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	<description>Dein Portal für eine bessere Welt</description>
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	<title>PURE &amp; POSITIVE</title>
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		<title>Die Welt braucht dein Licht!</title>
		<link>https://pureandpositive.com/die-welt-braucht-dein-licht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[BUSINESS]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Petra Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer schaltet eigentlich mein Licht an?! Kennst du das Gefühl, wenn ein Mensch den Raum betritt und es wird sofort heller? Nicht wegen Scheinwerfern. Sondern weil da jemand von innen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Wer schaltet eigentlich mein Licht an?! Kennst du das Gefühl, wenn ein Mensch den Raum betritt und es wird sofort heller? Nicht wegen Scheinwerfern. Sondern weil da jemand von innen heraus strahlt. Die Frage ist: Wer hat hier den Schalter umgelegt? Darüber schreibt Ph Dr. Petra Herz heute in ihrem Gastbeitrag.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Der Lichtschalter – liegt er bei mir oder bei anderen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz: Du hältst den Schalter. Immer! Andere Menschen, Komplimente, Erfolge – und noch viel mehr sind wie Kerzen, die jemand anderer für dich hält. Schön, wärmend jedoch gehen sie aus, wenn Wind aufkommt. Echtes Strahlen entsteht nicht, weil uns jemand „anschaltet oder beleuchtet“. Es entsteht, wenn wir die Verbindung zu unserer eigenen Energiequelle freilegen. Unser Herz ist kein Akku, den andere aufladen müssen. Es ist ein Kraftwerk. Deine Aufgabe ist, die Sicherungen zu finden, die wir selbst reingedreht haben: alte Glaubenssätze, Erschöpfung, Fremdbestimmung. Sobald die raus sind, fließt (wieder) Strom. <em>Ehrlich</em> ‑niemand sonst kann dein Licht dauerhaft anmachen. Und, für mich das Wichtigste, niemand kann es ausmachen, wenn DU einmal entschieden hast, dass es brennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Herz-Empowerment</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist Herz-Empowerment kein esoterisches Konzept. Es ist eine klare Entscheidung, die Verantwortung für die eigene Energie. Empowerment heißt wörtlich in die Kraft kommen. Nicht in irgendeine Kraft. In deine. Es ist der Moment, in dem du aufhörst zu warten, dass jemand dich sieht, rettet oder bestätigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>Du erkennst: Mein Herz ist keine Tankstelle für andere. Es ist meine eigene Quelle. Herz-Empowerment bedeutet, dass ich mein Fühlen, mein Handeln und mein Strahlen nicht mehr vom Außen, von Anderen, abhängig mache. Ich warte nicht mehr auf Erlaubnis. Ich gebe sie mir selbst. </em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich spüre hin was mich nährt. Ich bewege mich dorthin, wo ich wachsen kann. Und vor allem wähle ich Gedanken, die mich aufrichten statt kleinmachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Deine Glühbirne</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich stelle mir hier eine klassische Glühbirne vor. Die Birne selbst ist dein Körper. Du kannst die schönste Lampe im Laden sein. Modern, groß, mit Goldfassung. Wenn kein Strom fließt, bleibt sie dunkel. Dein Körper ist das Gefäß. Ernährung und Bewegung halten das Glas sauber und die Fassung stabil. Aber ohne Power kein erstrahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Der Strom, das ist Empowerment.</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Power entsteht die Energie, die fließt. Bei der Glühbirne kommt der Strom aus der Stromleitung. Bei dir kommt die Power aus der Entscheidung, dass Du Verantwortung für Dein Leben übernimmst. Jedoch solange du den Stecker nicht einsteckst, solange du sagst „Die anderen sollen mich anschalten“, bleibt es/ bleibst du dunkel. Empowerment ist somit der Moment, in dem du dich selbst ans Netz hängst. An deine Werte, an deine Wahrheit, an dein Herz. Das ist der Klick im Lichtschalter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260623-WA0056-1024x768.jpg" alt class="wp-image-258607" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260623-WA0056-980x735.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260623-WA0056-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Dr. Petra Herz, Privat</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Glühfaden, das ist dein Herz.</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Strom fließt durch den hauchdünnen Draht in der Mitte. Er wird heiß. Er beginnt zu glühen. Dein Herz ist dieser Glühfaden. Wenn echte Power durch dich fließt, wenn du dich nicht mehr verstellst, dann wird es warm in dir. Intensiv. Lebendig. Du spürst dich. Und genau diese Hitze, diese Lebendigkeit, die wird sichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Das Leuchten, das ist die Wirkung nach außen.</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Glühlampe an sich will bzw. kann nicht leuchten. Sie tut es einfach, weil Strom durch den Glühfaden fließt. Sie kann nicht anders. Genauso ist es mit dir. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>Wenn du in deiner Kraft bist, wenn dein Herz an ist, dann strahlst du. Nicht weil du es musst. Sondern weil es die natürliche Folge ist. Du er:strahlst von innen nach außen. </em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und was passiert, wenn die Power fehlt? Dann haben wir quasi den Dimmer an. Das sind unsere Gedanken. „Ich darf nicht zu viel sein.“ „Was denken die anderen?“ „Das schaffe ich nie“ usw. Jeder dieser Sätze dreht den Strom runter. Die Birne glimmt nur noch. Sie ist da, aber niemand sieht sie richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Drei Eckpfeiler um den Schalter zu finden</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Strahlen ist kein Zufall. Es ist Handwerk. Es ist tun. Für mich basiert Herz-Empowerment auf drei tragenden Säulen. Fehlt eine, flackert das Licht. 😊 <em>Alles beginnt mit der Ernährung, denn sie nährt uns. </em>Essen ist nicht nur eine Frage von Kalorien. Es ist Information für jede einzelne Zelle. Wenn dein Darm ruhig ist, dein Blutzucker stabil bleibt und echte Nährstoffe ankommen, hat dein Nervensystem endlich Kapazität für Freude. Entzündungen „dimmen dein inneres Licht“ während lebendige Lebensmittel dich selbst lebendig machen. Die wichtigste Frage am Teller lautet deshalb: Nährt mich das, was ich gerade esse, was ich trinke oder betäubt es mich?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Eckpfeiler ist <em>Bewegung</em>. Bewegung bringt deine Körperenergie (wieder) in Fluss. Und zwar nicht als Strafe für die Torte von gestern, sondern als Ritual für die Verbindung zu dir selbst. Ob du gehst, tanzt, dich dehnst oder deine Kraft spürst, du löst Spannungen, in denen sich oft alte Emotionen verstecken. Du schaltest dein Licht an, indem du deinen Körper wieder spürst und ganz bei dir ankommst. Zehn Minuten reichen meist schon. Hauptsache täglich. Denn der Weg entsteht im Gehen. Und schließlich sind da unsere <em>Gedanken, sie steuern unser gesamtes Tun.</em> Dein Verstand kann ebenso der Dimmer für dein Licht sein. Was du denkst, fühlst du. Was du fühlst, strahlst du aus. Jeder Gedanke ist ein Samen. Der Satz „Ich bin nicht genug“ macht dich klein und züchtet Schatten. Im Gegensatz dazu lässt dich dieser Satz „Ich darf leuchten“ weit, offen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260623-WA0065-1024x768.jpg" alt class="wp-image-258606" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260623-WA0065-980x735.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260623-WA0065-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Dr. Petra Herz, Privat</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was passiert, wenn das Licht an ist?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du von innen nach außen er:strahlst, verändert sich alles jedoch oft subtiler als du denkst oder dir jetzt bewusst ist. <em>Mit dir: </em>Du spürst schneller, was dir guttut und was nicht. Das Nein kommt leichter. Du musst nicht mehr um Aufmerksamkeit kämpfen. Menschen, Chancen und Ideen kommen, weil du sichtbar bist. Kritik trifft dich vielleicht noch immer sie löscht dich jedoch nicht. Dein Licht hängt nicht mehr an der Meinung anderer. Du bist. Und das reicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit anderen</em>: Dein Strahlen macht nicht klein. Wenn du leuchtest, gibst du anderen unbewusst die Erlaubnis, auch ihren eigenen Schalter zu suchen. Das ist die höchste Form von Empowerment: Kein Retten, kein Belehren. Einfach sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Deine Herz-Empowerment</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Strahlen ist Training, keine Erleuchtung die einmal ploppt und dann hoffentlich bleibt. Du weißt jetzt, dass dein Lichtschalter nicht im Außen liegt. Also suche ihn auch dort nicht. Er liegt IN dir. Es ist deine bewusste Entscheidung, dich jeden Tag mit diesen drei Eckpfeilern zu verbinden.<em> Ernährung erdet dich. Bewegung befreit dich. Gedanken erheben dich.</em> Also: Schalte dich an. Die Welt braucht dein Licht!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:31% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/Petra-Herz_Herz-Portraet-750x1024.jpg" alt class="wp-image-258605 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/Petra-Herz_Herz-Portraet-750x1024.jpg 750w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/Petra-Herz_Herz-Portraet-480x656.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 750px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Dr. Petra Herz</em></strong><em> ist Herzschrittmacherin und Taktgeberin für dein persönliches Herz Empowerment. Seit Jahrzehnten begleitet sie Menschen im Gesundheitsbereich — für Menschen mit Menschen. Sie glaubt an die Kraft der kleinen Schritte und daran, dass dein Herz den Takt längst kennt. Sie gibt den Impuls, du bestimmst dein Tempo.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Mehr zu Petra Herz <a href="https://www.petra-herz.at" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">HIER</mark></a> sowie in ihrer <a href="https://www.facebook.com/groups/340409861252752" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Facebook-Gruppe</mark></a> und unter der Email <a href="mailto:info@petra-herz.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">info@petra-herz.at</mark></a>.</strong></h5>



