Gemeinsam für eine bessere Welt

Hol dir dein Glück zurück

Christin Prizelius | 19.08.2026 | Interview von Christin Prizelius mit Ursula Karven | © Ursula Karven Media GmbH / Elena Bothor

Ursula Karven ist eine sehr bekannte, vielseitige deutsche Schauspielerin und Autorin, die sich über Jahrzehnte hinweg fest in der nationalen und internationalen Film- und Fernsehlandschaft etabliert hat. Sie war schon vor einer Weile in einem Interview Teil von Pure & Positive. Neben ihrer erfolgreichen Schauspielkarriere gilt sie als engagierte Vordenkerin in den Bereichen Gesundheit, Yoga und ganzheitliches Wohlbefinden. Mit ihrer positiven Ausstrahlung und ihrer Leidenschaft für einen bewussten Lebensstil inspiriert sie seit Jahren ein breites Publikum. „Während wir damit beschäftigt sind, unser Leben so effizient wie möglich zu meistern, vergessen wir aber häufig das Allerwichtigste: uns selbst!“, sagt sie. Wir durften ihr ein paar Fragen stellen. Sie spricht mit uns ganz offen darüber, was für sie zu einer gesunden Lebensweise gehört, was sie persönlich für ihr Wohlbefinden tut, welche Werte ihr vor allem im Unternehmertum wichtig sind und worin sie ihre Verantwortung sieht. Anlass für uns, ihr Wirken auf unserem Portal noch einmal vorzustellen…

Liebe Frau Karven, Sie sind Mutter, Schauspielerin, Unternehmerin, schreiben Bücher, kreieren Schmuckkollektionen, haben unter anderem eine Fashion Linie herausgebracht, das Online-Programm „mach-dich-leicht“ sowie eine Serie mit Nahrungsmittelergänzungen entwickelt und geben außerdem Tipps rund um einen bewussten Lebensstil. Was ist für Sie dabei die gemeinsame Basis von allem und das Geheimnis für eine gute Balance? Wie ist das alles entstanden?

Die gemeinsame Basis von allem ist auf jeden Fall „Ehrlichkeit“ und der Wunsch, all die Dinge zu teilen, die für mich gut funktionieren, verrät uns Ursula Karven. Sie ist einfach ein Mensch, der sich gerne mit Dingen beschäftigt, die funktionieren und uns besser fühlen lassen. Das war auch schon immer so, ergänzt sie. Ich habe diese Dinge dann zum Beispiel mit meinen Freundinnen geteilt und irgendwann in einem größeren Maße, weil meine Fans danach gefragt haben. Ich habe also im Grunde ja nur die Nachfrage beantwortet. Es war gar kein Plan, eine Firma für nachhaltigen Schmuck und Mode zu gründen. Viel mehr war es eine einfache Reaktion darauf, dass meine Fans und die Leute, die mir folgen oder auch geschrieben haben, das ebenfalls haben wollten. Und so war es ehrlich gesagt immer schon. Als ich die Kinder bekam und bestimmte Sachen getragen habe, wurde ich gefragt, wo es das gibt und man es bekommen kann, erzählt sie uns. So war das beispielsweise auch 1997 gemeinsam mit Dana Schweiger und unserer Beautymarke „Bellybutton“. Auch das geschah aus der Nachfrage heraus. Wir waren beide schwanger und sahen gut aus, dann war die Nachfrage war da und wir sagten uns: „Warum nicht?!“. Wie auch mit „Divine Flower“, diese Blüte, die mir als Name und Symbol nach einer sehr anstrengenden Yoga-Ausbildung geschenkt wurde, und die ich dann immer getragen habe. Plötzlich wollten alle diese Blüte haben (lacht), weil wohl irgendwie gespürt wurde, dass hier ein paar Wünsche und auch energetische Grundsätze — wie Weiblichkeit, Weichheit und trotzdem stark zu sein — verankert sind. Aber auch Ehrlichkeit, Klarheit, Wahrheit und Reinheit spielen hier für Ursula Kraven eine Rolle. Sie betont, wie wichtig es ist, klar zu sein im Kopf, die Wahrheit zu sagen und das gleichzeitig für sich selbst in Anspruch zu nehmen, auch wenn es manchmal unbequem ist. „Oh, das fühlt sich jetzt nicht gut an und da höre ich jetzt mal auf meinen Bauch“, nennt sie uns als Beispiel. „Dieser Mut, sich zu finden und der Wahrheit ins Auge zu blicken, die die eigene Wahrheit ist, ist so wichtig“, ergänzt sie.

„Aber auch die Reinheit, dass man immer aus der Liebe kommt. Das hat sich mit der Zeit dann transzendiert, also dass die Leute etwas gefühlt haben. Ich weiß zwar nicht was (lacht), aber es hat wohl damit zu tun, dass all diese Dinge darin verankert sind.

