Sylvia Scherer ist Wegbegleiter für Wegbereiter und bringt Menschen und Unternehmen, die neue Wege gehen und etwas bewegen wollen, hin zu mehr Klarheit, mehr Echtheit und mehr Gemeinschaft. Menschen zuzuhören, sie zu verstehen, zu stärken, zu befähigen und mit ihnen gemeinsam die Arbeitswelt zu gestalten, ist ihr Beitrag für eine positive Zukunft. Dabei ist ihr keine Vision zu groß, kein Lebenswert zu tief und keine Haltung zu undenkbar. Sie hört zu, ohne zu urteilen, und öffnet so den Raum für neue Perspektiven.
Du bezeichnest dich als ‘Wegbegleiter für Wegbereiter’. Was genau verstehst du unter einem ‘Wegbereiter’ in der heutigen Geschäfts- und “Lebens“welt, und was ist dir dabei als Wegbegleiterin am wichtigsten? Wie war dein Weg dahin?
Das sind ja die allumfassenden Fragen (lacht). Ein Wegbegleiter ist für mich jemand, der bei anderen an der Seite ist, um sie ein Stück ihres Weges zu begleiten. Um positive Veränderungen proaktiv gestalten zu können, ist es wichtig, sich zu verbinden: Also was sind deine großen Stärken? Wie kannst du die in die Welt bringen? Es gibt so verschiedene Themen, die auf dem Weg miteinander erarbeitet werden und ich sehe mich dabei als Begleitung. Ich sage oft, dass ich heute die Begleitung bin, die ich mir damals ‑oder auch so über mein Leben bisher- gewünscht hätte. Wir haben natürlich auch unsere Wegbegleiter, aber das sind ja oft Freunde, Familie und Partner und somit natürlich Teil unseres Systems. Sie werden gewisse Dinge sagen, die sie doch eher aus der subjektiven Perspektive wahrnehmen. Und so ein Wegbegleiter, wie ich, ist nicht Teil des Systems und kann auch mal die unangenehmen, tiefen Fragen stellen. Da können schließlich auch mal sehr emotionale Themen hochkommen. Wichtig ist vor allem, dass man versteht, wie man gute Fragen stellt. Ich war zum Beispiel immer schon jemand, der gerne zugehört hat und ein gutes Gefühl für diese Fragen hatte. Von der Laufbahn her würde ich allerdings sagen, dass das aber nicht unbedingt so geplant war. Ich habe eher die sehr traditionelle Karriere gemacht mit Beratung, DAX Konzernen und „Reisen durch die Welt”. Aber irgendwann habe ich für mich gedacht, dass wenn ich etwas mitbringe, was mir Spaß macht und andere Menschen weiterbringt, ich mein eigenes Business daraus machen kann. So kann ich wirklich etwas Großes bewegen!
„Dann hängt man, wie viele es kennen, die Werte an die Wand und diese drei bis fünf Werte sollen dann gefälligst von allen gelebt werden. Dabei herrscht aber überhaupt gar keine Klarheit darüber, was denn eigentlich hinter diesen Werten steckt?! Was heißt das denn nun?!”
Die Werte Echtheit, Klarheit, Gemeinschaft stehen im Zentrum deiner Arbeit. Inwiefern beeinflussen diese Werte die Transformation in Unternehmen, und wie kann ‘Echtheit’ in einer oft von Fassaden geprägten Geschäftswelt wirklich gelebt werden?
Ich fange da mal ganz plakativ oder ganz von vorne bei dem Wert „Klarheit” an. Meine Erfahrung ist es, dass in vielen Unternehmen oder Organisationen gar keine Klarheit herrscht. Natürlich gibt es viele Menschen, die zunächst einmal alle unterschiedliche Vorstellungen ‑auch von Begriffen- haben. Selbst, wenn man einen und denselben Satz sagt, hören 1000 Menschen 1000 verschiedene Dinge. Also herrscht im Ergebnis keine Klarheit. Zum Beispiel, wohin die Richtung geht und was in dem jeweiligen Unternehmen wichtig ist. Dann hängt man, wie viele es kennen, die Werte an die Wand und diese drei bis fünf Werte sollen dann gefälligst von allen gelebt werden. Dabei herrscht aber überhaupt gar keine Klarheit darüber, was denn eigentlich hinter diesen Werten steckt?! Was heißt das denn nun?! Und da komme ich ins Spiel. Wir kommen ja aber noch intensiver auf das Thema „Führung” zu sprechen. Wenn ich eine Führungspersönlichkeit oder ein Mensch in einer Führungsposition bin, dann muss ich Klarheit mitbringen, auch wenn es eine unangenehme ist. Aus meiner Erfahrung haben wir Menschen es lieber, wenn man klar und deutlich zu uns ist und wir wissen, woran wir sind. Das erlebe ich in Unternehmen nicht so oft. Und da müssen wir viel mehr Klarheit reinbringen! Dazu gehört natürlich auch, dass jeder Mensch in sich klarer ist. Klarheit würde ich bei den drei Werten mal oben anstellen, weil es damit anfängt. Auch mit der Klarheit über sich selbst.
