Eva Laspas ist Autorin, Unternehmerin und Expertin für emotionales Marketing mit Beziehung. Seit über 25 Jahren begleitet sie Menschen dabei, ihr Business aus der eigenen Essenz heraus aufzubauen – jenseits von Mode, Druck und leeren Versprechungen. Mit ihrem einzigartigen Format, dem Businessroman, bringt sie unternehmerische Identität, Lebensgeschichte und Positionierung in eine Erzählung, die Herzen berührt. Eva verbindet strukturiertes Denken mit Intuition, langjährige Marketingerfahrung mit spiritueller Erdung. Ihre Arbeit wurzelt in gelebter Erfahrung und Theorie. Sie ist überzeugt: Beziehung ist der neue Erfolgsfaktor. Und jede Marke beginnt mit einem echten „Ich bin“. Dafür teilt sie diesen wertvollen Gastbeitrag mit uns.
Emotionales Marketing basiert auf Vertrauen und guten Beziehungen. Persönlichkeit und Menschlichkeit sind die Zukunft im Business. Storytelling der Schlüssel dazu. Wir leben in einer Zeit, in der Inhalte im Sekundentakt produziert werden. Künstliche Intelligenz schreibt Texte, plant Kampagnen und analysiert Zielgruppen. Informationen (reines Wissen) sind keine knappe Ressource mehr – sie sind im Überfluss vorhanden. Knapper wird etwas anderes: In Beziehung sein mit anderen Menschen und Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten. Menschen sehnen sich danach, wahrgenommen zu werden von ihrem Gegenüber. Und das können nur andere Menschen leisten. Genau hier beginnt emotionales Marketing.
Emotionales Marketing funktioniert ohne Kalkül
Viele Selbstständige, Unternehmerinnen und kleine Organisationen erleben heute eine gewisse Erschöpfung. Sie posten regelmäßig, optimieren ihre Profile, testen Strategien – und spüren dennoch: Es fühlt sich nicht stimmig an. Darauf folgen Zweifel über die eigene Wirksamkeit in der Welt. Das Problem ist die Art und Weise, wie Marketing besonders in den letzten zehn Jahren vermittelt wurde. Marketing wurde zu einem technischen Konstrukt degradiert. Zur reinen Taktik und zum Kalkül. Zu einem System aus Funnels, Algorithmen und Reichweitenkennzahlen. Es wurde regelrecht entmenschlicht. Dabei war Marketing ursprünglich nichts anderes als der Austausch zwischen Menschen. Was damals galt, gilt immer noch, weil wir Menschen sind: Vertrauen entsteht, weil man einander kennt. Empfehlungen werden ausgesprochen, weil man gute Erfahrungen miteinander gemacht, gute Gespräche geführt und Gemeinsamkeiten entdeckt hatte. Darauf folgt, dem Anderen ein Angebot zu machen, weil man sein Bedürfnis erkannt hat. Fakt ist: Marketing basierte auf Beziehung. (Ja, immer noch!)
„Emotionales Marketing bedeutet, durch seine Persönlichkeit Wirkung zu erzeugen. Dadurch wird die eigene Zielgruppe klar: Es sind diejenigen, die sich positiv von uns angezogen fühlen.”
Beziehung entstehen durch Aufmerksamkeit
Emotionales Marketing bedeutet, durch seine Persönlichkeit Wirkung zu erzeugen. Dadurch wird die eigene Zielgruppe klar: Es sind diejenigen, die sich positiv von uns angezogen fühlen. Die, die uns „unsympathisch“ finden, sind nicht unsere Zielgruppe. Im Grunde sehr einfach. Durch unsere Persönlichkeit lösen wir unbewusst Gefühle aus, die die Kaufentscheidung bei unserem Gegenüber beeinflusst. Lies dazu auch den Artikel „Intrinsische Motivation ist tief in uns verankert“ von Ralf Freitag hier. Damit bekommen wir aber auch Verantwortung, ethisch sauber zu arbeiten und Menschen durch geschauspielertes „Sein“ in Käufe zu drängen oder Leistungen vorzutäuschen, die wir gar nicht leisten. Dazu gehören aber auch Konzepte, Texte und Zielgruppendefinitionen, die die KI für uns entwickelt. Wenn wir nicht klar sind, was wir brauchen, führt uns die KI in den Abgrund. Zu einer Marke zählt heute auch das, was Menschen erleben, wenn sie mit ihr in Kontakt kommen. Und dieser Kontakt sollte ganz klar über individuelle Kommunikation und durch Menschen gesteuert passieren und nicht durch Bots ausgeführt werden.