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</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Dr. Petra Herz</p>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Zwischen Existenzangst und Löwenmut</title>
		<link>https://pureandpositive.com/zwischen-existenzangst-und-loewenmut/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2026 10:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Prizelius]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Tage, da fühlt sich das eigene Leben an wie ein schlecht jongliertes Set aus brennenden Fackeln. Wie bei Christin. Sie hat sich damals schon neben dem Studium selbstständig [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Es gibt Tage, da fühlt sich das eigene Leben an wie ein schlecht jongliertes Set aus brennenden Fackeln. Wie bei Christin. Sie hat sich damals schon neben dem Studium selbstständig gemacht, war zu dem Zeitpunkt mit ihrem ersten Kind alleinerziehend und zusätzlich führte ihr Körper einen permanenten Kleinkrieg gegen sich selbst – Diagnose: Autoimmunerkrankung. Viele sagen: „Man wächst mit seinen Aufgaben” — und lächeln dann müde. Die Wahrheit ist aber: Manchmal wächst man eben auch nicht — und trotzdem geht es weiter und man muss funktionieren. Dann ist man einfach kaputt, hat Selbstzweifel, ist vergesslich, liegt nachts wach und starrt die Decke an, während die Angst einem die Kehle zuschnürt. Wie man dann aufsteht und für sich, dieses verdammt schöne Leben, tolle Menschen und Projekte und natürlich die eigenen Kinder Löwenmut entwickelt, nicht aufgibt, sich der täglichen Existenzangst stellt und weitermacht, davon erzählt Christin in ihrer heutigen Kolumne…</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Jede dieser drei Lebensvariablen für sich genommen ist doch bereits ein Vollzeitjob, der psychische Stabilität erfordert. Packt man sie alle in einen Topf, erhält man eine hochexplosive Mischung. Zumindest fühlt sich das für mich so an: Selbstständigkeit bedeutet: Keine Arbeit, kein Geld, kein bezahlter Krankheits- oder Mutterschaftsurlaub. Alleinerziehend-Sein bedeutet: Die absolute, lückenlose Verantwortung für das emotionale und finanzielle Wohl eines kleinen (oder mehrerer kleiner) Menschen. Eine Autoimmunerkrankung bedeutet: Mein eigener Körper ist der unberechenbarste Geschäftspartner, den man sich vorstellen kann. Er kündigt die Zusammenarbeit nicht, aber er streikt – spontan, heftig und ohne Vorwarnung. Plötzlich kriecht die Angst hoch und man weint. Es ist dann nicht nur die Angst vor Schmerzen oder der bleiernen Müdigkeit. Manchmal ist es die ganz reale Existenzangst. <em>Schaffe ich die Deadlines? Habe ich an alles gedacht? Alle Mails sortiert? Meine drei Tätigkeitsfelder im Griff, die nur in unterschiedlicher Ausprägung regelmäßig Einkommen bedeuten? Kann ich morgen für meine Kinder das Mittagessen kochen? Was, wenn ich langfristig ausfalle? Wer fängt uns auf?</em> <em>Was, wenn ich mein Herzensprojekt an den Nagel hängen muss?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen Momenten schrumpft mein mühsam aufgebautes Selbstwertgefühl dann auf Erbsengröße. Ich fühle mich in diesen Momenten nicht selten auch mal wie eine Fehlkonstruktion — auch aufgrund hartnäckiger Glaubenssätze aus Kindheitstagen. Man war gefühlt irgendwie nie genug. Die Gesellschaft ‑und auch Social Media- spiegelt uns permanent das Bild der unermüdlichen „Powerfrau“ wider. Wenn man diesem Ideal nicht entspricht, schlägt die Scham gnadenlos zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>Lange Zeit dachte ich, ich müsste mich einfach nur besser organisieren. Ich las Bücher über Zeitmanagement, trank grünen Selleriesaft, meditierte gegen den Stress und versuchte, die perfekte Work-Life-Balance zu erzwingen. Spoiler: Es funktioniert nicht!</em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Man kann eine chronische Erkrankung nicht „wrecken“ oder „wegatmen“. Und man kann ein Kind, das Fieber hat, nicht in den Terminkalender pressen. Und auch nicht wegbeamen, wenn die Kita kurzfristig schließt. Ich musste lernen, meinen Selbstwert vom Leistungsgedanken zu entkoppeln. Ich bin nicht weniger wert, weil mein Immunsystem verrücktspielt. Ich bin keine schlechtere Mutter, weil wir an manchen Tagen Pizza bestellen und den Nachmittag vor dem Fernseher verbringen, weil mir die Kraft fehlt. Meine Kinder ‑und auch ich- lernen dadurch etwas ganz Wesentliches: Empathie, Rücksichtnahme und die Gewissheit, dass ein Mensch auch dann geliebt wird, wenn er mal schwach ist, Fehler macht oder nicht so vorgeht, wie es ein anderer vielleicht erwarten würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://pureandpositive.com/unsere-buecher"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/2-1.jpg" alt class="wp-image-258322" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/2-1.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/2-1-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Man kann sich auch keine Kundinnen und Kunden „über Nacht herbeimanifestieren”. Mein Selbstwert war wirklich jahrelang (und ist es ganz leise hin und wieder eigentlich auch immer noch) an meine Leistung gekoppelt — ich bekam das aber auch gespiegelt. War ich produktiv, war ich wertvoll. Ansonsten hagelte es Schelte und Kritik. Funktionierte mein Körper, war ich eine gute Mutter. Erst als der nächste Tiefpunkt mich mal wieder an das Sofa fesselte, verstand ich: Wenn ich meinen Wert als Mensch davon abhängig mache, wie reibungslos ich funktioniere, wie viel ich verdiene und auf allen Lebenssäulen leiste, werde ich in diesem Leben dauerhaft unglücklich und gestresst sein. Und doch wollte ich ja das “Pure und Positive” sehen, leben und in die Welt bringen. Menschen verbinden. Aber auch das ist eine Sache von Mut, Löwenmut. Und auch ein Test, wie sehr man doch an sich und seine Vision glaubt. Wie sicher man im Wind steht und auch Konflikte löst. Wie geht man also um mit dieser permanenten Unsicherheit? Die Antwort klingt paradox, aber sie ist mein einziger Rettungsanker: <strong>Radikales Vertrauen.</strong> Vertrauen bedeutet in meinem Fall nicht die naive Annahme, dass immer alles glattlaufen wird. Denn das wird es nicht. Es wird weiter Überraschungen geben, Niederschläge, Verluste, <em>Ent-täuschungen</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>Vertrauen bedeutet die tiefe Gewissheit, dass ich eine Lösung finden werde, wenn es schiefgeht. Es ist das Vertrauen in meine eigene Resilienz, die ich unfreiwillig, aber erfolgreich trainiert habe. </em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich habe gelernt, mein Leben und mein Business um meine Erkrankung herumzubauen, statt gegen sie zu kämpfen. Das erfordert radikale Ehrlichkeit – mir selbst und meinen Kunden gegenüber. Meine persönlichen Strategien hier: Wenn die Energie knapp ist, wird gesiebt. Was ist JETZT GERADE wirklich wichtig? Die Kinder, die Gesundheit — und ja: zugesagte Termine und Aufgaben. Die saubere Wäsche, der Anruf beim Steuerberater und das fehlerfreie Altersvorsorge-Konzept können auch nochmal einen Tag länger warten. Als Alleinerziehende wollte ich damals auch immer alles allein schaffen. Heute weiß ich: Es ist keine Schwäche, nach Hilfe zu fragen. Ein Netzwerk aus Familie, Freunden, Nachbarn oder Babysittern ist kein Luxus, sondern überlebenswichtig. Und ja, ich habe meine Schwächen, in einigen Bereichen eine Vogel-Strauß-Technik, an der ich arbeite, und mache auch Fehler. Aber das macht mich nicht zu einem schlechten Menschen. Ich darf lernen. Das ist pur, ehrlich, authentisch!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich heute in den Spiegel schaue, sehe ich keine gebrochene Frau, die unter der Last ihrer Umstände zusammenbricht. Ich sehe inzwischen immer mehr eine Frau, die gelernt hat, im Sturm zu tanzen. Die Angst ist immer noch da. Sie klopft regelmäßig an, besonders wenn die Steuernachzahlung droht oder der Rücken wieder wie Wehen schmerzt. Aber sie sitzt nicht mehr auf dem Fahrersitz. Sie sitzt auf dem Rücksitz und ICH bestimme die Richtung. Die Kombination aus Selbstständigkeit, Alleinerziehen und chronischer Krankheit hat mich verletzlich gemacht, ja. Aber sie hat mich auch unschätzbar stark gemacht. Ich habe ein tiefes Vertrauen in das Leben entwickelt. Ich weiß, dass nach jedem Schub wieder gute Tage kommen. Ich weiß, dass meine Kinder glücklich aufwachsen, weil sie eine Mutter erleben, die authentisch ist, die kämpft, aber auch ihre Grenzen akzeptiert. Wir müssen nicht perfekt funktionieren, um ein erfolgreiches, erfülltes Leben zu führen. Manchmal reicht es völlig aus, weich zu bleiben, wo das Leben hart ist, und sich selbst mit derselben Liebe und Milde zu behandeln, die wir unseren Kindern schenken…</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sind deine Gedanken dazu? </p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:33% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius.jpg" alt class="wp-image-250127 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius.jpg 1000w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius-980x980.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du möchtest mich persönlich und unsere Community kennenlernen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann schreibe mir eine <strong><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mail an christin@pureandpositive.com</mark></strong> und komme unverbindlich beim nächsten digitalen Kaffee in unseren <strong><a href="https://www.pureandpositive.com/inner-circle"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Inner Circle</mark></a></strong>. Ich freue mich auf dich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Ein Festival voller Lichtblicke</title>
		<link>https://pureandpositive.com/ein-festival-voller-lichtblicke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[TRAVEL]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Prizelius]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtblicke Festival]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Tage im Jahr, an denen spürt man eine tiefe Sehnsucht nach einem Ort, der nicht durchgestylt ist, der nicht nach der nächsten großen Sensation schreit, sondern einfach nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Es gibt Tage im Jahr, an denen spürt man eine tiefe Sehnsucht nach einem Ort, der nicht durchgestylt ist, der nicht nach der nächsten großen Sensation schreit, sondern einfach nur da ist und durch eine schöne Atmosphäre wirkt, verbunden mit der Natur. Ein Ort, der Raum zum Atmen und für das Miteinander lässt. Genau so ein Ort wird das erste Pure &amp; Positive Lichtblicke Festival am Samstag, den 4. Juli 2026, ab 15:00 Uhr im Sonnenhof – Gasthaus Görsdorf in Lindenberg (Tauche) sein. Es soll kein klassisches Event sondern eher eine persönliche Tankstelle und eine Begegnungsstätte sein, die uns daran erinnert, </em></strong><em><strong>was es bedeutet, sich wirklich wieder emotional menschlich zu verbinden, sich Zeit für gute Gespräche zu schenken und inspirieren zu lassen</strong></em><strong><em>. Kurz: das Menschen wieder verbindet!</em></strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir in den letzten Monaten die Nachrichten eingeschaltet oder uns durch die sozialen Medien geklickt haben, erwischten wir uns doch ehrlicherweise nicht selten immer öfter bei einem tiefen Seufzer. Die Welt fühlt sich gerade unheimlich laut, schwer und manchmal unübersichtlich an. Es ist verdammt leicht geworden, im permanenten Krisenmodus den Blick für das Schöne zu verlieren und sich in einer Negativspirale zu verfangen. Genau deshalb bedeutet uns der 4. Juli so unglaublich viel. Genau deshalb stehen wir hier gemeinsam am Startpunkt für das allererste Pure &amp; Positive Lichtblicke Festival.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ein Festival, das Menschen verbindet</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Wenn man an diesem Samstag den Hof betritt, soll man sich sofort willkommen fühlen. Es soll ein Fest sein, das im wahrsten Sinne des Wortes verbindet. An langen Holztischen, die im Schatten der alten Bäume stehen, werden Menschen sitzen, die sich noch nie zuvor begegnet sind. Familien, die mit ihren Kindern die sommerliche Unbeschwertheit genießen, Nachbarn, Startups aus der Region und Menschen mit dem Wunsch nach Begegnung und Inspiration für eine bewusste Lebensführung in den aktuellen unruhigen Zeiten. Es gibt nur Raum für Begegnung und gemeinsame Freude am Miteinander. Es wird ein Nachmittag und Abend voller Musik, inspirierenden Gesprächen und Mitmachständen sowie leckeren Getränken und Essen — mit Menschen und Geschichten, die Mut machen: Gemeinsam für eine bessere Welt!</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Bilder: © Maria Görsdorf, Sonnenhof Gasthaus Görsdorf</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Für uns steckt in den Worten „Pure &amp; Positive“ eine ganz tiefe Lebenshaltung. „Pure“ bedeutet für uns echte, ungefilterte Echtheit. Wir brauchen heute kein aufgesetztes Dauergrinsen und keine toxische Positivität, die Gefühle weglächelt. Wir brauchen ehrliche Begegnungen, wahre Geschichten und die Rückbesinnung auf das, was uns als Menschen wirklich ausmacht: echte Verbindung, Empathie und Neugier. Und „Positive“? Das ist für uns keine Passivität, sondern eine tägliche Entscheidung. Optimismus ist wie ein Muskel, den wir trainieren müssen. Positiv zu sein bedeutet nicht, darauf zu warten, dass das Wetter besser wird, sondern zu lernen, wie man im Regen tanzt. Gemeinsam mit Maria Görsdorf, ihrer Familie und ihrem Team schaffen wir eingebunden in die ländliche Natur einen Raum des Entschleunigens, weg von der<em> </em>Hektik des Alltags, Der Sonnenhof Gasthaus Görsdorf blickt übrigens auf eine beeindruckende Historie zurück. Seit 1863 steht dieses Haus und man spürt in jedem Holzbalken, in jeder Ecke, den Geist vergangener Zeiten. Maria Görsdorf hat den Betrieb in der sechsten Generation übernommen und wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Gestaltung des Tages mit ihr.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Es soll nicht darum gehen, sich selbst zu optimieren und Druck zu verspüren, sondern schlicht darum, Zeit miteinander zu verbringen, sich inspirieren zu lassen, schöne Gespräche zu führen, sich gegenseitig zuzuhören und beim Nachhausegehen zu sagen, ich hatte einen tollen Tag, der positiv in Erinnerung bleiben wird!”</em></strong></p>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Christin Prizelius</strong></p>
</blockquote>