Und dann hattest du noch das Thema „Gemeinschaft” angesprochen. Wichtig ist es ja nun bei Unternehmen, dass Menschen gemeinsam in eine Richtung gehen. Nichts anderes ist es eigentlich. Man arbeitet zusammen an einem größeren Ziel, aber wir wissen auch, dass das nicht immer so ist. Wir sind alle Menschen, da kommen die Psychodynamiken ins Spiel und im Ergebnis ist es hochspannend zu sehen, was daraus passiert. Da kommt dann ebenfalls wieder die Klarheit ins Spiel. Wenn wir in Unternehmen ein bisschen mehr Gemeinschaft schaffen können und Menschen in Führungspositionen haben, die diese Gemeinschaft schaffen und entwickeln können, wäre das toll, aber leider fehlt mir das in der Praxis sehr häufig.
Und der letzte Aspekt ist „Echtheit”. Das heißt allerdings nicht, dass ich mich immer in all dem zeige, wer und was ich bin. Das verstehe ich nicht darunter. Auch wenn ich in einer Rolle bin, schaue ich, was passt oder nicht. Ich kann jetzt beispielsweise nicht als Mensch in Führungsposition hingehen und mich unverstanden fühlen, nur weil man gestern Streit mit dem Partner hatte. Das verstehe ich nicht unter Echtheit. Aber das, was ich tue, soll zumindest echt und reflektiert sowie reguliert sein. Das hat bei mir dann ebenfalls viel mit „emotionaler Intelligenz” zu tun, worauf wir ja auch noch zu sprechen kommen. Was kann ich mir und anderen von mir selber zumuten?! Bevor ich mit den Menschen an irgendetwas in Workshops o.ä. arbeite, geht es immer erst darum, wo die Unternehmer stehen, was sie wollen, wie stark oder auch bereit sie sind, sich selber zu entwickeln, sich für neue Themen zu öffnen und klarer mit sich selbst zu werden. Daran hapert es oft.
„Wir haben jetzt in der Gesellschaft oder auch weltweit leider inzwischen so eine Tendenz, eher auseinander zu gehen. Das finde ich richtig schlimm, weil es eigentlich nur in Gemeinschaft funktioniert. Wandel kann positiv nur in Gemeinschaft funktionieren.”
Was schätzt du am meisten an deinem täglichen Wirken, aber welchen Herausforderungen begegnest du dabei auch?
Für mich ist es einfach am Schönsten, dass ich ja jeden Tag direkte Rückmeldungen habe. Wenn ich beispielsweise mit Menschen arbeite, dass ein Mensch dann sagt: „So habe ich das noch nie gesehen, Mensch, das probiere ich mal aus!” Auch wenn Menschen Momente haben, die für sie neu sind oder wo sie sich selbst neu entdecken, ist das ja manchmal emotional total bewegend. Also das ist einfach ein cooler Job, wenn ich das sagen darf. Und die Herausforderung ist, was ich eben auch schon gesagt habe, dass es schon darum geht, dass Menschen Wege gemeinsam gehen und wir alle so unterschiedlich sind. Hier gilt es, erst einmal das Gemeinsame zu finden. Wir haben jetzt in der Gesellschaft oder auch weltweit leider inzwischen so eine Tendenz, eher auseinander zu gehen. Das finde ich richtig schlimm, weil es eigentlich nur in Gemeinschaft funktioniert. Wandel kann positiv nur in Gemeinschaft funktionieren.
Da muss man ja nicht auf die Politik und auf die großen Weichen warten. Das liegt ja bei jedem selbst, oder bei jedem Schritt, den man vor die Tür macht. Morgens kann der Wandel beginnen, oder? Wie siehst du das?
Absolut. Ich habe zwei Aspekte und kann dabei nochmal gut beim Thema „Schule” ansetzen. Es geht hier nämlich viel um Eigenverantwortung. Ich habe bisher in drei anderen Ländern gelebt, unter anderem zum Beispiel drei Jahre in China, und war auch privat viel in Asien unterwegs. Da gibt es gar keine sozialen Netze oder Ähnliches, das heißt, jeder ist für sich alleine verantwortlich, maximal hat man noch die Familie hinter sich, aber da gibt es weder Staat noch Regierung, die man beschuldigen oder von der man irgendetwas bekommen könnte. Viel mehr man muss sehen, wo man bleibt. Viele sehen das aber gar nicht als negativ an, viel mehr habe ich dort die glücklichsten Menschen erlebt. Dabei sprechen wir jetzt natürlich auch ein bisschen die politische Thematik an. Wenn wir sagen „Dieser Staat ist an allem Schuld!”, sollten wir uns bewusst machen, dass wir alle der Staat sind. Letzten Endes kann jeder daran glauben, ich ganz fest, dass jede und jeder von uns etwas bewegen kann.
