>Genau dazu lädt der Tag der Nachbarschaft am 29. Mai ein. Bundesweit organisieren Menschen kleine und große Aktionen: vom Nachbarschaftsfrühstück über Bastelaktionen für Kinder bis zum Straßenfest. Jede Begegnung zählt und zeigt, wie vielfältig und lebendig unsere Nachbarschaften sind. Aktionen können ab sofort auf der Website&nbsp;<a href="http://tagdernachbarschaft.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">tagdernachbarschaft.com</mark></a>&nbsp;angemeldet werden und erscheinen dann auf der deutschlandweiten Aktionskarte. Wie vielfältig und kreativ diese Gemeinschaften sein können, zeigt ein Blick auf die Aktionen aus dem vergangenen Jahr: In einem Berliner Kiez entstand zum Beispiel eine lange Tafel mitten auf der Straße. Menschen brachten ihre eigenen Tische, Stühle und Lieblingsgerichte mit, rückten zusammen und verwandelten den öffentlichen Raum für ein paar Stunden in ein großes gemeinsames Wohnzimmer – mit Musik, Kinderprogramm und vielen neuen Begegnungen.</p>



<p>An einem anderen Ort öffnete ein Frauenzentrum seine Türen und lud Frauen* und FLINTA* aus der Nachbarschaft ein, sich kennenzulernen, auszutauschen und vielleicht sogar gemeinsam neue Projekte zu starten. Von Theatergruppen bis hin zu ganz praktischen Angeboten wie Finanzwissen oder Nähprojekten entstand hier ein Raum, der zeigt, wie Nachbarschaft auch Empowerment bedeuten kann. Bei einem weiteren Fest im Kiez beteiligte sich die ganze Straße: Es wurde gemeinsam gekocht, gespielt und gelacht. Einrichtungen, Initiativen sowie Anwohnerinnen und Anwohner gestalteten den Tag zusammen und machten sichtbar, wie viel Leben in einer Straße steckt, wenn Menschen sie aktiv nutzen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/TdN24_Berlin-©-Lukas-Schramm-Fotografie-159-1024x683.jpg" alt class="wp-image-257751" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/TdN24_Berlin-©-Lukas-Schramm-Fotografie-159-1024x683.jpg 1024w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/TdN24_Berlin-©-Lukas-Schramm-Fotografie-159-300x200.jpg 300w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/TdN24_Berlin-©-Lukas-Schramm-Fotografie-159-768x512.jpg 768w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/TdN24_Berlin-©-Lukas-Schramm-Fotografie-159-1080x721.jpg 1080w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/TdN24_Berlin-©-Lukas-Schramm-Fotografie-159-980x654.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/TdN24_Berlin-©-Lukas-Schramm-Fotografie-159-480x320.jpg 480w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/TdN24_Berlin-©-Lukas-Schramm-Fotografie-159.jpg 1250w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure>



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<p>Bild: © Lukas Schramm Fotografie</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„In diesem Jahr findet der Tag der Nachbarschaft erstmals in Kooperation mit der Aktion Mensch statt. Das gemeinsame Ziel: Begegnungen schaffen, die ein inklusives und selbstverständliches Miteinander fördern. Denn wenn Menschen sich kennenlernen, entstehen Verständnis, Vertrauen und neue Perspektiven.”</em></strong></p>
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<p>In diesem Jahr findet der Tag der Nachbarschaft erstmals in Kooperation mit der Aktion Mensch statt. Das gemeinsame Ziel: Begegnungen schaffen, die ein inklusives und selbstverständliches Miteinander fördern. Denn wenn Menschen sich kennenlernen, entstehen Verständnis, Vertrauen und neue Perspektiven. Der Tag der Nachbarschaft findet zudem im Aktionszeitraum des Ehrentags (vom 16. bis zum 31. Mai 2026) statt. Der deutschlandweite Mitmachtag rund um den Geburtstag des Grundgesetzes macht sichtbar, was auch im Kleinen gilt: Demokratie lebt vom Mitmachen – im eigenen Kiez, Dorf oder Stadtviertel. Vielleicht ist der Tag der Nachbarschaft genau der richtige Anlass, einmal an der nächsten Tür zu klingeln, einen Tisch nach draußen zu stellen oder gemeinsam den Hof zu schmücken. Die Beispiele aus dem letzten Jahr zeigen: Es braucht oft gar nicht viel. Ein bisschen Initiative, eine Idee – und die Offenheit, aufeinander zuzugehen. Denn am Ende sind es genau diese kleinen Momente, die den Unterschied machen. Aus einem kurzen Gespräch wird ein bekanntes Gesicht. Aus einer Begegnung vielleicht Unterstützung. Und aus Nachbarinnen und Nachbarn im besten Fall eine Gemeinschaft.</p>



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<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center"><br>HINWEIS<br><br>Gerade ist übrigens die Einreichungsphase für die bundesweite Runde “Gemeinsam stark” der Initiative&nbsp;<a href="https://cisionone-email.nebenan-stiftung.de/c/eJwszDGu4yAQgOHTQIcFGBgoKNLkGhEwg0BrO17wxtdf5em13y_9GKWToXKKCgA8GGM0b9FmA0Q1a-tTrdL7CmFFZ11Fp0MA3qML1a-2ZqhIL6UQsvLGBwcrM3J2pD_9r9hT32hMAYAFwdRShT3vZpdv4Fts13VOtj6YfjL9vO97wU7iSKXlNGZpqV6z0YZ0LEhMP_lO2JMYtFGaJDrGH3j9AlsfGpz0io9Y2ujz6gcz8vw3KB14vme_-oeW8t75vAbR_j34bEjakkRROQgTYBUpKCe0NyVXr60lxz9R_w8AAP__a-tdvw" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Nachbarschaftsheldinnen und ‑helden</mark></a>&nbsp;der nebenan​.de Stiftung gestartet. <br>Mehr dazu hier: <a href="/www.die-nachbarschaftshelden.de/nominieren"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.die-nachbarschaftshelden.de/nominieren</mark></a> (Stand Anfang Mai 2026)<br><br><br></td></tr></tbody></table></figure>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:29% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="783" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/03/Portrait_Katharina_Roth_cKatjaHentschel-783x1024.jpg" alt class="wp-image-257731 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p><em><strong>Katharina Roth</strong> ist Geschäftsführerin der&nbsp;<a href="https://nebenan-stiftung.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">nebenan.de Stiftung</mark></a>, die sich für lebendige und solidarische Nachbarschaften in ganz Deutschland einsetzt. Bereits zum neunten Mal lädt die Stiftung zur Beteiligung am Tag der Nachbarschaft am 29. Mai ein.</em></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><em><br></em><a href="http://www.tagdernachbarschaft.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.tagdernachbarschaft.com</mark></strong></a></h5>



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<p>Bild: © Katja Hentschel</p>



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