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<h3 class="wp-block-heading"></h3>



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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://pureandpositive.com/lichtblicke-festival/"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-id="258556" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG-20260520-WA0014-819x1024.jpg" alt class="wp-image-258556"></a></figure>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://pureandpositive.com/lichtblicke-festival/"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Pure &amp; Positive Festival im Sonnenhof Gasthaus Görsdorf</mark></a> soll also ein Ort des menschlichen Austauschs werden, der Mut macht und zeigt, wie wichtig es ist, einfach mal wieder innezuhalten und sich auf das Positive zu konzentrieren. Wir möchten gemeinsam zeigen, dass es nicht viel braucht, um Menschen miteinander zu verbinden. Der 4. Juli 2026 soll für uns alle eine Erinnerung daran sein, wie wertvoll echte, unverfälschte Begegnungen sind, mit toller Musik, leckerem Essen, guten Getränken und inspirierenden Angeboten für Spaß und Freude. Unser Wunsch ist, dass die Menschen diesen Tag im Herzen behalten werden. Es soll einfach ein Lichtblick in einer hektischen Zeit sein – ein Ort, an dem wir einfach Mensch sein und uns wieder miteinander verbunden fühlen dürfen…</p>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle auch an Prof. Dr. Lydia Göse (im Bild unten) und ihre Studenten der TH Wildau im Kurs “Internationales Marketing II (Deutsch &amp; International)” und Lisa Marrold-Schwember von der Präsenzstelle Fürstenwalde (ebenfalls im Bild unten) für ihre großartige Unterstützung — und natürlich unseren Hauptsponsoren für das Festival, das Incubator Village Beeskow an der Spree sowie das CoWoS Berlin — CoWorking &amp; Event Space</em></strong>.</p>



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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="857" height="1024" data-id="258586" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Fr-1.5-26-04-17-14-39-56-1958-857x1024.jpg" alt class="wp-image-258586"></figure>



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<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Also, sehen wir uns am 4. Juli in Brandenburg?</strong></h5>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Wir freuen uns auf dich und euch! 🙂</strong></h5>



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		<title>Schmerzfrei mit Kraftsport</title>
		<link>https://pureandpositive.com/schmerzfrei-mit-kraftsport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HEALTH & BEAUTY]]></category>
		<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftsport]]></category>
		<category><![CDATA[Lotola Otshumbe]]></category>
		<category><![CDATA[Welttag des Schmerzes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ob chronische Rückenbeschwerden oder anhaltende Gelenkschmerzen – viele Menschen suchen verzweifelt nach einer dauerhaften und effektiven Erleichterung. In unserem heutigen Interview sprechen wir mit dem Experten Lotola Otshumbe, ehemaliger Basketball-Profi [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Ob chronische Rückenbeschwerden oder anhaltende Gelenkschmerzen – viele Menschen suchen verzweifelt nach einer dauerhaften und effektiven Erleichterung. In unserem heutigen Interview sprechen wir mit dem Experten Lotola Otshumbe, ehemaliger Basketball-Profi und aktuell Sportmanager bei Basketball-Zweitligisten Rhein Stars</em></strong>, <strong><em>darüber, wie der gezielte Muskelaufbau im Kraftsport nicht zur Belastung, sondern zum Schlüssel für ein beschwerdefreies Leben werden kann. Er teilt aus erster Hand, mit welchen fundierten Strategien und Trainingsansätzen der Weg in einen schmerzfreien Alltag ohne Operation erfolgreich gelingt.</em></strong></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wenn Schmerzen plötzlich oder schleichend das Leben verändern, zieht das oft den Boden unter den Füßen weg. Wie hast du den Moment erlebt, als dir klar wurde, dass dich das als ehemaligen Leistungssportler und Coach komplett ausbremst?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Circa vor einem Jahr erlitt ich einen doppelten Bandscheibenvorfall. Das war einer der einschneidendsten Erlebnisse für mich bisher, körperlich als auch mental. Die Schmerzen waren so stark, dass ich zeitweise nicht mehr laufen konnte. Schnell war klar, dass es sich bei den Schmerzen nicht nur um eine Verspannung handelte. Die Diagnose war dann dennoch ein Schock. An meine Trainertätigkeit war nicht mehr zu denken. Ein herber Rückschlag, mit dem ich nie gerechnet hätte, da ich nach wie vor trainiere. Als Sportler ist Fitness und Beweglichkeit Teil meiner DNA – die sich dadurch quasi verändert hat. Es ging nicht mehr darum, 100 Prozent zu geben, sondern überhaupt wieder zurück in den Alltag zu finden. Medizinische Untersuchungen, Arztgespräche und die persönliche Einschätzung von Befunden und Therapieempfehlungen bestimmten plötzlich meinen Alltag. Wenn weder Schmerzmittel oder Physiotherapie helfen können, die Schmerzen zu lindern, ist das sehr frustrierend. Die Empfehlung einer Operation war innerhalb der Krankheitsgeschichte ein weiterer Wendepunkt. Daraufhin habe ich selbst nach Behandlungsoptionen gesucht und mich für Kieser entschieden, obwohl ich in einem anderen Studio trainiert habe, und eigentlich dachte, eine gesunde Rückenmuskulatur zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Welche Einschränkungen waren für dich mental am schwersten zu verkraften und wie hat sich diese Phase auf deinen Alltag ausgewirkt?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Alltag war enorm eingeschränkt – Tätigkeiten wie Schlafen, Aufstehen, Duschen, Zähneputzen, Gehen oder Autofahren waren mit Schmerzen verbunden. Jeder Schritt war bedacht, vorsichtig, nahezu ängstlich. Obwohl ich als Basketballer ein sehr hohes Körperbewusstsein habe und im Laufe der Jahre auch schon die eine oder andere Verletzung hatte, war mir das Ausmaß einer nahezu völligen Mobilitätseinschränkung nicht allgegenwärtig. Dies zu erkennen, mit dem Wissen, dass man einen kräftigen und athletischen Körper hat, war schon eine mentale Herausforderung. Als Leistungssportler ist man darauf konditioniert, Schmerzen auszuhalten. Bei diesen Schmerzen jedoch hat die Haltung nicht geholfen. Der Körper hat mir Grenzen gezeigt, die ich nicht überwinden konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Zum Welttag des Schmerzes am 2. Juni zeigt deine Geschichte: Chronische oder starke Rückenschmerzen müssen nicht zwangsläufig das Ende von Bewegung, Beruf oder Alltag bedeuten. Wer gezielt trainiert und die eigene Muskulatur stärkt, kann aktiv Einfluss auf seine Situation nehmen. Wie sah das im Rahmen des Kraftsportes genau aus?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir hat ein Perspektivwechsel in Bezug auf Krafttraining stattgefunden, vom typischen „Pumpen“ hin zu einem präzisen, angeleiteten, gesundheitsorientierten Aufbau der Rückenmuskulatur, um die Wirbelsäule zu stärken. Die kontrollierte Trainingsmethode hatte einen überraschend deutlichen Effekt – insbesondere auf die tief stabilisierende Muskulatur. Die exakte Führung und die bewusste Ruhe während der Trainingseinheiten haben den entscheidenden Unterschied gemacht. Schritt für Schritt bekam ich Beweglichkeit und Alltag zurück. Ich habe gelernt, dass man seine Situation aktiv beeinflussen kann – selbst dann, wenn sie aussichtslos wirkt. Nach acht Wochen hatte sich meine Rückenkraft messbar verfünffacht, die Schmerzmittel habe ich abgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wenn jede Bewegung schmerzt, kostet der Gang an die Gewichte sicherlich enorme Überwindung. Wie sah dein allererstes, kontrolliertes Krafttraining nach der Diagnose aus und wie hast du die Angst vor einer weiteren Verletzung überwunden?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, der Gang an die Gewichte war mit Unsicherheit verbunden – was, wenn sich dadurch die Situation verschlimmert? Ich hatte großen Respekt davor, wieder Belastung aufzunehmen. Seitens des Instruktors und des betreuenden Arztes bei Kieser gab es eine klare Einschätzung, welche Bewegungen sinnvoll sind, welche Muskelgruppen gestärkt werden müssen und wie die Belastung dosiert wird. Wir haben anhand meiner Diagnosen und der Ergebnisse aus den Untersuchungen ein individuelles Trainingsprogramm erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Gezieltes Krafttraining stärkt dieses „Gerüst“ und macht es stabiler. Die Muskulatur übernimmt mehr Arbeit, Bewegungen werden sicherer und die Wirbelsäule wird entlastet. Für mich war das der Schlüssel: nicht Schonung um jeden Preis, sondern gezielte Stabilität.”</em></strong></p>



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</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Kannst du Laien erklären, warum gerade diese Muskelgruppen der Schlüssel waren, um deine Wirbelsäule zu entlasten und die Schmerzen zu lindern?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bildlich gesprochen könnte man sagen, dass die Wirbelsäule nicht dafür gemacht ist, alles allein zu tragen. Sie braucht ein starkes Gerüst aus Muskulatur, das Halt gibt. Besonders wichtig sind die tiefen Rückenstrecker, die Bauchmuskulatur, die Gesäßmuskulatur und auch die Muskulatur rund um Becken und Hüfte. Wenn diese Bereiche zu schwach sind oder nicht richtig zusammenspielen, übernimmt die Wirbelsäule zu viel Last. Dann können Strukturen gereizt werden, Bewegungen werden instabil und Schmerzen können sich verstärken. Gezieltes Krafttraining stärkt dieses „Gerüst“ und macht es stabiler. Die Muskulatur übernimmt mehr Arbeit, Bewegungen werden sicherer und die Wirbelsäule wird entlastet. Für mich war das der Schlüssel: nicht Schonung um jeden Preis, sondern gezielte Stabilität.</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="640" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/06/Lotola-Otshumbe_9_.jpg" alt class="wp-image-258250" style="width:786px;height:auto" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/06/Lotola-Otshumbe_9_.jpg 640w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/06/Lotola-Otshumbe_9_-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 640px, 100vw"></figure>