Wir stehen dabei jedoch alle auf unterschiedlichen Höhen der Leiter oder auf unterschiedlichen Treppenstufen, das muss man auch ganz ehrlich sagen. Manche zum Beispiel aufgrund ihrer angeborenen Privilegien, sei es jetzt, in gewisse Familien oder Umstände hineingeboren worden zu sein und so einfach mehr Möglichkeiten zu haben. Das würde ich heute immer so sagen. Ich glaube nicht daran, dass jeder die gleichen Chancen hat. Leider immer noch nicht in unserem Land, aber das heißt ja nicht, dass ich jetzt sagen kann: „Okay, wenn ich eh schon nicht die besten Voraussetzungen habe, setze ich mich jetzt hin und harre das aus!” Das ist es nicht. Dafür sehe ich zu viele Leute, die sagen: „Nee, ich will etwas bewegen, egal woher ich komme oder was ich kann! Ich bringe mich ein!” Da müssen wir uns mehr hin entwickeln!
Und nochmal zum Thema Schule, weil ich das doch lobend hervorheben muss — mal abgesehen von unserem Bildungssystem, denn das ist ein anderes Thema in einem großen System: Ich war hier zum Beispiel gerade südlich von München in zwei Gymnasien unterwegs, hatte Sessions mit den 12. und 13. Klassen und habe dort eine Keynote zum Thema „Leben” gehalten (Da sind unter anderem die Themen Beruf, menschliche Beziehung und Geld verdienen etc. drin.). Nach der Keynote bin ich dann einen Tag lang mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern in eine Reflexionssession gegangen, wo wir unter anderem Übungen machen zu den Fragen „Was kann ich? Was sind meine Stärken? Was ist mir wichtig? Was sind meine Werte und was habe ich für Lebensziele und Träume?” Und da sind die tollsten Sachen gekommen! Da muss ich wirklich diese Schulen und auch die Lehrer hervorheben, die das möglich machen, weil das ich mir damals gewünscht hätte. Da sind so tolle junge Menschen, wo ich denke, wie cool seid ihr denn!? Auch die Q&A Sessions in den die letzten zehn Minuten waren der Hammer, denn da wurden viele tiefgründige Fragen gestellt. Aber sicher kann man das nicht auf die Gesamtheit übertragen, das muss man auch ganz klar sagen.
„Mein Eindruck ist, dass die jüngeren Generationen aber wesentlich reflektierter sind, als man ihnen nachsagt. Jetzt haben sie natürlich auch die Möglichkeiten dazu, nicht nur durch das Internet, aber zum Beispiel gibt es ja auch junge Menschen, die schon ins Coaching kommen. Und deshalb müssen wir denen viel mehr zuhören. Auch weil viele Medien immer dieses komische Bild verbreiten.”
Mein Eindruck ist, dass die jüngeren Generationen aber wesentlich reflektierter sind, als man ihnen nachsagt. Jetzt haben sie natürlich auch die Möglichkeiten dazu, nicht nur durch das Internet, aber zum Beispiel gibt es ja auch junge Menschen, die schon ins Coaching kommen. Und deshalb müssen wir denen viel mehr zuhören. Auch weil viele Medien immer dieses komische Bild verbreiten. Ich weiß noch, ich saß mal in einer Session, wo die Schülerinnen und Schüler dann erzählt haben, was sie gerne machen. Da ging es um Hobbys und dann sagt eine „Ich bin gerne draußen mit meinen Freunden und wir lesen auch gerne Bücher zusammen!” Da habe ich sie schon fragend angeschaut, aber sie sagte: „Ja klar, was denkst du denn?!” „Ich dachte, ihr sitzt alle nur am Tablet!” „Nee, das ist immer nur das Bild von uns!”
Du sagst: Es gibt sie überall: die Visionäre, die Pioniere, die Zukunftsgestalter, die Vordenker, die Neumacher. Und wir brauchen sie ganz besonders in diesen Zeiten der Transformation. Weil sie neue Wege gehen, weil sie Verantwortung übernehmen, weil sie Führung vorleben. Diese Menschen zu finden, sie zu verstehen, zu stärken, zu befähigen, und mit ihnen gemeinsam die Arbeitswelt zu gestalten, ist dein Beitrag für eine positive Zukunft. Warum denkst du, ist das in Zeiten wie unseren aktuellen, so wichtig?
