Zeit für sich im inneren Frieden zu finden ist wichtig.

Christin Prizelius | 28.08.21 | Interview mit Emma Heming Willis | © Cassidy Cooper

Liebe Emma, ​​es ist sehr schön, sich mal wieder mit dir auszutauschen. Wie geht es dir und deiner Familie?

Es geht uns als Familie hier in den USA nach Corona mittlerweile wieder sehr viel besser. Es ist aber schon auch komisch, sich zu beschweren, weil es so viel gibt, wofür ich in einem Leben unglaublich dankbar bin. Umso mehr weiß man es jetzt zu schätzen. Wir müssen aber im Großen und Ganzen weiter sehr achtsam und sorgsam sein.

Ich denke, dass gerade das Thema Selbstfürsorge für viele Frauen wichtiger denn je ist. Bitte nimm uns nochmal mit auf deinen Weg mit CocoBaba und lass uns hinter die Kulissen schauen. Wann und wie hat alles angefangen und sich dann entwickelt?

Die Idee kam damals auf, als ich mit meinem ersten Kind Mable schwanger war. Ich war auf der Suche nach guten Produkten, die ich ruhigen Gewissens für meinen immer weiter wachsenden Bauch verwenden konnte. Und die, die ich gefunden hatte, fand ich für mich nicht passend. Wenn man schwanger ist, wird man sich mehr der Dinge bewusst, denen man vorher nicht so viel Beachtung geschenkt hat, und macht sich allgemein mehr Gedanken über die Inhaltsstoffe der Produkte, worüber man vorher gar nicht so nachgedacht hat. Mit fortschreitender Schwangerschaft habe ich dann auf Kokosnussöl zurückgegriffen und bin komplett ohne Dehnungsstreifen durch diese Zeit gekommen, was mich sehr fasziniert hat, weil ich genetisch schon eher dazu neige und anfällig wäre. Und so kam ich dann auf den Gedanken, wie wunderbar es wäre, selber eine Produktlinie herzustellen, mit eben genau diesem sicheren und sehr effektiven Inhaltsstoff und gleichzeitig etwas Luxuriöses für mich und andere zu schaffen. Ein Glas typisches Kokosnussöl, in das man immer mit dem Finger eintaucht, ist auf Dauer nämlich widerlich (lacht). Und so entstand das Konzept mit CocoBaba.

Und dann?

Wie du weißt, haben wir die Formel und das gesamte Produktsortiment zu allererst in Deutschland hergestellt. Ich bin keine Chemikerin und kann mich auch nicht mit allen Formeln für diese Produkte auskennen, wollte aber dennoch sicherstellen, dass ich keine fragwürdigen Inhaltsstoffe verwende. Also habe ich mich umgehört und arbeite nun mit einer tollen Manufaktur in Deutschland zusammen, wo ich auch weiß, dass sie sicher für Mütter sind und auch wenn man die Babys bekommt und Hautkontakt mit ihnen hat, sich nicht darum kümmern muss, dass es irgendwie schädlich sein könnte. Und hier stimme ich vollkommen überein. Das war der Hintergrund und wie alles rund um CocoBaba angefangen hat.

(Anm. zum Namen: Coco kommt laut Emma natürlich vom Inhaltsstoff Kokosnussöl und Baba ist der Spitzname, den sich in der Familie alle geben. Sie sich und ihr Mann Bruce Willis, aber auch ihre Töchtern Mable und Evelyn.)

Du sagst, dass du in deiner ersten Schwangerschaft sehr besorgt warst über die Inhaltsstoffe in vielen Kosmetik-Produkten für werdende Mütter. Kannst du uns bitte auch darüber noch ein bisschen mehr erzählen?

Kokosnussöl ist ein fester Bestandteil in vielen Dingen. Im indischen Essen, in der Schönheitsindustrie und meine Mutter hat es auch bei mir verwendet, als ich ein Baby war, sowie bei Haarmasken oder was auch immer. Kokosnussöl ist so feuchtigkeitsspendend, schützt die Haut, ist Antioxidantie und ein natürlicher Inhaltsstoff gegen Dehnungsstreifen sowie antimikrobiell und antibakteriell. Wir haben schon gesagt, dass es einfach so viele Vorteile beim Gebrauch von Kokosnussöl gibt und ich entdecke immer noch so viel mehr als das, während ich es verwende.