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<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Bild: © Lotola Otshumbe, KIESER</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Würdest du dich heute als komplett schmerzfrei bezeichnen und wie viel Zeit musst du wöchentlich investieren, um diesen Zustand zu halten? Oder hast du zwischenzeitlich doch nochmal Schmerzen/Einschränkungen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Zustand heute hätte ich mir in der akuten Phase kaum vorstellen können. Ich kann in der Halle stehen, meine Teams betreuen und mich normal bewegen. Das ist für mich unglaublich viel wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wieviel Zeit investierst du in dein Krafttraining?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Aktuell bin ich zweimal die Woche für circa 45 bis 50 Minuten im Studio.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ein ehemaliger Basketballprofi und heutiger Nachwuchstrainer konntest du nach einem doppelten Bandscheibenvorfall in Hals- und Lendenwirbelsäule zeitweise kaum laufen, schlafen oder seine Teams betreuen. Eine Operation schien unausweichlich. Nach acht Wochen Training hatte sich aber deine Rückenkraft deutlich verbessert, Schmerzmittel waren nicht mehr nötig. Heute stehst du wieder mit deinen Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportlern in der Halle, ganz ohne Operation! Wie schaust du rückwirkend darauf? </strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigene Entscheidung, die Schmerzen mit gezieltem Krafttraining alternativ zu reduzieren, war für mich im Nachhinein ein Schlüsselmoment. Damit habe ich die Operation verhindern können und bin darüber sehr dankbar. Dieser Schritt war sehr persönlich und für mich eine Erfolgsgeschichte. Ich kann nur für mich sprechen, und würde immer wieder einen selbstbestimmten Weg wählen – den ich auch wieder in Absprache mit Ärzten und Therapeuten abwäge. Mein Motto, das ich gerne weitergeben möchte: „Wer an sich glaubt und bereit ist zu kämpfen, kann Grenzen überwinden.“</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Heute hat Kraft für mich eine viel tiefere Bedeutung, ich verbinde Kraft mit Gesundheit und vielleicht sogar mit der Freiheit, mich bewegen zu können, meinen Alltag zu gestalten, und mit jungen Menschen zu arbeiten. Das ist etwas anderes als reine Performance.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Früher ging es im Sport vermutlich um Leistung, Körbe und Siege. Welchen persönlichen Stellenwert hat „Kraft“ für dich heute? Hat sich deine Definition von körperlicher Fitness durch den Schmerzprozess von einer rein ästhetischen oder leistungsorientierten hin zu einer heilenden Perspektive gewandelt?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Definitiv. Vor dem Bandscheibenvorfall war Kraft für mich vor allem Mittel zum Zweck: höher springen, stabiler im Zweikampf sein, schneller reagieren, Leistung bringen. Heute hat Kraft für mich eine viel tiefere Bedeutung, ich verbinde Kraft mit Gesundheit und vielleicht sogar mit der Freiheit, mich bewegen zu können, meinen Alltag zu gestalten, und mit jungen Menschen zu arbeiten. Das ist etwas anderes als reine Performance. Fitness bedeutet für mich Belastbarkeit, Lebensqualität und Vertrauen in den eigenen Körper. In meinem Fall hatte das gezielte Krafttraining etwas Heilendes.</p>



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<h5 class="wp-block-heading">Zum Welttag des Schmerzes schauen viele Menschen auf eine lange Leidensgeschichte aus Medikamenten und Therapien <strong>zurück. Was möchtest du Menschen mit chronischen Rückenschmerzen oder ähnlichen Diagnosen basierend auf deiner Geschichte mit auf den Weg geben? Wie schaust du in die Zukunft?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viel Raum Schmerzen einnehmen können. Wichtig ist sicherlich, die Hoffnung nicht aufzugeben, auch wenn es manchmal nicht einfach ist, und man sich im Alltag eingeschränkt fühlt. Eine gesicherte medizinische Diagnose und die Abwägung, einer Behandlungsmethode zu vertrauen, die in der konservativen Therapie nicht vorgesehen war, hat bei mir geholfen. Die Abwägung, einen weiteren Schritt zu gehen, statt aufzugeben und den Schmerz zu akzeptieren, kann sicherlich hilfreich sein. Ich blicke positiv in die Zukunft, wobei das Risiko, einen erneuten Bandscheibenvorfall zu erleiden, bleibt. Ich weiß regelmäßiges Krafttraining für meinen Rücken zu schätzen, das in meiner Fitness-Routine fest verankert ist. Daran wird sich schätzungsweise in der nächsten Zeit auch nichts ändern.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:26% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2027/06/Lotola-Otshumbe_4-768x1024.jpg" alt class="wp-image-258258 size-full"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit der gleichen Energie, mit der er früher den Korb verteidigte, brennt <strong>Lotola Otshumbe </strong>heute für die Karrieren anderer Athleten. Der Wechsel vom Profi-Basketballer zum Sportmanager war für ihn kein Zufall, sondern Herzenssache: Er kennt die emotionalen Höhen und Tiefen des Leistungssports aus eigener Erfahrung. Heute nutzt er diesen Insider-Blick, um Sportler nicht nur strategisch zu managen, sondern ihnen als echter Mentor und verlässlicher Partner auf Augenhöhe zur Seite zu stehen.</em></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Lotola Otshumbe</p>



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		<title>Vertrauen, Enttäuschung und neue Klarheit.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Schindler]]></category>
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					<description><![CDATA[Kennt ihr das, wenn ihr das Gute im Menschen sehen wollt und euch das Ganze am Ende mit voller Wucht um die Ohren fliegt? Genau in diesem Gefühlschaos steckt Susanne [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Kennt ihr das, wenn ihr das Gute im Menschen sehen wollt und euch das Ganze am Ende mit voller Wucht um die Ohren fliegt? Genau in diesem Gefühlschaos steckt Susanne gerade, nachdem ihr Traum vom Hofleben nur zwei Wochen vor dem Umzug für sie und ihre Tochter wie eine Seifenblase geplatzt ist. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, nimmt sie uns in dieser Kolumne ganz ungefiltert mit in ihr Gedankenkarussell über falsches Vertrauen, ihre eigene Ungeduld und die schmerzhafte, aber befreiende Erkenntnis, endlich genauer hinzusehen.</em></strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube an das Gute im Menschen und sehe oft so viel Potenzial vor mir. Und immer wieder fliegt es mir um die Ohren 💥 Wie gerade wieder und so langsam habe ich dafür keine Kraft mehr…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es fühlte sich an wie ein kleiner Traum: Ein schönes altes Bauernhaus im Grünen mit 3 Hektar Land für unsere zwei Pferde. Es wohnt schon eine Frau mit ihrer Tochter und ihren Pferden da. Das Haus ist ziemlich alt — aber hey, ich komme aus einer Handwerkerfamilie und habe schon ein Haus mit saniert. So what! Wir Frauen hatten eine ähnliche Geschichte — sie schien überfordert mit Land, Tochter und Tieren und ich war wieder in meiner Kraft nach der Trennung. Ich dachte, das passt gut zusammen und wenn wir am gleichen Strang ziehen, bekommen wir das schon hin. Also sehe ich mal wieder Potenzial und lege los: Räume aus, verputze, streiche, streiche, streiche… Das reicht für den Einzug und den Rest machen wir, wenn wir drin sind. Soweit die Theorie.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pustekuchen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In zwei Wochen wollten wir umziehen: Unser Umzug und der der Pferde ist organisiert, die ersten Kisten im neuen Zuhause. Dann eskaliert es und die Bedingungen ändern sich von einem Tag auf den anderen. Unsere Meinung zählt auf einmal nicht mehr — die Entscheidung der Vermieterin steht. Für meine Tochter und mich wird der Einzug unzumutbar. Zwei Wochen vor dem Umzugstermin. Unsere jetzige Wohnung ist weitervermietet, die Stallmieten sind gekündigt. Und jetzt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgeben? Kopf in den Sand stecken? Das hätte ich wirklich gerne einfach getan. Trotzdem hinziehen und sich von Anfang an nicht wohlfühlen? Keine Option!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl ich mich am liebsten wenigstens einen Tag lang unter der Bettdecke verkrochen hätte oder ein halbes Jahr Weltreise wäre auch schön gewesen. 😬 Ich gebe es zu.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber die Uhr tickt und schon läuft mein Funktionieren-Mechanismus los: Was brauche ich und wer kann mir dabei helfen? JETZT! Also Telefon in die Hand und dann ging es los. Ich habe alle Menschen angerufen, die mir wohlgesonnen schienen. Sie haben mitgedacht, in ihren Kreisen geteilt, Links und Kontakte geschickt, Unterstützung und sogar Geld angeboten. Ein so großes DANKESCHÖN an mein tolles Netzwerk. ❤️</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Tag später sind die Pferde untergebracht und wir haben eine Option auf ein Haus direkt hier um die Ecke. Die Orga unter Druck macht mir sogar Spaß. Ich liebe Action, Bewegung, Ergebnisse. Dabei fühle ich mich lebendig.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Was mir jedoch keinen Spaß mehr macht, ist das Chaos im ersten Moment. Weil ich auf Menschen vertraue, deren Potenzial ich zwar sehe, jedoch nicht auf wirkliche Taten achte. Nenn mich naiv. Oder vielleicht auch, weil ich einfach schon mal loslaufe. Alles andere fühlt sich für mich wie Stillstand an. </em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Und das passiert mir auch in Beziehungen und im Job: Am Anfang glaube ich meistens, die Schnittmenge ist groß genug, ich renne los und gebe 100%. Und erwarte, dass mein Gegenüber gleichzieht. Ich sehe uns als gleichberechtigte Partner — gehe jedoch auch von der gleichen Motivation, Geschwindigkeit und Umsetzungswillen aus. Finde meinen Denkfehler 😉 Dann irgendwann kippt meist das Gefälle, es kommt der Cut und ich gehe.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sehe die gemeinsame Vision.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Realität trägt sie selten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kann sie vielleicht gar nicht, weil ich immer direkt durchstarte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warten und Geduld waren noch nie meine Stärken 😆</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch sind beide Seiten am Ende enttäuscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht weil die Erwartungen am Anfang nicht klar definiert worden sind?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Könnte eine Lösung sein…</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:37% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://pureandpositive.com/unterstuetze-uns/"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/1-2.jpg" alt class="wp-image-258323 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/1-2.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/1-2-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<h2 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://pureandpositive.com/unterstuetze-uns/">Du findest uns und unsere Projekte, Impulse und Beiträge toll?</a></strong></h2>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://pureandpositive.com/unterstuetze-uns/">Dann freuen wir uns über deine Unterstützung!</a></strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, es wird Zeit, auch anderen Luft zu geben: zum Initiieren, Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen. Vielleicht ist das meine eigentliche Lernaufgabe:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht weniger zu vertrauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern länger hinzusehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Worte und Potenzial zu lieben, aber Entscheidungen auf Basis von Verhalten zu treffen. Und das am besten zu Beginn und nicht erst als Kurskorrektur.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Vorteil hat das Älterwerden ja dann doch: ich reflektiere mehr, bewerte weniger. Versuche, die Situation wertfrei aus der Vogelperspektive zu betrachten und daraus zu lernen. Und ich bin so dankbar für alle meine menschlichen Spiegel in meinem Umfeld. 🙏🏻</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Tag meiner <a href="https://pureandpositive.com/liebe-ist-die-antwort-immer/"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Scheidung</mark></a> kam morgens direkt folgender Liedtext in meinen Kopf: “Das ganze Leben ist ein Quiz 🎶 und wir sind nur die Kandidaten”. 😅 So langsam fange ich an, es zu verstehen…&nbsp;</p>