Und ich habe es so gemacht, wie man im Grunde alles machen sollte, nämlich aus der Liebe kommend. Liebe gebend und zurückgebend. Vor allem an die Menschen, die die Materialien herstellen und die damit arbeiten. Da geht der Kreislauf schließlich weiter, dass man nicht einfach etwas an sich rafft und sagt „Ja, machen wir jetzt mal diese Blüte!“, sondern viel mehr: „Wenn das jetzt ein Symbol für Wahrheit und Liebe sein soll, sowie Transparenz und Weichheit, dann muss man das auch in den Materialien zeigen. Und das kann man eben nur, wenn man auf die Menschenwürde achtet.“ So kam es auch, dass wir gesagt haben, dass alles „Fair Trade“ sein muss. Auf diese Weise geben wir der Welt etwas zurück, was sie uns wiederum gibt, betont sie. Selbst wenn wir nur ein kleines Sandkorn von einem riesen Strand sind, ist es wichtig, dass man nicht aufgibt und viel mehr sagt „Wir sind zwar klein, aber fangen mal an und vielleicht sehen uns andere Leute und werden inspiriert, ebenfalls mehr auf Sachen zu achten“. Sie ist sich sicher, dass ihre Kundinnen inzwischen auch alle überlegen, ob sie ein Schmuckstück kaufen, wo irgendwelche nicht-zertifizierte Diamanten verarbeitet wurden. Hier weiß man schließlich, dass da meistens Unwesen mit getrieben wurde. Es werden beispielsweise Waffen finanziert, Diktatoren werden unterstützt oder Kinderarbeit in Afrika gefördert. Das alles ist wahnsinnig schlimm und je mehr man darüber weiß, desto achtsamer wird man vielleicht im eigenen Umgang mit all diesen Dingen.

Was gehört für Sie zu einer gesunden Lebensweise? Haben Sie ein paar Tipps dafür in unserem stressigen Alltag? Was tun Sie persönlich für sich, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden – auch, wenn man mal aus dem Gleichgewicht gerät?

Ich habe den Tipp, dass man sich morgens erst einmal sammelt. Da hat bestimmt jeder seine eigenen Methoden, um zu sich zu finden. Die einen tanzen zu lauter Musik oder andere liegen, wie ich, auf der Yogamatte – und zwar so oft wie möglich. Es ist in meinen Augen wichtig, dass man sich einfach mit sich selbst verankert und für den Tag Haltung findet. Wenn man einmal die Haltung gefunden und sich in 10–15 Minuten am Tag in einem bestimmten Ritual gesammelt hat, geht man anders aus der Tür raus, sagt sie. Du hast dich gesammelt, Halt gefunden und so kann man besser in den Tag gehen, als wie wenn man gehetzt ist. Es macht gleich einen Unterschied, ob man vorher bei sich war, mit einem Vorsatz für den Tag, wenn beispielsweise der Erste an der Ampel einen schneidet und anschreit. Man ist dann einfach mehr bei sich und allem nicht so ausgeliefert.  

Bild: © Ursula Karven Media GmbH / Elena Bothor

Yoga hat dabei eine sehr wesentliche Bedeutung für Sie. Wie haben Sie Ihren Weg dahin gefunden? Was fasziniert Sie am meisten daran?

Im Grunde bin ich über meine Rückenschmerzen zum Yoga gekommen, erzählt sie uns. Schon von Anfang an, als Kind und Teenager, war ich ein Mensch mit sehr starken Rückenschmerzen. Und es gab wirklich Tage, an denen ich nur krabbeln konnte. Ich war immer ein dünnes Mädchen und galt für viele Leute als unterernährt. Da wusste man irgendwann nicht weiter. Es gab zwar Feldenkrais oder Physio, aber das hat mir alles nichts geholfen, wenn höchstens kurzfristig. Es gab nichts, was dann die Muskulatur so aufgebaut hat, wie das Yoga. Das ist auch das Geheimnis und ich verstehe nicht, warum das nicht jeder kapiert (lacht). Es ist doch eine ganz einfache Sache, dass man eine solide Muskulatur im Rücken braucht, sonst ist das gesamte Gerüst zu schwach. So bin ich nach meiner Schwangerschaft über einen Arzt in Amerika zum Yoga gekommen. Als er mir das allerdings verschrieben hat, war ich anfangs schon skeptisch. Gut, das ist nun 24 Jahre her. Damals war das noch anders, mit Händchen anfassen, sich tief in die Augen gucken und einen Bauch umarmen, was überhaupt nicht meine Nummer war (lacht). Daher hat es mich zunächst gegruselt. Ich bin dann aber dahin, in so eine Rentnergruppe, gegangen, die so fit und glücklich war, dass ich dachte: „Da muss wohl etwas dran sein!“. Das war eine coole Gruppe von Leuten und nach vier Wochen konnte ich tatsächlich wieder gerade stehen. Als dann auch Madonna, Gwyneth Paltrow und Co in Los Angeles mit Yogamatten unter dem Arm rumgelaufen sind, ist es durch Power-Yoga nochmal eine völlig andere Bewegung geworden. Auf diese Weise hatte ich den Stecker in die Yogaelektrizität gesteckt und gemerkt, dass außer, dass die Rückenschmerzen weggingen, eine riesen Erfüllung als Gefühl dazu kam, erinnert sich Ursula Karven. So kam sie auch dazu, selber irgendwann Bücher darüber zu schreiben. Zuerst habe ich eine Power-Yoga DVD gemacht, die sich 2–2,5 Millionen Mal in Deutschland verkauft hat. Zu diesem Zeitpunkt war ich übrigens die Erste, die mit Power-Yoga angefangen hat.