Ich glaube, die Frage kann man unter verschiedenen Perspektiven betrachten. Wenn ich mir rein die Wegbereiter anschaue, sind das ja Menschen, die neue Wege gehen wollen, innovativer denken, die Vorstellungskraft haben, ein bisschen visionär sind, die wirklich auch ‚im Größeren” oder mit sich selbst in ihrem kleineren Umfeld etwas bewegen wollen. Das sind oft Menschen, die, ich sage es jetzt mal ein bisschen plakativ, einen Tick anders als der Norm entsprechend unterwegs sind und aber nur schief angeschaut werden, wenn sie ihre Ideen äußern. Oder, wie bei mir oft, andere einem gegenüber nur die Stirn runzeln oder die Augenbrauen hochziehen. Dann ist man schon entmutigt. Das kann ja auch nicht sein, denn wir brauchen neue Ideen. Wir brauchen mutige Menschen und diese Menschen zu begleiten und ihnen aufzuzeigen, dass sie so, wie sie sind, total cool sind, ist mir auch noch mal wichtig vor dem Thema „Gemeinschaft”. Alleine schaffen wir es nicht. Ich war ja auch im Konzern, und konnte erst dann Wirkungskraft entfalten, als ich andere gefunden habe, die eine ähnliche Vision hatten und gesagt haben: „Ja cool, lass uns gemeinsam gehen!” Und deshalb müssen wir diese Wegbereiter ‑oder nennen wir sie, wie wir wollen-unterstützen. Es sind viele Menschen Wegbereiter und es ist wichtig, diese Menschen zusammenzubringen und so Veränderungen anzustoßen. Es gibt zwar immer auch die, die alleine vorgehen, da sage ich „Respekt!”, denn das braucht eine hohe Resilienz, eine hohe Widerstandskraft, weil das System an sich oder die Gesellschaft an sich leider nicht immer offen ist für diese Menschen. Deshalb: zusammen, gemeinsam, geht es einfach besser und es geht vor allen Dingen leichter und schneller.
„Ich bin viel gereist in meinem Leben und viel rumgekommen und kann sagen: Wir leben in einem richtig coolen Land und können daraus gemeinsam viel mehr machen. Das musste ich jetzt einfach noch mal verlieren, weil ich einfach sehr dankbar hier zu leben!”
Was ich in Deutschland außerdem noch merke, und wo ich Menschen wirklich auch nochmal in eine ganz bestimmte Richtung ermutigen will, ist, dass wir zu wenige Leute haben, die einerseits Tatkraft zeigen, aber ich gleichzeitig auch ein bisschen diese „Denker” vermisse, und dass man denen auch mal eine Bühne gibt. Diese Denker und Macher zusammenzubringen, fände ich auch nochmal wichtig. Wir waren immer das Land der Dichter und Denker und haben brillante Köpfe und brillante Herzen in diesem Land. Dass diese zusammenkommen, gemeinsam wirken und, dass man ihnen eine Plattform gibt, ist mir ebenfalls ein großes Anliegen. Und wenn man auf das Politische schaut, ist mir auch noch mal wichtig zu betonen, dass ich lieber jemanden in einer politischen Entscheidungsposition habe, der etwas „groß aufmacht” und sagt: „Lass uns gemeinsam dieses Land gestalten!”, als jemand, der dauernd irgendwas Schlechtes sieht. Ich will jetzt nicht zu politisch werden, aber das nervt mich persönlich sehr, weil wir „geile Menschen” hier haben: Ich bin viel gereist in meinem Leben und viel rumgekommen und kann sagen: Wir leben in einem richtig coolen Land und können daraus gemeinsam viel mehr machen. Das musste ich jetzt einfach noch mal verlieren, weil ich einfach sehr dankbar hier zu leben!
Nochmal zum Thema Führung und Vision: In Zeiten des schnellen Wandels: Was macht für dich ‘zukunftsfähige Führung’ aus, und welche Rolle spielt eine klare, überzeugende Vision dabei, Menschen in die Transformation mitzunehmen?
Ich habe letztens mal einen LinkedIn-Beitrag dazu geschrieben und mich dabei auf drei Aspekte konzentriert. Natürlich braucht es eine gewisse „kognitive Intelligenz”, weil unsere Welt einfach sehr komplex ist und wahrscheinlich noch komplexer wird, und einfach sehr, sehr viel los ist. Das heißt, man braucht schon eine gewisse kognitive Intelligenz, um diese Komplexität erfassen zu können. Aber viel wichtiger ist es, diese „emotionale Intelligenz” mitzubringen. Das heißt, sich selber zu reflektieren und sich selber zu regulieren. Wir erinnern uns sicher an dieses Bild vom cholerischen Chef. Wichtig ist, dass man mit sich selber im Einklang ist, man Emotionen zulassen, sich dabei aber regulieren kann, und, dass man die „soziale Kompetenz” mitbringt. Also: Wie gehe ich im Konflikt mit anderen und mit mir selber um?! Wie gebe ich Feedback?! Wie kommuniziere ich?! Das finde ich total wichtig. Diese Reflexionsfähigkeit ist für mich die Basis, die Fähigkeit, sich selber reflektieren zu können: Wer bin ich eigentlich?! Was war da jetzt gerade mit mir los?! Wieso bin ich so ausgetickt?! Das ist die halbe Miete! Also wir brauchen schon sehr „in sich klare” Menschen.