Mit der Zeit sieht man die Ergebnisse und jetzt, wo wir den tollen Launch in den USA hatten und das gute Feedback von den Verbraucherinnen bekommen, wie sich ihre Haut verändert hat und sie selbst gar nicht glauben konnten, dass ihre trockene Haut innerhalb einer Woche so viel besser wurde, ist es natürlich nochmal schöner. Also sehe ich nicht nur die Ergebnisse, sondern freue mich über die Berichte von anderen Leuten, die Ähnliches erzählen. Das hat zu tun mit dem Kokosnussöl. Natürlich sind da auch andere organische Öle drin, aber unser Öl ist nicht zu fett im Gegensatz zu anderen. Unser Öl ist etwas dicker und man muss nicht ewig warten, bis es eingezogen ist. Es ist angenehm auf der Haut und man kann sich gleich anziehen, ohne alles an seiner Kleidung zu haben.

Es gibt drei Basisprodukte in deiner CocoBaba-Linie. Ich erinnere mich, dass wir damals über eine mögliche Erweiterung gesprochen haben, wie beispielsweise Handcreme oder einen Lippenstift. Hast du inzwischen schon konkretere Pläne bezüglich einer Produkterweiterung?

Wir haben zwar schon einige Ideen, um die Linie zu erweitern, wollen uns aber vorerst weiter auf unsere drei Basisprodukte für den Körper konzentrieren. Ich denke schon, dass es da draußen bereits einige gute Produkte für zum Beispiel das Gesicht gibt, weshalb ich mich auf meine drei fokussieren möchte. Man darf nicht vergessen, dass wir nach wie vor ein StartUp Unternehmen sind und ich finde, dass man sich immer wieder bewusst machen muss, nicht zu rennen sondern lieber zu gehen, und sich die Entwicklung langsam anzuschauen. Manche Marken starten gleich mit 20 oder mehr Produkten. Natürlich könnte ich das auch machen, finde es aber nicht sehr nachhaltig. Man sollte sich vorher sicher sein, dass auch ein Bedarf daran gegeben ist und nicht einfach bloß Supermarktregale füllen.

Du bist mit deinen Produkten und CocoBaba nun auch am amerikanischen Markt gestartet. Wie ist es angelaufen? Was sind deine Erfahrungen?

Nun, eine neue Marke zu starten braucht viel Zeit. Und für mich nochmal mehr, weil wir in Deutschland gestartet sind und ich nicht immer vor Ort sein konnte. Für den US-amerikanischen Markt hat es eine Weile gedauert, weil man sich mit den ganzen Formularen beschäftigen musste und auch die ganze Kommunikation einfach Zeit gekostet hat. Der deutsche Markt ist etwas völlig anderes als der Markt hier in den USA. Als wir damals gelauncht haben und ich versucht habe, das Business zu verstehen, verglichen jetzt mit Amerika, ist es so, als würde ich alles nochmal komplett neu lernen müssen. Und dann hat sich der Zustand in der Welt in den letzten Jahren schon auch geändert und wie die Leute Produkte kaufen und hinterfragen. Ich habe Unternehmertum nicht erlernt und bin darin nicht ausgebildet.

Ich habe zwar lange als Model gearbeitet, aber diese Form von Business musste ich komplett neu lernen, außerdem habe ich mich mit vielen schlauen Menschen umgeben, die mir helfen konnten und wussten, wie alles funktioniert. Dazu kam noch, dass wir in den Vereinigten Staaten mitten in der Pandemie gelauncht haben, was es zusätzlich erschwert hat. Jeder hat versucht, sich und andere zu schützen. Das war natürlich ok, aber alles läuft dadurch langsamer. Gestartet haben wir mit den Produkten hier dann im Februar und das war gut so. Es ist alles gerade sehr aufregend, mein drittes Baby hier in den USA zu haben, und herauszufinden, was die Leute mögen oder nicht und ob es sich verkauft oder nicht. All das öffnet auch in vielen Dingen die Augen – es ist einfach eine aufregende Zeit im Augenblick.

“Ich sehe einen großen Unterschied bei mir selbst. Man erinnert sich jetzt wieder mehr an Selbstfürsorge und widmet sich selber mehr Zeit, was man schlichtweg die anderthalb Jahre nicht gemacht hat. Das genieße ich sehr.