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<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Wir alle wachsen auf in unseren Mustern, in unseren Glaubenssätzen und den Werten unserer Eltern. Und wir alle werden erwachsen und dürfen neu entscheiden, wer wir sein und wie oft wir die gleichen Fehler wiederholen möchten.</em></strong></p>
</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Diesen meinen Fehler habe ich wohl nun oft genug wiederholt. Genug Energie verbraten und Chaos weggebügelt, weil ich zu Beginn nicht genau hingesehen habe. Oder nicht klar genug war? Oder von falschen Voraussetzungen ausging?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch schön zu sehen, was alles passieren kann, wenn sich Menschen mit der gleichen Vision verbinden und gemeinsam ins Tun kommen. Und wie schnell es dann gehen kann. Also drückt mir die Daumen, dass wir Ende des Monats ein Dach über dem Kopf haben 😉&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Et is noch immer jot jejange…”: wie die Rheinländer zu sagen pflegen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welchen Fehler hast du oft genug gemacht in deinem Leben? Schreibe es gerne in die Kommentare — so müssen wir vielleicht nicht alle Fehler selber machen 😉</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir lesen uns in 14 Tagen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Eure Susanne</em></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.pureandpositive.com/inner-circle"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="615" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-1024x615.jpg" alt class="wp-image-258189 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-980x588.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/25.5-480x288.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Du willst mich persönlich und unsere Community kennenlernen?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Dann schreibe mir eine Mail an <a href="mailto:susanne-schindler@purecreation.group"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">susanne-schindler@purecreation.group</mark></a> und komme unverbindlich beim nächsten digitalen Kaffee in unseren <a href="http://www.pureandpositive.com/inner-circle"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Inner Circle</mark></a>. Eine Mail reicht und ich schicke dir den Link zu. Ich freue mich auf dich.</p>



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		<title>Nicht online. Sondern bei sich.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/nicht-online-sondern-bei-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[KIDS & FAMILY]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendbildungsstätte Hirschluch in Brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum junge Menschen heute echte Erfahrungsräume brauchen: In einer Welt permanenter digitaler Reizüberflutung verlieren junge Menschen zunehmend den Kontakt zu ihrer eigenen Intuition und Unmittelbarkeit. Die Evangelische Jugendbildungsstätte Hirschluch schafft [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Warum junge Menschen heute echte Erfahrungsräume brauchen: In einer Welt permanenter digitaler Reizüberflutung verlieren junge Menschen zunehmend den Kontakt zu ihrer eigenen Intuition und Unmittelbarkeit. Die Evangelische Jugendbildungsstätte Hirschluch schafft hier einen bewussten Gegenpol: Analoge Erfahrungsräume im märkischen Kiefernwald, in denen das Smartphone Sendepause hat. Durch echtes Erleben – vom Knistern des Lagerfeuers bis zur Teamarbeit in der Natur – erfahren Jugendliche eine Resonanz, die kein Algorithmus simulieren kann. Es geht dabei nicht um Technikfeindlichkeit, sondern um das essenzielle Bedürfnis, die eigene Wirksamkeit jenseits von Filtern und Likes neu zu entdecken. Dieser Gastbeitrag zeigt auf, warum diese „Offline-Inseln“ heute notwendige Schutzräume für die gesunde Identitätsbildung einer ganzen Generation sind.</em></strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Es war spät geworden. Das Feuer knisterte leise. Der Geruch von Holz und Rauch lag in der Luft, irgendwo knackte ein Ast, Geräusche aus dem Wald waren zu hören – und um uns herum wurde es still. Um das kleine Lagerfeuer herum saßen Jugendliche, über ihnen nur Sterne, um sie herum Wald, Dunkelheit und Stille. Keine Musik. Keine Push-Nachrichten. Kein WLAN. Nur Menschen, Holz, Rauch – und plötzlich sagte ein 16-jähriger Teilnehmer: „Ich glaube, ich habe mich gerade zum ersten Mal seit Langem wieder wirklich gespürt.“ Solche Momente entstehen nicht zufällig. Und sie erzählen viel über eine Generation, die heute so gut vernetzt ist wie nie zuvor – und sich gleichzeitig oft von sich selbst entfernt fühlt. Zwischen Social Media, Leistungsdruck, Krisenmeldungen, ständiger Erreichbarkeit und endlosem Doom Scrolling bleibt für viele junge Menschen – und nicht selten auch für Eltern, Großeltern, Führungskräfte oder Menschen mitten im Familien- und Berufsalltag – kaum Raum für eine der wichtigsten Fragen überhaupt:</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wer bin ich eigentlich – wenn gerade niemand zuschaut?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Diese Frage beschäftigt längst nicht nur Pädagoginnen und Pädagogen, Psychologinnen, Ärzte und Gesundheitsforscher. Die COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf zeigt seit Jahren, dass psychische Belastungen, Stresssymptome und Ängste bei Kindern und Jugendlichen deutlich zugenommen haben. Gleichzeitig zeigen zahlreiche internationale Studien aus Natur- und Gesundheitsforschung: Aufenthalte in Wald und Grünräumen können Stress reduzieren, Konzentration fördern, das Nervensystem regulieren und emotionale Stabilität stärken. Doch es geht um mehr als Erholung. Es geht um Achtsamkeit. Es geht um Selbstfindung. Es geht um Spiritualität. Und vielleicht auch um die Fragen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo finde ich Hoffnung?<br>Was gibt meinem Leben Sinn?<br>Gibt es da mehr? Gott? Ewigkeit?<br>Oder zumindest einen Zugang zum eigenen Inneren?</strong></p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Gleichzeitig zeigen zahlreiche internationale Studien aus Natur- und Gesundheitsforschung: Aufenthalte in Wald und Grünräumen können Stress reduzieren, Konzentration fördern, das Nervensystem regulieren und emotionale Stabilität stärken.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Was passiert, wenn junge Menschen wieder fühlen dürfen?</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">In der pädagogischen Arbeit draußen zeigt sich immer wieder ein ähnliches Muster: Wenn junge Menschen gemeinsam Feuer machen, Holz tragen, barfuß über Waldboden gehen, haptisch mit ihren Händen arbeiten, kochen oder nachts in den Himmel schauen, verändert sich etwas. Sie werden langsamer. Sie werden ehrlicher. Sie beginnen, Fragen zu stellen. Fragen wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was tut mir eigentlich wirklich gut?</li>



<li>Warum bin ich ständig müde?</li>



<li>Wofür brenne ich eigentlich?</li>



<li>Was gibt meinem Leben Sinn?<br>Das sind keine kleinen Fragen. Das sind Lebensfragen. Und genau deshalb brauchen junge<br>Menschen heute nicht nur Bildung. Sie brauchen Erfahrungsräume.</li>
</ul>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Fünf Impulse für mehr Verbindung im Alltag</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Oft beginnt Veränderung nicht mit einer großen Entscheidung, sondern mit kleinen bewussten Schritten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Jeden Tag mindestens eine Stunde ohne Bildschirm: Kein Handy. Keine Musik. Keine Nachrichten. Nur Stille.</li>



<li>Wieder über den Körper wahrnehmen: Barfuß auf Gras. Hände in Erde. Holz spalten. Feuer entzünden. Dreck. Schmutzige Hände. Der Körper erinnert sich oft schneller als der Kopf daran, was guttut.</li>



<li>Gespräche an Orten führen, die entschleunigen: Am Feuer. Im Wald. Beim Gehen. Viele Gespräche werden dort ehrlicher.</li>



<li>Leere nicht sofort füllen: Nicht jede Pause braucht Input. Zwischen Konsum und Leistung liegt ein Raum, den viele kaum noch kennen: <strong>Einfach sein.</strong> Nicht nur Human Doing. Sondern wieder Human Being. Oft beginnt Klarheit genau dort.</li>



<li>Orte aufsuchen, die erden: Wald. Wasser. Weite. Gemeinschaft. Orte, an denen Menschen nichts leisten müssen – sondern einfach Mensch sein dürfen.</li>
</ol>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Hirschluch-Luftaufnahme.jpg" alt class="wp-image-258127" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Hirschluch-Luftaufnahme.jpg 1000w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Hirschluch-Luftaufnahme-980x552.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Hirschluch-Luftaufnahme-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw"></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © J.- u. B. Hirschluch</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Sie brauchen Orte, an denen sie wieder fühlen, glauben, wachsen dürfen – und einfach Mensch sein. Oder, wie es ein Jugendlicher in Hirschluch einmal formulierte: „Ich habe hier nichts Neues gelernt. Aber ich glaube, ich habe etwas Wichtiges wiedergefunden.“</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wo solche Erfahrungsräume möglich werden</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau solche Erfahrungsräume bietet die Evangelische Jugendbildungsstätte Hirschluch in Brandenburg. Mitten in der märkischen Schöpfung, eingebettet in Wald und Weite, ist Hirschluch seit über 100 Jahren ein Ort für Begegnung, Entwicklung und echte Erfahrungen. Mit rund 180 Betten in fünf Gästehäusern, dem modernen Seminar- und Tagungshaus Silberner Mond, Feuerstellen, Naturflächen und viel Raum für Gemeinschaft begleitet Hirschluch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Teamtage und Seminare</li>