Es war nicht dieses Blümchenyoga, wo man sich vor eine Blume setzt und atmet, sondern eine Yogaform, durch die man zu der Atmung, die einen schon glücklich machen kann, noch seine Muskulatur aufbaut. Das war genau mein Ding und so hat sich das dann alles entwickelt. Zuerst kam Poweryoga, dann Yoga Everyday und schließlich das „mach dich leicht-Programm“, wo ich auch sehr auf den Rücken geachtet habe. So kam das. Aber auch bei anderen Projekten war nie ein Plan dahinter. Ich habe auch bei der Schmuckkreation ebenfalls nie gesagt: „Ich mache jetzt beispielsweise mal eine Firma mit nachhaltigem Schmuck“. Alles ist immer aus der Nachfrage heraus entstanden, nie nach einem Plan, wenn die Leute gesagt haben „Ich hätte das aber selber gerne“. Und so habe ich überlegt, wie ich es gerne hätte, und dann kommen die Antworten.

Bild: © Ursula Karven Media GmbH / Elena Bothor

Uns beeindrucken auch Ihre Werte bezüglich nachhaltiger und fairer Produktion. Was sind Ihre Gedanken dahinter? Auch in Bezug auf Ihre Schmuckkollektion „Divine Flower Inner Light“? Woher kamen die Inspirationen dafür?

Das kommt immer alles aus derselben Motivation und Haltung heraus, dass wir im Team nämlich versuchen, der Welt durch unsere Produkte etwas zurückzugeben. Ursula Karven hat es immer gebraucht, im Team zu arbeiten, und konnte nur dann wirklich kreativ sein.

Wir lernen jede Woche neue Sachen. Man muss beispielsweise Kompromisse eingehen und sich fast entscheiden, ob man Bio oder etwas für die Menschenwürde macht. Beides ist nahezu unmöglich, also habe ich mich für das Label „Fair Trade“ und für die Menschenwürde entschieden.”

Hier werden Menschen zum Beispiel auch geschult, wie sie sich marktwirtschaftlich besser aufstellen. Das finde ich für diese ausgebeuteten Länder sehr wichtig. Ein Beispiel sind große Teefirmen, die zum Beispiel ohne Rücksicht auf Verluste die Ärmsten der Armen noch weiter ausbeuten und einfach nicht schulen, weil sie sie bewusst klein halten und die billigsten Arbeitskräfte haben wollen. Die Liebe zu den Menschen und zum Produkt ist wahnsinnig wichtig, und den Menschen Achtsamkeit zu schenken, die das für einen machen.

Sie sagen auf Ihrer Webseite, dass jeder kleine Schritt, der in Liebe gegangen wird, etwas Gutes bewirken kann, „auch wenn uns der Wind ins Gesicht bläst und wir meinen, dass sich das Schicksal gegen uns verschworen hat.“, und wünschen sich, Ihre Gefühle und Erfahrungen auch zu teilen. Was steckt für Sie dahinter? Was haben Sie bisher „über das Leben gelernt“ und geben Sie davon auch an Ihre Kinder weiter?

Genau das! Das kann man nicht in einen Satz bringen. Man muss flexibel sein, immer wieder dazu lernen und verstehen, dass die Veränderung das Einzige ist, worauf man sich verlassen kann. Das ist die Message, die ich meinen Kindern versuche, mitzugeben. Dass man sich nicht an das klammert, was man sieht und wahrnimmt, sondern, dass man mehr für die Veränderung offen ist und all die Zeichen, die einem das Leben bringt: „Ah, so ist das jetzt und wie kann ich dies oder das nun verändern oder verbessern?!“ Man sollte sich ihrer Meinung nach auch nicht an Ideen klammern, die sich nicht so verwirklichen lassen, wie ursprünglich gedacht. Das bringe ich meinen Kindern bewusst bei, aber vor allem auch den Respekt vor den Menschen, denn das ist wichtiger als alles andere.