Was tust du sonst noch so für dich und um auf deine Familie, auf Körper, Geist und Seele zu achten? Vor allem wo die ganze Welt durch die Corona Pandemie gegangen ist?

Mit dem Thema Selbstfürsorge hatte ich in dieser Zeit schon sehr zu kämpfen. Ich habe immer den Bezug zu CocoBaba hergestellt, wo man sich auch bewusst Zeit für sich selbst nimmt, sich einfach mal für 10 Minuten im Badezimmer einschließt, um für sich zu sein und sich Körperpflege zu gönnen, oder was es auch immer ist. Ich habe in dieser Zeit so gut wie gar nichts von dem gemacht, was ich sonst getan hätte, beispielsweise um Klarheit zu gewinnen oder mich besser zu fühlen. Dabei fühle ich mich einfach gut, wenn ich mich um mich kümmere und meine Übungen machen kann, gar nicht mal um großes Gewicht zu verlieren oder so.

Ich liebe es ins Fitnessstudio zu gehen. Man fühlt sich dann allgemein besser, isst gesünder oder trinkt mehr Wasser. Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, dass man etwas für sich tut. Ich sehe einen großen Unterschied bei mir selbst. Man erinnert sich jetzt wieder mehr an Selbstfürsorge und widmet sich selber mehr Zeit, was man schlichtweg die anderthalb Jahre nicht gemacht hat. Das genieße ich sehr.

Du betreibst außerdem einen Blog über Mutterschaft, Schönheit, Essen oder Mode und Stil. In einem Artikel ging es um „Die Reise zu einem glücklicheren und gesünderen Du…“. Kannst du uns auch hier ein bisschen mehr erzählen? Was ist dein bevorzugtes Ritual?

Ich bin eine Person, die gerne morgens früh aufsteht und das noch weit vor meiner Familie, und starte mit einer schönen Tasse Kaffee in den Tag. Außerdem liebe ich es, aufzustehen, wenn es im ganzen Haus noch ruhig ist (lacht). Niemand fragt mich etwas oder will irgendetwas von mir. Für mich ist es Zeit, um meine Gedanken zu ordnen, mich selbst fertig zu machen und auf den Tag einzustimmen. In meinen Augen ist es sehr wichtig, sich solche friedlichen Momente zu schaffen – als Mutter und einfach auch Frau in dieser Welt. Wir sind immer alle so beschäftigt und tragen so viel mit uns herum. Umso wichtiger ist, regelmäßig die Zeit für sich im inneren Frieden zu finden. 5–10 Minuten reichen da oft schon, um gut in den Tag zu starten.

Foto: © Cassidy Cooper

“Wir sind Menschen und Menschen machen Fehler. Mir ist es wichtig, meine Kinder wissen zu lassen, dass auch ich nur ein Mensch bin und Fehler mache, aber es versuche so gut zu machen wie ich kann.”

Du bist sehr beschäftigt als eine arbeitende Mutter. Wie schaffst du es, alles so gut organisiert zu bekommen, alles im Gleichgewicht zu halten und dein Stresslevel zu managen?

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht (lacht)! Aber ich bin schon der Typ A, sehr organisiert und mache mir auch Listen, damit mich nichts plötzlich überwältigen kann. Es stresst mich eher, all die Dinge im Kopf zu behalten: „Oh mein Gott, ich muss noch dies oder das machen!“ Also schreibe ich mir alles auf und priorisiere Stück für Stück: „Was ist jetzt gerade am Wichtigsten und worauf muss ich achten?!“ Ich denke auch sich zuzuhören, Dinge aufzuschreiben und all die Punkte dann nach Prioritäten zu unterteilen ist wichtig, um zumindest bei mir selber auch die Vernunft zu wahren.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle viel um die Ohren haben und sehr beschäftigt sind. Auch ich mache es sicher nicht perfekt und habe auch keine magische Formel für alles, ich versuche nur das Beste zu machen, was ich kann. Natürlich gibt es auch mal Momente, in denen ich es komplett vermasselt habe. Dann denke ich ist es auch wichtig, dass meine Kinder das ebenfalls wahrnehmen und mich nicht nur auf so einem hohen Sockel sehen. Schau bei dir und wie du deine Eltern betrachtest. Sehen wir nicht alle unsere Eltern als Vorbild über uns?! Es ist doch auch wichtig, unseren Kindern das beizubringen und darüber zu sprechen: „Ja, ich habe einen Fehler gemacht und es vermasselt, aber das ist menschlich. Auch ich bin nicht perfekt!“ Für mich ist es wichtig, sie das spüren und wissen zu lassen. Wir sind Menschen und Menschen machen Fehler. Ich möchte nur nicht, dass meine Kinder mir am Ende die Schuld dafür geben. Mir ist es wichtig, sie wissen zu lassen, dass auch ich nur ein Mensch bin und Fehler mache, aber es versuche so gut zu machen wie ich kann. Es geht doch letztendlich immer um „Versuch und Irrtum“, es so lange zu versuchen, bis man die Lösung findet.