<li>Schulklassen und Jugendgruppen</li>



<li>internationale Begegnungen</li>



<li>Teams, Organisationen und Firmen</li>



<li>Menschen auf der Suche nach Orientierung, Ruhe und neuer Perspektive </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Im Fachbereich außerschulische Bildung verbinden sich Erlebnispädagogik, Persönlichkeitsentwicklung, Schöpfungsbewusstsein und Spiritualität. Im BAMF-Projekt Nature of One erleben junge Menschen unterschiedlicher Herkunft Gemeinschaft am Feuer, auf Wanderungen, beim Bauen, Kochen und Unterwegssein. Und mit dem geplanten Talenteturm Hirschluch entsteht aktuell ein weiterer Zukunftsort, an dem Handwerk, Gemeinschaft, Schöpfung und Selbstwirksamkeit zusammenfinden. Denn die Erfahrung zeigt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Junge Menschen brauchen heute nicht noch mehr Input.</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie brauchen Orte, an denen sie wieder fühlen, glauben, wachsen dürfen – und einfach Mensch sein. Oder, wie es ein Jugendlicher in Hirschluch einmal formulierte: „Ich habe hier nichts Neues gelernt. Aber ich glaube, ich habe etwas Wichtiges wiedergefunden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:32% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Hirschluch-Treppe-und-Schild-682x1024.jpg" alt class="wp-image-258128 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Hirschluch-Treppe-und-Schild-682x1024.jpg 682w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Hirschluch-Treppe-und-Schild-480x720.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 682px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir erleben täglich, dass junge Menschen nicht nach noch mehr digitalem Content hungern, sondern nach echten Erfahrungsräumen. Räumen, in denen das Handy im Flugmodus bleibt, damit die Sinne auf Empfang gehen können. Hier setzt die Arbeit in <strong>Hirschluch</strong> an. In einer Welt, die auf Leistung und Inszenierung getrimmt ist, brauchen Jugendliche Orte des „Nicht-Funktionieren-Müssens“. Ein Erfahrungsraum wie Hirschluch ist mehr als nur ein physischer Ort im Wald von Brandenburg; er ist ein pädagogisches Schutzgebiet. </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In diesem Gastbeitrag wird aufgezeigt, warum die Rückkehr zum „Analogen“ kein Rückschritt ist, sondern die notwendige Voraussetzung dafür, dass junge Menschen eine stabile Identität entwickeln können – damit sie am Ende nicht nur online sind, sondern wirklich bei sich.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © J.- u. B. Hirschluch</p>



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<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"></h5>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong><a href="http://www.hirschluch.de" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mehr über die Jugendbildungsstätte Hirschluch HIER.</mark></a></strong></h5>



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			</item>
		<item>
		<title>Mein Wunsch nach Verbundenheit.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/ein-raum-fuer-verbundenheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Prizelius]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Als ich mir die ersten Gedanken zu meiner zweiten Kolumne in unserer neuen Pure &amp; Positive — Reihe machte, ging ich nochmal meine Werte durch, die sich schon mein ganzes Leben sehr stark gezeigt haben. Ich habe mich als Kind sehr oft alleine gefühlt, als ich in vertrauten Kreisen immer mal wieder versuchte, meinen Wunsch nach einer besseren Welt deutlich zu machen. Ich habe schon immer fest daran geglaubt, dass wahre Positivität und ein erfülltes Leben erst durch ein tiefes Gefühl der Verbundenheit entstehen – mit uns selbst, aber vor allem miteinander.</em></strong><em><strong> Und doch fühlt sich vieles rückwirkend oft schön an. Darauf ist unser Gehirn programmiert. Aber im Detail sind einzelne Situation manchmal schmerzhaft. Warum das eine Art Schlüsselerlebnis für mich war ‑auch für Pure &amp; Positive- möchte ich heute mit dir teilen…</strong></em></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Erinnerst du dich noch an das Gefühl, wenn die Sommerferien als Kind unendlich lang wirkten? Wenn die Tage aus flirrender Hitze, dem Duft von gemähtem Gras und dem schrillen Zirpen der Grillen bestanden? Wenn man von außen auf diese Kulisse blickt, sieht sie perfekt aus. Pur, unbeschwert, positiv. Das Bild einer Bilderbuch-Kindheit. Aber wenn ich ganz tief in meine eigenen Erinnerungen eintauche, mischt sich in dieses warme Sommerlicht ein ganz anderer, verdammt vertrauter Geschmack: der Geschmack von Einsamkeit. Ich weiß noch genau, wie es sich anfühlte, auf dem Spielplatz am Rand zu stehen. Zu beobachten, wie die anderen Kinder lachten, Geheimnisse teilten und wie selbstverständlich eine unsichtbare Gemeinschaft bildeten, zu der ich einfach keinen Schlüssel fand. Ich fühlte mich oft wie hinter einer dicken Glasscheibe. Ich konnte alles sehen, ich konnte alles hören – aber ich konnte es nicht berühren. Und es tat weh. Es war ein leiser, dumpfer Schmerz, der im Magen saß und mir zuflüsterte: <em>„Du bist anders. Du gehörst hier nicht dazu.“</em> Oder beim Turnen nicht gleich ins Team gewählt zu werden, für etwas ausgeschimpft zu werden, was man im Kern eigentlich nur gut gemeint hat. Oft war da diese Leere. Ich erinnere auch eine Situation in der Grundschule, als die damalige Referendarin eine Übung machte, in der sie uns fragte, ob wir lieber alleine oder mit anderen spielen. Ich war mit eine der einzigen, die sich in die “alleine” Ecke stellte. Vielleicht, weil einen dann niemand bewertet, spüren lässt, wie unpassend mein Verhalten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Gefühl hat mich durch mein Heranwachsen begleitet wie ein treuer, aber ungeliebter Schatten. Die Jugendjahre, die eigentlich von Aufbruch und Zugehörigkeit geprägt sein sollten, waren für mich oft ein Spießrutenlauf der Anpassung. Man probiert Rollen aus, zieht Masken an, schneidet sich Ecken und Kanten ab, nur um irgendwo hineinzupassen. Man tut alles, um dazuzugehören – und fühlt sich paradoxerweise genau in den Momenten, in denen man von Menschen umgeben ist, am allerverlassensten. Weil man weiß, dass sie nicht <em>dich</em> sehen, sondern nur die Rolle, die du gerade spielst.</p>



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<figure class="wp-block-image"><a href="https://pureandpositive.com/unterstuetze-uns/"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258323" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/1-2.jpg" alt class="wp-image-258323" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/1-2.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/1-2-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>



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<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.pureandpositive.com/podcast"><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" data-id="258325" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-2.jpg" alt class="wp-image-258325" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-2.jpg 940w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/3-2-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw"></a></figure>
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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Der Trugschluss der perfekten Fassaden</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Als wir den Grundstein für Pure &amp; Positive legten, war dieser alte, kindliche Schmerz unbewusst vielleicht mit ein innerer Kompass. Ich wollte einen Ort schaffen, der das genaue Gegenteil von dieser kalten Glasscheibe ist. Eine Zuflucht vor dem ohrenbetäubenden, oft so unbarmherzigen Lärm der Welt. Ein Medium für das Schöne, das Wahre, das Optimistische. Es ist im digitalen Zeitalter so unendlich leicht geworden, eine perfekte, „positive“ Welt zu inszenieren. Wir generieren ästhetische Feeds, teilen kluge Zitate über Achtsamkeit, Heilung und Selbstliebe und verpacken das Leben in mundgerechte, wunderschöne Häppchen. Wir senden und senden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wenn du dann abends allein auf dem Sofa sitzt, das bläuliche Licht des Smartphones dein Gesicht erhellt und du durch diese makellosen Inhalte scrollst – fühlst du dich dann wirklich getröstet? Oder schleicht sich nicht genau in diesem Moment wieder dieses alte, kindliche Gefühl ein, am Rand zu stehen und einer perfekten Welt zuzusehen, zu der man selbst keinen Zugang hat? Genau deshalb sage ich heute in aller Deutlichkeit: Ein reines Medium zu sein, das einfach nur Inhalte produziert, reicht uns nicht mehr. Es ist uns nicht genug. Weil Positivität ohne Verbundenheit eine Farce ist. Sie ist wie ein wunderschönes, durchdesigntes Haus, in dem die Heizung ausgefallen ist. Es sieht von außen toll aus, aber es wärmt dich nicht, wenn du frierst.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Der Schmerz unserer Kindheit und Jugend war selten der Mangel an schönen Dingen – es war der Mangel an Menschen, die uns das Gefühl gaben, genau so, wie wir sind, richtig zu sein. Verbundenheit ist das Pflaster auf dieser alten Wunde.”</em></strong></p>
</blockquote>



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<h5 class="wp-block-heading"><strong>Warum wir eine Gemeinschaft wollen, kein Publikum</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Ein klassisches Medium trennt die Welt strikt auf: Hier sind die Macher, die Experten, die Content-Creator – und dort drüben ist das Publikum. Das Publikum sitzt im Dunkeln, schaut passiv zu und konsumiert. Genau diese Dynamik triggert die alte Einsamkeit des Heranwachsens. Sie hält dich in der Rolle des Beobachters. Wir wollen das Licht im Zuschauerraum anknipsen. Wir weigern uns, aus einem Elfenbeinturm heraus Ratschläge zu erteilen. Wir wollen kein Publikum, wir wollen eine Gemeinschaft auf Augenhöhe. Wenn wir über persönliche Weiterentwicklung, über mentale Gesundheit oder die reinen Freuden des Alltags sprechen, dann tun wir das nicht als Menschen, die alles verstanden haben. Wir tun es als Suchende. Wir stolpern, wir zweifeln und wir tragen die Narben unserer eigenen Vergangenheit mit uns herum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wollen einen Raum schaffen, in dem drei Dinge oberste Priorität haben: Wir wollen den Schmerz nicht weglächeln. Wahre Positivität entsteht nicht, indem man das Dunkle leugnet, sondern indem man gemeinsam das Licht sucht. Deine Brüche und deine unperfekten Tage gehören hierher. Ein Medium wird erst dann zu einer Heimat, wenn es ein Dialog ist. Deine Geschichten, deine Ängste und deine Meilensteine sind das eigentliche Herzstück von Pure &amp; Positive. Wenn der alte Schmerz der Isolation wieder anklopft, sollst du hierherkommen können und beim Lesen spüren: „Gott sei Dank, es geht nicht nur mir so.“ Dieses kollektive Aufatmen ist der Moment, in dem die Glasscheibe zerspringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ein Versprechen für die Zukunft</strong></h5>



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<p class="wp-block-paragraph">Am Ende des Tages ist jede Website, jedes Magazin und jeder Text nur ein leeres Skelett aus Pixeln und Buchstaben. Erst du, mit deiner Lebensgeschichte, deiner Sensibilität und deiner Bereitschaft, dich berühren zu lassen, füllst diesen Raum mit echter Wärme. Pure &amp; Positive ist für mich und uns kein Projekt, das wir für dich machen. Es ist ein lebendiger, atmender Raum, den wir mit dir gestalten wollen. Wir möchten die Brücke sein, die das einsame Kind von damals abholt und ihm zeigt: Du bist nicht mehr allein am Rand. Du bist mittenreingezogen in ein Netz aus Menschen, die dasselbe fühlen. Schön, dass du da bist. Lass uns diesen Raum gemeinsam mit Leben füllen und wirklich miteinander verbunden bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis in zwei Wochen, zu meiner nächsten Kolumne,</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>deine Christin</em></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:31% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius.jpg" alt class="wp-image-250127 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius.jpg 1000w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius-980x980.jpg 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2024/02/Christin-Prizelius-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du möchtest mich persönlich und unsere Community kennenlernen?</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Dann schreibe mir eine <a href="mailto:christin-prizelius@purecreation.group"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mail</mark></a>&nbsp;und komme unverbindlich beim nächsten digitalen Kaffee in unseren <a href="http://www.pureandpositive.com/inner-circle"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Inner Circle</mark></a>. Ich freue mich auf dich.</p>