Eine fehlgesteuerte Antwort auf eine Anfrage zerstört mehr, als eine schlechte Anzeige. Ein aufmerksames Gespräch mit einem einzelnen Menschen bewirkt mehr als ein perfekter Launch, der tausende „Personen“ erreicht. Alle oben genannten Beispiele zeigen: Gute Beziehungen entstehen automatisch, sobald wir Interesse haben, dem anderen zuzuhören und ihn wahrzunehmen. Das ist die Basis emotionalen Marketings. Gerade für Ein-Personen-Unternehmen, kleine und mittlere Unternehmen oder Vereine liegt hier enormes Potential. Sie müssen sich nicht „schneller drehen“, um gleich viel Menschen anzuziehen wie große Konzerne. Sie punkten sehr einfach und direkt mit Menschlichkeit mit weitaus geringerer Masse.
„Vertrauen ist ein Gefühl, das wir bekommen. Erst ist da Sympathie, danach kommt das Gefühl des Bekannt sein, danach entwickelt sich Vertrauen. Ja, das dauert Zeit, bis das Gefühl entsteht: „Hier ist jemand ehrlich.“
Vertrauen ist die neue Währung im emotionalen Marketing
In einer Welt voller austauschbarer Inhalte wird Vertrauen zum entscheidenden Faktor. Vertrauen ist ein Gefühl, das wir bekommen. Erst ist da Sympathie, danach kommt das Gefühl des Bekannt sein, danach entwickelt sich Vertrauen. Ja, das dauert Zeit, bis das Gefühl entsteht: „Hier ist jemand ehrlich.“ Emotionales Marketing ist kein Schnellschuss. Storytelling spielt dabei eine zentrale Rolle. Menschen lernen durch Geschichten und Erfahrungen anderer. Geschichten transportieren die Persönlichkeit einer Marke auf eine Weise, die reine Information niemals leisten kann. Wer erzählt, warum er tut, was er tut, öffnet einen Raum für Identifikation. Und genau die schafft dann langfristige Beziehungen. Doch auch hier gilt: Geschichten animieren nur dann zur Nachahmung, wenn sie nicht konstruiert sind und zum Thema passen. Emotionales Marketing beginnt also mit der Persönlichkeit des Unternehmers, der Unternehmerin. Es setzt voraus, dass ein Mensch sich selbst kennt. Und bewusst an der Selbstführung arbeitet. Lies dazu den Artikel “Nachhaltiges Business mit Zukunft” von Renate Siebert.
Wenn emotionales Marketing leicht wird
Viele UnternehmerInnen berichten, dass immer öfter Zweifel auftreten, ob ihr Business überhaupt „richtig“ für sie ist. Es fühlt sich zunehmend schwer an, zwischen all den künstlich geschaffenen Angeboten als echter Menschen herauszustechen. Dann erstellen sie Inhalte unter diesem emotionalen Druck. Sie suchen nach Unterstützung und gelangen ihrerseits an künstliche Angebote, wo sie viel Lehrgeld bezahlen. Getrieben von der Notwendigkeit, Geld zu verdienen, passen ihre Angebote an, weil „der Markt das verlangt“. Die Freude am ursprünglichen Tun gerät in den Hintergrund, der Umsatz fällt zurück.