Bild: © Ursula Karven Media GmbH / Elena Bothor

Das Thema unserer Januarausgabe, zum Start ins neue Jahr, ist „Stärken“. Was sind Ihre Stärken, was schätzen Sie an sich und was tun Sie, um Herausforderungen im Leben zu meistern?

Ich würde sagen, dass es vor allem meine Stärke ist, dass ich mich komplett auf meinen Bauch verlasse. Und wenn der Bauch das Eine sagt und der Kopf etwas anderes, höre ich inzwischen immer auf meinen Bauch. Das ist schon eine große Veränderung, weil ich in der Vergangenheit eher unsicher war, sagt sie. Das mache ich nun nicht mehr, auch nicht, wenn es um große Angebote geht. Wenn ich ein komisches Gefühl habe, lasse ich es sein.

Haben Sie bei all Ihren Projekten und Aktivitäten auch so etwas wie ein Herzensthema?

Nein, habe ich nicht. Auch da bin ich offen für alle Veränderungen. Diese Offenheit ist ein riesen Feuerwerk an Möglichkeiten, Überraschungen und Dingen, die passieren, und auf die man spontan eingehen kann. Das ist ein großer Luxus in meinem Leben, dass ich mich nicht in ein System habe pressen lassen. Ich habe mir immer wieder gesagt „Nein, das fühlt sich nicht gut an, ich gehe“. Es gab dabei aber natürlich auch immer wieder Rückschläge und zwar heftige, aber ich verlasse mich immer mehr darauf, dass alles seinen Sinn hat. Und dass da irgendeine größere Kraft ist, die weiß wohin. Egal was es ist, ob eine universelle Energie, Gott oder einfach das eigene Unterbewusstsein. Sich darauf einzulassen, ist in ihren Augen die große Kunst des Lebens.

Sie haben in den USA gelebt, dann eine Zeit lang auf Mallorca, haben außerdem einen besonderen Bezug zu Südafrika und wohnen jetzt in Berlin. Was haben Sie von diesen Orten und aus dieser Zeit mitgenommen? Gab es hier so etwas wie einen Lieblingsort? Welche Erinnerungen geben Ihnen Kraft?

Ich würde schon sagen, dass Berlin mein Lieblingsort ist. Ich liebe diese Stadt, weil sie genau das ist, was ich brauche. Berlin ist eine sehr aus dem Bauch gelebte Stadt, sprunghaft und launisch, aber auch gefährlich. Also alles, was man im Leben täglich hat, spiegelt mir diese Stadt mit einer großen Freiheit wider. Hoffen wir mal, dass es so bleibt.

Und mein Kraftort ist meine Wohnung, in der ich sehr glücklich bin. Hier habe ich mir etwas geschaffen, wo ich wirklich Kraft tanken kann. Ansonsten bin ich sehr offen für alles, was da kommt.”

Es gibt schon viele Orte, an denen ich gerne bin, und auch hier ist die Veränderung ein springender Punkt. Frau Karven zieht immer Inspirationen aus den Orten, die einem so auf dem Weg geschenkt werden, und dadurch, dass man das nutzt, was einem so für die Füße gelegt wird.

Was nehmen Sie sich für das neue Jahr vor? Gibt es bei Ihnen so etwas wie Vorsätze? Haben Sie in der Familie Rituale zum Jahresanfang?

Nein, nicht wirklich, weil es sowieso anders kommt. Ich versuche eigentlich viel mehr Abstand davon zu nehmen, dass ich sage: „Ich lasse kommen, was kommen will.“ Aber man sollte es nicht davon abhängig machen, ob man ein gutes Jahr hat oder nicht. Das ist in ihren Augen fatal. Ich sage: „Führe mich zu dem, was mich erfüllt.“ Dann muss man loslassen und vertrauen. Und ich wünsche mir, dass ich noch liebevoller und geduldiger mit mir bin, meine Selbstliebe noch besser in den Griff bekomme und stabiler werde. So klappt auch alles andere.

Mehr unter www.ursulakarven.de


0 Kommentare

Mehr aus unseren Kategorien

Mein Weg aus dem Burnout

Mein Weg aus dem Burnout

Immer wieder wird Susanne gefragt, ob sie auf ihrem schwersten Weg eigentlich professionelle Hilfe hatte. Die ehrliche Antwort lautet von ihr: Nein – und das, obwohl sie in ihrer tiefsten Krise verzweifelt danach gesucht hat. Wie aus einer geschlossenen Tür vor der...

Wir müssen zusammenhalten!

Wir müssen zusammenhalten!

Wenn der Sonntag den Trubel der Woche bremst, bleibt endlich Raum für Gedanken, die im Alltag meist zu kurz kommen. In einer Zeit, in der Fronten oft verhärtet wirken und das Trennende lauter scheint als das Verbindende, fragt sich Christin immer öfter, was uns als...