„Für die Haltung „Das sitze ich jetzt mal aus!” ist das Leben, ist die Lebenszeit, zu kurz.”
Und bezüglich der zweiten Frage, was es dafür braucht, gehe ich mal weg von der „offiziellen Position” der Führung, also einem Menschen in einer Führungsposition. Ich glaube, dass wir alle viel mehr Klarheit für uns selber brauchen. Dabei will ich gar kein „Bashing der Führungsperson” betreiben, sondern viel mehr hin zu: Wenn ich als Mitarbeiter merke, dass mir etwas nicht passt, es ja sein kann, dass der Mensch, der mir vorgesetzt ist, einfach nicht klar genug ist. Dann kann ich vielleicht noch ein paar Mal nachfragen, damit es klarer wird, aber wenn das nicht funktioniert, ich mich fragen und mir klar werden muss, ob ich so arbeiten will oder nicht. Oder es kann auch sein, dass der Vorgesetzte oder die Vorgesetzte eine klare Vorstellung von etwas hat, was aber nicht meine Richtung ist, auch da muss ich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter schauen und mich entscheiden, ob diese Richtung für mich passt oder nicht. Was ich momentan stark wahrnehme, und das ist sicherlich aufgrund dieser sehr unwegsamen Situation in der Welt so, ist eine unheimliche Angst, Arbeitsplätze oder Unternehmen zu verlassen: „Wenn ich jetzt hier nicht mitspiele, dann verliere ich die Sicherheit.” Wir leben in einer unsicheren, gefühlt unsicheren, Welt als noch vor 10 / 15 Jahren und da gehe ich mal weg von der Führungsposition, sondern da muss jeder Mensch für sich in sich klarer werden: Was will ich, wo kann ich mitgehen und bin ich auch bereit, Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen dafür zu tragen — Stichwort Eigenverantwortung?!” Mir wird schon ein bisschen zu viel gejammert. Ich hatte selber Vorgesetzte, mit denen ich nicht klar kam. Heute würde ich sagen, bei manchen habe ich Entscheidungen getroffen, dass ich das nicht mitmache, bei manchen eben nicht. Für die Haltung „Das sitze ich jetzt mal aus!” ist das Leben, ist die Lebenszeit, zu kurz.
Viele Unternehmen haben große Visionen und Strategien, scheitern aber oft an der konsequenten Umsetzung. Was sind deiner Erfahrung nach die häufigsten Blockaden, die den Transfer von der Theorie in die Praxis verhindern?
Ich muss wirklich immer auf die Werte zurückkommen. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel eine Vision hat, wir müssen 2035 XY € an Gewinn machen, was heißt das denn?! Dann steht da diese Zahl im Raum und das heißt ja erstmal für die Umsetzung gar nichts, sondern im Jahr 2035 machen wir, nehmen wir mal 70 Millionen, Gewinn. Da herrscht dann erst einmal völlige Unklarheit. Wer macht jetzt was, wie, wo, mit wem, welche Kundengruppen, welche Branchen, welche Produkte machen wir, was brauchen wir an Innovation, welche Prozesse brauchen wir?! Das sind vielfältige Themen, die klar sein müssen und ich glaube, das ist im Unternehmen oft nicht der Fall. Selbst wenn sie eine Vision haben, was aus meiner Sicht die wenigsten haben, sind viele ‑gerade im Mittelstand- auf ein- oder zweijähriger Basis unterwegs. Die haben keine langfristige Vision. Das mag bisher vielleicht auch geklappt haben und mag auch weiterhin klappen, gerade weil die Welt so unwägbar ist, aber wenn man schon mal eine Vision hat, dann ist der Weg dahin so unklar. Aber da gehen wir, glaube ich, schon in den strategischen Bereich. Ich war schon lange in der Strategie, dass ich einfach rein fachlich weiß, mir die Frage zu stellen: Was heißt das denn nun für uns alle?! Also ich habe mal in China die Strategieabteilung geleitet und da war es wirklich so, dass wir das runtergebrochen haben auf jeden Einzelnen und wer welche Ziele hat. Wir haben dann Workshops mit allen gemacht, dass wirklich jeder wusste: Okay, das ist mein Beitrag. Es ist ja auch toll, wenn wir da oder da hingehen wollen, zu sehen, was man selber dafür tun und leisten kann. Und da sind wir ‑neben der Klarheit und der Strategie- wieder bei der Gemeinschaft. Menschen wollen ganz oft mit coolen Menschen coole Sachen machen, die die Welt irgendwie ein bisschen besser machen. Diese Gemeinschaft ist natürlich, wenn auch nicht immer einfach.
Du betonst die Notwendigkeit, ‘zuerst sich selbst zu bewegen’, um die Welt bewegen zu können. Welchen ‘tiefen Fragen’ sollte sich jeder Mensch stellen, der mutige neue Wege gehen möchte?