Ich nehme wahr, dass sich immer mehr Menschen mit den Werten Nachhaltigkeit, Bewusstsein, Verantwortung, Selbstverwirklichung aber auch Glück, Mut, Menschlichkeit auseinandersetzen und unseren Planeten und unsere Umwelt schützen möchten. Welche Werte sind dir wichtig und inwiefern finden sie sich auch in deiner Arbeit wieder?

Wenn ich auch hier wieder CocoBaba als eine Marke betrachte, ist Nachhaltigkeit natürlich immer in unseren Gedanken gewesen und wichtiger denn je. Als wir zum Beispiel in die USA expandiert haben, war uns schon bewusst, dass es mit einer Manufaktur in Deutschland schwer sein wird und die Produkte dann alle exportieren werden müssen. Ich denke da nur an den Transport über See mit dem Schiff. Auch war uns klar, dass wir in Deutschland einen Standort brauchen und einen weiteren in Amerika, um die langen Transportwege zu vermeiden. Außerdem gibt es noch einige andere Dinge, die wir bewusst und nachhaltig umsetzen, weil es so wichtig ist. Das betrifft unter anderem die Verpackung. In Europa gibt es viel Sekundärverpackungen, was ich absolut schrecklich finde. Es ist so eine Verschwendung und produziert unnötig viel Müll. In den USA verkaufe ich direkt von meiner Webseite und kann so auf zusätzlichen Müll verzichten. Für Konsumierende ist es wichtig, sich Gedanken zu machen, was wir kaufen und mit den Behältnissen und Verpackungen machen.

Selbstverständlich sind wir auch hier nicht perfekt, aber wir haben es erkannt und machen uns über viele Wege und Möglichkeiten Gedanken. Was aber oft nicht verstanden wird und auch sehr schade ist, ist, dass es sehr teuer wird, nachhaltig unterwegs zu sein. Wir könnten ohne Probleme noch nachhaltiger bei unserer Produktherstellung und dem Vertrieb sein, aber das würde wiederum den Preis so immens in die Höhe treiben. Dabei versuche ich natürlich auch, mein Produkt preislich in einem Bereich zu halten, den sich jeder leisten kann und der angemessen ist. Für ein natürliches biologisches Produkt sind die Preise ohnehin schon sehr hoch und wenn man dann noch nachhaltig sein möchte, treibt das die Preise zu sehr in die Höhe. Das alles macht es leider nicht einfach, als ein Business komplett nachhaltig zu sein.

Ich würde mir wirklich wünschen und das hoffe ich auch, dass in Zukunft auch mehr kleineren Marken der Eintritt in den nachhaltigen Markt zugänglicher gemacht wird. Wir denken viel darüber nach und es ist auch eine Sache, die immer in meinem Kopf arbeitet, zu versuchen, sehr bewusst und nachhaltig zu sein. Wir entscheiden alle mit, nämlich dadurch was wir kaufen und was wir verwenden. Auch meine Kinder lernen gerade darüber in der Schule, was für diese Generation sehr wichtig ist. Man redet zwar häufig darüber, aber es wird nicht wirklich gelehrt. Jetzt ist es an der Zeit und wir alle sind mit an der Reihe.

Ich denke, es ist wichtig zu verstehen, dass wirklich jeder von uns seinen Beitrag leisten und Teil der Veränderung sein kann. Jeder von uns ist für diesen Planeten mit verantwortlich und jeder Schritt ist ein Schritt.