All das sind klare Zeichen dafür, dass die Verbindung zum eigenen Kern verloren gegangen ist. Die Lösung ist, sich auf seine eigenen Gefühle einzulassen und damit andere Menschen emotional zu erreichen. Emotionales Marketing bedeutet auch Besinnung und Reduktion auf das Wesentliche. Weniger Kanäle, dafür Präsenz, die vom Herzen kommt. Herzliche Botschaften ersetzen Aktionismus. Individualität ersetzt Anpassung. Wer Beziehungen in den Mittelpunkt stellt, braucht nicht jede Woche neue Produkte und damit neue Kampagnen. Es braucht Konsistenz, denn Menschen brauchen Zeit, Angebote wahrzunehmen. Und sie brauchen Zeit, Vertrauen aufzubauen und sich auf Beziehungen einzulassen. Wer also die Zeit mitbringt, damit sich Beziehungen entwickeln dürfen, erschafft ein Netzwerk an Menschen, das langfristig trägt.
„Emotionales Marketing ist eine Rückbesinnung auf Menschlichkeit und unsere wahren Werte, wie Herzlichkeit, Beziehung und ja, Liebe. Ich plädiere also: Kehren wir zurück zur Basis von Marketing.”
Vom Wissen zur Methode – emotionales Marketing in der Umsetzung
Genau hier setzt auch der Businessroman „Ich bin. Du bist. Wir wirken. Beziehung als Kern emotionalen Marketings“ von Eva Laspas an. Es ist weder Fach‑, noch Sachbuch, das Fakten vermittelt, die sowieso jede KI herunterspulen kann. Es ist ein Businessroman, der mit der persönlichen Geschichte der Autorin arbeitet. Anhand ihrer Lebensstationen, ihrer Hochs und Tiefs – und ihrer klaren Reflektion über ihre Learnings und Erkenntnisse – wird der Weg zum emotionalen Marketing für andere Menschen greifbar. Das Buch ist auch kein klassischer Ratgeber, obwohl es auch hier und da Checklisten gibt. Es vermittelt den LeserInnen eine einfache Methode: Marketing aus dem eigenen „Ich bin“ heraus zu entwickeln. Gleichzeitig zeigt der Businessroman Schritt für Schritt, wie jeder Mensch anhand seiner persönlichen Geschichte und Werte seine eigene Heldenreise schreiben kann, um damit seine Zielgruppe anzusprechen. Wie richtungsweisend solche Lebensgeschichten sein können, zeigen Beispiele von anderen Businessromanen am Ende des Buches.
Fazit: Emotionales Marketing ist eine Rückkehr zur Menschlichkeit
Emotionales Marketing ist eine Rückbesinnung auf Menschlichkeit und unsere wahren Werte, wie Herzlichkeit, Beziehung und ja, Liebe. Ich plädiere also: Kehren wir zurück zur Basis von Marketing. Gehen wir Beziehungen zu Menschen ein, die uns viele Jahre begleiten. Und entwickeln so ein Business, das wieder Freude macht. Bist du dabei?
Deine Eva Laspas

Ich bin. Du bist. Wir wirken. — Beziehung als Kern emotionalen Marketings
Ein Businessroman mit praktischen Schritten – für emotionales Marketing durch Beziehung.
In diesem Buch verbindet Eva Laspas ihre persönliche Unternehmerinnenreise mit konkreten Werkzeugen, wie auch du dein Business durch wirksame Kommunikation und Beziehungsmanagement aufbaust.
Hier geht es direkt zum Buch.
(*Link zum Buch ist ein Affiliate Link)
Bild: © Verlag Laspas

Eva Laspas ist Autorin, Unternehmerin und Expertin für emotionales Marketing mit Beziehung. Seit über 25 Jahren begleitet sie Menschen dabei, ihr Business aus der eigenen Essenz heraus aufzubauen – jenseits von Mode, Druck und leeren Versprechungen. Mit ihrem einzigartigen Format, dem Businessroman, bringt sie unternehmerische Identität, Lebensgeschichte und Positionierung in eine Erzählung, die Herzen berührt. Eva verbindet strukturiertes Denken mit Intuition, langjährige Marketingerfahrung mit spiritueller Erdung. Ihre Arbeit wurzelt in gelebter Erfahrung, nicht nur in Theorie. Sie ist überzeugt: Beziehung ist der neue Erfolgsfaktor. Und jede Marke beginnt mit einem echten „Ich bin“.
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Bild: © Emily Laspas