Die erste Frage ist schon mal: „Was ist mir wirklich, wirklich wichtig?” Das dockt an die Werte: „Welche Werte will und werde ich leben? Was will ich, dass die Menschen in meinem Umfeld mitbringen, sodass ich nicht dauerhaft in Wertekonflikte komme?“Bei mir sind das: Echtheit, Klarheit, Gemeinschaft. Bei anderen ist es beispielsweise Freundschaft, Zugehörigkeit und Disziplin. Also da gibt es ja viele… Ich habe eine Liste mit 400 Werten, weil unsere Werte zu leben das Fundament für ein gelingendes Leben sind. Die zweite Frage ist: „Wo will ich wirklich hin und was sind meine großen Ziele?” Bei Privatmenschen habe ich das oft, dass ich frage: „Was sind deine großen Lebensträume?” Dann sagt jeder: „Ich hätte gerne mal…” Aber es geht auch um die inneren Ziele. Manche sagen da „Zugehörigkeit”, manche sagen „Gelassenheit” oder „Zufriedenheit”. Und die dritte Frage ist: „Was kann ich und was will ich einbringen?” Es ist übrigens ein Unterschied, seine Stärken einerseits zu kennen, die dann aber auch wirklich einbringen zu wollen, weil es einfach Sachen gibt, die man gut kann, wo man aber nicht so viel Spaß dran hat. Ich kann zum Beispiel unheimlich gut Projektmanagement, habe aber keinen Spaß daran. Dann ist es das Falsche. Und die vierte Frage, obwohl man ja eigentlich immer nur drei nennen sollte, aber ich habe eben vier (lacht), ist: „Wer soll mich begleiten und in welchem Umfeld will ich mich in meinem Leben bewegen?”
Unsere Lebenszeit ist einfach kostbar. Und das bemerke ich bei ganz vielen. Das ist ein Riesenthema in meinem Coaching: Das soziale Umfeld, nicht nur beruflich, sondern auch privat. Es war durch Corona in der Pandemiezeit ganz krass, dass Menschen gesagt haben: „Nicht nur der Job passt mir nicht mehr, sondern ich fühle mich in meiner Beziehung auch nicht mehr wohl. Ich weiß nicht, ob ich die richtigen Freunde habe. Ich werde noch mal reflektieren, was mir in der Freundschaft oder in einer Beziehung wichtig ist oder was mir mit meinen Mitarbeitern oder Vorgesetzten wichtig ist.” Und wenn ich das in eine Reihenfolge bringen müsste, würde ich immer sagen: „Die Werte sind das Fundament”, aber danach käme bei mir sofort „Wer ist auf mit auf meinem Weg bei mir?”, weil das Umfeld einfach so prägend ist.
Ich war lange in gewissen Strukturen unterwegs und dementsprechend haben sich auch meine Freundschaften daraus gebildet. Als ich dann angefangen habe, mein eigenes eigenes Business gründen zu wollen, waren das ja nicht automatisch die Freunde, die mich darin unterstützt haben. Viele davon hatten einen hohen Wert von „Sicherheit”. Das heißt, ich habe meinen Freundeskreis auch erweitert und gesagt: „Ich brauche Leute in meinem Umfeld, die mich motivieren, den Schritt zu gehen, die sagen: „Ja geil, wir machen was zusammen” oder „Mach dein eigenes Ding, du wirst es rocken!” Wir können auf unserem Weg immer mal wieder die Weichen stellen und uns fragen: „Wer passt vielleicht gerade nicht so gut, welche Art von Persönlichkeit brauche ich stattdessen für diesen Aspekt oder welches Teilstück des Weges mehr?” Ich finde, da ist bei vielen Menschen oft so ein „Ich kann meine Freunde oder meine Beziehung doch nicht aufgeben!” Es ist ja nicht immer gleich ein Aufgeben, vielleicht manchmal eine Erweiterung, eine zeitweise Schwerpunktverschiebung oder Neusetzung etc.
Transformation ist selten ein geradliniger Prozess. Was war ein wichtiger Misserfolg oder eine unerwartete Herausforderung in deinem Berufsleben als Coach, die dich doch im Ergebnis zu einer wertvollen Einsicht geführt hat?
Ich glaube, wir machen alle viele Fehler bzw. begeben uns in Situationen, woraus wir lernen können, wenn man es positiv ausdrückt. Was ich immer sage, und wo viele meiner Kunden sagen, dass ich dadurch glaubwürdig bin, ist, dass ich natürlich auch mal voll gescheitert bin und zwar noch nicht mal selbst verantwortet. 2020 war zum Beispiel ein Jahr, in das ein familiärer Tod fiel, es ging auf der sozialen, privaten Ebene runter und ich habe viel Geld in dem Wirecard / Aktienthema verloren. Der Job war überhaupt nicht mehr passend für mich. Das heißt, ganz, ganz viele Lebenspfeiler sind eingekracht. Das, was ich aber noch hatte, war meine physische und psychische Gesundheit. Und dann saß ich irgendwie da und habe mir gedacht: Ja, wenn jetzt eh schon alle Steine runtergekracht sind, kann ich sie ja nochmal völlig neu aufbauen. Das war so ein „Mindset Switch”. Ich hätte ja auch sagen können: „Ich setze mich jetzt auf die Steine, gucke nach unten und halte den Kopf in den Händen”, habe aber irgendwann gesagt: „So geht es nicht weiter!” Das ist so, wie so oft bei uns Menschen, dass wir manchmal einfach die ganz große Krise brauchen. Das war für mich ein sehr großer transformativer Moment. Aber ich habe auch ganz viele kleine Momente, gerade wenn sie sehr emotional sind, dass ich dann anfange zu denken und zu sagen: „Ist es jetzt das, was ich will?!”