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		<title>Trennung verstehen und begleiten.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/trennung-verstehen-und-begleiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KIDS & FAMILY]]></category>
		<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[Fürstenberg Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Dobelstein-Lüthe]]></category>
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					<description><![CDATA[Trennungen gehören zum Leben. Und trotzdem gehören sie zu den Themen, über die viele Menschen nur schwer sprechen können. Vielleicht, weil sie oft mit Schmerz, Unsicherheit oder Schuld verbunden sind. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Trennungen gehören zum Leben. Und trotzdem gehören sie zu den Themen, über die viele Menschen nur schwer sprechen können. Vielleicht, weil sie oft mit Schmerz, Unsicherheit oder Schuld verbunden sind. Vielleicht aber auch, weil wir gesellschaftlich noch immer gelernt haben, Trennung vor allem als Scheitern zu betrachten, statt als einen komplexen Veränderungsprozess, der viele Menschen gleichzeitig betrifft. Denn wenn eine Beziehung auseinander geht, betrifft das selten nur zwei Menschen. Darüber schreibt Ulrike Dobelstein-Lüthe als Geschäftsführerin der Fürstenberg Foundation in ihrem Gastbeitrag und macht dabei auf eine Veranstaltung zum Thema „Trennung verstehen &amp; begleiten” aufmerksam.</em></strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Speziell wenn Eltern sich trennen, verändert sich oft das gesamte emotionale Gefüge einer Familie. Routinen brechen weg, Wohnsituationen verändern sich, Konflikte werden spürbar und Verlässlichkeit fühlt sich plötzlich anders an. Besonders Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erleben diese Veränderungen häufig intensiv. Auch dann, wenn sie nach außen ruhig wirken. Viele junge Menschen versuchen in solchen Situationen vor allem eines: niemandem zusätzlich zur Last zu fallen.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie vermitteln zwischen Elternteilen, ziehen sich zurück, übernehmen Verantwortung oder versuchen, „stark“ zu bleiben. Gefühle wie Unsicherheit, Wut, Traurigkeit oder Loyalitätskonflikte bleiben dabei oft unausgesprochen. Nicht, weil sie nicht da wären, sondern weil vielen Menschen die Sprache oder der Raum fehlt, darüber offen zu sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="584" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2024-12-20-101745-1024x584.png" alt class="wp-image-258269" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2024-12-20-101745-1024x584.png 1024w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2024-12-20-101745-980x559.png 980w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2024-12-20-101745-480x274.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Fürstenberg Foundation</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es bei Trennung nicht nur um familiäre Veränderungen. Auch junge Erwachsene erleben eigene Beziehungskrisen, Liebeskummer, Freundschaftsabbrüche oder andere Abschiede, die emotional tief prägen können. Gerade in einer Zeit, in der Beziehungen, Identität und Zukunft ohnehin oft im Wandel sind, können solche Erfahrungen das eigene Sicherheitsgefühl erschüttern. Und dennoch liegt genau darin auch etwas Wichtiges: die Möglichkeit, anders über Beziehungen, Konflikte und emotionale Gesundheit zu sprechen. Vielleicht brauchen wir gesellschaftlich weniger die Frage: „Wie vermeiden wir jede Krise?“ und mehr die Frage: „Wie begleiten wir Menschen gut durch schwierige Zeiten?“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn nicht jede Trennung lässt sich verhindern. Aber wie wir miteinander umgehen, wie wir kommunizieren und wie wir junge Menschen in belastenden Situationen begleiten, macht einen Unterschied. Kinder und Jugendliche brauchen dabei nicht perfekte Erwachsene. Sie brauchen Orientierung, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und das Gefühl, mit ihren Emotionen nicht allein zu sein. Oft hilft nicht die perfekte Antwort, sondern Zuhören, Offenheit und die Bereitschaft, Gefühle ernst zu nehmen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://fuerstenberg-foundation.de/24-juni-2026-trennung-verstehen-begleiten/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="893" height="521" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2026-05-26-114425.png" alt class="wp-image-258268" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2026-05-26-114425.png 893w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2026-05-26-114425-480x280.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 893px, 100vw"></a></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Fürstenberg Foundation</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Genau darum soll es bei der Veranstaltung „Trennung verstehen &amp; begleiten – Impulse für Familien, Jugendliche &amp; junge Erwachsene“ gehen, die am 24. Juni 2026 in Hamburg stattfindet. Die Veranstaltung der Fürstenberg Foundation in Kooperation mit der Bucerius Law School möchte bewusst unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen: Psychologie, Familienrecht, persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Fragen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Konflikte oder Probleme, sondern vor allem die Frage, was Menschen in herausfordernden Lebenssituationen wirklich hilft.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Oft beginnt Veränderung genau dort, wo Menschen anfangen, ehrlicher über ihre Erfahrungen zu sprechen.”</em></strong></p>



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</blockquote>



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<p class="wp-block-paragraph">Mit dabei sind unter anderem die Singer-Songwriterin Miss Allie, Familientherapeutin Mareike Fell, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht Bettina Bachinger sowie Journalist und Podcaster Andreas Wrede, bekannt durch den Podcast „Wenn Eltern Feinde werden“. Es soll ein Abend werden, der Raum schafft für Austausch, Verständnis und neue Perspektiven. Sensibel, offen und ohne Stigmatisierung. Denn oft beginnt Veränderung genau dort, wo Menschen anfangen, ehrlicher über ihre Erfahrungen zu sprechen.</p>



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<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center"><br><br><strong><br>Weitere Informationen zur Veranstaltung:</strong><br><br>„Trennung verstehen &amp; begleiten – Impulse für Familien, Jugendliche &amp; junge Erwachsene“<br>Juni 2026, 19–21:00 Uhr, Bucerius Law School in Hamburg<br><br>Mehr Infos:<br><a href="https://www.fuerstenberg-foundation.de/24-juni-2026-trennung-verstehen-begleiten" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">www.fuerstenberg-foundation.de</mark></a><br><br><br></td></tr></tbody></table></figure>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://fuerstenberg-foundation.de/24-juni-2026-trennung-verstehen-begleiten/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="912" height="733" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2026-05-08-094259.png" alt class="wp-image-258270" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2026-05-08-094259.png 912w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2026-05-08-094259-480x386.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 912px, 100vw"></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Fürstenberg Foundation</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:38% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="752" height="834" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Workshop-225_2-1.jpg" alt class="wp-image-258267 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Workshop-225_2-1.jpg 752w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/06/Workshop-225_2-1-480x532.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 752px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Ulrike Dobelstein-Lüthe</strong> ist die Geschäftsführerin der Fürstenberg Foundation, wo sie sich maßgeblich für die Stärkung der mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen einsetzt, um jungen Menschen ein stabiles Fundament für ihre Zukunft zu bieten. Mit ihrer langjährigen Expertise prägt sie die strategische Ausrichtung der Stiftung, um innovative Präventionskonzepte in die Arbeitswelt und Gesellschaft zu tragen. Dabei verbindet sie leidenschaftlich unternehmerisches Denken mit sozialer Verantwortung, um nachhaltige Lösungen für mentale Wohlbefinden zu schaffen.</em></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Fürstenberg Foundation</p>



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		<title>Liebe ist die Antwort. Immer.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><!-- divi:paragraph -->
<p><strong><em>Nach dem inspirierenden Auftakt unserer neuen Kolumne nimmt Susanne Schinder uns heute noch ein bisschen tiefer mit auf ihre Reise. Das soll einen Raum schaffen für ehrlichen Austausch, neue Perspektiven und eine ordentliche Portion Optimismus — auch bei einer Trennung bzw. Scheidung. Begleite uns durch das nächste Kapitel von Pure &amp; Positive, in dem wir gemeinsam herausfinden, was alles tatsächlich möglich ist.</em></strong></p>
<p><span style="font-size: 16px"></span></p>
<p><span style="font-size: 16px">Morgen ist mein Scheidungstermin. “Bis ans Ende unserer Tage” hat für uns leider nicht funktioniert. Wir sahen alte Paare Hand in Hand auf der Parkbank sitzen und haben uns vorgenommen: “So werden wir auch mal.”. Das schaffen wir wohl nicht mehr — jedenfalls nicht miteinander.</span></p>
<p>Unsere Zeit begann leicht: voller Träume, Abenteuer und Leichtigkeit. Wir haben zusammen gelacht, getanzt, unsere Zukunft geplant, unsere kleine eigene Familie gegründet. Wir waren ein Team, beste Freunde … Ich war deine Traumfrau … doch nach über 20 Jahren war davon nicht mehr viel übrig.</p>
<p>Mit der Zeit übernahm die Verantwortung: die Jobs, der Hausbau, das Elternsein — die Leichtigkeit verschwand über all die Jahre. Stück für Stück. Still und leise hat sich unsere Verbindung verändert. Ich hatte unser WIR geliebt — aber MICH dabei aus den Augen verloren.</p>
<p><span style="font-size: 16px"><br>Auf dem Weg habe ich geredet, nachgefragt, wollte es besser machen. Ich wollte, dass es funktioniert. Für uns. Ich habe dir gesagt, was mir nicht gefällt. Was ich beobachte. Dass ich merkte, wie WIR auseinanderbrechen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erst mit Abstand fällt mir auf: ich habe dir nie gesagt, wie es mir wirklich damit ging. Dass ich mich nicht so stark fühlte, wie ich von außen wirke. Dass ich deine Hilfe brauchte. Dass ich immer öfter darüber nachdachte zu gehen, weil ich nicht mehr weiter wusste. Ich wusste nur, dass ich es SO nicht mehr ertragen wollte.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<blockquote class="wp-block-quote"><p><!-- divi:paragraph {"style":{"typography":{"textAlign":"center"}}} --></p>
<p class="has-text-align-center"><strong><em>„Ich habe geredet und geredet und nichts hat sich verändert. Über Jahre. Bis ich stiller wurde … leise … stumm. Und wie so oft in meinem Leben: wenn ich das Gefühl habe, dass mein Reden nichts verändert und ich die einzige bin, die ein System lebendig hält, bin ich gegangen…</em></strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --> <!-- /divi:paragraph --></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich war einsam in den letzten Jahren unserer Ehe. Du wahrscheinlich auch. Wir haben nie darüber gesprochen. Wir haben es nicht geschafft.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 16px">Bis zum Schluss dachtest du, ich würde bleiben.</span></p>
<p>Hatte ich gehofft, dass du um mich kämpfst? Vielleicht.<br>Hätte das meine Meinung geändert? Wahrscheinlich nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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<h1><a href="http://www.pureandpositive.com/podcast" target="_blank" rel="noopener"><span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">Du liebst Podcasts?</span></a></h1>
<p><a href="http://www.pureandpositive.com/podcast" target="_blank" rel="noopener"><span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">Bei uns gibt es nur Positives auf die Ohren! Reinhören, inspirieren lassen, weiterempfehlen.</span></a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du wolltest helfen, aber keine Verantwortung tragen.<br>Ich hätte deine Hilfe so dringend gebraucht, dich aber nie danach gefragt.<br>Zwei verletzte Kinder, die sich ihre Wunden spiegeln.<br>Damals konnte ich das noch nicht sehen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p>Morgen sehen wir uns nach so langer Zeit wieder. Dieses Mal vor Gericht. Wahrscheinlich zum allerletzten Mal. Ich wünsche dir von Herzen nur das Beste. Leb wohl!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<strong style="font-size: 16px"><em>„Ich bin nicht mehr dieselbe Frau, die damals ging. Ich bin jetzt wieder ich selbst. Ich liebe mein Leben und alles darin. Ich bin dankbar für meinen Weg voller Steine, Verluste, Hinfallen und Wiederaufstehen — voller Tränen, voller Liebe, voller Lachen, voller Vertrauen.”</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 16px">Und doch bin ich wieder bereit für die Liebe. Nicht mehr mit der rosaroten Brille von damals. Sondern ehrlicher. Offener. Bewusster. Denn Liebe ist die Antwort. Immer. ❤️&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-size: 16px">Bist du verliebt, verlobt, verheiratet oder auch geschieden? Und gab es Momente in deinem Leben, die du rückblickend anders einschätzt als mittendrin?&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Teile gerne deine Erfahrungen dazu in den Kommentaren. Denn gemeinsam sind wir weniger allein mit unseren Themen.</span></p>
<p>Bis in zwei Wochen,<br>deine Susanne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 16px">P.S.: Für alle, die nach meinem </span><a href="https://pureandpositive.com/gemeinsam-sind-wir-weniger-allein/" target="_blank" rel="noopener" style="font-size: 16px">letzten Beitrag</a><span style="font-size: 16px"> hier auf eine Fortsetzung gehofft haben: entschuldigt bitte. Manchmal kommt einfach das Leben dazwischen. Nächstes Mal greife ich wieder darauf zurück. Wenn nichts dazwischen kommt 😉&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Möchtest du mich persönlich und unsere Community kennenlernen?</strong></p>
<p>Dann schreibe mir eine <span style="color: #0c71c3"><a href="mailto:susanne-schindler@purecreation.group" style="color: #0c71c3">Mail</a></span>&nbsp;und komme unverbindlich beim nächsten digitalen Kaffee in unseren <span style="color: #0c71c3"><a href="http://www.pureandpositive.com/inner-circle" style="color: #0c71c3">Inner Circle</a></span>. Ich freue mich auf dich.</p></div>
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		<title>Ruhepol für Menschen in Verantwortung.</title>
		<link>https://pureandpositive.com/ruhepol-fuer-menschen-in-verantwortung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Prizelius]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Focused]]></category>
		<category><![CDATA[BUSINESS]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Görlich]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhepol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pureandpositive.com/?p=258038</guid>