Ja, da stimme ich dir absolut zu. Jeder Schritt ist ein Schritt. Aber auch da wird es einem gleich wieder schwer gemacht und erwartet, dass man gleich alles tut und natürlich dabei auch perfekt macht, wie: „Es gibt 10 Dinge, die man tun muss, um nachhaltig zu sein!“ …aber mein Gott, selbst wenn man nur mit einer Sache angefangen hat, ist es doch auch gut und besser als gar nichts. Alles macht einen Unterschied, also sollte man 1–2 Dinge finden, die man tun könnte, und so einen Beitrag leisten. Und sei es nur im eigenen Haushalt, dort bewusster und nachhaltiger unterwegs und allgemein achtsamer zu sein.

Familienzeiten liebe ich – es erfüllt mich und gibt mir Kraft.

Wie wichtig sind dir deine Partnerschaft und deine Kinder für dein Alltags-Wohlbefinden und wie schafft ihr alle es, genug Zeit für- und miteinander zu haben? Was macht dich dabei glücklich?

Wir hatten eine Menge, wirklich eine Menge (lacht), Zeit füreinander während der Pandemie und meine Kinder haben gerade ein so schönes Alter, um sie zu Hause zu haben und tolle Sachen mit ihnen zu machen. Man bekommt diese wertvolle Zeit mit ihnen nicht zurück! Ich bin ein großer Familienmensch und liebe es, Zeit mit ihnen zu verbringen, mit ihnen unterwegs zu sein und schöne Dinge zu unternehmen. Das muss auch gar nichts Besonderes sein, sondern einfach mal raus in die Natur zu gehen. Das macht Spaß und ich erfreue mich sehr daran. Wir sind jetzt nicht mehr nur darauf beschränkt, uns zu Hause aufhalten zu müssen, sondern können wieder unterwegs sein. Das ist für uns wieder ein anderer Sommer, rauszugehen und auch wieder Menschen um uns zu haben. Diese Familienzeiten liebe ich – es erfüllt mich und gibt mir Kraft.

Ist Bruce Unterstützung und Hilfe für dein Business und um es weiter wachsen zu lassen oder machst du es eher komplett allein?

Dieses Business ist definitiv mein eigenes Ding, aber Bruce ist dennoch eine große Unterstützung. Ganz einfach weil er da ist, so wie ich für ihn ja auch. Und eine Marke aufzubauen braucht Zeit und geht nicht über Nacht. Das hilft daher alles sehr. Andererseits wäre ich aber schon auch sehr verärgert, wenn er es nicht wäre (lacht).

Wie kann man noch mehr von dir erfahren und lesen?

Am besten schaut man auf emmahemingwillis.com und auf meinem Blog. Dort findet man auch den Shop und den Weg zu den CocoBaba-Produkten. In Europa mit der Endung „.de“ und in den USA mit „.com“, aber man findet mich sonst auch auf Instagram unter „CocoBaba_Official“ oder meinem persönlichen Profil „emmahemingwillis.

Vielen Dank für deine Zeit und dass du alle unsere Fragen so toll beantwortet hast!

Sehr gerne! Herzlichen Glückwunsch auch noch zu deinen Zwillingen! Ich war so überrascht, dass du das Interview jetzt mit mir machen konntest, ohne einen Mucks von ihnen im Hintergrund zu hören (lacht). Ich finde es toll, nochmal diese Möglichkeit Babys zu haben, jetzt wo dein großer Sohn schon 9 Jahre alt ist. Nochmal alles von Anfang… Ich denke du wirst es nochmal ganz anders genießen können. Meine Töchter sind dagegen 9 und 7 Jahre alt, also nur 2 Jahre auseinander. Als ich Evelyn bekommen habe, war Mable erst 2 und hat einen noch ganz anders gebraucht. Das war schon verrückt, alles gleichzeitig verwalten zu müssen und allen gleichermaßen gerecht zu werden. Das war manchmal schon sehr anstrengend. Aber jetzt nochmal alles von vorne erleben zu können ist doch schön. Man kann sich sagen: „Ich werde irgendwann wieder schlafen“ oder „Ich werde irgendwann auch wieder Zeit nur für mich haben“ (lacht) und jetzt einfach im gegenwärtigen Moment sein und alles nur genießen. Also nochmal herzlichen Glückwunsch!

Foto: Privat

Und das Interview auf Englisch im Podcast.


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