Für mich ist ja auch wichtig, wenn ich Wegbegleiter für jemanden bin, dass dieser Mensch sein Leben nach seinen Vorstellungen leben kann und nicht nach den Erwartungen anderer. Ich kann diesen Menschen erst dann gut begleiten, wenn ich das selber für mich beherzige, weil ich sonst nicht glaubwürdig bin. Für mich stellt sich da schon regelmäßig die Frage, nicht jeden Tag, aber schon regelmäßig: „Ist es jetzt das, was ich will, oder mache ich das, weil das von mir erwartet wird?” Das ist immer ein schmalerer Grad, sei es in familiären Beziehungen oder mit Kunden. Das immer zu reflektieren, ist auch für mich immer mühsam, aber wichtig, weil ich auch durch private Geschichten erlebt habe, dass Menschen mit 70, 80 oder 90 dasitzen und sagen: „Hätte ich mal…, wäre ich mal…, wenn ich doch das gemacht hätte… und das möchte ich nicht. Das habe ich mir echt gesagt: „Ich werde nicht das einzige Leben, das ich wissentlich habe, irgendwie verbaseln!”
Du nutzt sowohl tiefgründige Einzelcoachings als auch Keynotes. Für welche Art von Impuls oder Veränderung eignet sich welche Form am besten, und wie stellst du sicher, dass deine Botschaften nicht nur im Kopf, sondern auch (nachhaltig) im Herzen ankommen?
Auch bei Keynotes gibt es einen Unterschied. Bei Keynotes kann ich mehrere Menschen auf einmal erreichen. Gerade habe ich die Keynote „Wer fühlt, führt – Die Relevanz von Emotionen in der Führung“ gehalten. Und leider ist es ja doch noch so, dass die meisten Teilnehmer Männer sind, weil es einfach mehr Männer in Führungspositionen gibt. Und diese erreiche ich durch zwei Sachen, gerade bei dem Thema Emotionen: Ich breche das zunächst auf eine sehr rationale Basis runter, dass ich erst einmal ein bisschen klischeehaft bin, aber bei Männern hilft es oft zunächst einmal rational zu erklären, woher Emotionen überhaupt kommen. Das sind einfach nur Cocktails von Hormonen, Botenstoffen etc. im Gehirn. Dann sind die schon mal glücklich, weil das dann nicht so fluffig und esoterisch ist (lacht).
Aber jetzt zu dem wirklich Wichtigen und das, glaube ich, können ganz viele Kolleginnen und Kollegen und du als Wirtschaftspsychologin ja bestimmt auch, wahrscheinlich bestätigen. Letzten Endes kommt es dann ins Herz, wenn ein Mensch sich selber erkennt. Das heißt, auch bei einer Keynote habe ich zwischendurch Fragen, wie das bei den Menschen selber ist. Oder ich mache Sachen, die für jeden Menschen irgendwie existieren. Zum Beispiel das Thema „Emotional unreife Eltern”. Da kann sich jeder irgendwie mit identifizieren und reflektieren, wie das bei sich selbst in der Kindheit war. Das kommt einfach so krass an! Und es ist schon schön, wenn nach einer Keynote dann gestandene Männer auf mich zukommen. Letztens sagte einer, dass bei der Geschichte mit den Eltern er schon Tränen in den Augen hatte. Oder ein anderer hat sich mal vor allen anderen seiner Kollegen in der Führungsposition gemeldet und von der gescheiterten Beziehung zu seiner Mutter erzählt. Auch das sind Momente, da ist der Saal still.
„Und im besten Falle, und was ich finde, was wir viel mehr in der Gesellschaft brauchen, ist sich nicht nur gesehen fühlen, sondern sich auch verstanden fühlen. Dass wir wirklich einander zuhören.”
Und dann ist es beim Coaching ja individuell, je nachdem, wie der Coachee das möchte. kann man ja tief gehen. Ich habe irgendwie fast immer das Gefühl, dass wir Menschen froh sind, wenn uns mal jemand zuhört und wir uns zeigen können. Und im besten Falle, und was ich finde, was wir viel mehr in der Gesellschaft brauchen, ist sich nicht nur gesehen fühlen, sondern sich auch verstanden fühlen. Dass wir wirklich einander zuhören. Wir können jetzt nicht zwar alle Coach werden und irgendwie als Coach rumlaufen, aber einander zuhören, Fragen stellen, nicht bewerten, nicht verurteilen, das ist schon die halbe Miete. Das können wir alle!