					<description><![CDATA[Die Anforderungen an Führungskräfte, Unternehmer und Menschen in gesellschaftlicher Verantwortung wachsen in einer zunehmend komplexen und schnelllebigen Welt kontinuierlich. In Zeiten ständiger Erreichbarkeit und permanenter Entscheidungsdruck wird die Fähigkeit, innezuhalten, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Die Anforderungen an Führungskräfte, Unternehmer und Menschen in gesellschaftlicher Verantwortung wachsen in einer zunehmend komplexen und schnelllebigen Welt kontinuierlich. In Zeiten ständiger Erreichbarkeit und permanenter Entscheidungsdruck wird die Fähigkeit, innezuhalten, nicht mehr als Schwäche, sondern als kritischer Erfolgsfaktor für nachhaltiges Handeln betrachtet. In dem folgenden Gastbeitrag widmet sich Bernhard Görlich genau dieser zentralen Herausforderung. Er beleuchtet, warum das Schaffen eines inneren und äußeren Ruhepols für Menschen in Verantwortung keine bloße Wellness-Maßnahme ist, sondern das Fundament für Klarheit, Resilienz und gesunde Führung.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Das Wartungs-Dilemma: Warum Hochleistungsmaschinen das Zulassen lernen müssen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir saßen in einem Workshop mit der oberste Führungsebene eines mittelständischen Unternehmens. Draußen regnete es gegen die Scheiben des Besprechungsraumes. Die Aufgabe war simpel: Jeder sollte eine „Persona“ von sich erstellen. Ein Blatt Papier, Platz für Stärken, ein persönliches Powersymbol und das eigene „Kryptonit“ – jene Schwachstelle, die uns im Kern verwundbar macht. Ich beobachtete die Gruppe. Während die Teamleiter eifrig zeichneten und schrieben, blieb ein Blatt fast unberührt. Es gehörte einem Mitglied der Geschäftsführung. Am Ende stand dort lediglich ein Name. Kein Symbol, keine Stärke, erst recht kein Kryptonit. Ein weißes Blatt als Schutzschild. In diesem Moment war die Einsamkeit im Raum fast greifbar. Es war die Angst, sich vor den eigenen Leuten die Blöße zu geben. Eine Blockade, die sich wie ein unsichtbarer Nebel über die gesamte Firmenkultur legte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wenn die Maschine sich selbst die Wartung verweigert</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen in Führungspositionen wirken oft wie Hochleistungsmaschinen – und behandeln sich selbst auch so. Sie funktionieren, sie liefern, sie steuern. Doch genau hier liegt der Konstruktionsfehler: Jede Maschine in der Fertigung hat fest definierte Wartungsintervalle. Sie wird abgeschaltet, geprüft und geölt um ihre Präzision zu erhalten. Der Mensch an der Spitze gönnt sich diesen “Stillstand” selten. Er bleibt mit seinen persönlichen Themen einsam, während die “Festplatte” überläuft. Warum? Weil die “Öffnung” innerhalb des Unternehmens in der Regel nicht folgenlos bleibt. Die Souveränität muss aufrecht erhalten bleiben. In der Familie wiederum fehlt oft das tiefere Verständnis für die spezifische Last, die eine solche Hochleistungsmaschine täglich trägt. So entsteht ein Vakuum. Ein Raum, in dem Zweifel zu Widerständen und Sorgen zu existenziellen Ängsten werden können, ohne dass es jemand bemerkt – oft nicht einmal die “Maschine” selbst, bis es zum Systemausfall kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Jeder von uns handelt nach Mustern. Manche sind uns bewusst und dienen uns als verlässliche Werkzeuge. Doch es gibt jene unbewussten Muster, die uns schleichend in eine Einbahnstraße oder Sackgasse führen. Wir merken, dass das Ergebnis unzufriedenstellend ist, dass die Reibungsverluste im Team steigen oder die eigene Energie schwindet. Dennoch geben wir Gas, weil wir gelernt haben, dass „höhere Drehzahl“ die einzige Lösung sein muss.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Die Einbahnstraße der unbewussten Muster</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder von uns handelt nach Mustern. Manche sind uns bewusst und dienen uns als verlässliche Werkzeuge. Doch es gibt jene unbewussten Muster, die uns schleichend in eine Einbahnstraße oder Sackgasse führen. Wir merken, dass das Ergebnis unzufriedenstellend ist, dass die Reibungsverluste im Team steigen oder die eigene Energie schwindet. Dennoch geben wir Gas, weil wir gelernt haben, dass „höhere Drehzahl“ die einzige Lösung sein muss. Es ist möglich, aus diesen Mustern auszubrechen. Es gibt diesen einen Moment, diesen Abzweig vor dem dunklen Tunnel, an dem wir entscheiden können, das Steuer herumzureißen. Doch diesen Punkt allein zu finden, ist schwer. Unsere eigenen blinden Flecken sind per Definition für uns unsichtbar – wir können die Maschine nicht reparieren, während wir bei 200 km/h am Steuer sitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Der Mut zum externen Service-Intervall</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommen wir an den entscheidenden Punkt: das Zulassen. In meiner Arbeit als systemischer Sparringspartner sehe ich immer wieder, dass es nicht an Unterstützungsmöglichkeiten mangelt. Der Markt ist gut gefüllt mit Angeboten zur Hilfestellung. Was wirklich fehlt, ist die innere Erlaubnis, einen „Blick von außen“ überhaupt an das eigene System heranzulassen. Wahre Hilfe zur Selbsthilfe ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Akt höchster Souveränität, sich ein externes Service-Intervall zu gönnen. Jemandem zu erlauben, die Resonanz zu geben, die im Unternehmen niemand geben kann oder darf. Das “Defragmentieren” der Festplatte zu gestatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie gelingt der erste Schritt aus der Isolation?</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Die Betriebstemperatur prüfen:</strong> Halten Sie kurz inne, wenn Sie das nächste Mal merken, dass Sie „im Tunnel“ sind. Welches Gefühl treibt Sie gerade an? Ist es Souveränität oder die Angst vor Kontrollverlust?</li>



<li><strong>Den blinden Fleck akzeptieren:</strong> Wir alle haben ihn. Ihn zu leugnen, macht uns nicht leistungsstärker, sondern anfälliger für unvorhergesehene Konflikte.</li>



<li><strong>Resonanz zulassen:</strong> Suchen Sie sich einen Raum außerhalb Ihres gewohnten Systems. Einen Ort, an dem Sie keine Rolle spielen müssen, sondern Mensch sein dürfen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><em>„Wenn wir den Mut finden, unser „Kryptonit“ nicht mehr als Makel, sondern als Teil unserer menschlichen Realität zu sehen, bröckelt die Business-Fassade auf eine heilsame Weise. Wir werden wieder wirksam.”</em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Das Ziel: Handlungsfreiheit statt Fassade</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir den Mut finden, unser „Kryptonit“ nicht mehr als Makel, sondern als Teil unserer menschlichen Realität zu sehen, bröckelt die Business-Fassade auf eine heilsame Weise. Wir werden wieder wirksam. Nicht, weil wir alles allein können, sondern weil wir die Reibungsverluste unserer eigenen Muster minimieren und uns die Wartung gönnen, die jede Hochleistungsmaschine braucht. Wahre Führung beginnt bei der Selbstführung. Und die beginnt dort, wo wir aufhören, ein leeres Blatt Papier als Schutzschild vor uns herzutragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:33% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="671" height="1024" src="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Bernhard-Goerlich-671x1024.jpg" alt class="wp-image-258040 size-full" srcset="https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Bernhard-Goerlich-671x1024.jpg 671w, https://pureandpositive.com/wp-content/uploads/2026/05/Bernhard-Goerlich-480x733.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 671px, 100vw"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Bernhard Görlich – Ruhepol für Menschen in Verantwortung</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Nach 25 Jahren in der industriellen Welt – von Entwicklung über Fertigung bis Projektmanagement – und über drei Jahrzehnten als Turntrainer verbindet Bernhard heute zwei Dinge, die selten zusammenkommen: Struktur und Gefühl. Als systemischer Sparringspartner und vierfacher Familienvater begleitet er Menschen in Verantwortung, bei denen gerade viele Themen gleichzeitig laufen. In seinen Gesprächen entsteht Raum, in dem sich Gedanken ordnen und neue Perspektiven sichtbar werden – oft genau dort, wo vorher nur Druck oder Unklarheit war. Sein Ansatz ist dabei bewusst unaufgeregt: zuhören, hinterfragen, sortieren. Für eine Führung, die nicht alles allein tragen muss</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://derruhepol.de/" target="_blank" rel="noopener"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Mehr dazu HIER.</mark></a></strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: © Bernhard Görlich</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center"><br><br>Hast auch du Lust, gemeinsam Mehrwerte auf unserem Portal für eine bessere Welt zu gestalten? Dann melde dich gerne bei uns: christin@pureandpositive.com<br><br><br></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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