Welche große Transformation siehst du als absolut unvermeidlich für die Arbeitswelt der nächsten fünf Jahre, vor allem auch bei all den wirtschaftlichen und existenziellen Sorgen, und wie können sich Unternehmen und ihre Mitarbeiter am besten darauf vorbereiten?
Das könnte man natürlich aus Millionen Perspektiven beantworten. Da, wo ich aber den größten Hebel sehe ‑und es mag für manche befremdlich klingen- ist, wenn wir Menschen dabei begleiten, in den Organisationen ein Stück weit emotional reifer zu werden sowie klarer mit sich selbst und soziale Kompetenz zu erlangen. Bei mir steht es unter „emotionaler Reife” oder „emotionaler Intelligenz” in der Forschung, und bedeutet, dass wir mehr gemeinsam voranbringen. Denn wir können noch die tollsten Produkte haben oder die tollsten Strukturen, die Menschen müssen auf die Reise gehen, erst dann können wir uns richtig bewegen. Und das schaffen wir nur, wenn wir mit uns selber ein bisschen mehr im Reinen sind und besser mit den anderen kommunizieren können. Und deshalb ist das Thema „emotionale Reife” oder „emotionale Intelligenz” für mich super wichtig. Ich nenne es mittlerweile in Unternehmen auch „emotionale Kompetenz”, weil gerade bei emotionaler Intelligenz schon viele sagen: „Ah, dann lerne ich es eh nicht mehr.” Und bei emotionaler Kompetenz ist es eher wie: „Ach, Kompetenzen, das kann man ja üben!” Kompetenzen kann man erwerben und sich richtig aneignen. Selbst wenn wir sagen, wir müssen Strukturen und Prozesse etc. anpassen und verändern, aber es braucht eben auch die Menschen, die diese Entscheidungen dann treffen und Strukturen anpassen. Und da sind wir wieder bei Gemeinschaft. Das zieht sich irgendwie durch alle Themen.
Wenn du in 10–15 Jahren auf dein Wirken zurückblicken würdest: Was möchtest du über den Beitrag sagen können, den du für die ‘Wegbereiter’ geleistet hast? Was wünschst du dir für die Zukunft, für dich und uns alle als Gesellschaft?
Ich würde da aus zwei Perspektiven draufschauen.Das eine ist, dass ich gerne einzelne Menschen dabei begleiten möchte, dass sie ihr eigenes Leben leben und nicht eins nach den Erwartungen anderer, weil sie dann mit sich selbst mehr im Reinen sind und gesellschaftlich auch besser mit anderen umgehen. Und gesellschaftlich oder für „das Ganze” hoffe ich, dass ich dabei begleiten kann, mehr Führungspersönlichkeiten in Führungspositionen zu bringen/zu halten oder zu bewegen, weil ich glaube, dass wir als Menschheit auch „menschlich” immer Menschen brauchen, die vorangehen. Und das sollten dann Menschen sein, die verbinden, die etwas bewegen wollen, die Gemeinschaft erzeugen und die in sich klar sind. Einzelne Menschen begleiten und dann mehr Führungspersönlichkeiten in Führungspositionen, das wäre für mich ein Traum.
„Wir haben alle nur dieses eine Leben ‑bei mir läuft das unter dem Hashtag #OneLife- und da gilt für mich einfach: Mach etwas draus!”
Wo findet man dich?
Mich findet man zum einen auf LinkedIn und dann natürlich auch über meine Website. Da steht auch meine E‑Mail-Adresse (sylvia@sylviascherer.com).
Was ist dir zum Abschluss noch wichtig?
Wenn ich zum Schluss noch eine Sache sagen kann, dann: Wir haben alle nur dieses eine Leben ‑bei mir läuft das unter dem Hashtag #OneLife- und da gilt für mich einfach: Mach etwas draus!
Das ganze Interview gibt es HIER bei uns im Podcast (#Folge 62).

Sylvia Scherer arbeitet als Transformation-Coach und Speakerin und begleitet Menschen sowie Unternehmen auf neuen Wegen. Sie hat Betriebswirtschaftslehre (BWL) mit Schwerpunkt Marketing und Internationales Management studiert und war in der Beratung sowie 11 Jahre in einem Konzern tätig. Silvia, die sich selbst als „Wegbegleiterin für Wegbereiter“ bezeichnet, beleuchtet die entscheidende Rolle von Klarheit, Echtheit und Gemeinschaft für persönliche und organisationale Transformation. Sie betont die individuelle Verantwortung, die Bedeutung emotionaler Intelligenz in Führungspositionen und die Kraft kollaborativer Veränderungen in einer zunehmend komplexen Welt.
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Bild: © Sylvia Scherer







